[labournet:] ANTIGEN – Betriebszeitung für die Amperkliniken – Von KollegInnen für KollegInnen

Belegschaftszeitung

Betriebszeitung für die Amperkliniken - Von KollegInnen für KollegInnenAls ein­fa­che Beschäf­tig­te kön­nen wir sehr wohl unse­ren Unmut und unse­re Bedürf­nis­se selb­stän­dig arti­ku­lie­ren. Wir sind grund­sätz­lich unab­hän­gig von Gewerk­schaf­ten und Par­tei­en.” Die Unab­hän­gi­ge Betriebs­grup­pe am Kli­ni­kum Dach­au über sich auf ihrer Home­page externer Link (E – Mail Kon­takt: betriebsgruppe.​amperkliniken@​yahoo.​de). Die neu­es­te Zei­tung:

  • ANTIGEN Pan­de­mie Som­mer 2020 New
    Italien..das allein genügt, um aus­zu­drü­cken was Anfang März in unse­ren Köp­fen vor­ging. Wir wol­len eine Rück­be­trach­tung in Stich­punk­ten ver­su­chen. Ohne etwas auf­zu­bau­schen, aber Tat­sa­chen scho­nungs­los benen­nen. Hier klop­fen sich gera­de zu vie­le, die in die­sem Haus was zu sagen haben, gegen­sei­tig auf die Schul­tern. Dabei wäre es ange­bracht etwas lei­se­re Töne anzu­schla­gen, denn ast­rein lief es hier ganz und gar nicht. Es waren wir Kolleg*innen, die den Din­gen ins Auge gese­hen haben.” Vor­wort zu ANTIGEN vom Som­mer 2020 externer Link zu den The­men: Akti­on für mehr Kran­ken­haus­per­so­nal am 19.6.2020 in der Dach­au­er Alt­stadt; Ein Blick zurück: März… April… Mai… Juni; Was bleibt? “Es scheint als hät­te die Heli­os Füh­rung die Pan­de­mie genutzt, um mit einem Schlag das gan­ze Haus nach wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten neu zu struk­tu­rie­ren. Hin­zu kommt, dass das kurz­fris­tig ver­kün­det wur­de und inner­halb weni­ger Tage umge­setzt wer­den soll­te. Was das für ein Cha­os ver­ur­sacht liegt auf der Hand, war aber wie­der ein­mal völ­lig egal. Wir Beschäf­tig­te sind rei­ner Spiel­ball und Kos­ten­fak­tor. Es zeich­net sich ein deut­lich raue­rer Wind ab, der uns in Zukunft ins Gesicht bläst. Wir kön­nen die­sen Gegen­wind nicht igno­rie­ren, wir müs­sen in und zwi­schen unse­ren Teams zusam­men­ste­hen. Mel­det Euch, wenn man Euch Druck machen will, sprecht im Team dar­über! Ein­zeln kön­nen sie uns klein krie­gen, geballt zusam­men kön­nen sie uns nicht igno­rie­ren.”
  • ANTIGEN vom Febru­ar 2020: Ein Jahr Pfle­ge­per­so­nal­un­ter­gren­zen-Ver­ord­nung 
    Am 1. Janu­ar 2019 trat mit der Pfle­ge­per­so­nal­un­ter­gren­zen-Ver­ord­nung (PpUGV) eine Rege­lung in Kraft, die Min­dest­be­set­zun­gen in ein­zel­nen Berei­chen in Kli­ni­ken fest­schreibt. Ein gute Sache soll­te man mei­nen. Doch weit gefehlt! Gebracht hat es reell rein gar nichts. Die PpUGV war eine Reak­ti­on auf zwei Jah­re Pro­tes­te und Streiks von Kol­le­gIn­nen in Kli­ni­ken in ganz Deutsch­land. Schnell muss­te etwas her. So wur­den wahl­los ein­zel­ne Berei­che aus­ge­wählt, in denen die PpUGV gel­ten soll­te. Eine Bedarfs­er­mitt­lung, wie viel Per­so­nal tat­säch­lich benö­tigt wird, fand nicht statt. In kei­nem ande­ren Land in Euro­pa muss eine Pfle­ge­kraft so vie­le Pati­en­tIn­nen ver­sor­gen, wie in der Bun­des­re­pu­blik. 13 Pati­en­tIn­nen sind das durch­schnitt­lich (Nie­der­lan­de 6,9, Schweiz 7,9, vgl. Böck­ler Impuls 11/​18). Die PpUGV sieht tags­über fol­gen­den Schlüs­sel vor: Inten­siv 1:2,5 (Nacht 3,5), Unfall­chir­ur­gie 1:10 (Nacht 20), Kar­dio­lo­gie 1:10 (2019 1:12, Nacht 20, 2019 1:24), Ger­ia­trie 1:10 (Nacht 20). Neu auf­ge­nom­men wur­den die­ses Jahr die Neu­ro­lo­gie mit eben­falls 1:10 (Nacht 20) und die Stro­ke Unit 1:3 (Nacht 5). Quar­tals­wei­se müs­sen die Klin­ken die Zah­len