[ISO:] Ernest Mandel ‒ Emanzipation und Wissenschaft

In die­sem Jahr ist es 25 Jah­re her, seit­dem Ernest Man­del
gestor­ben ist. Er war einer der bedeu­tends­ten mar­xis­ti­schen Öko­no­men der
Zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. 1982 war er zen­tral an der Grün­dung
unse­res Insti­tuts betei­ligt. Ernest Man­del war bis zum Ende sei­nes Lebens ein
pro­duk­ti­ver Wis­sen­schaft­ler und poli­ti­scher Akti­vist, der Dut­zen­de von Büchern
und Hun­der­te von Arti­keln geschrie­ben hat.[1]

Ein orthodoxer und offener Marxist

In sei­ner intel­lek­tu­el­len und poli­ti­schen Arbeit ver­trat
Man­del einen zugleich „ortho­do­xen“ und „offe­nen“ Mar­xis­mus. Ein ortho­do­xer
Mar­xist war er in dem Sinn des­sen, was er in einem Arti­kel aus dem Jahr 1983 so
defi­nier­te: ein „im Geis­te Mar­xens ‚han­deln­derʻ Mar­xist“ und jemand, der „gebun­den
(bleibt) an die Ver­pflich­tung, alle unmensch­li­chen gesell­schaft­li­chen
Ver­hält­nis­se zu bekämp­fen“.[2] Sein
Mar­xis­mus war offen in dem Sinn, wie Man­del es in einem Gespräch mit dem
deutsch-ita­li­e­ni­­schen mar­xis­tisch-liber­tä­ren Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Johan­nes
Agno­li beschrieb: der offe­ne Mar­xis­mus sei „als eine Auf­ga­be der dau­ern­den
Wei­ter­ent­wick­lung, Erwei­te­rung unter Ein­be­zie­hung sowohl neu­er Tat­sa­chen als
auch neu­er wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se“ zu sehen; es gehö­re „zum Wesen des
Mar­xis­mus (…), bedeut­sa­me Ände­run­gen in der empi­ri­schen Wirk­lich­keit zu
ver­ar­bei­ten“.[3]

Mit der Ent­wick­lung der Pro­duk­tiv­kräf­te im Kapi­ta­lis­mus hat der Kampf gegen unmensch­li­che Bedin­gun­gen den Sozia­lis­mus zu einer Mög­lich­keit gemacht ‒ nicht mehr.

Man­dels Ortho­do­xie und sei­ne Offen­heit waren Tei­le eines
Gan­zen. Kämp­fe gegen Unge­rech­tig­keit und für eman­zi­pa­to­ri­sche Ver­hält­nis­se
waren für ihn eine trei­ben­de Kraft in der Geschich­te. Da die Geschich­te zum
Teil das Pro­dukt fort­wäh­ren­der Kämp­fe ist, ist ihre Ent­wick­lung radi­kal
unge­wiss. Für Man­del war die Geschich­te die­ser Kämp­fe älter als die des
Kapi­ta­lis­mus und hat­te ihre Wur­zeln in grund­le­gen­den Aspek­ten der mensch­li­chen
Anthro­po­lo­gie; in dem „gesellschaftliche(n) Cha­rak­ter der Arbeit, gesellschaftliche(n)
Ursprung der Kom­mu­ni­ka­ti­on und in der Unmög­lich­keit, sich dem zu ent­zie­hen,
ohne (…) einen hohen Preis dafür zu zah­len“.[4] „Der
Reich­tum der Men­schen“, schrieb Man­del, „besteht letz­ten Endes im Reich­tum sei­ner
mensch­li­chen Bezie­hun­gen, das heiß­te gesell­schaft­li­chen Bezie­hun­gen“.[5]
Mit der Ent­wick­lung der Pro­duk­tiv­kräf­te im Kapi­ta­lis­mus hat der Kampf gegen
unmensch­li­che Bedin­gun­gen den Sozia­lis­mus zu einer Mög­lich­keit gemacht ‒ nicht
mehr.

