[EMRAWI:] …knickt de​.indy​m​e​dia​.org ein ? NEIN Genau das war und ist es, was wir tun.

Dank der umfang­rei­chen Unter­stüt­zung der Hos­ter, die zum Teil auch betrof­fen sind, kom­men wir gut vor­an. Trotz­dem kön­nen wir noch nicht genau sagen, wann wir wie­der am Netz sind.

An die­ser Stel­le einen RIESENDANK an die muti­gen und cou­ra­gier­ten Spen­der und Spen­de­rin­nen !
Die Kos­ten des lau­fen­den Betrie­bes für die nächs­te Zeit sind gedeckt, was auch bei uns viel Freu­de aus­lös­te 🙂

Im letz­ten hal­ben Jahr wur­den immer grö­ße­re Mit­tel auf­ge­bracht, um uns mund­tot zu machen. Sie, die Angreifer*innen (Rech­te und ihre Parteifreund*innen, bis hin zu Bun­des­be­hör­den und Regierungsvertreter*innen), sehen es anschei­nend als eine Mög­lich­keit, nie­der­träch­tig tech­ni­sche Mit­tel zum Ein­satz zu brin­gen, um eine der Stim­men der Gegen­öf­fent­lich­keit mund­tot zu machen.
Wie die Fach­pres­se schreibt, lie­gen die Tages­prei­se für einen DDoS-Angriff bei 200 – 400 € am Tag. Das macht die­se nie­der­träch­ti­gen Angrif­fe ein­fach und bezahl­bar. Gewalt und Geld ist das, womit die Rech­ten schon immer ope­rier­ten.

Ob nun Droh­brie­fe – DDoS-Atta­cken oder Ver­bo­te – wir kni­cken nicht ein.
Das wird nicht funk­tio­nie­ren !

Wir stel­len dem eman­zi­pa­to­ri­schen Wider­stand in allen ihren/​seinen Facet­ten eine OPEN-POSTING-PLATTFORM zur Ver­fü­gung, um inhalt­li­che und prak­ti­sche Kri­tik am herr­schen­den Sys­tem öffent­lich zu machen.

Die Ana­ly­se und (prak­ti­sche) Kri­tik im deutsch­spra­chi­gen Raum «for­mu­liert» sich gegen die struk­tu­rel­le ras­sis­ti­sche, patri­ar­cha­le, lebens­grund­la­gen-zer­stö­ren­de und kapi­ta­lis­ti­sche Herr­schaft in ALLEN ihren Gewalt­for­men. Dazu zäh­len die reprä­sen­ta­ti­ve bür­ger­lich-demo­kra­ti­sche natio­nal­staat­li­che Ord­nung und ihre Ord­nungs­or­ga­ne (u.a. Poli­zei, Gerich­te und BfV).
Die­se Ord­nung mit allen poli­ti­schen Mit­teln anzu­grei­fen, um eine eman­zi­pier­te sozi­al gerech­te, lebens­er­mög­li­chen­de Welt zu schaf­fen, die FREI von Unter­drü­ckung und Aus­beu­tung ist, ist das Ziel jeder Befrei­ungs­be­we­gung. Ob eine Bewe­gung die­se Anfor­de­run­gen erfüllt, misst sich an ihren stra­te­gi­schen Schrit­ten und an den ein­ge­setz­ten Mit­teln.
Die­se müs­sen öffent­lich ver­han­delt wer­den kön­nen, um die Ziel­set­zung zu dis­ku­tie­ren, soli­da­risch kri­tisch zu beglei­ten und zu trans­for­mie­ren.
Dafür ist die Öffent­lich­ma­chung grund­sätz­lich erfor­der­lich und theo­re­tisch auch in der reprä­sen­ta­tiv-demo­kra­tisch bür­ger­li­chen natio­anl­staat­li­chen Ord­nung gewähr­leis­tet. Sowie die Tat­sa­che, dass den Men­schen ein grund­sätz­li­ches Anrecht auf Infor­ma­ti­on zuge­spro­chen wird.

Nur immer dann, wenn es dar­um geht, die natio­nal­staat­li­che gewalt­för­mi­ge Ord­nung ( sprich: Ver­fas­sung ) in eine sozi­al-gerech­te eman­zi­pier­te und von Unter­drü­ckung und Aus­beu­tung befrei­te Gesell­schaft zu über­füh­ren, tritt der gesam­te Macht- und Repres­si­ons­ap­pa­rat auf den Plan, um die Gegen­öf­fent­lich­keit mund­tot zu machen.

Und hier kom­men wir, die die GEGENÖFFENTLICHKEIT ermög­li­chen, ins Spiel.
Solan­ge die Hof­be­richt­erstat­tung der Öffent­lich-Recht­li­chen funk­tio­niert und nach markt­kon­for­men Kri­te­ri­en Nach­rich­ten pro­du­ziert wer­den, besteht kei­ne Gefahr.
Die Gefahr kommt erst dann zustan­de, wenn die inhalt­li­che und prak­ti­sche Kri­tik am herr­schen­den Sys­tem sich in Form einer OPEN-POSTING-PLATTFORM mate­ria­li­siert. Die inhalt­li­che und prak­ti­sche Kri­tik bezieht sich immer auf die herr­schen­den Gewaltverhältnisse/​Entscheidungen und ihre Apologet*innen.

Somit ver­wun­dert es auch nicht, dass die AFD am 1.7. einen de.Indymedia-Verbotsantrag in den Bun­des­tag ein­reich­te. In die­sem Antrag kon­stru­iert sie Lügen und Fake­news, wie sie inzwi­schen schon zur Nor­ma­li­tät der rech­ten Rea­li­tät gewor­den sind. Trotz­dem oder genau des­we­gen hat sich der Horst das rech­te Kon­strukt zu eigen gemacht und ver­ur­teilt «die Gewalt der Öffent­lich­ma­chung» und setzt den Ver­fas­sungs­schutz auf eine von der Ver­fas­sung geschütz­te Insti­tui­on der Öffent­lich­keit an.

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