[uG:] Justice for George Floyd – fight the racist state, its cops and white supremacy!

Nach­dem in Min­nea­po­lis, Min­ne­so­ta ein wei­ßer Cop unter den Augen von drei Kol­le­gen den Afro­ame­ri­ka­ner Geor­ge Floyd erstickt hat, brennt das hal­be Land. Nicht, dass es der ers­te ras­sis­ti­sche Mord der ame­ri­ka­ni­schen Poli­zei war, es war nicht ein­mal der ers­te in die­sem Jahr und nicht der letz­te seit­dem. Es war nur eben einer zu viel.

In der Nacht nach der Ermor­dung von Geor­ge bra­chen in allen mög­li­chen Städ­ten in den USA Pro­tes­te aus, die sich schnell zuspitz­ten. Die Pro­tes­te wur­den aus den schwar­zen Com­mu­nities ame­ri­ka­ni­scher Groß­städ­te her­aus orga­ni­siert und stie­ßen schnell auf eine gro­ße Wel­le der Soli­da­ri­tät. Nach­dem Trump zunächst Bei­leid geheu­chelt und Auf­klä­rung des Mor­des gefor­dert hat, ist die Mas­ke jetzt gefal­len: Bibel schwin­gend beteu­ert der Auto­krat, es han­de­le sich bei den Pro­tes­ten um Ter­ror, gegen den er – nach dem in den meis­ten Bun­des­staa­ten schon die Natio­nal­gar­de mobi­li­siert wur­de – jetzt das Mili­tär in Stel­lung brin­gen will. Frei nach dem Mot­to „when the loo­ting starts, the shoo­ting starts“, will Trump die sozia­len Unru­hen schlicht und ergrei­fend nie­der­schla­gen. In die­sem Atem­zug soll es dann auch direkt der Anti­fa an den Kra­gen, die er für die Pro­tes­te ver­ant­wort­lich macht und von denen er eh längst wuss­te, dass sie kom­mu­nis­ti­sche und anar­chis­ti­sche Aufrührer*innen sind. Fair enough! Aber wäh­rend die Prü­gel­or­gi­en auf den ame­ri­ka­ni­schen Stra­ßen wei­ter gehen, führt Trump einen Feld­zug gegen die­je­ni­gen, die sich der ent­fes­sel­ten Staats­ge­walt in den Weg stel­len.

Das auto­ri­tä­re repu­bli­ka­ni­sche Lager in den USA hat längst all sei­ne media power mobi­li­siert, um den Dis­kurs zu ver­schie­ben: Statt über ras­sis­ti­sche Bul­len und struk­tu­rel­le Gewalt wird auf FOX News über Plün­de­run­gen und Ter­ro­ris­mus dis­ku­tiert. Beim Ver­such den Pro­test in fried­lich und gewalt­tä­tig zu spal­ten, las­sen sich die Libe­ra­len wie so oft bereit­wil­lig vor den Kar­ren der Repu­bli­ka­ner span­nen und sto­ßen ins sel­be Horn: Wäh­rend bewaff­ne­te Sek­tio­nen vom Ku-Klux-Klan unter den Augen der Poli­zei die Jagd eröff­net haben, beto­nen die Libe­rals hier wie dort, wie wich­tig es wäre gewalt­frei zu blei­ben. Als wäre das eine Opti­on gegen Poli­zei­staat und Nazi-Schlä­ger­ban­den!

Trump hat­te schon in sei­nem Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf klar gemacht, dass er nicht nur für eine völ­li­ge neo­li­be­ra­le Ent­fes­se­lung ste­hen wird, son­dern auch dazu bereit ist, den star­ken Staat dazu ein­zu­set­zen, die­se Ord­nung mit aller nöti­gen Gewalt durch­zu­prü­geln. Die sozia­len Ver­wer­fun­gen in einem Land, in dem die Hälf­te der Bevöl­ke­rung Kran­ken­ver­si­che­run­gen für sta­li­nis­tisch hält, sind nicht zu über­se­hen. Die Coro­na­kri­se hat die­se noch­mal ver­schärft: Über 20 Mil­lio­nen Men­schen haben ihre Arbeit ver­lo­ren, vor den Tafeln bil­den sich kilo­me­ter­lan­ge Schlan­gen. Ist es die Auf­ga­be des Staa­tes in Frie­dens- wie auch in Kri­sen­zei­ten für den Nor­mal­be­trieb der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on zu sor­gen, so zei­gen gra­de Aus­nah­me­si­tua­tio­nen wie die­se, die zwei­te Sei­te der Medail­le: Wenn die Inte­gra­ti­on ver­sagt, muss der Ter­ror her!

