[FRN:] recycling: In Stein gemeißelt. Über die Möglichkeiten widerständiger Denkmäler (03.08.2020)

Euro­päi­sche Städ­te sind durch­zo­gen von Denk­mä­lern und denk­mal­ge­schütz­ten Häu­sern: sie trie­fen vor Geschich­te, oder genau­er gesagt, von Herr­schafts­ge­schich­te. Euro­pa ein Denk­mal, gefüllt mit Stras­sen­na­men und Sta­tu­en. Inwie­fern ist da über­haupt Platz für wider­stän­di­ges Erin­nern, für Nar­ben in der sau­be­ren Geschichts­schrei­bung? Las­sen sich Denk­mä­ler umwid­men oder umstür­zen? Was bedeu­tet es, sich dafür ein­zu­set­zen, dass weni­ger gut aus­se­hen­de Tei­le der Geschich­te ein Denk­mal erhal­ten?

Wir spre­chen mit der Initia­ti­ve „Her­ke­sin Mey­danı — Platz für Alle“ aus Köln über die Not­wen­dig­kei­ten und Mög­lich­kei­ten eines Mahn­mals für die Opfer und Betrof­fe­nen des NSU. Die Initia­ti­ve ist aus der Initia­ti­ve Keu­p­stra­ße-ist-Über­all und dem NSU-Tri­bu­nal her­vor­ge­gan­gen. Wir spre­chen dar­über, wer sich wo wie in die Geschich­te ein­schrei­ben kann. Read More