[labournet:] Initiative Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für Klimaschutz

Dossier

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für KlimaschutzSelbst­ver­ständ­nis: “Nir­gend­wo wird der Wider­spruch zwi­schen wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis und poli­ti­schem Han­deln deut­li­cher als bei der Kli­ma­er­wär­mung. (…) Die größ­te Quel­le des Treib­haus­ga­ses CO² in Deutsch­land ist die Braun­koh­le. Als wich­tigs­tes Argu­ment gegen den Aus­stieg füh­ren Gewerk­schaf­ten den Erhalt der Arbeits­plät­ze an. Die Sor­ge um die Exis­tenz von zehn­tau­sen­den Fami­li­en ist dabei mehr als gerecht­fer­tigt. Des­we­gen gilt es eben jetzt schon, genau­so wie es im Stein­koh­le­berg­bau prak­ti­ziert wur­de, sich Gedan­ken über die Zukunft der Men­schen in den Braun­koh­le­re­vie­ren zu machen und sinn­vol­le Alter­na­ti­ven zu erar­bei­ten. Dies ist zual­ler­erst Auf­ga­be der Beschäf­tig­ten, Gewerk­schaf­ten, der Betriebs­rä­te, der orts­an­säs­si­gen Bevöl­ke­rung, der Poli­tik, aber auch von Wis­sen­schaft und der Zivil­ge­sell­schaft – und nicht zuletzt von Unter­neh­men. (…) Kli­ma­ge­rech­tig­keit bedeu­tet, sowohl die Inter­es­sen der Beschäf­tig­ten, der Anwoh­ner als auch die der glo­ba­len Umwelt zu berück­sich­ti­gen. Der Weg zu einer Gesell­schaft ohne mas­si­ven Res­sour­cen­ver­brauch, ist nur mit einer Umge­stal­tung der Gesell­schaft zu errei­chen. Die Macht der gro­ßen Öl‑, Koh­le und ande­rer Ener­gie­kon­zer­ne muss been­det wer­den. Das gesell­schaft­li­che Leben muss aus­ge­hend von mensch­li­chen Bedürf­nis­sen gestal­tet wer­den und nicht von den Pro­fi­ter­war­tun­gen einer glo­ba­len Min­der­heit. Neue Arbeits­plät­ze ent­ste­hen z.B. beim Rück­bau der För­der­ge­bie­te, bei der Ansied­lung zukunfts­fä­hi­ger Betrie­be oder auch von Anla­gen erneu­er­ba­rer Ener­gien. Aber das kann nur ein ers­ter Schritt sein. Ein wei­te­rer wäre die Umset­zung einer alten Gewerk­schafts­for­de­rung: Die nach radi­ka­ler Arbeits­zeit­ver­kür­zung – 30 Stun­den Woche bei vol­lem Lohn und Per­so­nal­aus­gleich.” Aus dem Selbst­ver­ständ­nis der Grup­pe , beschlos­sen im März 2017. Sie­he zur Initia­ti­ve ihre neue mail-Adres­se und hier dazu ihre Akti­vi­tä­ten:

  • Klimagewerkschafter*innen: Tref­fen am 25.8. um 15 Uhr in Wup­per­tal New
    Nächs­tes Tref­fen fin­det statt am 25. August um 15 Uhr vor­aus­sicht­lich in 42117 Wup­per­tal im Gar­ten. Bit­te anmel­den, damit wir die Ört­lich­kei­ten bekannt­ge­ben kön­nen. Als TOPs haben wir vor­ge­se­hen:
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Offe­ner Brief in Sachen Gesund­heits­schutz – Dan­ke an medi­zi­ni­schen Per­so­nal – Kri­tik an Gesund­heits­po­li­tik 
    Als Gewerkschafter*innen für Kli­ma­schutz ist der Gesund­heits­schutz unse­rer Initia­ti­ve ein beson­de­res Anlie­gen. Daher wol­len wir ange­sichts der gegen­wär­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen und der Kri­se im Gesund­heits­sys­tem unse­re Akti­vi­tä­ten erwei­tern und laden dazu ein, fol­gen­den Auf­ruf zu unter­stüt­zen.
    Gewerk­schaf­te­rIn­nen für Kli­ma­schutz (und Gesund­heits­schutz)
    Das Sze­na­rio: Im Kran­ken­haus liegt ein Pati­ent im Inten­siv­bett, um ihn her­um tun Ärz­te und Pfle­ge­kräf­te alles, um sein Leben zu ret­ten. Dies könn­te sich in naher Zukunft dras­tisch ändern. Einer Pati­en­tin wird gehol­fen, einer ande­ren, älte­ren oder vor­er­krank­ten, wird attes­tiert, dass ihre Über­le­bens­chan­cen gerin­ger sind. Sie bekommt kei­ne Hil­fe mehr – es wird auf den Tod gewar­tet. Die­se Aus­le­se wird Tria­ge genannt. Tria­ge bezeich­net ein nicht gesetz­lich kodi­fi­zier­tes oder metho­disch spe­zi­fi­zier­tes Ver­fah­ren der Prio­ri­sie­rung medi­zi­ni­scher Hil­fe­leis­tung. Es wur­de ins­be­son­de­re bei uner­war­tet hohem Auf­kom­men an Pati­en­ten und objek­tiv unzu­rei­chen­den Res­sour­cen ange­wandt (bis­lang zu Zei­ten von Krie­gen usw.). Die Ursa­chen: Immer mehr Kran­ken­häu­ser wur­den pri­va­ti­siert und wer­den seit­dem in einem unter­neh­me­ri­schen Sinn gelei­tet, d. h. es steht nicht mehr die Gesund­heit der Pati­en­ten im Vor­der­grund, son­dern die erwar­te­ten Gewin­ne. (…) Des­halb for­dern wir: kei­ne wei­te­re Pri­va­ti­sie­rung und Schlie­ßung von Kran­ken­häu­sern; hohe Extra­be­steue­rung der Gewin­ne von Kran­ken­haus­kon­zer­nen und Rück­füh­rung des Gel­des in das Gesund­heits­we­sen; hohe Zuflüs­se von Mit­teln aus dem Bund in das Gesund­heits­we­sen; finan­ziert unter ande­rem durch Ver­rin­ge­rung der Rüs­tungs­aus­ga­ben und Strei­chung der über­höh­ten Aus­gleichs­zah­lun­gen an Ener­gie­kon­zern für den Koh­le­aus­stieg…” und vie­le wei­te­re sinn­vol­le For­de­run­gen im Appell vom 17.03.2020 doku­men­tiert bei BaSo externer Link
  • Wel­ches Inter­es­se haben Lohn­ab­hän­gi­ge an Kli­ma­schutz? Dis­kus­si­on mit Gewerk­schaf­tern am Sonn­abend in Köln 
    “… [Wie ist die Reso­nanz auf Ihre Akti­vi­tä­ten bei den Gewerk­schaf­ten und ihren Mit­glie­dern?] Erwar­tungs­ge­mäß unter­schied­lich. Der Ver­di-Gewerk­schafts­rat hat sich schon im März 2016 für den schnellst­mög­li­chen Aus­stieg aus der Braun­koh­le­för­de­rung aus­ge­spro­chen. Lei­der fehl­te eine Prä­zi­sie­rung, was genau »schnellst­mög­lich« bedeu­ten soll. Den soge­nann­ten Koh­le­kom­pro­miss der Bun­des­re­gie­rung fin­det nicht nur die IG BCE, son­dern lei­der auch Ver­di gut. Dabei soll­te inzwi­schen allen klar sein, dass eine Braun­koh­le­för­de­rung bis 2038 nicht akzep­tiert wer­den kann. Als wir im ver­gan­ge­nen Jahr den glo­ba­len Kli­ma­st­reik am 20. Sep­tem­ber mit einem Auf­ruf zum poli­ti­schen Streik ver­bin­den woll­ten, stell­ten sich der DGB und sei­ne Mit­glieds­ge­werk­schaf­ten dage­gen. Doch vor allem an der Gewerk­schafts­ba­sis tut sich eini­ges. [Haben Sie Bei­spie­le dafür?] Ver­di in Nord­rhein-West­fa­len hat sich bei­spiels­wei­se für den dau­er­haf­ten Erhalt des durch den Braun­koh­le­ta­ge­bau gefähr­de­ten Ham­ba­cher Fors­tes aus­ge­spro­chen. Der letz­te Ver­di-Bun­des­kon­gress im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res hat die­se For­de­rung über­nom­men. Es gibt außer­dem eine gewerk­schaft­li­che Initia­ti­ve in Nie­der­sach­sen zu Kli­ma­fra­gen und in Mün­chen eine AG Nach­hal­tig­keit. In Köln/​Bonn enga­gie­ren sich Ver­di-Mit­glie­der für Kli­ma­ge­rech­tig­keit, und in Düs­sel­dorf hat der Ver­di-Bezirk etwa zum Kli­ma­st­reik im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber mobi­li­siert. Dort hat sich dann sogar der frü­he­re Ver­di-Vor­sit­zen­de Frank Bsirs­ke bli­cken las­sen…“ Inter­view von Gud­run Gie­se mit Hel­mut Born in der jun­gen Welt vom 24.01.2020 externer Link