Wäh­rend­des­sen wird in der BRD ein gan­zes Meer an Kro­ko­dils­trä­nen ver­gos­sen. Von FAZ bis Taz, von CDU bis Links­par­tei ist man sich einig, dass man so ja nicht mit berech­tig­ter Wut umge­hen kön­ne. Ver­ges­sen sind die Prü­gel­or­gi­en von G20, die Ver­stri­ckung des Staa­tes in Nazi­netz­wer­ke, ver­ges­sen die Zwangs­räu­mun­gen, die Abschie­bun­gen, Gestor­be­nen in Poli­zei­zel­len, usw… Die­se Soli­da­ri­täts­er­klä­rung schrei­ben wir genau einen Tag und 53 Jah­re nach der Ermor­dung des Stu­den­ten Ben­no Ohnes­org durch den Schuss eines deut­schen Poli­zis­ten.

Es ist nicht neu, dass dem Staat in der Bekämp­fung von Auf­stän­den kei­ne Mit­tel zu dras­tisch sind, um sein Gewalt­mo­no­pol zu sichern. Wir schi­cken soli­da­ri­sche Grü­ße an unse­re Genoss*innen und Freund*innen auf den Stra­ßen ame­ri­ka­ni­scher Städ­te, die der ent­si­cher­ten Staats­macht prak­ti­sche Soli­da­ri­tät ent­ge­gen set­zen!

From Ger­ma­ny & Aus­tria to Min­nea­po­lis: Fight the Poli­ce! Soli­da­ri­ty bey­ond bor­ders! Black lives mat­ter! Abolish the sys­tem from below!

Eng­lish Ver­si­on

After a white cop in Min­nea­po­lis, Min­ne­so­ta suf­fo­ca­ted the Afro-Ame­ri­can Geor­ge Floyd under the eyes of three of his col­leagues, half the coun­try is on fire. It was not the first racist mur­der by the US poli­ce, it was not even the first one this year and not the last sin­ce. It was just one too many.

The night after George’s mur­der, pro­tests bro­ke out in all kinds of cities across the United Sta­tes and quick­ly incre­a­sed. The pro­tests were orga­ni­zed from wit­hin black com­mu­nities in big US cities and quick­ly met with a huge wave of soli­da­ri­ty. After Trump had feig­ned sym­pa­thy and deman­ded an inves­ti­ga­ti­on into the mur­der, the mask has now fal­len: Swin­ging his Bible, the auto­crat decla­res the pro­tests to be ter­ror, against which he now wants to bring in the mili­ta­ry, after the Natio­nal Guard has alrea­dy been mobi­li­zed in most sta­tes. Fol­lowing the mot­to “when the loo­ting starts, the shoo­ting starts”, Trump wants to put a stop to the social upri­sin­gs. In the same breath, he wants to bla­me anti­fa direct­ly for the pro­tests, whom he has long sin­ce known to be com­mu­nist and anar­chist agi­ta­tors. Fair enough! But while the trun­che­on orgi­es con­ti­nue on the streets of Ame­ri­ca, Trump leads a cam­pai­gn against tho­se who stand in the way of the unchai­ned sta­te power.

The aut­ho­ri­ta­ri­an Repu­bli­can bloc in the US has long sin­ce mobi­li­zed all its media power to shift the dis­cour­se: Ins­tead of racist cops and struc­tu­ral vio­lence, FOX News dis­cus­ses loo­ting and ter­ro­rism. In try­ing to divi­de the pro­test into peace­ful and vio­lent, the Libe­rals, as so often, wil­lin­g­ly let them­sel­ves be pul­led in front of the Repu­bli­cans’ trol­ley and toot the same horn: While armed sec­tions of the Ku Klux Klan have ope­ned the hunt under the eyes of the poli­ce, the Libe­rals on both sides of the Atlan­tic empha­si­ze how important it is to remain non-vio­lent. As if this is an opti­on against poli­ce sta­te and gangs of nazi thugs!

