Was ist das hier?

Die­se Web­sei­te ver­folgt zwei Anlie­gen:

Das ers­te Anlie­gen ist ein prak­tisch-infor­ma­ti­ves: Die Web­sei­te möch­te ein mög­lichst umfas­sen­des Bild über die ver­schie­de­nen lin­ken Grup­pen, Strö­mun­gen und deren Medi­en geben. Dazu wer­den die RSS-, Atom- etc. Feeds deren Web­sei­ten hier ein­ge­bun­den.

Das zwei­te Anlie­gen ist ein tech­ni­sches Anti­re­pres­si­ons-Anlie­gen. Im August 2017 hat­te das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um die – damals zwei­te – deut­sche Sub­do­main links­un­ten des welt­wei­ten indy­m­e­dia-Netz­wer­kes bzw. deren Her­aus­ge­be­rIn­­nen-Kreis als „Ver­ein“ ver­bo­ten. Im Juni 2020 stell­te der deut­sche Inlands­ge­heim­dienst („Ver­fas­sungs­schutz“) auch die ers­te deut­sche indy­m­e­dia-Sub­do­main (de.indymedia) unter den Ver­dacht, „ver­fas­sungs­feind­li­che“ Bestre­bun­gen zu ver­fol­gen. Außer­dem kommt es seit eini­ger Zeit zu ver­mehr­ten tech­ni­schen Angrif­fen auf die de​.indy​m​e​dia​.org.

Die hie­si­ge Web­sei­te nutzt eine ein­fa­che Mög­lich­keit (näm­lich das Wor­d­Press-Plugin Feed­zy RSS Feeds), um die Inhal­te der betei­lig­ten Sei­ten – nach deren Feed-Ein­stel­lun­gen: ganz oder teil­wei­se – zu spie­geln und dadurch tech­ni­sche Angrif­fe schwie­ri­ger zu machen. (Wegen der aktu­el­len tech­ni­schen Angrif­fe auf de.indymedia erfolgt die Ein­bin­dung der neu­en de.indymedia-Artikel nicht direkt, son­dern über den Umweg der Sei­te geis­ti­ge Gefähr­dun­gen, wodurch zugleich die ande­ren Arti­kel des DIYM-Netz­wer­kes [sie­he neben­ste­hen­den Arti­kel] ein­ge­bun­den wer­den.) Zugleich ist die hie­si­ge Web­sei­te ein Zei­chen der poli­ti­schen Soli­da­ri­tät gegen etwai­ge juris­ti­sche Angrif­fe auf de​.indy​m​e​dia​.org, indem die dor­ti­gen Inhal­te hier als inte­gra­ler Teil einer brei­ten, plu­ra­len Lin­ken prä­sen­tiert wer­den.

DIYM

DIYM - Do It Yourself Media – ist eine Soft­ware, die ermög­licht, de.indymedia und außer­dem alle Web­sei­ten, die DIYM ver­wen­den, auto­ma­tisch zu spie­geln. Für jede Sei­te kann dabei sepa­rat ent­schie­den wer­den, wel­che ande­ren Sei­ten sie spie­gelt und ob sie das Pos­ten zusätz­li­cher Kom­men­ta­re und Arti­kel zuläßt oder nicht.

Bis­her gibt es drei Web­sei­ten mit oni­on-Adres­sen, die aus­schließ­lich mit­tels des Tor-Brow­sers erreich­bar sind, sowie die Sei­te geis​ti​ge​-gefa​ehr​dun​gen​.net im all­ge­mei­nen inter­net.

Die drei Sei­ten im Tor-Netz­werk sind:

  • ompf (Offe­ne Medi­en­Platt­Form) (Vor­stel­lungs­ar­ti­kel bei de.indymedia vom 27.04.2020)

https://​de​.indy​m​e​dia​.org/​n​o​d​e​/​7​9​303
(= https://​geis​ti​ge​-gefa​ehr​dun​gen​.net/​n​o​d​e​/​1​5​8​7​9​3​8​4​0​0​0​7​9​303 = http://mphvik4btkr2qknt.onion/node/158794560079303 [bei OMPF]
= http://​de​-spie​gel​.links​-wie​der​-oben​-auf​.net/​h​t​m​l​/​n​o​d​e​/​1​5​8​7​9​4​5​6​0​0​7​9​303)