  • Vom Kli­ma­wan­del zum Gesell­schafts­wan­del – Kli­ma­kon­fe­renz der Klimagewerkschafter*innen am 25.1.2020 in Köln 
    Kon­fe­renz mit Betrof­fe­nen, Aktivist*innen, Gewerk­schafts­mit­glie­dern und Expert*innen in Köln, Alte Feu­er­wa­che (Süd­trakt), Mel­chi­or­stra­ße 3 am 25. Janu­ar 2020, 10–18 Uhr. Veranstalter*innen: Gewerkschafter*innen für Kli­ma­schutz; Attac-AG Ener­gie-Kli­ma-Umwelt; Attac-AG Arbeit­Fair­Tei­len. Sie­he dazu:
    • „Vom Kli­ma­wan­del zum Gesell­schafts­wan­del“. Kon­fe­renz am 25. Janu­ar in Köln dis­ku­tiert zum Span­nungs­feld Kli­ma­schutz, Arbeits­plät­ze – anders Leben und Arbei­ten 
      Die Initia­ti­ve Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz und Attac-Arbeits­grup­pen laden zu Debat­te und Ver­net­zung im Rah­men einer Tages­ver­an­stal­tung nach Köln in die Alte Feu­er­wa­che ein. Eine bemer­kens­wer­te Viel­falt aus Gewerkschafter*innen, Betrof­fe­nen, Klimaaktivist*innen und Expert*innen kommt zusam­men, um zu einer Klä­rung über not­wen­di­ge Ver­än­de­run­gen in zwei expo­nier­ten Wirt­schafts­be­rei­chen bei­zu­tra­gen.
      Zum Struk­tur­wan­del in den Braun­koh­le­re­vie­ren wer­den Peter Sin­ger (Mit­glied im Regio­nal­rat Köln, Die Lin­ke), Anwohner*innen an den Koh­le­gru­ben, Kli­ma­ak­ti­vis­tin­nen, ein Ver­tre­ter von Green­peace Ener­gy und DGB-Vertreter*innen aus Ost und West ihre Vor­schlä­ge für die Ein­hal­tung der Kli­ma­zie­le und ihre Betrof­fen­heit zur Dis­kus­si­on stel­len.
      In einem zwei­ten Work­shop geht es um die drin­gend not­wen­di­ge Ver­kehrs­wen­de, die the­ma­tisch vom Ver­kehrs­ex­per­ten Dr. Win­fried Wolf ein­ge­lei­tet wird und mit Erfah­run­gen und Vor­schlä­gen Betrof­fe­ner aus dem Auto­sek­tor und dem Güter­ver­kehr berei­chert wird.
      Den ver­an­stal­ten­den Orga­ni­sa­tio­nen ist eine brei­te Dis­kus­si­on mit den Besucher*innen der Kon­fe­renz wich­tig. Was muss sich in Betrie­ben und der Gesell­schaft ändern, damit die erfor­der­li­chen Ver­än­de­run­gen nicht zu Las­ten der „Klei­nen Leu­te“ gehen? Struk­tur­wan­del und Ver­kehrs­wen­de kön­nen auch als Chan­ce für eine eman­zi­pa­to­ri­sche gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung gese­hen wer­den, die aber in der gesell­schaft­li­chen Dis­kus­si­on erstrit­ten wer­den muss.” Pres­se­mit­tei­lung vom 15.1.2020 – sie­he auch Infos bei attac externer Link
    • die Ein­la­dung und Pro­gramm im Fly­er sowie
    • Pro­gramm der Kon­fe­renz bei BaSo externer Link
  • Klimagewerkschafter*innen: Tref­fen am 10.1. um 16 Uhr in Wup­per­tal 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, unser nächs­tes Tref­fen fin­det statt am 10. Janu­ar um 16 Uhr in 42117 Wup­per­tal, Frey­a­s­tr. 47. Wir soll­ten bis 18 Uhr fer­tig sein. Als TOPs haben wir vor­ge­se­hen: Berich­te; Kli­ma­kon­fe­renz am 25.1. in Köln; Uto­pie­kon­gress 2020; Ter­mi­ne; Ver­schie­de­nes
    In Köln kom­men am 25.1. Akti­ve aus vie­len Berei­chen zusam­men, sowohl Beschäf­tig­te aus Auto­be­trie­ben, als auch LKW-Fah­rer, die sich in Kraft­fah­rer­krei­sen orga­ni­sie­ren, Anwohner*innen von Braun­koh­le-Mond­land­schaf­ten, Kreuz­fahrt­schiffeblo­ckie­rer, die Brie­fe an Besat­zun­gen schrei­ben und anbie­ten, sie zu unter­stüt­zen um bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen­zu errei­chen, natür­lich auch Exper­ten, die sich seit Jah­ren zu den The­men Struk­tur­wan­del in Braun­koh­le­ge­bie­ten und Ver­kehr ein­mi­schen, Gewerk­schafts­ver­tre­ter, Mit­strei­te­rin­nen von attac…. Wir möch­ten die­je­ni­gen bit­ten, die zur Kli­ma­kon­fe­renz nach Köln kom­men wol­len, sich anzu­mel­den. Dies ist wegen der Räum­lich­kei­ten und des Mit­tag­essens wich­tig…”
  • Gre­ta Thun­berg, Lui­sa Neu­bau­er und vie­le ande­re jun­ge Men­schen von Fri­days for Future rufen für den 20. Sep­tem­ber ’19 zu einem welt­wei­ten Kli­ma­st­reik­tag auf externer Link. (…) Dies ver­ste­hen wir auch als Auf­ruf an Gewerk­schaf­ten, Betriebs­rä­te, Arbeitnehmer*innen aktiv zu wer­den und sich für den Kli­ma­schutz und zukunfts­wei­sen­de Arbeits­plät­ze ein­zu­set­zen. Auch wir wol­len wie die Eltern und Wis­sen­schaM­ler (Par­ents und Sci­en­tists for Future) unse­ren Bei­trag dazu leis­ten, dass der 20. Sep­tem­ber Auf­takt zu einer Wen­de hin zu einer sozia­len und öko­lo­gi­schen Gesell­schaft wird. An die­sem Tag kön­nen Betriebs­ver­samm­lun­gen statt­fin­den, Aus­hän­ge gemacht und Flug­blät­ter ver­teilt wer­den. Es kön­nen Warn­streiks für einen Aus­bau des öffent­li­chen Ver­kehrs und der Erneu­er­ba­ren Ener­gien orga­ni­siert und für die Betei­li­gung an den Demons­tra­tio­nen mobi­li­siert wer­den. Wir rufen alle Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen dazu auf, krea­tiv mit­zu­wir­ken, damit die Gewerk­schaf­ten und Beschäf­tig­te akti­ver Teil der Kli­ma­be­we­gung wer­den.” Auf­ruf der Klimagewerkschafter/​innen mit Erstunterzeichner/​innen 
  • [Flug­blatt] “Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz” im Mai 2019: Arbeits­plät­ze ohne Braun­koh­le? – Das geht! 
