[labournet:] „Google Home“ zeichnet ohne Erlaubnis auf

Bestandsdatenauskunft“Mil­lio­nen Men­schen nut­zen welt­weit „Goog­le Home“ um ver­schie­de­ne Gerä­te in ihrer Woh­nung zu steu­ern. Eigent­lich soll die­ses erst durch Weck­wör­ter wie „Ok, Goog­le“ begin­nen auf­zu­zeich­nen. (…) Nun haben Kun­den jedoch bemerkt, dass ihr Goog­le Home zufäl­li­ge Geräu­sche auf­ge­zeich­net hat­te, ohne dass ein Weck­wort aus­ge­spro­chen wur­de. Bei einem Nut­zer waren dies das Piep­ge­räusch eines Feu­er­mel­ders, bei einem ande­ren war es zer­bre­chen­des Glas. Dies wur­de bekannt, als sie auf ihrem Tele­fon Benach­rich­ti­gun­gen erhiel­ten, die zeig­ten, dass das Gerät Din­ge wie eben den Piep­ton oder Glas­bruch in ihren Häu­sern gehört hat­te. Bei­de Kun­den hat­ten dies weder vor­her geneh­migt, noch waren sie über­haupt bei dem Dienst „Goog­le Nest“ ange­mel­det, der sol­che Benach­rich­ti­gun­gen sen­det. Goog­le erklär­te, die Funk­ti­on sei wäh­rend eines kürz­lich durch­ge­führ­ten Soft­ware-Updates „ver­se­hent­lich“ akti­viert und jetzt aus­ge­schal­tet wor­den. (…) Es ist schon erstaun­lich, dass eine so star­ke Ver­än­de­rung eines zen­tra­len Tools „aus Ver­se­hen“ in die Soft­ware gera­ten ist. Mög­li­cher­wei­se könn­te dem also etwas Ande­res zu Grun­de lie­gen. So hat Goog­le erst kürz­lich Akti­en im Wert von 450 Mil­lio­nen Dol­lar an dem Über­wa­chungs-Kon­zern „ADT“ (Ame­ri­can District Tele­graph) gekauft. Damit hält Goog­le nun 6,6% an dem Unter­neh­men. Die Fir­ma pro­du­ziert unter ande­rem Ein­bruch- und Brand­mel­de­an­la­gen, Video­über­wa­chungs- und Zutritts­kon­troll­sys­te­me für gewerb­li­che und pri­va­te Objek­te. Nun könn­te Goog­le ver­sucht haben, Funk­tio­nen, die im Zusam­men­hang mit neu­en Pro­duk­ten rund um die­sen Deal lie­gen, auch in der Rea­li­tät zu tes­ten. Die Kun­dIn­nen wären damit zu unfrei­wil­li­gen Ver­suchs­ka­nin­chen zu Las­ten ihrer Pri­vat­sphä­re gewor­den.” Mel­dung vom 10. August 2020 von und bei Per­spek­ti­ve Online externer Link

Der Bei­trag „Goog­le Home“ zeich­net ohne Erlaub­nis auf erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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