[SAV:] Bewegung für eine sozialistische Alternative – Neue ISA Sektion in Nigeria

Am 16. Juni hat sich die nige­ria­ni­sche Sek­ti­on der Inter­na­tio­na­len Sozia­lis­ti­schen Alter­na­ti­ve, die Bewe­gung für eine Sozia­lis­ti­sche Alter­na­ti­ve (Move­ment for a Socia­list Alter­na­ti­ve) offi­zi­ell gegrün­det.

In der Grün­dungs­er­klä­rung heißt es: „Die Unter­stüt­zer der Inter­na­tio­na­len Sozia­lis­ti­schen Alter­na­ti­ve (ISA) in der Demo­kra­ti­schen Sozia­lis­ti­schen Bewe­gung (DSM), der nige­ria­ni­schen Sek­ti­on des Komi­tees für eine Arbei­ter­in­ter­na­tio­na­le (CWI), haben nach mehr als andert­halb Jah­ren zer­mür­ben­der Debat­te über Ideen und Metho­den des Mar­xis­mus beschlos­sen, sich klar und getrennt von der DSM, der nige­ria­ni­schen Sek­ti­on des CWI, zu orga­ni­sie­ren.“

In der Grün­dungs­er­klä­rung wird betont, dass die Grün­dung am Beginn einer tie­fen Kri­se des glo­ba­len Kapi­ta­lis­mus statt­fin­det, die Nige­ria hart trifft. Wäh­rend der Coro­na-Kri­se hat der Kapi­ta­lis­mus welt­weit gezeigt, dass er nicht dazu in der Lage ist, grund­le­gen­de Bedürf­nis­se zu befrie­di­gen. In Nige­ria hat die kor­rup­te Eli­te dar­in ver­sagt, aus­rei­chend Finan­zie­rung für das Gesund­heits­sys­tem sicher­zu­stel­len. Statt­des­sen sind Hilfs­gel­der und ‑mate­ria­li­en in ver­schie­de­nen kor­rup­ten Kanä­len ver­si­ckert.

Gleich­zei­tig begin­nen die Herr­schen­den auch die Kos­ten für die Kri­se auf die arbei­ten­de und arme Bevöl­ke­rung abzu­la­den, schon jetzt begin­nen pri­va­te Unter­neh­men mit Mas­sen­ent­las­sun­gen und Regio­nal­staa­ten kür­zen die Gehäl­ter von Beschäf­tig­ten im öffent­li­chen Dienst.

In der Grün­dungs­er­klä­rung der MSA wird betont, dass das alles zeigt, dass der Kapi­ta­lis­mus ein welt­weit inef­fi­zi­en­tes Sys­tem ist, aber vor allem in der neo­ko­lo­nia­len Welt zeigt sich, dass der Kapi­ta­lis­mus nicht ein­mal in der Lage ist grund­le­gen­de Errun­gen­schaf­ten wie Elek­tri­zi­tät, Bil­dung oder eine Land­re­form zu garan­tie­ren.

Um die­ses Sys­tem zu stür­zen brau­chen wir eine inter­na­tio­na­le Bewe­gung der Arbeiter*innenklasse und eine inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on die Kämp­fe zusam­men­bringt. Wir freu­en uns dar­auf gemein­sam mit unse­ren Genoss*innen in Nige­ria mit der ISA so eine Orga­ni­sa­ti­on auf­zu­bau­en.

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