[Plattform:] Wir werden die soziale Revolution in Rojava mit all unserer Kraft verteidigen

Die blut­rüns­ti­gen impe­ria­lis­ti­schen Inter­ven­tio­nen kön­nen nur durch die koor­di­nier­ten inter­na­tio­na­lis­ti­schen Aktio­nen der unter­drück­ten Klas­sen auf­ge­hal­ten wer­den.

Seit Juli 2012 ent­fal­tet sich in Roja­va, im Gebiet von Nord- und Ostsyrien/​Westkurdistan, ein leben­di­ger revo­lu­tio­nä­rer Pro­zess. Er ist eine Erhe­bung gegen Kapi­ta­lis­mus, Impe­ria­lis­mus, Faschis­mus und Patri­ar­chat. Das befrei­en­de sozia­le Bestre­ben des demo­kra­ti­schen Kon­fö­de­ra­lis­mus besteht in der fried­li­chen Gemein­schaft ver­schie­de­ner eth­ni­scher Grup­pen im Sin­ne der direk­ten Demo­kra­tie. Gleich­zei­tig legt er einen Fokus auf eine sozia­le Öko­lo­gie und einen radi­ka­len Femi­nis­mus, wäh­rend er zugleich die Rol­le des Staa­tes als Instru­ment der Herr­schaft in Fra­ge stellt. Die­ses befrei­en­de Bestre­bung zeigt auch in greif­ba­rer Wei­se, dass die Kapitalist*innen ledig­lich “Papier­ti­ger” sind, deren Auto­ri­tät von den revo­lu­tio­nä­ren Arbeiter*innen und Bäuer*innen gestürzt wer­den kann. Das ist die his­to­ri­sche Pflicht der unter­drück­ten Klas­sen.

Die Aus­sicht und die mate­ri­el­le Erfül­lung der sozia­len Eman­zi­pa­ti­on und der Klas­se­n­eman­zi­pa­ti­on – die Selbst­ver­wal­tung der Pro­duk­ti­on und des gesell­schaft­li­chen Lebens durch die Unter­drück­ten – rüt­telt an den die Grund­fes­ten und den Inter­es­sen der herr­schen­den kapi­ta­lis­ti­schen Klas­se. Die sozia­le Revo­lu­ti­on in Roja­va ist sowohl ein Leucht­turm für die inter­na­tio­na­le sozia­le Befrei­ung aller unter­drück­ten Klas­sen als auch gleich­zei­tig ein Unter­fan­gen, das die Behaup­tun­gen der bür­ger­li­chen Politiker*innen und kapi­ta­lis­ti­schen Ökonom*innen, der Kapi­ta­lis­mus sei ein unbeug­sa­mes und unbe­weg­li­ches Sys­tem, in der Pra­xis wider­legt.

Die ver­meint­li­che kapi­ta­lis­ti­sche “Ein­bahn­stra­ße” wird mit jedem Schritt, den die Men­schen auf dem Weg zur sozia­len Revo­lu­ti­on unter­neh­men, zer­schla­gen. Was die Imperialist*Innen rund um den Glo­bus nicht ver­dau­en kön­nen, ist, dass die Men­schen des Nahen Ostens nicht nur gegen die kapi­ta­lis­ti­sche Bar­ba­rei kämp­fen, son­dern dass sie auch ihr Leben in die Hand neh­men, indem sie einen liber­tä­ren alter­na­ti­ven Weg zur kapi­ta­lis­ti­schen Sack­gas­se schaf­fen. Die Imperialist*Innen sind begie­rig dar­auf, die rei­chen Län­der des Nahen Ostens in ihre Hän­de zu bekom­men. Sie kämp­fen seit Jah­ren mit­ein­an­der, wäh­rend sie Mario­net­ten­re­gie­run­gen benut­zen, um die Natur- und Ener­gie­res­sour­cen der Regi­on aus­zu­beu­ten und das Pro­le­ta­ri­at des Nahen Ostens wei­ter­hin unter­schät­zen. Sie ver­su­chen, ihre Inter­es­sen mit allen Mit­teln zu durch­zu­set­zen, wobei sie vor dem Blut­ver­gie­ßen von unschul­di­gen Bewohner*innen eben­so wenig zurück schre­cken, wie vor der Finan­zie­rung jiha­dis­ti­scher Grup­pen, die sie angeb­lich bekämp­fen wür­den.
Die Kapitalist*innen haben das Blut der Men­schen an ihren Hän­den. Je nach dem aktu­el­len Macht­spiel und ihren Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen kämp­fen oder ver­bün­den sie sich mit­ein­an­der. In jedem Fall haben sie gna­den­los auf die kämp­fen­den Men­schen, die Unter­drück­ten und Aus­ge­beu­te­ten, also ihre Klas­sen­geg­ner, ein­ge­schla­gen. In den letz­ten zwei Jah­ren hat der tür­ki­sche Staat eine unun­ter­bro­che­ne Ope­ra­ti­on für die Beset­zung des befrei­ten Gebie­tes Roja­va begon­nen. Die Angrif­fe des tür­ki­schen Staa­tes set­zen sich bis heu­te fort – mit der Hil­fe, der Tole­ranz und der Zustim­mung der inter­na­tio­na­len impe­ria­lis­ti­schen Mäch­te und der isla­mi­schen Ban­den, die als Söld­ner und bewaff­ne­te Vor­hut der tür­ki­schen Mili­tär­in­ter­ven­tio­nen in Kur­di­stan auf­tre­ten, fort­ge­setzt.