Geschich­te kann, so Man­del, nur als eine Gesamt­heit
ver­stan­den wer­den, die sich in stän­di­gem Wan­del befin­det, ange­trie­ben von
inne­ren Wider­sprü­chen. Daher argu­men­tier­te Man­del, dass Mar­xis­ten eine
„his­to­risch-gene­ti­sche“ Metho­de anwen­den müss­ten, um gesell­schaft­li­che
Phä­no­me­ne zu ver­ste­hen.

Der bürgerliche Staat war nicht von Anbeginn

Man­del nahm das Bei­spiel des bür­ger­li­chen Staa­tes, um sei­ne
Denk­wei­se dar­zu­le­gen. Der „Ver­such, Cha­rak­ter und Wesen des bür­ger­li­chen
Staa­tes unmit­tel­bar aus den Kate­go­rien des Mar­x’­schen ‚Kapi­talʻ abzu­lei­ten ‒
sei es aus dem ‚Kapi­tal im All­ge­mei­nenʻ, sei es aus den Tausch- und
Ver­kehrs­ver­hält­nis­sen an der Ober­flä­che der bür­ger­li­chen Gesell­schaft, sei es
aus den Ver­wer­tungs­be­din­gun­gen des Kapi­tals ‒ über­sieht, daß das Bür­ger­tum den
Staat, d. h. die von der Gesell­schaft als auto­no­mer Insti­tu­ti­on los­ge­lös­te
Staats­ma­schi­ne­rie, selbst nicht geschaf­fen hat. Sie hat sich damit begnügt, den
vor ihrem Antritt zur poli­ti­schen Macht bereits bestehen­den Staat (…) zu
über­neh­men“.[6]

Eine sol­che Betrach­tung der (vor­ka­pi­ta­lis­ti­schen) Geschich­te
setz­te Man­del von den „struk­tu­rel­len” Mar­xis­ten ab, die die
gesell­schaft­li­chen Phä­no­me­ne als die Aus­wir­kun­gen der unver­än­der­li­chen Geset­ze
des Kapi­ta­lis­mus zu erklä­ren ver­such­ten. Man­dels „Ver­söh­nung von Theo­rie und
Geschich­te“ mach­te ihn zu einem intel­lek­tu­el­len Frei­geist außer­halb des mar­xis­ti­schen
Haupt­stroms, „außer­halb des dok­tri­nä­ren Althusse­ria­nis­mus und außer­halb des­sen,
was Per­ry Ander­son den ‚west­li­chen Mar­xis­musʻ nann­te“, der der öko­no­mi­schen
For­schung den Rücken gekehrt hat­te.[7]

Die Kombination zweierlei Geschichten

Neben der Geschich­te der Klas­sen­kämp­fe lau­fe die Geschich­te
der Wis­sen­schaft und der Gesell­schafts­theo­rie, schrieb Man­del. Die Wis­sen­schaft
folgt ihren eige­nen Geset­zen und steht nicht im Dienst der „Befrei­ung der
Arbei­ter­klas­se“, der „Frei­heit“ oder des „his­to­ri­schen Fort­schritts“. Die
Wis­sen­schaft ist für den Befrei­ungs­kampf nütz­lich, wenn sie Wis­sen lie­fert, das
rich­ti­ge poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen zu tref­fen hilft. Dazu wäre sie aber nur als
Wis­sen­schaft in der Lage, die ihren Geset­zen folgt, und nicht, wenn sie
poli­ti­schen Kri­te­ri­en unter­wor­fen wäre. Man­del sah im Mar­xis­mus die Kom­bi­na­ti­on
von zwei­er­lei Geschich­te ‒ der Geschich­te der Kämp­fe gegen unmensch­li­che Ver­hält­nis­se
und der Geschich­te der wis­sen­schaft­li­chen For­schung.[8]

