[FRN:] Kolonialismus und Raubkunst (Serie 1243: Weiß auf Schwarz)

Kolo­nia­lis­mus ähnelt dem Krieg in vie­ler­lei Hin­sicht, auch inso­weit, als dass Beu­te gemacht wird. Land­nah­me, Aneig­nung wert­vol­ler Roh­stof­fe und Kunst­ob­jek­te gehö­ren zu bei­den dazu. Mit dem zuneh­men­den Bewußt­sein bei den ehe­ma­li­gen Kolo­ni­al­her­ren, dass der Kolo­nia­lis­mus schwe­res Unrecht war, ist auch das Bewußt­sein dafür gestie­gen, dass geraub­te Kunst, Kult­ge­gen­stän­de und ande­re Kul­tur­gü­ter zurück­zu­ge­ben sind. Damit jedoch alle Sta­ke­hol­der im Geis­te eines gedeih­li­chen Mit­ein­an­ders zusam­men­kom­men, soll­te man über Kon­zep­te wie „cul­tu­re sharing“ nach­den­ken. Neben der Resti­tu­ti­on eines gro­ßen Teils indi­ge­ner Kunst – bei einem ein­ver­nehm­li­chen Ver­bleib ein­zel­ner Objek­te zu päd­ago­gi­schen Zwe­cken im Wes­ten – geht es dabei dar­um, Wege und Mit­tel zu fin­den, wie die ehe­ma­li­gen Kolo­ni­al­völ­ker uns ihre Geschich­ten in ihren eige­nen Wor­ten erzäh­len kön­nen. Read More