    Wir sind Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter und set­zen uns für men­schen­wür­di­ge Arbeits­be­din­gun­gen und gute Ent­loh­nung ein. Wir wis­sen, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dar­auf ange­wie­sen ist, ihre Arbeits­kraft zu ver­kau­fen. Des­halb sind uns die Arbeits­plät­ze der Beschäf­tig­ten im Tage­bau und in den Koh­le­kraft­wer­ken bei RWE ein dring­li­ches The­ma, eben­so die For­de­run­gen der jun­gen Genera­ti­on nach einer lebens­wer­ten Welt, die auch in Zukunft Bestand hat und die durch einen wei­te­ren Braun­koh­le­ab­bau gefähr­det ist…” Flug­blatt von “Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz” im Mai 2019  – neus­ter Fly­er – er wird in ver­schie­de­nen Städ­ten zu den 1.Mai-Veranstaltungen wie auch am 3.Mai bei der RWE-Aktio­närs­ver­samm­lung ver­teilt wer­den.
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am 3. April19 in Düs­sel­dorf 
    wir tref­fen uns am 3. April um 16 Uhr in Düs­sel­dorf, Alt Pem­pel­fort 15. Als Tages­ord­nungs­punk­te haben wir gesam­melt:
    • Bericht von den Akti­vi­tä­ten (FFF, Alle Dör­fer blei­ben etc.)
    • Bericht von der ver.di Lan­des­be­zirks­kon­fe­renz NRW
    • Wei­te­re Akti­vi­tä­ten (FFF Akti­ons­ta­ge, Anfra­ge Par­ents For Future, Blo­cka­de­ak­ti­on EG)
    • Betei­li­gung Kli­ma­camp 2019, ATTAC Som­mer­aka­de­mie BO, etc)
    • Ver­schie­de­nes
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am 27.2.19 in Düs­sel­dorf 
    Das nächs­te Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen fin­det am Mitt­woch, den 27. Febru­ar um 16 Uhr in Düs­sel­dorf statt. Wir wer­den uns haupt­säch­lich mit der Vor­be­rei­tung unse­rer Kon­fe­renz zum Struk­tur­wan­del befas­sen. Berich­te und Aus­tausch kom­men auch nicht zu kurz.” Ver­an­stal­tungs­ort: Lan­des­ge­schäfts­stel­le der Lin­ken in Düs­sel­dorf, Alt Pem­pel­fort 15
  • Koh­le­aus­stieg – zu spät, zu vage, zu kon­zern­freund­lich 
    Gewerkschaft*erinnen und Gewerkschaft*er für Klimaschutz: Stopp Kohleverstromung - SOZIALverträglicher AusstiegDie Emp­feh­lun­gen der soge­nann­ten Koh­le­kom­mis­si­on wer­den in der Öffent­lich­keit als Kon­sens gefei­ert. Dies wird sich vor allem mit dem Abstim­mungs­er­geb­nis begrün­det, das ledig­lich eine Gegen­stim­me ent­hielt. Posi­tiv ist, dass es nun über­haupt einen Ein­stieg in den Aus­stieg gibt. Wir Gewerkscha*erinnen und Gewerkscha*er für Kli­ma­schutz sind aller­dings mit einem gro­ßen Teil der Kli­ma­be­we­gung der Mei­nung, dass der Kom­pro­miss nicht gut genug ist (…) Auch den Beschäf­tig­ten geht es nicht bes­ser. RWE haae gleich nach Bekannt­wer­den des Kom­mis­si­ons­er­geb­nis­ses nichts Eili­ge­res zu tun, als einen mas­si­ven Per­so­nal­ab­bau bis 2023 anzu­kün­di­gen. Die Arbeit­neh­mer sol­len lt. Kom­mis­si­on nicht betriebs­be­dingt gekün­digt wer­den – klingt gut. Aber die gro­ße Fra­ge bleibt: was wird aus ihnen? Wir for­dern die Ein­rich­tung einer Über­nah­me­ge­sell­schaft, die alle Beschäf­tig­ten, die nicht in den Ruhe­stand gehen, mit allen Rech­ten über­nimmt. Das bedeu­tet, dass nie­mand ent­las­sen wird. Außer­dem soll­ten IG BCE und ver.di sich für eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung auf 30 Stun­den pro Woche bei vol­lem Lohn­aus­gleich ein­set­zen. So kann der Arbeits­platz­ab­bau gestreckt wer­den. (...) Es gilt eine CO2-neu­tra­le Wirt­schaft auf­zu­bau­en. Dabei set­zen wir auf die Grün­dung von öffent­li­chen Gesell­schaf­ten oder Genos­sen­schaf­ten. (…) Ermu­ti­gend fin­den wir die Fri­days for Future der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Es wäre gut, wenn sich auch die Gewerk­schaf­ten stär­ker für den Erhalt der Lebens­grund­la­gen auf die­sem Pla­ne­ten ein­set­zen wür­den…” Erklä­rung der Gewerkschaft*erinnen und Gewerkschaft*er für Kli­ma­schutz vom Febru­ar 2019 zum Ergeb­nis der „Koh­le­kom­mis­si­on“ – sie­he zum Hin­ter­grund das Dos­sier: Koh­le­kom­mis­si­on: Arbeits­plät­ze? Wel­che Arbeits­plät­ze?
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am 29.1.19 in Wup­per­tal 
    Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen am 29.1.19 um 16 Uhr in der Frey­a­s­tr. 47. 42117 Wup­per­tal. The­men sind:
    • Berich­te
    • Struk­tur­wan­del­kon­fe­renz
    • Aktu­ell­le The­men und Ein­schät­zun­gen
    • Inter­na­tio­na­le Kon­tak­te
    • Erwei­te­rung unse­res The­men­krei­ses, z.B. Ver­kehr?