vor­le­gen. Am Ende des Jah­res wer­den bei Nicht­ein­hal­tung Straf­zah­lun­gen fäl­lig. Wer schon so weit gele­sen hat, wird unwei­ger­lich den Kopf schüt­teln, denn das wird an den Amper Kli­ni­ken nicht ein­ge­hal­ten. Aber es kommt noch bes­ser. Denn das sind nicht nur Durch­schnitts­zah­len, man ori­en­tiert sich an der so genann­ten Mit­ter­nachts­sta­tis­tik. In die­ser sind alle Pati­en­tIn­nen, die tags­über das Haus durch­lau­fen haben nicht erfasst. D.h. die eigent­li­che Anzahl ist über­haupt nicht die Grund­la­ge. Dazu gibt es noch „Aus­nah­me­tat­be­stän­de“, die die PpUGV bei „kurz­fris­ti­gen krank­heits­be­ding­ten Per­so­nal­aus­fäl­len“ außer Kraft set­zen. Oben drauf kann bei der Erfas­sung der Beset­zung noch gemo­gelt wer­den. Der Tag wird von 6–22 Uhr, Nacht ab 22 Uhr berech­net…” ANTIGEN vom Febru­ar 2020 externer Link
    • wei­te­re The­men: Dass Kli­nik-Beschäf­tig­te nicht ewig alles hin­neh­men, durf­te der Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn im Juni 2019 erfah­ren – Inter­na­tio­na­ler Frauen*streik am 8. März 2020 Auf­ruf an die Gewerk­schaf­ten des DGB – Infor­ma­tio­nen zum 8. März im Femi­nis­ti­schen Cafe Dach­au – Dach­au soli­da­risch, Stadt und Land­kreis für alle, Rekom­mu­na­li­sie­rung der Kli­ni­ken
  • ANTIGEN vom Okto­ber 2019: 25 Jah­re Heli­os /​25 Jah­re Pro­fit­ma­xi­mie­rung auf dem Rücken der Beschäf­tig­tenÜber­stun­den doku­men­tie­ren und Wech­sel­schicht­zu­la­ge 
    „Es bleibt wie es ist: Das Haus ist voll, Kol­le­gIn­nen über­las­tet, Krank­heits­aus­fäl­le, Anru­fen im Frei usw.. Den­noch ist dage­gen hal­ten wich­ti­ger denn je. Wir bekom­men nichts geschenkt, also schen­ken wir auch nichts her! Des­halb die Auf­for­de­rung an ALLE: – doku­men­tiert Über­stun­den – doku­men­tiert, wenn ihr eure Pau­se nicht oder nicht ganz neh­men könnt – prüft, ob eure Doku­men­ta­ti­on auch im Stun­den­zet­tel auf­taucht Über­las­tungs­an­zei­gen (Gefähr­dungs­an­zei­gen) haben sicher kei­nen sofor­ti­gen Effekt, die­nen aber eurer Absi­che­rung und doku­men­tie­ren fak­tisch bestehen­de Miss­stän­de, die dem Arbeit­ge­ber auf die Füße fal­len kön­nen. Schreibt Über­las­tungs­an­zei­gen, wenn ihr – mit weni­ger Beset­zung als geplant arbei­tet – eine nicht schaff­ba­re Anzahl an Zugän­gen bekommt oder bereits über­be­legt seid – Nach­sor­ge und Über­wa­chung von OPs und Ein­grif­fen nicht leis­ten könnt – Pfle­ge­fäl­le nicht waschen, lagern könnt oder oder… Ihr ent­schei­det selbst, wel­che Situa­ti­on nicht zu ver­ant­wor­ten ist. Dazu sind wir alle in der Lage. (…) Wech­sel­schicht­zu­la­ge: Es riecht nach Tarif­bruch Seit der Ein­füh­rung des TVöD wird nicht allen Kol­le­gIn­nen im Haus die Wech­sel­schicht­zu­la­ge gezahlt. Die Vor­aus­set­zung ist im Zeit­raum von 30 Tagen (nicht im Monat!) Früh‑, Spät- und Nacht­diens­te gemacht zu haben. Hier zeigt die Arbeit­ge­ber­sei­te eine eige­ne Aus­le­gung des bun­des­weit gel­ten­den Tarif­ver­trags. Sie zahlt eini­gen den Zuschlag näm­lich ein­fach nicht. Ver­di, die ja den TVöD um jeden Preis woll­te, reagiert auf Anfra­gen dazu schlicht und ergrei­fend nicht. For­mell wird hier Tarif­bruch began­gen. Scheint bei ver­di nicht wei­ter zu jucken. Soll­tet ihr von der will­kür­li­chen Nicht­aus­zah­lung betrof­fen sein, mel­det euch beim Betriebs­rat…“ Und wei­te­re The­men in Anti­gen – von Kol­le­gIn­nen für Kol­le­gIn­nen – vom Okto­ber 2019 externer Link
  • ANTIGEN vom Mai 2019: 24., 25. Mai 2019: Der Olym­pi­sche Brief kommt nach Dach­au! 
