[FRN:] Endometriose und Sexismus (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Vie­le men­stru­ie­ren­de Men­schen kön­nen auf­grund extre­mer Schmer­zen wäh­rend der Peri­ode meh­re Tage im Monat nicht zur Abreit oder Schu­le gehen und müs­sen Ver­ab­re­dun­gen absa­gen. Es ist tabui­siert über das The­ma zu reden und wenn es doch jemand wagt, wird ihr häu­fig mit Unver­ständ­nis begeg­net. Unter­leibs­schmer­zen wäh­rend der Peri­ode sind ja schließ­lich nor­mal, oder? Aber das stimmt nicht. Star­ke Unter­leibs­schmer­zen sind häu­fig ein Indiz für Endo­me­trio­se, eine sehr häu­fi­ge gynä­ko­lo­gi­sche Erkran­kung. Sie sind nicht Nor­mal und müs­sen auch nicht aus­ge­hal­ten wer­den. Sie soll­ten viel mehr behan­delt wer­den. Ich habe mich gefragt wie­so das aber so sel­ten pas­siert. Des­we­gen habe ich mit Mar­ti­na Schrö­der aus dem femi­nis­ti­schen Frau­en Gesund­heits­zen­trum in Ber­lin gere­det. Sie erklärt uns, was die Endo­me­trio­se über­haupt ist und wie­so die Betrof­fe­nen häu­fig nicht die bes­te Behand­lung bekom­men. Read More