  • Lefts­pace (Vor­stel­lungs­ar­ti­kel bei de.indymedia vom 14.06.2020)

https://​de​.indy​m​e​dia​.org/​n​o​d​e​/​8​8​579
(= https://​geis​ti​ge​-gefa​ehr​dun​gen​.net/​n​o​d​e​/​1​5​9​2​0​8​5​6​0​0​0​8​8​579 = http://zf2r4nfwx66apco4.onion/node/159209280088579 [bei Lefts­pace]
= https://​de​-spie​gel​.links​-wie​der​-oben​-auf​.net/​h​t​m​l​/​n​o​d​e​/​1​5​9​2​0​9​2​8​0​0​8​8​579
)

und

  • OMPF II (Vor­stel­lungs­ar­ti­kel bei Lefts­pace vom 25.07.2020)

http://zf2r4nfwx66apco4.onion/node/1595700884436731
(= https://​geis​ti​ge​-gefa​ehr​dun​gen​.net/​n​o​d​e​/​1​5​9​5​7​0​0​8​8​4​4​3​6​731 = http://raxuatgmxdvnp4no.onion/node/1595700884436731 (bei OMPF II]
= http://mphvik4btkr2qknt.onion/node/1595700884436731 [bei OMPF]),

und

die Sei­te

https://​de​.indy​m​e​dia​.org/​n​o​d​e​/​1​5​9​3​5​5​4​4​0​0​0​9​2​627
(= https://​geis​ti​ge​-gefa​ehr​dun​gen​.net/​n​o​d​e​/​1​5​9​3​5​5​4​4​0​0​0​9​2​627 = http://zf2r4nfwx66apco4.onion/node/159347520092627 [bei Lefts­pace]
= https://​de​-spie​gel​.links​-wie​der​-oben​-auf​.net/​h​t​m​l​/​n​o​d​e​/​1​5​9​3​4​7​5​2​0​0​9​2​627.)

[Freiheitsliebe:] 40 Jahre AIDS-Pandemie: Das Recht auf Gesundheit als globale soziale Frage

Als im Juni 1981 ers­te Berich­te über selt­sa­me Erkran­kun­gen jun­ger schwu­ler Män­ner in Kali­for­ni­en ver­öf­fent­licht wur­den, nah­men die meis­ten die­se noch kaum zur Kennt­nis. Die Män­ner lit­ten an Pilz­in­fek­tio­nen, sel­te­nen Krebs­er­kran­kun­gen wie dem Kapo­­si-Sar­­kom, Lun­gen­ent­zün­dun­gen und ande­ren Infek­tio­nen und star­ben schnell und qual­voll. Die Krank­heit nann­te man „erwor­be­nes Immun-Defi­­zit-Syn­­­drom“, kurz

[Barrikade:] Wuppertal: Bericht über die Demonstration „Osterholz bleibt! – Jetzt erst recht!“ am 12. Juni

Ca 150 Per­so­nen sind am 12. Juni erneut für den Erhalt des, auf Wup­per­ta­ler /​Haa­ner Stadt­ge­bie­tes gele­ge­nen, Oster­hol­zer Wal­des, auf die Stra­ße gegan­gen publish​.bar​ri​ka​de​.info

[contraste:] Von der emanzipatorischen Vision zur Kontroll-Dystopie

Als Twit­ter Donald Trumps Account sperr­te, hiel­ten sich Kri­tik und Scha­den­freu­de noch die Waa­ge. Als wäh­rend der Coro­na­kri­se Accounts von Men­schen, die sich kri­tisch zu den Regie­rungs­maß­nah­men äußer­ten, von You­tube gelöscht wur­den, rüt­tel­te das vie­le Men­schen auf, man sprach von Zen­sur. Bri­git­te Kratz­wald, Redak­ti­on Graz Vor die­sem Hin­ter­grund ent­stand in

[perspektive:] Übergriff in Freiburg: AfD-Politiker verletzt Antifaschist:innen mit Pfefferspray und Messer

In Frei­burg hat ein 39-jäh­ri­ger AfD-Poli­ti­ker einen Mann mit einem Mes­ser ver­letzt und Pfef­fer­spray gegen zwei Jugend­li­che ein­ge­setzt. Der AfD-Poli­ti­ker beruft sich auf Not­wehr. Nach Anga­ben der Auto­no­men Anti­fa Frei­burg ereig­ne­te sich am 12 . 6. in Frei­burg gleich ein mehr­fa­cher kör­per­li­cher Über­griff durch den AfD-Lokal­­po­­li­­ti­­ker Robert H. Robert H. hat­te

[SAV:] Kampagne von ROSA in Wien gegen Femizide: Man(n) tötet nicht aus Liebe

Am 29. April wur­de in Wien-Bri­­gi­t­­ten­au eine Frau von ihrem Ex-Par­t­­ner ermor­det – der neun­te Femi­zid 2021. Seit­dem wur­den fünf wei­te­re Frau­en in Öster­reich umge­bracht. Gewalt an Frau­en hat wäh­rend der Coro­­na-Kri­­se, genau­so wie in Deutsch­land und ande­ren Län­dern, auf­grund der Lock­downs und der Wirt­schafts­kri­se mas­siv zuge­nom­men. Frau­en­hel­pli­nes haben in