    Was ist der Olym­pi­sche Brief? Die Men­schen in Deutsch­land haben genug vom Pfle­ge­not­stand. Bun­des­weit for­miert sich Wider­stand gegen ein Sys­tem, dass an der Gesund­heit der Men­schen spa­ren und ver­die­nen will – auf Kos­ten von Beschäf­tig­ten und Patient*innen. Mit Streiks und betrieb­li­chen Druck­ak­tio­nen konn­ten im ver­gan­ge­nen Jahr Kran­ken­haus­be­schäf­tig­te in meh­re­ren Städ­ten beacht­li­che Erfol­ge erzie­len. Mehr als 20 brei­te gesell­schaft­li­che Bünd­nis­se unter­stüt­zen die Bewe­gung und haben in vier Bun­des­län­dern erfolg­reich Volks­ent­schei­de für mehr Per­so­nal gestar­tet. Der Olym­pi­sche Brief ist ein Sym­bol dafür, dass die­se Kämp­fe nicht iso­liert geführt wer­den. Die Beschäf­tig­ten der Kran­ken­häu­ser orga­ni­sie­ren sich im gan­zen Land und wis­sen, dass die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der Bevöl­ke­rung hin­ter ihnen steht. Denn dass Gesund­heit kei­ne Ware und Kran­ken­häu­ser kei­ne Fabri­ken sein dür­fen, ist unbe­strit­ten gesell­schaft­li­cher Kon­sens. Im Zen­trum der Gesund­heits­ver­sor­gung muss der Mensch mit sei­nen Bedürf­nis­sen ste­hen. Das bedeu­tet, dass auch das Per­so­nal am Bedarf der Patient*innen bemes­sen wer­den muss. Eine Ver­sor­gung am Mini­mum, wie sie Jens Spahns Per­so­nal­un­ter­gren­zen vor­se­hen, wird dem nicht gerecht. Eine bedarfs­ori­en­tier­te Per­so­nal­be­mes­sung muss ein­ge­führt und das Fall­pau­scha­len­sys­tem abge­schafft wer­den. Sofort! (…) Am 24. Mai wird der Olym­pi­sche Brief durch das Kli­ni­kum Dach­au wan­dern. Am 25. Mai wird es eine öffent­li­che Unter­schrif­ten­samm­lung geben: 10 Uhr, Unte­rer Markt, Dach­au.Anti­gen – von Kol­le­gIn­nen für Kol­le­gIn­nen – vom Mai 2019 externer Link
  • ANTIGEN vom Febru­ar 2019 
    Soll man hier wirk­lich noch über Unter­be­set­zung berich­ten? Wo sie doch für alle Kol­le­gIn­nen auf den Sta­tio­nen all­täg­lich ist. Aber es gibt den­noch Situa­tio­nen, die sich vom all­ge­mei­nen Zustand abhe­ben. So gesche­hen über Weih­nach­ten. Man muss hin­zu­fü­gen, dass Ende Dezem­ber im 2.OG, 3.OG, C1-01 und 4.OG Bet­ten gesperrt wur­den. Das erscheint vor dem Hin­ter­grund, dass man Bet­ten­sper­run­gen um jeden Preis ver­mei­den möch­te umso erstaun­li­cher. Anstatt dass sich die Ver­ant­wort­li­chen den Pro­ble­men anneh­men, muss man sich in der Regel noch dafür recht­fer­ti­gen, war­um nie­mand bereit ist, aus dem Frei ein­zu­sprin­gen. Auch der Ton­fall hat sich dabei nicht geän­dert. Und über­haupt, eine Beset­zung an sich gibt es ohne­hin nicht mehr. Viel­mehr wer­den Diens­te, Tage oder gar län­ger, so durch­ge­zo­gen, wie es sich gera­de auf­geht. Am Bei­spiel Weih­nach­ten sieht man welch exis­ten­zi­el­le Züge Unter­be­set­zung anneh­men kann. Wie Kol­le­gIn­nen mit­tei­len, waren über die Fei­er­ta­ge nicht nur zu wenig Pfle­ge­kräf­te ver­füg­bar, son­dern zum Teil kei­ne drei­jäh­rig Exami­nier­ten. Im 4.OG waren in den Spät­diens­ten über Hei­lig­abend und die Fei­er­ta­ge nur Pfle­ge­hilfs­kräf­te da, eben­so im 3.OG und am Hei­lig­abend auf C1-01. Wie kann man eine Beset­zung lau­fen las­sen, in der nicht nur in einem, son­dern in meh­re­ren Stock­wer­ken kein exami­nier­tes Per­so­nal vor­han­den ist? Die Betrof­fe­nen wer­den wie­der ein­mal sich selbst über­las­sen…” Wei­te­re The­men: Out­sour­cing von Ste­ri und Betriebs­tech­nik; Heli­os Kon­zern sor­tiert sich neu; Aktu­el­ler Stand des Volks­be­geh­rens gegen Pfle­ge­not­stand in Bay­ern; „Aber es gibt doch jetzt das Spahn Gesetz…“; „Wenn wir die Arbeit nie­der­le­gen, steht die Welt still“. Inter­na­tio­na­ler Frauen*streik am 8. März 2019. Sie­he ANTIGEN vom Febru­ar 2019 externer Linkvon und bei Unab­hän­gi­ge Betriebs­grup­pe am Kli­ni­kum Dach­au
  • [ANTIGEN vom Nov/​Dez 2018] Infos über die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se der Arbeits­kämp­fe für mehr Pfle­ge­per­so­nal: STREIK MACHT DRUCK! 