Am 15. Juni 2020 griff der tür­ki­sche Staat offen die befrei­ten Regio­nen von Roja­va, das selbst­ver­wal­te­te Geflüch­te­ten­la­ger in Mex­mur und die demo­kra­ti­sche Regi­on der Jesi­den in Sen­gal an. All die­se Regio­nen sind Teil der befrei­ten Gebie­te. Weni­ge Tage spä­ter begann die tür­ki­sche Armee erneut eine Ope­ra­ti­on zur Inva­si­on in der Regi­on Başur (Süd­kur­di­stan), die seit­her end­los bom­bar­diert wird. Am 23. und 25. Juni 2020 wur­den meh­re­re töd­li­che Droh­nen­an­grif­fe der tür­ki­schen Armee in Roja­va und Süley­ma­ni­ya regis­triert. Vie­le Men­schen wur­den gezwun­gen, ihre nun nie­der­ge­brann­ten Häu­ser zu ver­las­sen und aus­zu­wan­dern, land­wirt­schaft­li­che Flä­chen und Ern­ten wur­den voll­stän­dig zer­stört, wäh­rend vie­le Zivilist*innen durch den Angriff der tür­ki­schen Armee ihr Leben ver­lo­ren. Die Kräf­te der kur­di­schen Gue­ril­la reagie­ren auf die töd­li­chen Angrif­fe des tür­ki­schen Staa­tes und ver­tei­di­gen die Men­schen, sowie das revo­lu­tio­nä­re Bei­spiel der demo­kra­ti­schen Kon­fö­de­ra­ti­on. Der Krieg in den kur­di­schen Ber­gen wütet unauf­hör­lich, eben­so wie die tür­ki­sche Beset­zung des kur­di­schen Ter­ri­to­ri­ums. Der tür­ki­sche Staat hat gegen jede inter­na­tio­na­le Kon­ven­ti­on und auch gegen den von der Covid-19-Pan­de­mie aus­ge­ru­fe­nen Waf­fen­still­stand ver­sto­ßen. Die Ver­ant­wort­li­chen die­ses seit Jah­ren vom tür­ki­schen Staat began­ge­nen Ver­bre­chens – Kapitalist*innen und ande­re Regie­run­gen – schwei­gen wie­der ein­mal, nach­dem sie den impe­ria­lis­ti­schen Plä­nen des tür­ki­schen Staa­tes grü­nes Licht gege­ben haben.

