[labournet:] Irgendwie nicht überraschend: 30% der italienischen Unternehmen haben unrechtmässig Kurzarbeit bezogen

"Capitalism is the Virus" - Statement from IWW Ireland on a class response to Covid-19Laut dem par­la­men­ta­ri­schen Finanz­aus­schuss haben rund 30% der ita­lie­ni­schen Unter­neh­men, die wäh­rend der Coro­na-Kri­se Kurz­ar­beit für die Arbeiter*innen bean­tragt haben, kei­nen rück­läu­fi­gen Umsatz ver­zeich­net. Dies ist das Resul­tat der Ana­ly­se der Sta­tis­ti­ken des natio­na­len Sozi­al­ver­si­che­rungs­am­tes Inps und der Ban­ca d’Italia. Dies ent­spricht rund 400 Mio­lio­nen Kurz­ar­beits­stun­den, die unrecht­mäs­sig bezo­gen wor­den sind. Die betrof­fe­nen Arbeiter*innen hat­ten wäh­rend die­ser Zeit einen Lohn­rück­gang von 27%. Noch vor eini­gen Wochen hat­te der Prä­si­dent der Inps Pas­qua­le Trid­ico kri­ti­siert, dass eini­ge Unter­neh­men den Covid-Not­stand benutzt hät­ten, um sich auch auf Kos­ten der Staats­kas­sen zu berei­chern. Der Unter­neh­mens­ver­band der Indus­trie Con­fin­dus­tria hat­te Trid­ico damals scharf ange­grif­fen, er schaf­fe ein “unter­neh­mens­feind­li­ches Kli­ma”. Die Gewerk­schaf­ten hin­ge­gen spre­chen von “ein­zel­nen Aus­nah­men” und bestä­ti­gen ein­mal mehr ihre Unter­ord­nung unter der Hege­mo­nie der Unter­neh­mens­ver­bän­de.” Mit­tei­lung vom 30.7.2020 von Mau­ri­zio C. (Twit­ter: @Mau_Ri_83) – wir dan­ken!

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