    “Unab­hän­gig davon, ob in allen auf­ge­führ­ten Kran­ken­häu­sern gestreikt wur­de, sind die ver­schie­de­nen Tarif­ver­trä­ge (TV) bzw. Ver­ein­ba­run­gen zur Ent­las­tung des Kran­ken­haus­per­so­nals nur auf­grund der Aus­strah­lung der bestreik­ten Kran­ken­häu­ser zustan­de gekommen.Tarifverträge/Vereinbarungen zur Ent­las­tung inner­halb der letz­ten 2½ Jah­re: (…) Auf den ers­ten Blick schei­nen die rela­tiv weni­gen Kran­ken­häu­ser, deren Beleg­schaf­ten es gelun­gen ist, Fort­schrit­te in der Fra­ge von mehr Per­so­nal in der Pfle­ge zu machen, ein Zei­chen dafür zu sein, dass der Kampf dafür sich kaum gelohnt hät­te. Bekannt­lich hat ver.di nur 13 Kran­ken­häu­ser aus­ge­wählt, in denen aktiv die Fra­ge der Ent­las­tung der Kran­ken­haus­be­schäf­tig­ten ange­gan­gen wer­den soll­te. Auf der ande­ren Sei­te zeigt die­se Lis­te aber auch, dass man nur durch Warn- und Durch­set­zungs­streiks – wie vor allem an den Uni­kli­ni­ken in Düs­sel­dorf und Essen – etwas in Hin­blick auf die so drin­gend not­wen­di­ge Ent­las­tung der Kran­ken­haus­be­schäf­tig­ten errei­chen kann. (…) Es ist kein Wun­der, dass die Aus­ein­an­der­set­zung gegen Pri­va­ti­sie­rung, Fall­pau­scha­len, Gewinn­stre­ben und für mehr Per­so­nal so hart und uner­bitt­lich geführt wird, weil die­se der Poli­tik von Kapi­tal und Regie­rung völ­lig ent­ge­gen steht. Die Pri­va­ti­sie­rungs­po­li­tik und die damit ver­bun­de­ne Öff­nung der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge für das Gewinn­stre­ben des pri­va­ten Kapi­tals – wovon der Gesund­heits­sek­tor nur ein Teil ist -, ist ein Kern­punkt der seit drei­ßig Jah­ren herr­schen­den Poli­tik aller Bun­des­re­gie­run­gen. Der Kampf wird des­we­gen auch zäh sein…” aus ANTIGEN vom November/​Dezember 2018 der Unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken Dach­au externer Link – immer noch von Kol­le­gIn­nen für Kol­le­gIn­nen und außer­dem 100% gegen Out­sour­cing. Wei­te­res The­ma: Streiks gegen Pfle­ge­not­stand an den Kli­ni­ken brin­gen Ver­ein­ba­run­gen zur Ent­las­tung der Kran­ken­haus­be­schäf­tig­ten – und wie sieht’s am Amper­kli­ni­kum in Dach­au aus?
    • Auch wich­tig im Text: “… Die Kol­le­gIn­nen der bestreik­ten Kli­ni­ken gehen mit die­sem Etap­pen­sieg gestärkt in wei­te­re Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Die­se wer­den unwei­ger­lich fol­gen müs­sen, denn die Wider­sprü­che spit­zen sich wei­ter zu und der Per­so­nal­man­gel wird durch die­se punk­tu­el­len Erfol­ge vor­erst nur abge­fe­dert. Die Rol­le von ver.di war in der Ent­las­tungs­kam­pa­gne nicht die einer ver­ei­ni­gen­den Kraft. Ver.di muss dar­aus die Leh­re zie­hen: ihre Auf­ga­be ist es jetzt, die ver­ein­zel­ten Kämp­fe, die bis­her statt­ge­fun­den haben, zusam­men­zu­füh­ren und gemein­sam mit allen Beleg­schaf­ten vor­zu­ge­hen. Ein­zeln und iso­liert, wird das nicht zu errei­chen sein. Dies ist unse­rer Erach­tens auch eine Ver­pflich­tung für die zustän­di­gen ver.di-Sekretäre und die Tarif­kom­mis­si­on, die­sen Kampf mit zu unter­stüt­zen. Die Betrie­be müs­sen sich unter­ein­an­der bes­ser koor­di­nie­ren. Hier kön­nen auch Unter­stüt­zungs-Bünd­nis­se oder Bür­ger­initia­ti­ven wert­vol­le Arbeit leis­ten…”
    • Und: Ein­la­dung zu einer Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung mit Alex­an­dra Wil­ler, Strei­ken­de am Uni­kli­ni­kum Essen am 4.12. um 19 Uhr in der Gast­stät­te zum Bach­wirt, Schleiß­hei­mer­stra­ße 61, Dach­au im Neben­raum
  • [ANTIGEN vom Febru­ar 2018] Ver­di: ver­arscht und ver­ra­ten
