[FRN:] Bürgerinitiative begrüßt mögliche Klage der Stadt Ahaus gegen neue Genehmigung für Atommüll-Lager

Die neue Geneh­mi­gung der Bezirks­re­gie­rung für die ver­län­ger­te Nut­zung des Atom­müll-Lagers in Ahaus umfasst 133 Sei­ten. Hin­zu kom­men 21 Anla­gen, von denen eini­ge auch noch über 30 Sei­ten auf­wei­sen. Die Bür­ger­initia­ti­ve „Kein Atom­müll in Ahaus“ hat die­se Unter­la­gen von der Sei­te der Bezirks­re­gie­rung run­ter­ge­la­den und sie in den letz­ten Tagen gründ­lich stu­diert.

Die bereits nach Bekannt­wer­den der Geneh­mi­gung geüb­te Kri­tik der BI hat sich dabei bestä­tigt: Die Lang­zeit­ge­neh­mi­gung bis zum Jahr 2057 ist völ­lig inak­zep­ta­bel. Nach den Leit­li­ni­en der Ent­sor­gungs­kom­mis­si­on, die von Bund und Län­dern als ver­bind­li­che Richt­li­ni­en über­nom­men wor­den sind, hät­te die Lage­rung des schwach- und mit­tel­ra­dio­ak­ti­ven Mülls gegen­wär­tig bis maxi­mal 2030 geneh­migt wer­den dür­fen. Dar­über hin­aus ist die Begrün­dung für das geneh­mig­te Ende der Lage­rung im Jahr 2057 völ­lig aus der Luft gegrif­fen: Der behaup­te­te Abschluss der Ein­la­ge­rung allen schwach- und mit­tel­ra­dio­ak­ti­ven Mülls in das End­la­ger Schacht Kon­rad bis zu die­sem Zeit­punkt ist rei­nes Wunsch­den­ken. Es ist jetzt schon abzu­se­hen, dass auch im Jahr 2057 die Lage­rung in Ahaus nicht been­det wür­de, falls die jet­zi­ge Geneh­mi­gung Rechts­kraft erhält.Ich sprach mit H.Liebermann von der BI.Ahaus
Wei­te­re Infos unter:www.bi-ahaus.de Read More