Die Orga­ni­sa­tio­nen der kur­di­schen Befrei­ungs­be­we­gung rufen zu Soli­da­ri­täts­ak­tio­nen mit der auf­stän­di­schen Regi­on Roja­va am 18. und 19. Juli 2020 auf. Am 19. Juli 2012 brach für die Men­schen im Nahen Osten eine glanz­vol­le Mor­gen­däm­me­rung der sozia­len Revo­lu­ti­on an. In die­sem Augen­blick begann die sozia­le Revo­lu­ti­on in Roja­va. Am 19. Juli 1936 nah­men die Arbeiter*innenklasse und die Bäuer*innen Spa­ni­ens die Waf­fen gegen das faschis­ti­sche Regime des Mili­tär­dik­ta­tors Fran­cis­co Fran­co in die Hand. Drei Jah­ren lang führ­ten sie einen erbit­ter­ten revo­lu­tio­nä­ren Kampf für den Auf­bau einer liber­tär-kom­mu­nis­ti­schen Gesell­schaft. Das Erbe der Kämp­fe, die die Arbeiter*innen, Bäuer*innen, Anarchosyndikalist*innen und Anarchokommunist*innen der Ibe­ri­schen Halb­in­sel führ­ten, wird heu­te an die revo­lu­tio­nä­ren Men­schen Kur­di­stans wei­ter­ge­ge­ben. Ihr Kampf ist unser eige­ner: er ist eine Sache des inter­na­tio­na­len Pro­le­ta­ri­ats. Des­halb sind wir dazu auf­ge­ru­fen, auf koor­di­nier­ter und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne die sozia­le Revo­lu­ti­on in Roja­va zu ver­tei­di­gen. Als Anarchist*innen müs­sen wir alles in unse­rer Macht ste­hen­de tun, um die inter­na­tio­na­le anti-kapi­ta­lis­ti­sche, anti-staat­li­che, anti-impe­ria­lis­ti­sche revo­lu­tio­nä­re Bewe­gung zu stär­ken.

Auf der ande­ren Sei­te ist das tota­li­tä­re Regime des Iran, das in sei­ner Medi­en­pro­pa­gan­da ver­sucht, sich als anti-impe­ria­lis­ti­sche Regie­rung dar­zu­stel­len, in Wirk­lich­keit eine skru­pel­lo­se isla­mi­sche Mafia, die als ter­ro­ris­ti­sche Grup­pe wie ISIS klas­si­fi­ziert wer­den kann. Neben der mili­tä­ri­schen Prä­senz des ira­ni­schen Regimes, das zur Ver­tei­di­gung des syri­schen Dik­ta­tors Zehn­tau­sen­de von Men­schen, dar­un­ter auch Kin­der, mas­sa­kriert hat, greift das ira­ni­sche Regime par­al­lel zum tür­ki­schen Regime täg­lich kur­di­sche Posi­tio­nen im Nord­irak an. Zusätz­lich zu ver­schie­de­nen kur­di­schen Grup­pen, die stän­dig von Sol­da­ten und Artil­le­rie des ira­ni­schen Regimes ange­grif­fen wer­den, ist die PJAK als ein Zweig der PKK eines der Haupt­zie­le des ira­ni­schen Regimes für Angrif­fe im Nord­irak. Die Roja­va-Revo­lu­ti­on ist zu einem Alb­traum für das ira­ni­sche Regime gewor­den, weil es befürch­tet, dass die Kurd*inen ande­rer Regio­nen, ein­schließ­lich Rojhelat (West­iran), ein wei­te­res Roja­va nach dem Vor­bild der Roja­va-Revo­lu­ti­on bau­en wer­den. Aus die­sen Grün­den ist die Repres­si­on des ira­ni­schen Regimes in die­sen Regio­nen seit Jah­ren beson­ders inten­siv und blu­tig; mehr noch als gegen Kurd*innen in ande­ren Tei­len des Iran – ein­schließ­lich Inhaf­tie­rung, Fol­ter und Hin­rich­tun­gen.

Die inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät zwi­schen den Unter­drück­ten und den Aus­ge­beu­te­ten ist die kol­lek­ti­ve Kraft, die dem kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tem den letz­ten Schlag ver­set­zen kann. Der uner­müd­li­che, selbst­lo­se Bei­trag zu den revo­lu­tio­nä­ren Pro­zes­sen über all auf der Welt ist heu­te die Pflicht der anar­chis­ti­schen Bewe­gung. Die inter­na­tio­na­le sozia­le Revo­lu­ti­on, in Rich­tung des liber­tä­ren Kom­mu­nis­mus, gibt den stra­te­gi­schen Kurs unse­rer Aktio­nen vor. Dies ist auch unse­re Rich­tung für den täg­li­chen Kampf gegen den Kapi­ta­lis­mus: Lokal han­deln und inter­na­tio­nal den­ken. Des­halb den­ken wir, dass die bes­te Wei­se der Soli­da­ri­tät und der Unter­stüt­zung der kur­di­schen Revo­lu­ti­on die Stär­kung und Ver­tie­fung der sozia­len Kämp­fe in unse­ren Regio­nen ist, sowie die Fes­ti­gung unse­rer anar­chis­ti­schen poli­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen.