    Was hat die ver­di nicht mit voll­mun­di­gen Ankün­di­gun­gen um sich gewor­fen. Ent­las­tungs­ta­rif­ver­trag war das Zau­ber­wort, mit dem man dem Per­so­nal­man­gel, dem täg­li­chen Arbei­ten in hor­ren­den Unter­be­set­zun­gen begeg­nen woll­te. Dabei ruder­te ver­di schon Anfang 2017 zurück, als man plötz­lich erkann­te, dass man Ent­las­tungs­ta­rif­ver­trä­ge doch nicht bun­des­weit durch­set­zen woll­te. Nur noch rund ein Dut­zend „durch­set­zungs­fä­hi­ge“ Streik­be­trie­be soll­ten übrig blei­ben. In Dach­au waren es wir Beschäf­tig­te, die die unhalt­ba­ren Arbeits­be­din­gun­gen Ende 2016 öffent­lich zum The­ma mach­ten und u.a. auf einer Podi­ums­dis­kus­si­on dabei mit der Heli­os Kon­zern­füh­rung hart ins Gericht gin­gen. Hier geht es nicht um die Arbeits­be­din­gun­gen. Die­se wur­den viel­fach durch­ge­kaut. Hier geht es um die, die den Kol­le­gIn­nen Hoff­nung machen, um dann hin­ten­her­um den Kampf abzu­wür­gen, ohne auch nur ansatz­wei­se etwas in die­ser Rich­tung erreicht zu haben. Geschich­te eines Ver­rats. (…) Man würgt einen Arbeits­kampf ab und ist dabei sogar noch bereit Unwahr­hei­ten zu ver­brei­ten. Anfang Febru­ar gibt ver­di offi­zi­ell die Ent­las­tung auf. Im TVöD ist Ent­las­tung nicht vor­ge­se­hen. Das sei jetzt Sache des Betriebs­rats. Es hat den Anschein als wäre alles seit Dezem­ber ein abge­kar­te­tes Spiel. Den­noch haben wir gezeigt, dass wir soli­da­risch sind und bewie­sen, dass wir kämp­fen kön­nen. Wir haben bun­des­weit Bli­cke auf uns gezo­gen, nicht nur die unse­rer Kol­le­gIn­nen in ande­ren Heli­os Kli­ni­ken. Hel­fen müs­sen wir uns nach wie vor selbst. Im klei­nen wie im gro­ßen. Wir haben immer noch nichts zu ver­lie­ren.” ANTIGEN vom Febru­ar 2018 der Unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken Dach­au externer Link – sie­he zum Hin­ter­grund: Dos­sier: Soli­da­ri­tät statt Leis­tungs­druck für Pro­fi­te: Warn­streik an den Heli­os Amper Kli­ni­ken Dach­au
  • News­let­ter Okto­ber 2016 von Kol­le­gIn­nen für Kol­le­gIn­nen
    hier unse­re “Bilanz” für 2016. Alle Kol­le­gIn­nen haben beim Ver­tei­len des ANTIGEN News­let­ter bestä­tigt, dass Arbeits­be­las­tung, per­so­nel­le Unter­be­set­zung und Druck durch Vor­ge­setz­te in all den Jah­ren nie grö­ßer waren als 2016, v.a. seit Mai bis zum heu­ti­gen Tage. Zwei Jah­re nach der Über­nah­me der Amper Kli­ni­ken in Dach­au und Markt Inders­dorf durch den Heli­os Kon­zern wur­den ein­zel­ne Berei­che wie die Küche geschlos­sen, die betrof­fe­nen Kol­le­gIn­nen gekün­digt. Auf­ga­ben­be­rei­che wur­den ver­scho­ben: Der Pati­en­ten Ser­vice über­nimmt Arbei­ten der Küche, die Pfle­ge soll Auf­ga­ben des Ser­vice und der Codier­kräf­te über­neh­men, das heißt Toi­let­ten­stüh­le etc. put­zen und Akten anle­gen und abhef­ten. Rei­ni­gungs­per­so­nal wur­de bereits im letz­ten Jahr gekürzt. Heli­os agiert gewohnt rücksichts‑, skru­pel- und vor allem emo­ti­ons­los. Alles ist dem Errei­chen der gefor­der­ten EBIT Mar­ge, dem Gewinn unter­ge­ord­net. Offe­ne Stel­len wer­den nicht nach­be­setzt, die Über­stun­den stei­gen wei­ter, eben­so wie die Krank­heits­aus­fäl­le…” News­let­ter der unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper­Kli­ni­ken vom Okto­ber 2016 externer Link. Sie­he dazu:
    • Okto­ber 2016: Öffent­li­che Kri­tik über Per­so­nal­man­gel und Hygie­ne – Beschäf­tig­te pro­tes­tie­ren gegen unzu­mut­ba­re Arbeits­be­digun­gen
      Beschäf­tig­te gehen auf Podi­ums­dis­kus­si­on mit der Heli­os Unter­neh­mens­füh­rung hart ins Gericht und stel­len For­de­run­gen auf. Doku­men­ta­ti­on bei Unge­sund­le­ben externer Link
    • Pro­ble­me am Dach­au­er Kran­ken­haus: Zwei Pfle­ge­kräf­te für 77 Pati­en­ten 