    • Ver­schie­de­nes
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am 12.12. in Düs­sel­dorf 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, hier­mit laden wir ein zum Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen am 12.12.18 um 16 Uhr in der Lan­des­ge­schäfts­stel­le der Lin­ken, Alt Pem­pel­fort 15. The­men sind:
    • Berich­te Akti­vi­tä­ten (Demos 1. und 8.12.)
    • Was pas­siert bei ver.di /​IG BCE?
    • Struk­tur­wan­del­kon­fe­renz
    • Ver­an­stal­tun­gen mit Gewerkschafter*innen aus Frank­reich, Süd­afri­ka
    • För­de­rung durch Stif­tung Men­schen­wür­de und Arbeits­welt
    • Ver­schie­de­nes
      Außer­dem wer­den wir Besuch von einem For­scher der Hoch­schu­le Kas­sel bekom­men
      .”
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Flug­blatt zur “Koh­le stop­pen – Kli­ma­schutz jetzt”-Demo am 1. Dezem­ber in Köln
    Bei unse­rem Tref­fen in Wup­per­tal haben wir beschlos­sen, uns an der Demons­tra­ti­on am 1. Dezem­ber in Köln zu betei­li­gen. Auf­takt ist um 12 Uhr an der Deut­zer Werft. Dort wer­den wir mit unse­ren Trans­pa­ren­ten sicht­bar sein. Wer an der Demo teil­nimmt, möch­te bit­te sei­ne Gewerk­schafts­wes­te anzie­hen, so dass wir auch als Gewerkschafter*in erkenn­bar sind. Die Demo geht von der Deut­zer Werft zum Dom und wie­der zurück und soll um 16 Uhr been­det sein. Das Flug­blatt, das wir ver­tei­len wer­den, fin­det ihr im Anhang.” Aus der Mit­tei­lung der Kli­mage­werk­schaf­ter, sie­he deren Flug­blatt “Auf einem toten Pla­ne­ten gibt es kei­ne Arbeits­plät­ze!” und:
    • Über 36.000 Men­schen for­der­ten in Köln und Ber­lin: Koh­le stop­pen – Kli­ma­schutz jetzt! 
      Zehn­tau­sen­de pro­tes­tier­ten am Sams­tag, den 1. Dezem­ber zeit­gleich in Köln und Ber­lin für einen enga­gier­ten Koh­le­aus­stieg und gegen das Ver­sa­gen der Bun­des­re­gie­rung beim Kli­ma­schutz. Bei der Demons­tra­ti­on waren Gewerk­schaf­ter dabei, die sich anders als die IG BCE-Gewerk­schaft, FÜR den Aus­tig aus der Koh­le­ver­tro­mung aus­spra­chen. Die IGBCE hat­te in der Ver­gan­gen­heit die Beschaf­tig­ten dazu gebracht, mit RWE ins glei­che Horn zu stos­sen, obwohl ihnen klar ist, das an dem Aus­stieg kein Weg vor­bei geht. Dis­qua­li­fi­ziert hat sich die Gewerk­schaft damit, auch weil sie sich nicht für alter­na­ti­ve Arbeits­plät­ze in dem Kon­flikt ein­setz­te. Die­ses taten die Gewerk­schaf­ter auf der Demons­tra­ti­on am Sams­tag…” Bericht vom 04.12.2018 bei BaSo externer Link (Basis Initia­ti­ve Soli­da­ri­tät)
    • wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Demo bei BUND externer Link
  • Kli­ma­schutz vs. Arbeits­plät­ze – Nein zur Ver­un­glimp­fung von Kli­ma­schüt­zern! 
    Wir haben wegen der Anfein­dun­gen gegen­über Ant­je Grot­hus, die die Revieranwohner*innen im Rhein­land in der “Koh­le­kom­mis­si­on” ver­tritt, eine Stel­lung­nah­me ver­fasst, weil wir das Vor­ge­hen von Beleg­schafts­mit­glie­dern und dem BR-Vor­sit­zen­den unak­zep­ta­bel fin­den. Ant­je wur­de auch als “Arbeit­neh­mer­feind Nr. 1” bezeich­net. Auch wenn die IGBCE sich davon distan­ziert hat, hat sie mit ihrer Kam­pa­gne “Schnaut­ze voll” zu solch einer Stim­mung bei­getra­gen.” Die Stel­lung­nah­me zu Anfein­dun­gen gegen­über Ant­je Grot­hus vom Okto­ber 2018
    • Aus dem Text: “Die Nach­rich­ten von dem Ver­lauf der Kund­ge­bung der IG BCE am 16. Okto­ber, bei dem Demons­trie­ren­de vor das Wohn­haus der Kli­ma­ak­ti­vis­tin Ant­je Grot­hus zogen, um sie zu aggres­siv zu ver­un­glimp­fen, haben uns erschüt­tert. In der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung um die Braun­koh­le ist es selbst­ver­ständ­lich legi­tim, dass Beschäf­tig­te aus Tage­bau­en und Kraft­wer­ken ihre Mei­nung laut­stark auf die Stra­ße tra­gen. Pro­tes­te sind ein essen­ti­el­ler Bei­trag dazu, dass Inter­es­sens­kon­flik­te gesell­schaft­lich spür­bar und medi­al sicht­bar wer­den. Dass aller­dings die Vertreter*innen der Kli­ma­be­we­gung Ant­je Grot­hus und Micha­el Zobel als „Arbeit­neh­mer­fein­de Nr. 1“ bezeich­net und als Sün­den­bö­cke hin­ge­stellt wer­den, lenkt ab von den eigent­lich Ursa­chen des Kon­flikts in unse­rem Wirt­schafts­sys­tem und einer ver­fehl­ten Kli­ma­po­li­tik und Unter­neh­mens­füh­rung. (…) Wir sind selbst als Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer seit vie­len Jah­ren gewerk­schaft­lich aktiv, set­zen uns dafür ein, dass tech­no­lo­gi­sche und öko­no­mi­sche Ver­än­de­run­gen nicht auf dem Rücken der Beschäf­tig­ten aus­ge­tra­gen wer­den. Der Unter­gang einst tra­gen­der Indus­trien ist nichts Neu­es, denkt man an die Abwan­de­rung der Tex­til­in­dus­trie nach Fern­ost, den Nie­der­gang des Stein­koh­len­berg­baus oder die Abwick­lung der Che­mie­in­dus­trie in der DDR. An die­sen Bei­spie­len wird deut­lich, wie den Arbeitnehmer*innen die Las­ten des Struk­tur­wan­dels auf­ge­bür­det wur­den. Dies darf sich bei dem bevor­ste­hen­den Aus­stieg aus der Braun­koh­le nicht wie­der­ho­len! Doch bei allem Ver­ständ­nis für die Zukunfts­angst der Beleg­schaf­ten in den Braun­koh­le­re­vie­ren wiegt das Wohl­erge­hen von Mensch und Erde in den nächs­ten Genera­tio­nen schwe­rer als das Inter­es­se eines Ener­gie­kon­zerns, das Maxi­ma­le aus Natur und Arbeits­kraft her­aus­zu­ho­len. Was uns empört, ist wie sich in der IG BCE orga­ni­sier­te Betriebs­rä­te und Beschäf­tig­te instru­men­ta­li­sie­ren las­sen für die Inter­es­sen des Groß­kon­zerns RWE. (…) Wir stel­len uns als „Gewerkschafter*innen für den Kli­ma­schutz“ hin­ter Ant­je Grot­hus und Micha­el Zobel und for­dern Betriebs­rats­mit­glie­der und Beschäf­tig­te auf, die Spiel­re­geln von Mit­mensch­lich­keit und Demo­kra­tie ein­zu­hal­ten. Ihr Kampf für die Inter­es­sen der RWE-Beschäf­tig­ten soll­te den Ver­ant­wort­li­chen in Poli­tik und Unter­neh­men gel­ten!