Trump had alrea­dy made it clear in his pre­si­den­ti­al elec­tion cam­pai­gn that he would not only stand for com­ple­te neo-libe­ral unlea­shing, but would also be pre­pa­red to use the strong sta­te to beat this order into exis­tence with all necessa­ry for­ce. The social dis­tor­ti­ons in a coun­try whe­re half the popu­la­ti­on con­si­ders health insuran­ce to be Sta­li­nist can­not be igno­red. The COVID cri­sis has only exa­cer­ba­ted the­se dif­fe­ren­ces: More than 20 mil­li­on peop­le lost their jobs and the food­bank queu­es stretch for miles. While it is the role of the sta­te to ensu­re the nor­mal accu­mu­la­ti­on of capi­tal in times of peace and cri­sis, par­ti­cu­lar­ly excep­tio­nal situa­tions such as this one show the other side of the coin: whe­re inte­gra­ti­on fails, ter­ror must be unleas­hed!

Mean­while in Ger­ma­ny a who­le sea of cro­co­di­le tears is being shed. From the con­ser­va­ti­ve paper FAZ to the left-libe­ral Taz, from Chris­ti­an Demo­crats to the Left par­ty ever­yo­ne agrees that one can­not hand­le jus­ti­fied anger in this way. For­got­ten are the bea­tings of the G20 sum­mit, the state’s invol­ve­ment in Nazi net­works, for­got­ten the evic­tions, depor­ta­ti­ons, deaths in poli­ce cus­to­dy, etc… We wri­te this decla­ra­ti­on in soli­da­ri­ty one day after the 53rd anni­ver­s­a­ry of the mur­der of the stu­dent Ben­no Ohnes­org by the bul­let of a Ger­man poli­ce­man.

It is not new that for the sta­te no means are too drastic in the fight against insur­rec­tions to secu­re its mono­po­ly on the use of vio­lence. We send gree­tings of soli­da­ri­ty to our com­ra­des and friends on the streets of Ame­ri­can cities, who are showing prac­ti­cal soli­da­ri­ty against the state’s power!

From Ger­ma­ny & Aus­tria to Min­nea­po­lis: Fight the Poli­ce! Soli­da­ri­ty bey­ond bor­ders! Black lives mat­ter! Abolish the sys­tem from below!

Nach­dem in Min­nea­po­lis, Min­ne­so­ta ein wei­ßer Cop unter den Augen von drei Kol­le­gen den Afro­ame­ri­ka­ner Geor­ge Floyd erstickt hat, brennt das hal­be Land. Nicht, dass es der ers­te ras­sis­ti­sche Mord der ame­ri­ka­ni­schen Poli­zei war, es war nicht ein­mal der ers­te in die­sem Jahr und nicht der letz­te seit­dem. Es war nur eben einer zu viel.

In der Nacht nach der Ermor­dung von Geor­ge bra­chen in allen mög­li­chen Städ­ten in den USA Pro­tes­te aus, die sich schnell zuspitz­ten. Die Pro­tes­te wur­den aus den schwar­zen Com­mu­nities ame­ri­ka­ni­scher Groß­städ­te her­aus orga­ni­siert und stie­ßen schnell auf eine gro­ße Wel­le der Soli­da­ri­tät. Nach­dem Trump zunächst Bei­leid geheu­chelt und Auf­klä­rung des Mor­des gefor­dert hat, ist die Mas­ke jetzt gefal­len: Bibel schwin­gend beteu­ert der Auto­krat, es han­de­le sich bei den Pro­tes­ten um Ter­ror, gegen den er – nach dem in den meis­ten Bun­des­staa­ten schon die Natio­nal­gar­de mobi­li­siert wur­de – jetzt das Mili­tär in Stel­lung brin­gen will. Frei nach dem Mot­to „when the loo­ting starts, the shoo­ting starts“, will Trump die sozia­len Unru­hen schlicht und ergrei­fend nie­der­schla­gen. In die­sem Atem­zug soll es dann auch direkt der Anti­fa an den Kra­gen, die er für die Pro­tes­te ver­ant­wort­lich macht und von denen er eh längst wuss­te, dass sie kom­mu­nis­ti­sche und anar­chis­ti­sche Aufrührer*innen sind. Fair enough! Aber wäh­rend die Prü­gel­or­gi­en auf den ame­ri­ka­ni­schen Stra­ßen wei­ter gehen, führt Trump einen Feld­zug gegen die­je­ni­gen, die sich der ent­fes­sel­ten Staats­ge­walt in den Weg stel­len.