      “… Das Kli­ni­kum Dach­au hat wie mehr­fach berich­tet ein mas­si­ves Pro­blem mit der Sau­ber­keit in den Zim­mern sowie der Pfle­ge der Pati­en­ten. Einer ehe­ma­li­gen Pfle­ge­kraft zufol­ge liegt das mit dar­an, dass die Kol­le­gen völ­lig über­for­dert sind – und Feh­ler machen. Wie ihr sei es auch den übri­gen Pfle­ge­kräf­ten damals gegan­gen. Und: „Das hat sich bis heu­te nicht geän­dert.“ Clau­dia Ker­ner pflegt immer noch Kon­takt zu zahl­rei­chen Kol­le­gen in Dach­au und ist gut infor­miert. „Vie­len geht es wie mir damals: Sie machen das nicht mehr mit und kün­di­gen.“ Im Lau­fe der zurück­lie­gen­den Jah­re sei im Dach­au­er Kran­ken­haus mit immer weni­ger Per­so­nal gear­bei­tet wor­den, meint Clau­dia Ker­ner. Sie erin­nert sich an eine Betriebs­ver­samm­lung im Jahr 2015, wo sich die Pfle­ge­kräf­te ihrem Ärger Luft mach­ten. „Da ist die Situa­ti­on bei­na­he eska­liert“, so Ker­ner, „denn wir fühl­ten uns von der Kli­nik­lei­tung nicht ernst genom­men“. Die Kli­nik­lei­tung bestrei­tet die Vor­wür­fe: „Die Anzahl der Stel­len in der Pfle­ge ist weder aktu­ell noch in den Vor­jah­ren redu­ziert wor­den. Aktu­ell haben wir fast alle 320 Stel­len besetzt. (…) Vie­le Mit­ar­bei­ter des Amper-Kli­ni­kums Dach­au sind weni­ger mathe­ma­tisch son­dern eher prak­tisch ver­an­lagt. So exis­tiert im Haus eine so genann­te Betriebs­grup­pe, die sich regel­mä­ßig aus­tauscht…” Bei­trag vom 13. Okto­ber 2016 bei Mer­kur online externer Link
    • Debat­te über Hygie­ne am Kreis­kli­ni­kum
      Die Heli­os Amper-Kli­ni­kum AG in Dach­au und Markt Inders­dorf gerät wegen der als uner­träg­lich emp­fun­de­nen hygie­ni­schen Zustän­de vor allem im Dach­au­er Kran­ken­haus mas­siv unter kom­mu­nal­po­li­ti­schen Druck. Der Karls­fel­der Bür­ger­meis­ter Ste­fan Koble (CSU) hat als Spre­cher aller 16 Kol­le­gen im Land­kreis eine Debat­te im Kreis­tag über die Qua­li­tät der Kli­ni­ken ange­regt. Er zeig­te sich besorgt, “dass die gan­zen Rah­men­be­din­gun­gen nicht bes­ser, son­dern schlech­ter wer­den”. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de für Heli­os in Dach­au, Chris­toph Engel­brecht, kon­tert: “In der Hygie­ne sind wir sehr gut.” (…) Seit bald drei Jahr­zehn­ten fla­ckern die Dis­kus­sio­nen über die pfle­ge­ri­sche Qua­li­tät immer wie­der hef­tig auf. So hat­te sich die Gewerk­schaft Ver­di vor eini­gen Jah­ren wegen des Ver­dachts der gefähr­li­chen Pfle­ge ein­ge­schal­tet. (…) Aber in den letz­ten Wochen häu­fen sich die Beschwer­den. Eine Lese­rin berich­te­te der SZ, dass fri­sche Bett­wä­sche im Zim­mer zwar vor­han­den war, ihr Ange­hö­ri­ger aber in der alten schmut­zi­gen lie­gen blieb. Eine Pfle­ge­rin berich­te­te, dass sie und ihre Kol­le­gin wegen des Arbeits­auf­wands nicht mehr in der Lage sei­en, auch noch zu put­zen. Man­che Zim­mer blie­ben über meh­re­re Tage hin­weg unge­rei­nigt, auch im sani­tä­ren Bereich. Die Dach­au­er Nach­rich­ten berich­te­ten in den ver­gan­ge­nen Wochen von zahl­rei­chen mas­si­ven Beschwer­den von Pati­en­ten und Ange­hö­ri­gen…” Arti­kel von Wolf­gang Eit­ler vom 5. Okto­ber 2016 in der Süd­deut­schen Zei­tung, Regio­nal­teil Dach­au externer Link
    • Dazu die Unab­hän­gi­ge Betriebs­grup­pe am Kli­ni­kum Dach­au am 6.10.2016: “Vom abso­lu­ten Per­so­nal­man­gel in den Berei­chen Pfle­ge, Pati­en­ten Ser­vice, Bet­ten­auf­be­rei­tung und Rei­ni­gung ist dort nur bedingt die Rede. Heli­os möch­te die Kri­tik nach außen tot­schwei­gen, nach innen im Betrieb jeg­li­chen Wider­spruch im Keim ersti­cken. Daher muss die­ser Wider­spruch umso lau­ter und vehe­men­ter aus­fal­len.
