[gG:] (B) Glasbruch bei SPD Friedrichshain

Ein klei­nes unschein­ba­res Büro auf der Karl Marx Allee (nahe Straus­ber­ger Platz) wur­de heu­te Mor­gen Ziel von Stei­nen. Dane­ben steht nun „Wir blei­ben alle“. Die SPD ist die Par­tei, die Räu­mun­gen gegen lin­ke Pro­jek­te vor­an treibt.

Die Par­tei­ba­sis ver­steckt sich hin­ter ihrem Innen­se­na­tor und äußert sich nicht zu den anste­hen­den Räu­mun­gen des Syn­di­kats, der Meu­te­rei, der Pot­se und der Liebig34. Die SPD Fried­richs­hain hat zwar die Reso­lu­ti­on zum Erhalt der Liebig34 zäh­ne­knir­schend in der BVV unter­stützt, aber sich bis­her null ein­ge­setzt – schon gar nicht auf Lan­des­ebe­ne.

Statt­des­sen fährt die SPD-Front­frau Susan­ne Kit­schun, deren Wahl­kreis­bü­ro nun Löcher in den Schei­ben hat, eine har­te Tren­nung von guten (staat­lich geför­der­ten) und schlech­ten (links­ex­tre­mis­ti­sche) Antifaschist*innen. Als Mit­glied des Abge­ord­ne­ten­hau­ses gab sie zu Pro­to­koll: „Die­se Koali­ti­on dul­det kei­nen Links­ex­tre­mis­mus. Ber­lin ist in der Beob­ach­tung und Bekämp­fung gut auf­ge­stellt“ http://rbbmediapmdp‑a.akamaihd.net/content/a1/a2/a1a20d27-49a6-4acd-8646-a08b5a16a936/3508be10-905a-4e2e-97ba-95592dac8fb9_513k.mp4?_=9“

Statt sich mit der Liebig34, einem Ort der sich aktiv gegen den Faschis­mus zur wehr setzt, zu soli­da­ri­sie­ren, wird durch akti­ves Nichts­tun der SPD-Basis dafür gesorgt, dass die­se Orte ver­schwin­den. Kein Lan­des­ar­beits­pro­gramm gegen Rechts, das von den poli­ti­schen Kon­junk­tu­ren der Ber­li­ner Poli­tik abhän­gig ist, kann den Weg­fall von Orten anti­fa­schis­ti­scher Poli­ti­sie­rung, Orga­ni­sie­rung und Akti­vis­mus kom­pen­sie­ren.

Wir blei­ben alle!
Für einen unab­hän­gi­gen Anti­fa­schis­mus!

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