SOFORTIGE EINSTELLUNG DER IMPERIALISTISCHEN INTERVENTIONEN UND DES BLUT­VER­GIE­ßENS VON MENSCHEN

SOFORTIGE FREIHEIT FÜR ALLE POLITISCHEN GEFANGENEN

SOFORTIGER RÜCKZUG DER TÜRKISCHEN ARMEE AUS KURDISTAN

WIR MÜSSEN BARRIKADEN DER INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT GEGEN DEN TOTALITARISMUS DES STAATES UND DES KAPITALISMUS ERRICHTEN

SIEG DER KURDISCHEN GUERILLA – KRIEG GEGEN DIE IMPERIALIST*INNEN
LANG LEBE DIE SOZIALE REVOLUTION IN ROJAVA

ARRIBA LOS/​AS QUE LUCHAN!!!

Englisch

We will defend the social revo­lu­ti­on in Roja­va with all our power. The bloo­dt­hirsty impe­ria­list inter­ven­ti­ons can be sus­pen­ded only by the coor­di­na­ted inter­na­tio­na­list actions of the oppres­sed clas­ses

Sin­ce July 2012, a living revo­lu­tio­na­ry pro­cess has been unfol­ding in Roja­va, in the area of Nort­hern and Eas­tern Syria/​West Kur­di­stan. This revo­lu­tio­na­ry pro­cess unfolds by stan­ding tall against capi­ta­lism, impe­ria­lism, fascism and patri­ar­chy. The libe­ra­ting social endea­vor of demo­cra­tic con­fe­dera­lism con­sists of the peace­ful fel­low­ship of various peo­p­les in terms of direct demo­cra­cy. At the same time, it focu­ses on social eco­lo­gy, radi­cal femi­nism, and ques­tio­ning the role of the sta­te as a tool for domi­na­ti­on. This libe­ra­ting social endea­vor also pro­ves in a tan­gi­ble man­ner that the capi­ta­lists don’t real­ly lack strength and that their aut­ho­ri­ty soo­ner or later is going to be over­thrown by the revo­lu­tio­na­ry workers and far­mers. That is the his­to­ri­cal duty of the sub­ju­ga­ted clas­ses.

The pro­spe­ri­ty and the mate­ri­al ful­fill­ment of the social and class eman­ci­pa­ti­on — the self-manage­ment of the pro­duc­tion and of the social life by the oppres­sed – affects the foun­da­ti­ons and the inte­rests of the ruling capi­ta­list class. The social revo­lu­ti­on in Roja­va is a pro­cess that has come to give hope­for the social libe­ra­ti­on of all the oppres­sed clas­ses and at the same time an expe­ri­ence that refu­tes in prac­ti­ce the claims of the bour­geoi­sie poli­ti­ci­ans and capi­ta­list eco­no­mists – that capi­ta­lism is an unwa­vering and immova­ble sys­tem.

The sup­po­sed “only-way”that capi­ta­lism pres­ents is being shat­te­red with every step that the peop­le are taking towards the social revo­lu­ti­on. What the impe­ria­lists around the glo­be can’t digest is that the peop­le of the Midd­le East are not only figh­t­ing against the capi­ta­list bar­ba­rism, but they are also taking back their lives in their hands by crea­ting a liber­ta­ri­an alter­na­ti­ve way to the capi­ta­list impas­se. The impe­ria­lists are lus­ting to get their hands on the rich lands of Midd­le East. They have been figh­t­ing with each other for years, while using pup­pet governments in order to explo­it the natu­ral and ener­gy resour­ces of the area and to fur­ther underva­lue the Midd­le Eas­tern pro­le­ta­ri­at. They aim to pro­mo­te their inte­rests by any means, not hesi­ta­ting to shed the blood of the inno­cent nati­ves of the area, even finan­cing jiha­dist groups that they say they fight.