  • Anti­gen Nr. 9 vom Febru­ar 2016
    Die Nr.9 der ANTIGEN beinhal­tet schwer­punkt­mä­ßig den Druck mit dem Heli­os gegen die Beschäf­tig­ten vor­geht. Vor allem ein Bei­spiel einer Kran­ken­schwes­ter, die im Janu­ar von der neu­en Heli­os PDL wider­recht­lich münd­lich gekün­digt wur­de. Die Kün­di­gung wur­de umge­hend für nich­tig erklärt, als recht­li­che Schrit­te ein­ge­lei­tet wur­den. Zusätz­lich wur­den über hun­dert Unter­schrif­ten im Betrieb gesam­melt und der Kli­nik­lei­tung über­ge­ben, um die Kol­le­gin zu unter­stüt­zen und ihr zu zei­gen, dass sie nicht allein dasteht. Und, um klar­zu­stel­len, dass wir uns als Beschäf­tig­te nicht ein­schüch­tern las­sen. Wei­te­re Inhal­te: Druck gegen Rei­ni­gungs­kräf­te: Unsau­be­re Metho­den bei der Heli­os; Rei­ni­gung in Dach­au; Druck gegen Ser­vice Per­so­nal: Schon gewusst?; Zah­len bit­te: Ein Inter­view mit Karin Gräp­pi; Über Betriebs­grup­pen; Eine hel­den­haf­te Kam­pa­gne. Anti­gen Nr. 9 vom Febru­ar 2016 externer Link
  • Anti­gen Nr. 8 vom Sep­tem­ber 2015
    Inhalt: SCHWERPUNKT REINIGUNG. Situa­ti­on der Rei­ni­gungs­kräf­te Amper Kli­ni­ken Dachau,Dreckige Geschäf­te, Streik am Ber­li­ner Cha­ri­té für per­so­nel­le Min­dest­be­set­zung, Heli­os schließt Dach­au­er Küche – 40 Kol­le­gIn­nen wer­den gekün­digt, Schon gewusst?… Anti­gen Nr. 8 vom Sep­tem­ber 2015 externer Link
  • Inter­view mit der Unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken Dach­au
    Seit März 2014 gehört die Amper Kli­ni­ken AG in Dach­au und Markt Inders­dorf zum Heli­os-Fre­se­ni­us Kon­zern. Mit der Über­nah­me von 43 Rhön Kli­ni­ken ist Heli­os seit­dem der größ­te Kli­nik­kon­zern in Euro­pa mit 68000 Beschäf­tig­ten in 110 Kli­ni­ken. An den Amper Klin­ken sind 950 Men­schen beschäf­tigt, mit allen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten über 1100. Vor allem das Kli­ni­kum Dach­au gehör­te unter der Rhön AG zu den Häu­sern mit den größ­ten Gewin­nen. Heli­os führt, wie auch in den ande­ren ehe­ma­li­gen Rhön Kli­ni­ken, sei­ne straf­fe, zen­tra­lis­ti­sche Füh­rung ohne Rück­sicht gegen die Beschäf­tig­ten nach und nach ein. Die Küche mit 40 Mit­ar­bei­te­rIn­nen ist seit fast einem Jahr von der Schlie­ßung bedroht. Der nicht heli­os-kon­for­me Vor­stand Bern­ward Schrö­ter wur­de Ende Dezem­ber 2014 zum Rück­tritt gedrängt. Unter­des­sen bemüht sich die Kli­nik­lei­tung den inner­be­trieb­li­chen Infor­ma­ti­ons­fluss nach ihren Vor­stel­lun­gen umzu­ge­stal­ten. Dabei geriet sie aber auch in öffent­li­che Kri­tik. Wir befra­gen die Unab­hän­gi­ge Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken nach ihrer Ein­schät­zung zu der all­ge­mei­nen Ent­wick­lung…” Inter­view von und bei Unge­sund­le­ben vom Janu­ar 2014 externer Link
  • Amper-Kli­ni­ken: Von wegen Zen­sur
    Die Mit­ar­bei­ter dür­fen die unter­neh­mens­kri­ti­sche Haus­zei­tung wei­ter­hin in den Amper-Kli­ni­ken ver­tei­len. Arti­kel von Wolf­gang Eit­ler in der Süd­deut­schen online (Mün­chen) vom 14. Janu­ar 2015 externer Link. Aus dem Text: “… Es mel­det sich Kon­zern­spre­cher Hei­ko Les­ke, zustän­dig für die Heli­os-Kli­ni­ken in Bay­ern. Er betont zunächst, dass nicht das Unter­neh­men, son­dern Bern­ward Schrö­ter noch im August ver­gan­ge­nen Jah­res ange­ord­net habe, dass Pla­ka­te, Flug­blät­ter, pau­schal sämt­li­che Infor­ma­tio­nen nur noch mit sei­ner Geneh­mi­gung ver­teilt wer­den dürf­ten. Exis­tiert also in den Amper­kli­ni­ken ein Anti­gen-Ver­bot? Les­ke will zwei Posi­tio­nen unter­schie­den wis­sen. “Ich kann nicht sagen, was der frü­he­re Vor­stands­vor­sit­zen­de woll­te.” Und was gilt jetzt für Heli­os? Les­ke: “Von unse­rer Sei­te gibt es kein Ver­bot.” Er bezeich­net eine sol­che Vor­ge­hens­wei­se als “unsin­nig”. Kann Anti­gen also in den Kli­ni­ken in Dach­au und Markt Inders­dorf ver­teilt wer­den? Les­ke sagt: “Ja, soweit die Pres­se-Richt­li­ni­en ein­ge­hal­ten wer­den.”…”
  • Info­mail der Unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken Dach­au
    Die Flug­blät­ter für die Kol­le­gIn­nen der Rei­ni­gung, Bet­ten­zen­tra­le und Küche erfreu­en sich grö­ße­rer Beliebt­heit als erwar­tet. Sie wur­den dem Anschein nach selb­stän­dig ver­viel­fäl­tigt, gemar­kert und im gan­zen Haus ver­klebt. Das Flug­blatt fin­det sich hier  externer Link Nun hat die Kli­nik­lei­tung am 6.8.14 fol­gen­de Mit­tei­lung ver­öf­fent­licht:
    Ver­öf­fent­li­chung von Infor­ma­tio­nen durch Aus­hän­ge. Infor­ma­tio­nen, die durch Aus­hän­ge im Kli­ni­kum ver­öf­fent­licht wer­den sol­len, sind bezüg­lich Inhalt und Lay­out mit dem Vor­stand abzu­stim­men. Das Anbrin­gen von Aus­hän­gen und Pla­ka­ten, die nicht vom Vor­stand geneh­migt wur­den, ist unter­sagt.”