    • Sie­he zum Hin­ter­grund unser Dos­sier: Rodun­gen im Ham­ba­cher Forst dür­fen ab Herbst wei­ter­ge­hen: Bezirks­re­gie­rung Arns­berg geneh­migt Haupt­be­triebs­plan für den Tage­bau bis 2020
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Tref­fen am 14. Novem­ber um 16 Uhr in Wup­per­tal 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, unser nächs­tes Tref­fen fin­det statt am 14. Novem­ber um 16 Uhr in 42117 Wup­per­tal, Frey­a­s­tr. 47. Als TOPs haben wir zusam­men­ge­tra­gen:
    • Berich­te
    • Ein­schät­zung zum Ham­ba­cher Wald
    • Anfein­dun­gen gegen Ant­je G.
    • Nächs­te Akti­vi­tä­ten, z.B. 1.12., Flug­is etc., Arti­kel­an­fra­gen …
    • Situa­ti­on in den Gewerk­schaf­ten
    • Ver­schie­de­nes
  • [Flug­blatt] Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz am 6. Okto­ber am Ham­ba­cher Wald: Braun­koh­le Stopp – Ham­ba­cher Wald bleibt. Gerech­ten Struk­tur­wan­del aktiv ange­hen 
    KlimagewerkschafterInnen auf Hambacher Demo am 6. Oktober 2018

    Kli­mage­werk­schaf­te­rIn­nen auf Ham­ba­cher Demo am 6. Okto­ber 2018

    Wir sind Gewerkschafter_​innen und Gewerk­schaf­ter. Wir set­zen uns ein für men­schen­wür­di­ge Arbeits­be­din­gun­gen und gute Ent­loh­nung. Wir wis­sen, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dar­auf ange­wie­sen ist, ihre Arbeits­kraft zu ver­kau­fen. Des­halb sind uns die Arbeits­plät­ze der Beschäf­tig­ten in der Koh­le- und der Auto­in­dus­trie nicht gleich­gül­tig. Aber klar ist auch: wenn die Vor­ga­be des Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­mens ein­ge­hal­ten wer­den soll, braucht es einen schnel­len Aus­stieg aus der Koh­le­ver­stro­mung, zu aller­erst aus der Braun­koh­le, da sie der größ­te Kli­ma­kil­ler ist. Wir set­zen uns inner­halb der Gewerk­schaf­ten für eine akti­ve Rol­le in Kli­ma­schutz­fra­gen ein, weil sie letz­ten Endes dafür sor­gen müs­sen, dass es sozi­al­ver­träg­li­che Rege­lun­gen, mit der Erar­bei­tung ent­spre­chen­de Beschäf­ti­gungs­al­ter­na­ti­ven, für die Beschäf­tig­ten in den betrof­fe­nen Berei­chen geben muss. (…) Es ist nicht die Schuld der Arbeit­neh­mer, dass es so weit gekom­men ist, son­dern Ergeb­nis einer jahr­zehn­te­lang ver­fehl­ten Ener­gie­po­li­tik und Ver­säum­nis­sen auf gewerk­schaft­li­cher Sei­te, aus­ge­hend von einer Ideo­lo­gie des ewi­gen Wachs­tums. Wir Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter ver­ste­hen uns als Teil der Kli­ma­be­we­gung und wen­den uns gegen das Aus­spie­len von Öko­lo­gie und Arbeits­plät­zen. Allein in der Solar- und Wind­ener­gie­in­dus­trie wur­de ein Viel­fa­ches an Arbeits­plät­zen geschaf­fen ver­gli­chen mit denen in der Koh­le­ver­stro­mung. (…) Des­halb sind wir am 6. Okto­ber dabei, wenn in Ker­pen-Buir für den Erhalt des Ham­ba­cher Wal­des und den Aus­stieg aus der Braun­koh­le demons­triert wird.” Flug­blatt der Gewerkschafter*innen für Kli­ma­schutz” für die Mobi­li­sie­rung zum 6.10. in Buir. Sie­he dazu das Inter­view:

    • »Wir bekom­men bei Pro­tes­ten viel Zuspruch«. Gewerk­schaf­ten debat­tie­ren über Posi­tio­nie­rung zu Kli­ma­schutz. Initia­ti­ve ruft zu Demo im Ham­ba­cher Forst auf 
      “… Was sagen Sie den in der IG BCE orga­ni­sier­ten Kum­pels, die Angst um ihren Arbeits­platz haben? Unse­re Posi­ti­on ist, dass ers­tens der Koh­le­aus­stieg so schnell wie mög­lich voll­zo­gen wer­den muss und dass zwei­tens nie­mand in die Arbeits­lo­sig­keit ent­las­sen wer­den darf. Rund um den still­ge­leg­ten Tage­bau müs­sen Ersatz­ar­beits­plät­ze geschaf­fen wer­den. Zudem müs­sen Fort­bil­dun­gen, Umschu­lun­gen und ähn­li­ches orga­ni­siert wer­den. Drit­tens brau­chen wir eine radi­ka­le Arbeits­zeit­ver­kür­zung auf 30 Stun­den pro Woche, damit alle eine Per­spek­ti­ve auf einen Arbeits­platz haben. Für uns ist das ein wich­ti­ger Punkt, aber vie­le Gewerk­schaf­ten, ins­be­son­de­re die IG BCE, tun sich damit ziem­lich schwer.” Ein Gespräch mit Hel­mut Born, Teil der Initia­ti­ve »Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz« von Wolf­gang Pom­rehn in der jun­gen Welt vom 05.10.2018 externer Link
  • Die letz­ten Fos­si­li­en? Indus­trie­ge­werk­schaf­ten in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels
    Beim The­ma Braun­koh­le ste­cken Gewerk­schaf­ten in der Klem­me: Sie wol­len Arbeits­plät­ze erhal­ten und posi­tio­nie­ren sich gegen einen schnel­len Aus­stieg. Ande­rer­seits dro­hen durch eine Kli­ma­ka­ta­stro­phe viel mehr Jobs ver­lo­ren zu gehen. In der Koh­le­kom­mis­si­on der Bun­des­re­gie­rung schlägt sich die IGBCE, die Berg­bau-Gewerk­schaft, auf die Sei­te der Ener­gie­kon­zer­ne und setzt sich für eine mög­lichst lan­ge Lauf­zeit der Koh­le­ver­stro­mung ein. Der Inter­na­tio­na­le Gewerk­schafts­bund plä­diert der­weil für eine Just Tran­si­ti­on – einen gerech­ten Wan­del, bei dem die Gewerk­schaf­ten die sozi­al-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on aktiv mit­ge­stal­ten. Ist die IGBCE statt­des­sen Teil der Koh­le­lob­by, wie es ihr Umwelt­ver­bän­de vor­wer­fen? Wie wird das The­ma inner­halb der Gewerk­schaf­ten ver­han­delt? Und wel­che Per­spek­ti­ven für einen gerech­ten Wan­del gibt es im Rhein­land oder in der Lau­sitz?” Radio­fea­ture von Johan­na Tirn­thal und Nico­las Mor­gen­roth am Mon­tag, 1. Okto­ber beim Deutsch­land­funk Kul­tur, in der Sen­dung Zeit­fra­gen ab 19:30, zu dem auch die Initia­ti­ve bei­getra­gen hat. Nach der Aus­strah­lung ist Nach­hö­ren der ca. halb­stün­di­gen Sen­dung mög­lich externer LinkAudio Datei
  • Das nächs­te Tref­fen fin­det statt am 4. Okto­ber um 16 Uhr in Düs­sel­dorf, Alt-Pem­pel­fort 15.