[EMRAWI:] Spendet für die Repressionskosten

Der Pro­zess steht im Kon­text der Mili­ta­ri­sie­rung der euro­päi­schen Außen­gren­zen, die zwi­schen Ser­bi­en, Bos­ni­en, Kroa­ti­en und Ungarn statt­fin­det, sowie der weit ver­brei­te­ten Kri­mi­na­li­sie­rung von Bewe­gungs­frei­heit und Soli­da­ri­täts­ak­ten, die die meis­ten Län­der betrifft. Am Mor­gen des 21. Sep­tem­ber 2016 fuh­ren die bei­den Aktivist*innen mit einer vier­köp­fi­gen Fami­lie in einem Auto auf

[ak:] »Es gibt den dringenden Ruf nach aktiver Erinnerung«

In ihrer aktu­el­len Arbeit macht Talya Feld­man die Klang­land­schaf­ten der Soli­da­ri­tät, des Wider­stands und Erin­nerns hör- und sicht­bar und ver­mit­telt die Ver­bun­den­heit unter den Betrof­fe­nen rech­ter, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Gewalt. Im Inter­view erläu­tert die Medi­en­künst­le­rin, was die­se Ver­viel­fäl­ti­gun­gen und Ver­to­nun­gen der Betrof­fe­nen­per­spek­ti­ve für eine Ver­än­de­rung von Erin­ne­rungs­pra­xen und ‑dis­kur­sen bedeu­ten

[ak:] Stoppt diese Polizei

Achi­di John starb 2001 durch einen Brech­mit­tel­ein­satz der Poli­zei, eine Fol­ter­me­tho­de, die der dama­li­ge Ham­bur­ger Innen­se­na­tor und nun Kanz­ler­kan­di­dat Olaf Scholz (SPD) ein­ge­führt hat­te. Wil­liam Tonou-Mbob­­da starb 2019 durch die Gewalt von Sicher­heits­kräf­ten des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums (UKE) und Yaya Jab­bi starb 2016 in einer Gefäng­nis­zel­le − nun ist in Ham­burg erneut ein Mensch

[ak:] Kampf gegen »historischen Nihilismus«

Am 1. Juli fei­ert die Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Chi­na (KPCh) den 100. Jah­res­tag ihrer Grün­dung. Die Par­tei­füh­rung hat eine lan­des­wei­te Lern­kam­pa­gne zur Par­tei­ge­schich­te gestar­tet. Durch kol­lek­ti­ves Stu­di­um eines neu­en Lehr­bu­ches, Apps, täg­li­che Pod­casts und den Kino­film »1921« soll die offi­zi­el­le Ver­si­on der Geschich­te in Par­tei und Bevöl­ke­rung ver­an­kert wer­den. Par­tei­füh­rer Xi Jin­ping

[ak:] Schallkanonen im Alleingang

Schall­ka­no­nen, Spe­zi­al­ka­me­ras und meter­ho­he Mau­ern – was die grie­chi­sche Regie­rung an ihrer Gren­ze auf­fährt, ist beacht­lich. Wie immer bei sol­chen Mel­dun­gen geht es um die Abwehr von Geflüch­te­ten. Und schein­bar darf die­ses Mal jede Über­wa­chungs­dys­to­pie wahr wer­den. Mit den Spe­zi­al­ka­me­ras aus dem 1984-Bau­­­kas­­ten soll das Laub­werk der Bäu­me optisch ent­fernt wer­den,

[ak:] All die klugen Bücher helfen mir hier nicht weiter

Ein paar Tage Urlaub an der Ost­see, mei­ne Eltern und ich. Wir ver­su­chen, die Zeit zu genie­ßen – doch etwas durch­bricht die kurz­wei­li­ge Idyl­le zwi­schen Fisch­bröt­chen, Möwen­ge­schrei und Strand­mu­scheln. Mein Vater hat mitt­ler­wei­le gro­ße Schmer­zen beim Lau­fen und isst nur noch wenig. Sei­ne Schul­tern sind ein­ge­fal­len, sei­ne Augen zusam­men­ge­knif­fen, sein

[ak:] Geh bitte! Männer-Feedback

Irgend­wer stell­te neu­lich der ak-Redak­­ti­on die Fra­ge, ob wir eigent­lich mit Absicht fast nur Leser*innenbriefe von Män­nern abdru­cken oder ob uns nur Män­ner auf unse­re Arti­kel ant­wor­ten. Da muss­te ich kurz lachen. Män­­ner-E-Mails, Män­­ner-Faxe, Män­­ner-Brie­­fe, Män­­ner-Kom­­men­­ta­­re, ein tol­les Gen­re. Zeit für eine Abmo­de­ra­ti­on. Alle paar Wochen ist es wie­der so

[ak:] Reden ist Gold

Alle paar Jah­re grüßt das Mur­mel­tier: In der radi­ka­len Lin­ken wird wie­der dis­ku­tiert, wie mit sexu­el­ler Gewalt umge­gan­gen wer­den soll. Wie sol­len Feminist*innen der nach wie vor gra­vie­rend hohen Zahl von Über­grif­fen akti­vis­tisch begeg­nen? Wel­che Kon­zep­te im Umgang mit Betrof­fe­nen und Täte*rinnen sind hilf­reich, wel­che sind schäd­lich, wenn es zu