[labournet:] Wie weiter, Kapitalismus? — Ein Analyseversuch, orientiert an Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg“… Vor über 100 Jah­ren mach­te Rosa Luxem­burg auf ein Pro­blem des Kapi­ta­lis­mus auf­merk­sam, das bis­her erstaun­lich weni­ge Leu­te auf­grif­fen. Da zur Zeit Kapi­ta­lis­mus und Denk­mus­ter wackeln, hat das Pro­blem viel­leicht Chan­cen, zur Kennt­nis genom­men zu wer­den. Wenn es auch bei Wei­tem nicht das ein­zi­ge Pro­blem ist, das der Kapi­ta­lis­mus hat, so ist es viel­leicht das ein­zi­ge, aus dem er sich – ver­nünf­ti­ge (Geld-)Politik hin oder her – nicht wie­der her­aus­wüh­len kann, was für uns bedeu­ten könn­te: gro­ßer Krieg und/​oder „Neue Welt­ord­nung” – falls uns nichts Bes­se­res ein­fällt. Dass etwas Grö­ße­res am Ende sein könn­te, spü­ren immer mehr Men­schen. Vie­le zie­hen Ver­bin­dun­gen zur Wirt­schaft. Man­che sehen die Wur­zel allen Übels im Kapi­ta­lis­mus und sei­nem Pro­fit­prin­zip an sich. Ande­re kri­ti­sie­ren die neo­li­be­ra­le Aus­ge­stal­tung des Kapi­ta­lis­mus. Wie­der ande­re fin­den, der Kapi­ta­lis­mus habe sich zu weit von den Idea­len der frei­en Markt­wirt­schaft mit ihrem letzt­lich allen nüt­zen­den Pro­fit­prin­zip ent­fernt. Die­se Auf­fas­sun­gen schei­nen unver­söhn­lich zu sein. Wenn ihnen unter­schied­li­che Kapi­ta­lis­mus­be­grif­fe zugrun­de lie­gen, sind sie es nicht unbe­dingt. Um über­flüs­si­ge Gegen­sät­ze zu ver­mei­den, lohnt es sich, im begriff­lich Grund­le­gen­den anzu­set­zen…” Dis­kus­si­ons­bei­trag von Mai­ke Neu­nert vom 13. Juli 2020 bei Jour Fixe – Gewerk­schafts­lin­ke Ham­burg externer Link

Der Bei­trag Wie wei­ter, Kapi­ta­lis­mus? — Ein Ana­ly­se­ver­such, ori­en­tiert an Rosa Luxem­burg erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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