Ernest Man­dels grö­ße­re Schrif­ten zur poli­ti­schen Öko­no­mie ‒ Mar­xis­ti­sche
Wirt­schafts­theo­rie
(1962) und Die EWG und die Kon­kur­renz Euro­pa-Ame­ri­ka
(1968); Der Spät­ka­pi­ta­lis­mus (1972) und Die lan­gen Wel­len im
Kapi­ta­lis­mus
(1980) ‒ sowie Dut­zen­de aktu­el­le Arti­kel waren alle­samt
ver­fasst wor­den, um der Arbei­ter­be­we­gung und den Sozialist*innen Werk­zeu­ge zum
Ver­ste­hen der lau­fen­den Ent­wick­lun­gen und für Ent­schei­dun­gen an die Hand zu
geben. Ins­be­son­de­re Der Spät­ka­pi­ta­lis­mus
kann als Man­dels Meis­ter­werk betrach­tet wer­den. Dar­in griff Man­del die Theo­rie
der lan­gen Wel­len im Kapi­ta­lis­mus auf (einen Begriff, der sowohl von
mar­xis­ti­schen als auch nicht­mar­xis­ti­schen Öko­no­men wie Kond­ra­tieff und
Schum­pe­ter ver­wen­det wor­den war), um den lan­gen Abschwung vor­her­zu­sa­gen, der
Mit­te der sieb­zi­ger Jah­re begann.

Bei sei­ner Anwen­dung der Theo­rie der lan­gen Wel­len ver­band
Man­del wie­der­um theo­re­ti­sche Kon­zep­te mit his­to­ri­scher For­schung und
empi­ri­schen Fak­ten. Man­del argu­men­tier­te, es sei mög­lich, mit den „begriff­li­chen
Werk­zeu­gen der mar­xis­ti­schen Wirt­schafts­ana­ly­se“[9]
lang­fris­ti­ge Ent­wick­lun­gen im Kapi­ta­lis­mus zu erklä­ren, aber nur, wenn man
beden­ke, dass meh­re­re Schlüs­sel­va­ria­blen die­ses „Begriffs­sys­tems“ „par­ti­ell
auto­no­me Varia­blen“ sei­en. Par­ti­ell auto­nom, nicht unab­hän­gig, da sie inner­halb
der vom kapi­ta­lis­ti­schen Sys­tem selbst gesetz­ten Para­me­ter funk­tio­nier­ten.
„Kapi­ta­lis­ti­sche Staa­ten und Regie­run­gen kön­nen vie­le Din­ge tun“, schrieb
Man­del, „und das kön­nen auch kapi­ta­lis­ti­sche Unter­neh­mer und Fir­men. Aber sie
kön­nen weder das Geld­ka­pi­tal und den Pro­fit als Aus­gangs- und End­punkt der
Ope­ra­tio­nen des Sys­tems noch das Wir­ken der Markt­kräf­te abschaf­fen oder das
Wert­ge­setz besei­ti­gen.“[10]

10 zentrale Aussagen

In den 1980er Jah­ren for­mu­lier­te Man­del zehn zen­tra­le Aus­sa­gen („pro­po­si­ti­ons“) für das Ver­ständ­nis der lang­fris­ti­gen Ent­wick­lun­gen des Kapi­ta­lis­mus:

1. das Wert­ge­setz;

2. das Gesetz der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on;

3. das Mehr­wert­ge­setz;

4. das Gesetz des Aus­gleichs der Pro­fi­tra­te;

5. das Gesetz der Kon­zen­tra­ti­on und Zen­tra­li­sie­rung des Kapi­tals;

6. das Gesetz des ten­den­zi­el­len Anstiegs der orga­ni­schen Zusam­men­set­zung des Kapi­tals;

7. das Gesetz der Bestim­mung der Löh­ne durch den Klas­sen­kampf;

8. das Gesetz des ten­den­zi­el­len Sin­kens der durch­schnitt­li­chen Pro­fi­tra­te;

9. das Gesetz des zykli­schen Cha­rak­ters der kapi­ta­lis­ti­schen Pro­duk­ti­on und der Unaus­weich­lich­keit von Über­pro­duk­ti­ons­kri­sen;

10. das Gesetz des unver­meid­li­chen Zusam­men­bruch des Sys­tems (Zusam­men­bruch­theo­rie).[11]