The capi­ta­lists have their hands stai­ned with the blood of the peop­le. Whenever their cur­rent power play and their par­ti­cu­lar inte­rests dic­ta­te them to do so, they eit­her fight or form alli­an­ces with each other. In any case, they have been mer­ci­less­ly ham­me­ring down the struggling peop­le, the oppres­sed and the explo­i­ted, their class oppon­ents. For the last two years the Tur­kish sta­te has exer­cis­ed an non-stop ope­ra­ti­on for the occup­a­ti­on of the libe­ra­ted Roja­va. The attacks of the Tur­kish sta­te have been con­ti­nue to this day with the aid, the tole­ran­ce and the con­sent of the inter­na­tio­nal impe­ria­list powers and the Isla­mic gangs, that act as mer­ce­n­a­ries and armed van­guard to the Tur­kish mili­ta­ry inter­ven­ti­ons in Kur­di­stan.

On the 15th of June 2020 the Tur­kish sta­te open­ly atta­cked the libe­ra­ted regi­ons of Roja­va, the self­ma­na­ged immi­grant camp at Max­mur and the demo­cra­tic regi­on of the Yazi­di at Sen­gal. All the­se regi­ons are part of the libe­ra­ted are­as. Again a few days later, the Tur­kish army star­ted an ope­ra­ti­on to inva­de Başur (Sou­thern Kur­di­stan) which has sin­ce been bom­bed con­stant­ly. On the 23rd and 25th of June 2020, several dead­ly attacks by dro­nes by the Tur­kish army have been recor­ded in Roja­va and Suley­ma­ni­ya. Many peop­le were for­ced to flee and aban­don their now bur­ned down houses with their agri­cul­tu­ral lands and crops were com­ple­te­ly des­troy­ed while many civi­li­ans lost their lives from the attack of the Tur­kish army. The Kur­dish guer­ril­las are respon­ding to the dead­ly attacks by the Tur­kish sta­te, defen­ding the peop­le and the revo­lu­tio­na­ry expe­ri­ence of the demo­cra­tic con­fe­de­ra­ti­on. The war in the Kur­dish moun­tains rages non-stop, as is the Tur­kish occup­a­ti­on of the Kur­di­stan ter­ri­to­ry. Mean­while, the Tur­kish sta­te has vio­la­ted every inter­na­tio­nal con­ven­ti­on, as well the truce decla­red as respon­se to the COVID-19 pan­de­mic. The per­pe­tra­tors of this crime that has been com­mit­ted for years by the­Tur­kish sta­te – the capi­ta­lists and the governments they con­trol – are once again silen­cing the Kur­dish peop­le after having given the green light the impe­ria­list plans of the Tur­kish sta­te.

The Kur­dish libe­ra­ti­on move­ment orga­niz­a­ti­ons call for soli­da­ri­ty actions in the rebel­lious Roja­va last 18th and 19th of July. On the 19/​7/​2012, a bril­li­ant dawn of social revo­lu­ti­on bro­ke upon the peop­le of Midd­le East. It was at this moment that the social revo­lu­ti­on began in Roja­va. On the 19th of July, 1936 the orga­ni­zed working class and far­mers of Spain stood against the fascist mili­ta­ry cou­pled bythe dic­ta­tor Fran­cis­co Fran­co. For three years they were enga­ged in a fier­ce revo­lu­tio­na­ry fight for the con­struc­tion of a liber­ta­ri­an com­mu­nist socie­ty. The lega­cy of the batt­les that the workers, the far­mers, the anar­cho-syn­di­ca­lists and anar­cho-com­mu­nists of the Ibe­ri­an Pen­in­su­la is being pas­sed today to the revo­lu­tio­na­ry peop­le of Kur­di­stan. Their fight is our own; it is the strugg­le of the inter­na­tio­nal pro­le­ta­ri­at. That is why we are cal­led upon to defend on a coor­di­na­ted and inter­na­tio­nal sca­le the social revo­lu­ti­on in Roja­va. As anar­chists we have to do ever­ything in our abi­li­ty to streng­t­hen the inter­na­tio­nal anti-capi­ta­list, anti-sta­tist, anti-impe­ria­list revo­lu­tio­na­ry move­ment.