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Am 4. Okto­ber nächs­tes Tref­fen, am 6. zur Demo nach Buir! 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, ihr habt sicher die dra­ma­ti­sche Situa­ti­on um den Ham­ba­cher Wald mit­be­kom­men. Der mas­si­ve Poli­zei­ein­satz zur Räu­mung der Wald­be­set­zung hat erst mal ein sehr trau­ri­ges Ende gefun­den. Der 27-jäh­ri­ge Stef­fen M. aus Lever­ku­sen ist zu Tode gestürzt. Das ist auch ein Ergeb­nis der agres­si­ven Poli­tik von RWE und der NRW-Lan­des­re­gie­rung.
    Inzwi­schen zieht die Fir­ma, die die Hebe­büh­nen für die Räu­mung der Baum­häu­ser zur Ver­fü­gung gestellt hat, trotz mög­li­cher Regress­zah­lun­gen ihre Wagen aus dem Wald ab. Sie war nicht dar­über infor­miert wor­den, dass die­se von der Poli­zei im Ham­ba­cher Wald ein­ge­setzt wer­den wür­den, und ist „abso­lut nicht ein­ver­stan­den mit der Vor­ge­hens­wei­se im Ham­ba­cher Wald“.
    Auch die Gewerk­schaft der Poli­zei for­dert: “Reden statt roden”, und ver.di-NRW for­dert die Rodun­gen zumin­dest so lan­ge aus­zu­set­zen bis die Koh­le­kom­mis­si­on ihr Ergeb­nis vor­ge­legt hat.
    Bis zum 14. Okto­ber wird mit einem Urteil des OVG Müns­ter gerech­net, das über die Recht­mäs­sig­keit der Rodun­gen zu befin­den hat. Im Vor­feld die­ser Ent­schei­dung rufen Umwelt­ver­bän­de und Kli­ma­be­we­gung zu einer ein­drucks­vol­len Demons­tra­ti­on am 6. Okto­ber in Buir auf.
    Wir Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz wol­len uns an die­ser Demons­tra­ti­on gut sicht­bar betei­li­gen. Also bringt eure Wes­ten und Gewerk­schafts­fah­nen und vie­le Freun­din­nen und Freun­de mit.
    Wir hof­fen, vie­le von Euch am 6. Okto­ber in Buir begrü­ßen zu kön­nen und grü­ßen euch soli­da­risch und kli­ma­freund­lich
    .” Koor­di­nie­rungs­kreis “Gewerkschafter*innen für Kli­ma­schutz” am 22.9. – nächs­tes Tref­fen ist am 4. Okto­ber um 16 Uhr in Düs­sel­dorf – Ein­la­dung folgt
  • Flug­blatt der “Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz” zum Kli­ma­Camp im Rhei­ni­schen Revier im August 2018: Auf einem toten Pla­ne­ten gibt es kei­ne Arbeits­plät­ze! 
    Wir sind Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter. Wir set­zen uns ein für men­schen­wür­di­ge Arbeits­be­din­gun­gen und gute Ent­loh­nung. Wir wis­sen, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dar­auf ange­wie­sen ist, ihre Arbeits­kraft zu ver­kau­fen. Des­halb sind uns die Arbeits­plät­ze der Beschäf­tig­ten in der Koh­le und der Auto­in­dus­trie nicht egal. Wir wis­sen aber auch, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann. Der CO₂-​Ausstoß ist bedroh­lich ange­stie­gen. Die Ver­stro­mung der Koh­le und der moto­ri­sier­te Indi­vi­du­al­ver­kehr hei­zen das Kli­ma dra­ma­tisch an und füh­ren welt­weit zu Wet­ter­ex­tre­men und der Ver­nich­tung von mensch­li­chen Exis­ten­zen. Wir kön­nen nicht so tun, als gin­ge uns das nichts an. (…) Der aktu­ell kur­sie­ren­de Revier-Appell von IGBCE und ver.di ist unse­res Erach­tens nicht der rich­ti­ge Weg, mit die­sem The­ma umzu­ge­hen. Er ent­hält zwar berech­tig­te For­de­run­gen nach einem regio­na­len Struk­tur­ent­wick­lungs­kon­zept mit aus­rei­chen­der Finan­zie­rung, ver­langt aber, dass die vom Bund ein­ge­setz­te „Koh­le­kom­mis­si­on“ kein Aus­stiegs­da­tum fest­legt (…) Wir mei­nen, dass erneu­er­ba­re Ener­gien Arbeits­plät­ze schaf­fen und es auch stolz machen kann, die Zukunft der Revie­re aktiv zu gestal­ten, statt an einem Wachs­tums­ge­dan­ken von vor­ges­tern fest­zu­hal­ten. Wir ver­ste­hen die Sor­gen der Beschäf­tig­ten, hal­ten aber eine rück­wärts­ge­rich­te­te Ori­en­tie­rung ange­sichts der Ver­feh­lung der Kli­ma­zie­le nicht für ver­tret­bar. Der Appell igno­riert außer­dem kom­plett die Inter­es­sen der Anwohner*innen, indem er den Begriff „Hei­mat­re­gi­on“ aus­schließ­lich mit den Inter­es­sen der Beschäf­tig­ten und der Unter­neh­men belegt. Die Bewoh­ner der von RWE abge­bag­ger­ten Dör­fer kön­nen dem­nach ruhig ihre „Hei­mat“ ver­lie­ren…” Flug­blatt der Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz vom August 2018 , sie­he zum Hin­ter­grund “Ver.di und IG BCE pla­nen Gegen­de­mo zum Kli­ma­camp und für den “Revier-Appell”” im Dos­sier: Kli­ma­camp im Rhein­land 11. bis 22. August 2018: „Den Stim­men der Betrof­fe­nen Gehör geben.“
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Nächs­tes Tref­fen am 1. August in Düs­sel­dorf 
    Das nächs­te Tref­fen fin­det statt am 1. August um 15:30 Uhr in Düs­sel­dorf, Alt-Pem­pel­fort 15. Als TOPs haben wir zusam­men­ge­tra­gen:
    • Berich­te
    • Kli­ma­Camp Work­shop
    • Revier-Appell
    • Radio­in­ter­view
    • Ver­schie­de­nes
  • Klimagewerkschafter*innen: Tref­fen am Don­ners­tag, den 12. Juli in Düs­sel­dorf 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, hier­mit laden wir ein zum Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen am Don­ners­tag, den 12. Juli um 15:30 Uhr nach Düs­sel­dorf, Alt-Pem­pel­fort 15 ein. The­men sind:
    • Berich­te
    • Kli­ma-Anträ­ge für Gewerk­schafts­kon­fe­ren­zen
    • Kli­ma­Camp im August
    • Koh­le­kom­mis­si­on
    • Ver­schie­de­nes
  • [Flug­blatt der Kli­mage­werk­schaf­te­rIn­nen] Kli­ma­kil­ler RWE raus aus der Braun-Koh­le! 
