[labournet:] Diskriminierung bei Edeka in Hamburg: Rassismus kostet das Geschäft

Pro Asyl: Rassismus führt zum Verlust Ihres MitgefühlsEin Ede­ka-Lei­ter hat zwei sei­ner Super­märk­te ver­lo­ren, nach­dem sich eine Schü­le­rin gegen Dis­kri­mi­nie­rung wehr­te. Sie durf­te nicht mit Kopf­tuch job­ben. (…) M. hat­te im Juni der Schü­le­rin Miri­am einen Feri­en­job ver­wei­gert, da sie ein Kopf­tuch trägt. Öffent­lich bekannt wur­de der Vor­fall vor einem Monat. Die Schü­le­rin, die sich gede­mü­tigt gefühlt hat­te, lud unter dem Namen „mxrima.jbg“ ein ­Insta­gram-Video hoch, das mitt­ler­wei­le 1.653.886 Klicks hat. „Sie woll­te gegen Dis­kri­mi­nie­rung ein Zei­chen set­zen“, sagt Miri­ams Rechts­an­walts Yal­çın Teki­no­ğlu, der für sie spricht, da ihre Fami­lie die Min­der­jäh­ri­ge vor der gro­ßen öffent­li­chen Auf­merk­sam­keit schüt­zen möch­te. Ede­ka habe der Abitu­ri­en­tin mitt­ler­wei­le eine fünf­stel­li­ge Ent­schä­di­gung gezahlt. In ihrem Video berich­tet Miri­am, dass M. auf sie gezeigt und gesagt haben soll: „Du setzt dein Kopf­tuch ab, oder du kannst hier nicht arbei­ten.“ Laut ihrem Rechts­an­walt war sie in dem Ede­ka, um „nach einer erfolg­rei­chen Bewer­bung ihre Pro­be­ar­beit als Kas­sie­re­rin“ anzu­tre­ten…” Arti­kel von Mai­ke Krob vom 23.7.2020 in der taz online externer Link mit Links zu den Vide­os

Der Bei­trag Dis­kri­mi­nie­rung bei Ede­ka in Ham­burg: Ras­sis­mus kos­tet das Geschäft erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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