    Das erin­nert frap­pie­rend an das Vor­ge­hen des alten, Vor­stan­des vor haar­ge­nau zehn Jah­ren. Die­ser recht­fer­tig­te damit sei­ne repres­si­ven Maß­nah­men gegen akti­ve Kol­le­gIn­nen. Es wur­den 2004 ins­ge­samt drei­mal Kol­le­gIn­nen wegen Haus­frie­dens­bruch ange­zeigt.
    Die­ser Rück­griff soll Wider­spruch ver­bie­ten und somit im Keim ersti­cken. Natür­lich sind wir für selb­stän­di­ges Kopie­ren und Auf­hän­gen unse­rer Flug­blät­ter durch ande­re nicht zur Ver­ant­wor­tung zu zie­hen. Es riecht aber als wür­de der Wind sich lang­sam dre­hen. Es könn­te natür­lich auch Kon­se­quen­zen für uns als Betriebs­grup­pe und unse­re Publi­ka­ti­on der ANTIGEN nach sich zie­hen. Heli­os bleibt sei­ner Linie also treu und wird sei­nem Ruf ein­mal mehr gerecht.
    Lei­der gibt es Din­ge, die gesagt wer­den müs­sen! Daher hier unser ANTIGEN News­let­ter für August über die ers­ten fünf Mona­te unter Heli­os.
    Wir konn­ten die letz­ten 4 Jah­re, nach Jah­ren an Repres­sa­li­en und Ein­schüch­te­run­gen sei­tens der alten Kli­nik­lei­tung, offen im Betrieb agie­ren. Das haben wir erkämpft und wer­den es uns nicht so ein­fach neh­men las­sen.“
    Info­mail der Unab­hän­gi­gen Betriebs­grup­pe Amper Kli­ni­ken Dach­au in einer Mail an die Redak­ti­on des Labour­Net Ger­ma­ny vom 08.08.2014. Sie­he dazu auch:
  • ANTIGEN News­let­ter August 2014
    Dar­in u.a.: „Fünf Mona­te Heli­os – Jeder Moment ist Pro­fit“; „Soli­da­ri­tät mit den Kol­le­gIn­nen in Rei­ni­gung, Bet­ten­zen­tra­le und Küche“; „Stamm­tisch der Kli­nik­be­schäf­tig­ten erst wie­der im Sep­tem­ber“… Zum Anti­gen-News­let­ter externer Link
  • Aus­ga­be ANTIGEN Nr. 7 vom März 2014
    Inhalt: Es war ein­mal ein Dienst­mo­dell namens “Pro Team” (PT) /​/​Rei­ni­gungs­ge­sell­schaf­ten der Rhön Kli­ni­kum AG ein Fall für die Jus­tiz /​/​Die Situa­ti­on der Kol­le­gIn­nen der RK-Rei­ni­gungs­ge­sell­schaft mgH in Dach­au. Zur Aus­ga­be 7 externer Link
  • ANTIGEN Nr. 6 vom Juli 2013
    Inhalt: Blick über den Tel­ler­rand Pro­tes­te und Aktio­nen an ande­ren Kli­ni­ken Neu­es von der Rhön AG. Zur Aus­ga­be 6 externer Link
  • UNS REICHT’S SCHON LANG! Wir haben es satt, dass…. wir stän­dig in Unter­be­set­zung arbei­ten; wir – auch in Unter­be­set­zung – lau­fend Bet­ten ein­schie­ben müs­sen, mehr Pati­en­tIn­nen ver­sor­gen müs­sen als die Bet­ten­ka­pa­zi­tät eigent­lich zulässt; wir Krank­heits­aus­fäl­le immer aus eige­ner Kraft kom­pen­sie­ren sol­len; die Zeit für die Pati­en­tIn­nen immer knap­per wird und wir wie am Fließ­band schuf­ten…” News­let­ter vom März 2013 von und bei Unab­hän­gi­ge Betriebs­grup­pe Amper­Kli­ni­ken externer Link

Der Bei­trag ANTIGEN – Betriebs­zei­tung für die Amper­kli­ni­ken – Von Kol­le­gIn­nen für Kol­le­gIn­nen erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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