Das auto­ri­tä­re repu­bli­ka­ni­sche Lager in den USA hat längst all sei­ne media power mobi­li­siert, um den Dis­kurs zu ver­schie­ben: Statt über ras­sis­ti­sche Bul­len und struk­tu­rel­le Gewalt wird auf FOX News über Plün­de­run­gen und Ter­ro­ris­mus dis­ku­tiert. Beim Ver­such den Pro­test in fried­lich und gewalt­tä­tig zu spal­ten, las­sen sich die Libe­ra­len wie so oft bereit­wil­lig vor den Kar­ren der Repu­bli­ka­ner span­nen und sto­ßen ins sel­be Horn: Wäh­rend bewaff­ne­te Sek­tio­nen vom Ku-Klux-Klan unter den Augen der Poli­zei die Jagd eröff­net haben, beto­nen die Libe­rals hier wie dort, wie wich­tig es wäre gewalt­frei zu blei­ben. Als wäre das eine Opti­on gegen Poli­zei­staat und Nazi-Schlä­ger­ban­den!

Trump hat­te schon in sei­nem Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf klar gemacht, dass er nicht nur für eine völ­li­ge neo­li­be­ra­le Ent­fes­se­lung ste­hen wird, son­dern auch dazu bereit ist, den star­ken Staat dazu ein­zu­set­zen, die­se Ord­nung mit aller nöti­gen Gewalt durch­zu­prü­geln. Die sozia­len Ver­wer­fun­gen in einem Land, in dem die Hälf­te der Bevöl­ke­rung Kran­ken­ver­si­che­run­gen für sta­li­nis­tisch hält, sind nicht zu über­se­hen. Die Coro­na­kri­se hat die­se noch­mal ver­schärft: Über 20 Mil­lio­nen Men­schen haben ihre Arbeit ver­lo­ren, vor den Tafeln bil­den sich kilo­me­ter­lan­ge Schlan­gen. Ist es die Auf­ga­be des Staa­tes in Frie­dens- wie auch in Kri­sen­zei­ten für den Nor­mal­be­trieb der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on zu sor­gen, so zei­gen gra­de Aus­nah­me­si­tua­tio­nen wie die­se, die zwei­te Sei­te der Medail­le: Wenn die Inte­gra­ti­on ver­sagt, muss der Ter­ror her!

Wäh­rend­des­sen wird in der BRD ein gan­zes Meer an Kro­ko­dils­trä­nen ver­gos­sen. Von FAZ bis Taz, von CDU bis Links­par­tei ist man sich einig, dass man so ja nicht mit berech­tig­ter Wut umge­hen kön­ne. Ver­ges­sen sind die Prü­gel­or­gi­en von G20, die Ver­stri­ckung des Staa­tes in Nazi­netz­wer­ke, ver­ges­sen die Zwangs­räu­mun­gen, die Abschie­bun­gen, Gestor­be­nen in Poli­zei­zel­len, usw… Die­se Soli­da­ri­täts­er­klä­rung schrei­ben wir genau einen Tag und 53 Jah­re nach der Ermor­dung des Stu­den­ten Ben­no Ohnes­org durch den Schuss eines deut­schen Poli­zis­ten.

Es ist nicht neu, dass dem Staat in der Bekämp­fung von Auf­stän­den kei­ne Mit­tel zu dras­tisch sind, um sein Gewalt­mo­no­pol zu sichern. Wir schi­cken soli­da­ri­sche Grü­ße an unse­re Genoss*innen und Freund*innen auf den Stra­ßen ame­ri­ka­ni­scher Städ­te, die der ent­si­cher­ten Staats­macht prak­ti­sche Soli­da­ri­tät ent­ge­gen set­zen!

From Ger­ma­ny & Aus­tria to Min­nea­po­lis: Fight the Poli­ce! Soli­da­ri­ty bey­ond bor­ders! Black lives mat­ter! Abolish the sys­tem from below!

Eng­lish Ver­si­on

After a white cop in Min­nea­po­lis, Min­ne­so­ta suf­fo­ca­ted the Afro-Ame­ri­can Geor­ge Floyd under the eyes of three of his col­leagues, half the coun­try is on fire. It was not the first racist mur­der by the US poli­ce, it was not even the first one this year and not the last sin­ce. It was just one too many.