    Wir sind Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter und set­zen uns ein für men­schen­wür­di­ge Arbeits­be­din­gun­gen und gute Ent­loh­nung. Wir wis­sen, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dar­auf ange­wie­sen ist, ihre Arbeits­kraft zu Mark­te zu tra­gen. Des­halb sind uns die Arbeits­plät­ze der Beschäf­tig­ten in der Koh­le­indus­trie bei RWE ein dring­li­ches The­ma. Wir wis­sen aber auch, dass es mit der Strom­erzeu­gung so nicht wei­ter­ge­hen kann. Die Koh­le­ver­stro­mung heizt das Kli­ma dra­ma­tisch an und führt welt­weit zu Wet­ter­ex­tre­men und der Ver­nich­tung von mensch­li­chen Exis­ten­zen. Der RWE-Braun­koh­le­ta­ge­bau im Rhein­land, einer der größ­ten Treib­haus­gas­emit­ten­ten in Euro­pa, trägt ent­schei­dend mit dazu bei. Geht es nach dem Kon­zern­vor­stand, soll er noch jahr­zehn­te­lang wei­ter betrie­ben wer­den. (…) Das Fest­hal­ten an der För­de­rung bis 2045 wegen der Arbeits­plät­ze, ist kei­ne wirk­li­che Stra­te­gie und Per­spek­ti­ve für die Beschäf­tig­ten. Letz­ten Endes dient dies nur RWE, um wei­ter­hin mit die­ser zer­stö­re­ri­schen Art der Ener­gie­pro­duk­ti­on Gewin­ne zu schef­feln…” Flug­blatt , das Kli­mage­werk­schaf­te­rIn­nen am 26.4. an der Gru­ga bei den Aktio­nen anläss­lich der RWE-Haupt­ver­samm­lung ver­teilt haben. Sie­he zum Hin­ter­grund: 26.04.2018: Zeig RWE die Rote Kar­te! Kund­ge­bung und Akti­on Rote Linie zur RWE-Haupt­ver­samm­lung
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am Mitt­woch, den 11. April in Wup­per­tal 
    Nächs­tes Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen fin­det am Mitt­woch, den 11. April um 16 Uhr in der Frey­a­s­tr. 47, 42117 Wup­per­tal statt. The­men sind:
    • Berich­te
    • RWE-Aktio­närs­ver­samm­lung am 26. April
    • Kli­ma-Anträ­ge für Gewerk­schafts­kon­fe­ren­zen
    • Orga-Kram (Tagungs­ort, Ver­tei­ler)
    • Kli­ma­Camp im August
    • Ver­schie­de­nes
  • Kli­mage­werk­schaf­ter am 26. April 2018 in Essen: Aktio­närs­ver­samm­lung bei RWE, dem Kli­ma­kil­ler Nr. 1 
    Am 26. April fin­det in der Esse­ner Gru­ga­hal­le die Haupt­ver­samm­lung des Kli­ma­kil­ler Nr.1, der Rhei­nisch-West­fä­li­schen Ener­gie­wer­ke (RWE), statt. Die Ver­samm­lung wird beglei­tet von mas­si­ven Pro­tes­ten von Umwelt­schutz­in­itia­ti­ven, den kri­ti­schen Aktio­nä­ren und ver­schie­de­nen Orga­ni­sa­tio­nen und Par­tei­en. Ab 8 Uhr geht es los. Über den Tag ver­teilt wer­den viel­fäl­ti­ge Aktio­nen statt­fin­den. Die Umwelt­schutz­in­itia­ti­ven wer­den die Unter­neh­mens­po­li­tik von RWE und deren Aus­wir­kung auf das Kli­ma und den Ein­fluss auf die Poli­tik dar­stel­len. Auf einer Büh­ne wer­den Aktivist*innen über ihren Kampf gegen den Braun­koh­le­ab­bau und die Koh­le­ver­stro­mung berich­ten. Pro­test wird aber auch in der Hal­le wahr­nehm­bar sein. Vor­aus­sicht­lich wer­den wir auch Stim­men aus dem glo­ba­len Süden hören, die über ihre Betrof­fen­heit und Kämp­fe berich­ten wer­den.
    Auch wir Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz wer­den dabei sein. Mit dem Mot­to der inter­na­tio­na­len Gewerk­schafts­be­we­gung „Auf einem toten Pla­ne­ten gibt es kei­ne Arbeits­plät­ze“ wol­len wir mit Rede­bei­trä­gen, einem eige­nen Flug­blatt und durch gut sicht­ba­re Prä­senz zei­gen, dass es auch in den Gewerk­schaf­ten akti­ve Men­schen für ein Umsteu­ern in Rich­tung Kli­ma­schutz gibt. Des­we­gen komm auch vor­bei: am 26. April ab 8 Uhr, Gru­ga­hal­le Essen!