On the other hand, the tota­li­ta­ri­an regime of Iran, which in its media pro­pa­gan­da tri­es to pre­sent its­elf as an anti­im­pe­ria­list government, is in fact a ruth­less Isla­mic mafia that can be clas­si­fied as a ter­ro­rist group such as ISIS. In addi­ti­on to the mili­ta­ry pre­sence of the Ira­ni­an regime, which has mas­sa­c­red tens of thousands of peop­le, inclu­ding child­ren, in defen­se of the Syri­an dic­ta­tor, the Ira­ni­an regime attacks Kur­dish posi­ti­ons in nort­hern Iraq on a dai­ly basis in par­al­lel with the Tur­kish regime. In addi­ti­on to various Kur­dish groups that are con­stant­ly atta­cked by Ira­ni­an regime sol­di­ers and artil­le­ry, PJAK is a branch of the PKKthat is one of the Ira­ni­an regime’s main tar­gets for attacks in nort­hern Iraq. The Roja­va revo­lu­ti­on has beco­me one of the night­ma­res of the Ira­ni­an regime, becau­se the Ira­ni­an regime is afraid that the Kurds of other regi­ons, inclu­ding Rojhelat (wes­tern Iran) will build ano­t­her Roja­va fol­lowing the examp­le of the Roja­va revo­lu­ti­on, for the­se rea­sons, the Ira­ni­an regime has car­ri­ed out bloo­dy repres­si­ons, inclu­ding impr­i­son­ment, tor­tu­re, and exe­cu­ti­ons, for years, more than any other regi­on against the Kurds in Iran.

The inter­na­tio­nal soli­da­ri­ty of the oppres­sed and the explo­i­ted is the collec­ti­ve power that can give the finis­hing blow to the capi­ta­list sys­tem. An unti­ring and unsel­fi­sh con­tri­bu­ti­on to the revo­lu­tio­na­ry pro­ces­ses all over the world is the duty of the anar­chist move­ment today. The inter­na­tio­nal social revo­lu­ti­on, in the direc­tion of the liber­ta­ri­an com­mu­nism, indi­ca­tes the stra­te­gic cour­se of our actions. This direc­tion for the ever­y­day fight against capi­ta­lism: acting local­ly and thin­king inter­na­tio­nal­ly. For all this we belie­ve that the best way of soli­da­ri­ty and sup­port for the Kur­dish revo­lu­ti­on is the streng­t­he­ning and deepe­ning of social strug­gles in our regi­ons and the con­so­li­da­ti­on of our anar­chist poli­ti­cal orga­niz­a­ti­ons.

CEASE IMMEDIATELY THE IMPERIALIST INTERVENTIONS AND THE BLOODSHED OF PEOPLE

IMMEDIATE FREEDOM FOR ALL THE POLITICAL PRISONERS

IMMEDIATE WITHDRAWAL OF THE TURKISH ARMY FROM KURDISTAN

WE HAVE TO BUILD BARRICADES OF INTERNATIONAL SOLIDARITY AGAINST THE TOTALITARIANISM OF THE STATE AND CAPITALISM

VICTORY IN THE ARMS OF THE KURDISH GUERRILLA WAR AGAINST THE IMPERIALISTS
LONG LIVE THE SOCIAL REVOLUTION IN ROJAVA

ARRIBA LOS/​AS QUE LUCHAN!!!

Αναρχική Ομοσπονδία – Anar­chist Fede­ra­ti­on (Greece)
Coor­dena­ção Anar­quis­ta Bra­si­lei­ra – CAB
Feder­a­ción Anar­quis­ta Uru­gua­ya – FAU
Feder­a­ción Anar­quis­ta de Rosa­rio – FAR (Argen­ti­na)
Embat – Orga­nització Liber­tà­ria de Catalunya
Die Platt­form – Anarcha­kom­mu­nis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on
(Ger­ma­ny)
Orga­ni­sa­ti­on Socia­lis­te Liber­taire – OSL (Schwitz­er­land)
Libert­ae­re Akti­on (Schwitz­er­land)
Anar­chist Unión of Afgha­ni­stan and Iran – AUAI
Feder­a­ción Anar­quis­ta Sant­ia­go – FAS (Chi­le)
Orga­ni­za­ción Anar­quis­ta de Cór­do­ba – OAC (Argen­ti­na)
Gru­po Liber­ta­rio Vía Libre (Colom­bia)
Alter­na­ti­va Libertaria/​FdCA (Ita­ly)
Aote­aroa Workers Soli­da­ri­ty Move­ment – AWSM
(Aote­aroa /​New Zea­land)
Devrimci Anarşist Faa­li­y­et – DAF (Tur­key)
Workers Soli­da­ri­ty Move­ment – WSM (Ire­land)
Ban­di­lang Itim (Phil­ip­pi­nes)

Read More