The night after George’s mur­der, pro­tests bro­ke out in all kinds of cities across the United Sta­tes and quick­ly incre­a­sed. The pro­tests were orga­ni­zed from wit­hin black com­mu­nities in big US cities and quick­ly met with a huge wave of soli­da­ri­ty. After Trump had feig­ned sym­pa­thy and deman­ded an inves­ti­ga­ti­on into the mur­der, the mask has now fal­len: Swin­ging his Bible, the auto­crat decla­res the pro­tests to be ter­ror, against which he now wants to bring in the mili­ta­ry, after the Natio­nal Guard has alrea­dy been mobi­li­zed in most sta­tes. Fol­lowing the mot­to “when the loo­ting starts, the shoo­ting starts”, Trump wants to put a stop to the social upri­sin­gs. In the same breath, he wants to bla­me anti­fa direct­ly for the pro­tests, whom he has long sin­ce known to be com­mu­nist and anar­chist agi­ta­tors. Fair enough! But while the trun­che­on orgi­es con­ti­nue on the streets of Ame­ri­ca, Trump leads a cam­pai­gn against tho­se who stand in the way of the unchai­ned sta­te power.

The aut­ho­ri­ta­ri­an Repu­bli­can bloc in the US has long sin­ce mobi­li­zed all its media power to shift the dis­cour­se: Ins­tead of racist cops and struc­tu­ral vio­lence, FOX News dis­cus­ses loo­ting and ter­ro­rism. In try­ing to divi­de the pro­test into peace­ful and vio­lent, the Libe­rals, as so often, wil­lin­g­ly let them­sel­ves be pul­led in front of the Repu­bli­cans’ trol­ley and toot the same horn: While armed sec­tions of the Ku Klux Klan have ope­ned the hunt under the eyes of the poli­ce, the Libe­rals on both sides of the Atlan­tic empha­si­ze how important it is to remain non-vio­lent. As if this is an opti­on against poli­ce sta­te and gangs of nazi thugs!

Trump had alrea­dy made it clear in his pre­si­den­ti­al elec­tion cam­pai­gn that he would not only stand for com­ple­te neo-libe­ral unlea­shing, but would also be pre­pa­red to use the strong sta­te to beat this order into exis­tence with all necessa­ry for­ce. The social dis­tor­ti­ons in a coun­try whe­re half the popu­la­ti­on con­si­ders health insuran­ce to be Sta­li­nist can­not be igno­red. The COVID cri­sis has only exa­cer­ba­ted the­se dif­fe­ren­ces: More than 20 mil­li­on peop­le lost their jobs and the food­bank queu­es stretch for miles. While it is the role of the sta­te to ensu­re the nor­mal accu­mu­la­ti­on of capi­tal in times of peace and cri­sis, par­ti­cu­lar­ly excep­tio­nal situa­tions such as this one show the other side of the coin: whe­re inte­gra­ti­on fails, ter­ror must be unleas­hed!

Mean­while in Ger­ma­ny a who­le sea of cro­co­di­le tears is being shed. From the con­ser­va­ti­ve paper FAZ to the left-libe­ral Taz, from Chris­ti­an Demo­crats to the Left par­ty ever­yo­ne agrees that one can­not hand­le jus­ti­fied anger in this way. For­got­ten are the bea­tings of the G20 sum­mit, the state’s invol­ve­ment in Nazi net­works, for­got­ten the evic­tions, depor­ta­ti­ons, deaths in poli­ce cus­to­dy, etc… We wri­te this decla­ra­ti­on in soli­da­ri­ty one day after the 53rd anni­ver­s­a­ry of the mur­der of the stu­dent Ben­no Ohnes­org by the bul­let of a Ger­man poli­ce­man.

It is not new that for the sta­te no means are too drastic in the fight against insur­rec­tions to secu­re its mono­po­ly on the use of vio­lence. We send gree­tings of soli­da­ri­ty to our com­ra­des and friends on the streets of Ame­ri­can cities, who are showing prac­ti­cal soli­da­ri­ty against the state’s power!

From Ger­ma­ny & Aus­tria to Min­nea­po­lis: Fight the Poli­ce! Soli­da­ri­ty bey­ond bor­ders! Black lives mat­ter! Abolish the sys­tem from below!