    ” Auf­ruf vom 19.3.2018
  • Kli­mage­werk­schaf­ter: Ein­la­dung zum Tref­fen am 7. März in Wup­per­tal 
    Nächs­tes Tref­fen der Klimagewerkschafter*innen fin­det am Mitt­woch, den 7. März um 15 Uhr in der Frey­a­s­tr. 47, 42117 Wup­per­tal statt. The­men sind:
    • Berich­te von diver­sen Vor­be­rei­tungs- und Ver­net­zungs­tref­fen
    • RWE-Aktio­närs­ver­samm­lung am 26. April
    • Ein­trag auf Lis­ten, Web­sei­ten und Mit­ma­chen in Bünd­nis­sen
    • Kli­ma-Anträ­ge für Gewerk­schafts­kon­fe­ren­zen
    • Vor­stel­lung von TUED
    • Orga-Kram (Tagungs­ort, Ver­tei­ler)
    • Kli­ma­Camp im August
    • Ver­schie­de­nes
  • Das nächs­te Tref­fen fin­det statt am 6. Dezem­ber 
    um 15:30 in der Frey­a­s­tr. 47 in Wup­per­tal (bei Franz/​Steiner klin­geln). Bis­he­ri­ge Tages­ord­nungs­punk­te: Berich­te, Tagung in Brüs­sel, COP23, Ham­bach … Soliadres­se für den Ham­ba­cher Forst, DGB-Kon­fe­renz NRW am 8.12. in Neuß, Wei­te­re Arbeit, Tagung zum Struk­tur­wan­del in 2018, gemein­sa­me Wald­be­ge­hung, Anste­hen­de Kon­fe­ren­zen in Gewerk­schaf­ten, Stel­lung­nah­me von ver.di zur Ago­ra Stu­die, Ver­schie­de­nes…
  • [Auf­ruf zum 4.11.2017] Auf einem toten Pla­ne­ten gibt es kei­ne Arbeits­plät­ze! Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz beim Kli­ma­gip­fel in Bonn
    Demo am 4.11.2017 in Bonn: Klima schützen - Kohle stoppen!Wir sind Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter. Wir set­zen uns ein für men­schen­wür­di­ge Arbeits­be­din­gun­gen und gute Ent­loh­nung. Wir wis­sen, dass die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dar­auf ange­wie­sen ist, ihre Arbeits­kraft zu ver­kau­fen. Des­halb sind uns die Arbeits­plät­ze der Beschäf­tig­ten in der Koh­le und der Auto­in­dus­trie nicht egal. (…) Noch ist es nicht zu spät. Wir rufen alle Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter auf, mit uns und vie­len ande­ren gemein­sam am 4.11.2017 anläss­lich der Welt­kli­ma­kon­fe­renz in Bonn für Kli­ma­ge­rech­tig­keit und inter­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät zu demons­trie­ren. Treff­punkt: Sams­tag 4.11.2017 um 11:30 vor der Post am Müns­ter­platz in Bonn. Bit­te bringt Fah­nen, Wim­pel und Wes­ten eurer Gewerk­schaf­ten mit, damit wir als gemein­sa­mer Block zu erken­nen sind und ein deut­li­ches Zei­chen set­zen!...” Aus dem Auf­ruf der Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz  für den 4.11.2017
  • Klimagewerkschafter*innen: Tref­fen am 11. Okto­ber 2017 
    Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, unser nächs­tes Tref­fen fin­det am 11. Okto­ber um 16 Uhr im Unter­ge­schoss des DGB-Haus, Fried­rich-Ebert-Str. 34–38 in Düs­sel­dorf statt. The­men: Berich­te /​Rück­schau (Kli­ma­Camp, Rote Linie u.a.); COP23; Kli­ma­gip­fel in Bonn; Ver­an­stal­tung in Aachen am 17.11.; Kon­takt mit Gewerk­schaf­te­rIn­nen aus den Nie­der­lan­den; Wei­te­re Akti­vi­tä­ten; Ter­mi­ne; Ver­schie­de­nes
  • Ver­an­stal­tung der Kli­ma­ver­net­zung Ruhr: “Sys­tem­wan­del statt Kli­ma­wan­del – Was kön­nen wir gemein­sam gegen den Kli­ma­wan­del machen?”
    am 03. August, ab 19 Uhr an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dort­mund, Semi­nar­raum­ge­bäu­de I (SRG I), Raum 1.001, Fried­rich-Wöh­ler-Weg 6, 44227 Dort­mund
  • Wis­sen, wo unse­re Inter­es­sen lie­gen: Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter enga­gie­ren sich für Kli­ma­schutz 
    Auf­grund des alar­mie­ren­den Kli­ma­wan­dels sind hei­ße Dis­kus­sio­nen um den Braun­koh­le­ta­ge­bau ent­brannt. Poli­ti­ker erklim­men rhe­to­ri­sche Höhen auf Kli­ma­gip­feln, Gewerk­schaf­ten sor­gen sich um Arbeits­plät­ze, Anwoh­ner müs­sen rie­si­gen Kra­tern wei­chen, Akti­vis­ten beset­zen Schau­fel­bag­ger.Beson­ders letz­te­res hat im ver­gan­ge­nen Jahr die Gewerk­schaft IG BCE auf den Plan geru­fen. Sie zog mit der aggres­si­ven Kam­pa­gne «Schnau­ze voll» und dem Tot­schlag­ar­gu­ment «Arbeits­plät­ze erhal­ten» gegen das Kli­ma­camp im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier zu Fel­de. Die Kam­pa­gne stieß auf brei­te Kri­tik. Eine geplan­te Demons­tra­ti­on gegen die Umwelt­ak­ti­vis­ten wur­de am Ende dann abge­sagt. (…) Der Umbau der Ener­gie­ver­sor­gung ist eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Mam­mut­auf­ga­be. Dabei gehö­ren auch die Macht der Kon­zer­ne, deren Lob­by­er­fol­ge in der Poli­tik und der Wachs­tums­zwang der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft auf den Prüf­stand. Aus­stiegs­sze­na­ri­en bis 2040 oder spä­ter wer­den den Her­aus­for­de­run­gen nicht gerecht. Kli­ma­be­we­gung und Gewerk­schaf­ten soll­ten gemein­sam für Kli­ma- und sozia­le Gerech­tig­keit in die Offen­si­ve kom­men. Die Umset­zung von Arbeits­zeit­ver­kür­zung könn­te hilf­reich sein. Dazu müss­ten die Gewerk­schaf­ten sich aber mehr in Bewe­gung set­zen. Gemein­sam könn­te man mehr bewir­ken…” Arti­kel von Bea Sas­ser­mann in der Soz Nr. 07/​2017 externer Link
  • Tref­fen am 19. Juli in Wup­per­tal 
    Das nächs­te Tref­fen der Initia­ti­ve fin­det statt am 19. Juli um 15 Uhr im Saal 1 bei ver.di in 42103 Wup­per­tal, Hoeft­str. 4.
    Tages­ord­nungs­punk­te: 1. Berich­te, 2. Work­shop auf dem CK, 3. Stand am 29. Juli in Gre­ven­broich, 4. Wei­te­re Akti­vi­tä­ten Ende August, 5. Fly­er, 6. Kli­ma­gip­fel in Bonn, 7. Ver­schie­de­nes
  • Tref­fen am 26.6. in Düs­sel­dorf 
    “Unser Tref­fen am nächs­ten Mon­tag fin­det statt im DGB-Haus in Düs­sel­dorf, Fried­rich – Ebert Str. 34 – 38, gleich am Bahn­hof, im klei­nen Raum im Unter­ge­schoss ab 18 Uhr. Als Tages­ord­nung schla­gen wir vor:
    a) Stand am 29.7. In Grevenbroich/​Bergheim
    b) Work­shop auf dem Kli­ma­Camp am 21.8. um 10 Uhr
    c) Flug­blatt sie­he Anhang
    d) Wei­te­re Akti­vi­tä­ten im Vor­feld des Camps, ange­fragt wur­den gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten mit ande­ren
    e) Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­ne
    f) Ver­schie­de­nes”
    Die Intia­ti­ve weist zudem hin auf die Ver­an­stal­tung in Köln am 3.7. “¡Pare­mos la mina! – Bes­ser leben ohne Koh­le” externer Link
  • Tref­fen der Initia­ti­ve Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kima­schutz am 31. Mai 2017 
    Es fin­det statt ab 15 Uhr in 42103 Wup­per­tal, Hoeft­str. 4. Tages­ord­nungs­punk­te:
    1. Bericht und Ein­schät­zun­gen von den Aktio­nen RWE-HV und “Sei die Rote Linie”
    2. Selbst­ver­ständ­nis unse­rer Initia­ti­ve (sie­he https://​www​.labour​net​.de/​?​p​=​1​1​5​147 )
    3. Unter­stüt­zung des Auf­ru­fes des Kli­ma­Camp
    4. Ver­an­stal­tun­gen
    5. Aus­wir­kun­gen Land­tags­wah­len NRW
    6. Ver­schie­de­nes

Der Bei­trag Initia­ti­ve Gewerk­schaf­te­rin­nen und Gewerk­schaf­ter für Kli­ma­schutz erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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