[FRN:] Auswanderer, Flüchtlinge und „Herrenmenschen“ (Serie 1243: Weiß auf Schwarz)

Von 1800 – 1914 ver­lie­ßen 5,5 Mil­lio­nen Men­schen Deutsch­land, um sich auf Dau­er in Über­see anzu­sie­deln. Sie flo­hen vor der wirt­schaft­li­chen Mise­re und den repres­si­ven poli­ti­schen Zustän­den und ver­such­ten in der „Neu­en Welt“ auch ein neu­es Leben und ihr Glück zu fin­den. Doch in der „Neu­en Welt“ leb­ten bereits Men­schen, die nun von euro­päi­schen Ein­wan­de­rern bekämpft, unter­drückt und aus­ge­rot­tet wur­den. Vie­le der Migran­ten aus Euro­pa fühl­ten sich gegen­über den Ein­hei­mi­schen als „Her­ren­men­schen“, deren Auf­ga­be es sei, „die Wil­den“ zu chris­tia­ni­sie­ren und zu zivi­li­sie­ren, was bedeu­te­te, sie zur Arbeit für die Wei­ßen zu erzie­hen.

Aber ange­fan­gen hat­te alles schon viel frü­her. Bereits weni­ge Jah­re nach der „Ent­de­ckung“ Ame­ri­kas durch Kolum­bus, ver­such­ten deut­sche Han­dels­häu­ser und Fürs­ten sich ein Stück vom kolo­nia­len Kuchen abzu­schnei­den.

Autor: Hubert Brie­den /​Sprecher*innen: Awa Nag­hip­our, Ela Klein­ecke, Axel Klein­ecke /​Musik: Moritz Dort­mund, Sca­ra­fo­ne

Pro­duk­ti­on: Radio Flo­ra (Redak­ti­on Inter­na­tio­nal), Arbeits­kreis Regio­nal­ge­schich­te im Rah­men des Radio­pro­jek­tes „Weiß auf Schwarz – Geschich­te von Ungleich­heit und Ras­sis­mus“

Han­no­ver /​Neu­stadt a. Rbge. 2020

wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://​radio​flo​ra​.de/​w​e​i​s​s​-​a​u​f​-​s​c​h​w​a​r​z​-​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​-​v​o​n​-​u​n​g​l​e​i​c​h​h​e​i​t​-​u​n​d​-​r​a​s​s​i​s​m​u​s​-​e​i​n​-​r​a​d​i​o​p​r​o​j​e​kt/ Read More