Sei­nen eige­nen Bei­trag zu der mar­xis­ti­schen
Wirt­schafts­theo­rie beschrieb Man­del als „einen zusätz­li­chen Zeit­rah­men für
Aus­sa­ge 9: die ‚lan­gen Wel­len der kapi­ta­lis­ti­schen Ent­wick­lun­gʻ, in denen unter
ande­rem grund­le­gen­de tech­no­lo­gi­sche Revo­lu­tio­nen statt­fin­den­den und in denen
sich der Aus­gleich der Pro­fi­tra­te zwi­schen nicht-mono­po­li­sier­ten und
mono­po­li­sier­ten Sek­to­ren durch­setzt.“[12]

Man­del zufol­ge wer­den die­se Aus­sa­gen von den meis­ten Mar­xis­ten
akzep­tiert, „mög­li­cher­wei­se mit Aus­nah­me von Aus­sa­ge 10“[13]. Dass
Man­del den Zusam­men­bruch des Kapi­ta­lis­mus für „unaus­weich­lich“ hielt, bedeu­te­te
nicht, dass der Sozia­lis­mus das auch war: „Der Zusam­men­bruch des Kapi­ta­lis­mus
ist unver­meid­lich. (…) Nach der Erfah­rung zwei­er Welt­krie­ge, zwei­er
Welt­wirt­schafts­kri­sen vom Umfang jener der Jah­re 1929 bis 1933 und der heu­ti­gen,
scheint uns das ten­den­zi­ell kaum zwei­fel­haft. Aber die­ser Unter­gang kann zu
zwei völ­lig ent­ge­gen­ge­setz­ten Ergeb­nis­sen füh­ren: vor­wärts zum Sozia­lis­mus,
rück­wärts zur Bar­ba­rei.“[14]

Die zehn Aus­sa­gen sind von einem öko­no­mi­schen Gesichts­punkt her
im Wesent­li­chen „endo­gen“ für den Kapi­ta­lis­mus. Mit ande­ren Wor­ten, sie wer­den durch
die Struk­tur des Sys­tems her­vor­ge­bracht; „Pri­vat­ei­gen­tum an den
Pro­duk­ti­ons­mit­teln plus ursprüng­li­che Akku­mu­la­ti­on von Geld­ka­pi­tal plus Schaf­fung
einer Klas­se von Lohn­emp­fän­gern plus Aus­wei­tung der Waren­pro­duk­ti­on, d. h.
Markt­wirt­schaft“. Aber neben die­sen „endo­ge­nen“ Fak­to­ren gibt es auch „exo­ge­ne“
Fak­to­ren, denn „der kon­kre­te his­to­ri­sche Pro­zess der kapi­ta­lis­ti­schen
Ent­wick­lung ist immer das Ergeb­nis einer Wech­sel­wir­kung zwi­schen dem Sys­tem und
dem Umfeld, in dem es sich ent­wi­ckelt; die­ses Umfeld ist nie zu 100 Pro­zent
kapi­ta­lis­tisch“.[15]

Die nicht­ka­pi­ta­lis­ti­schen Ele­men­te in sei­ner Umge­bung sowie
die Ergeb­nis­se der vor­ka­pi­ta­lis­ti­schen Geschich­te wir­ken sich auf die
Schlüs­sel­va­ria­blen des Kapi­ta­lis­mus aus. Obwohl die vor­ka­pi­ta­lis­ti­schen „Skla­ven­auf­stän­de
(…), die Bau­ern­auf­stän­de in der alten asia­ti­schen Pro­duk­ti­ons­wei­se, die Bau­ern­krie­ge
des aus­lau­fen­den Mit­tel­al­ters“ sowie „die auf­stän­di­schen, maschi­nen­stür­men­den
Arbei­ter des Früh­ka­pi­ta­lis­mus“ zum Schei­tern ver­ur­teilt waren, lie­fer­ten sol­che
Kämp­fe auch „eine gewal­ti­ge Tra­di­ti­on von Kampf- und Orga­ni­sa­ti­ons­for­men sowie der
revo­lu­tio­nä­ren Gedan­ken, Idea­le, Träu­me, Hoff­nun­gen, aus denen der
pro­le­ta­ri­sche Eman­zi­pa­ti­ons­kampf sich unver­meid­lich nährt“; ohne sol­che
Vor­läu­fer wäre die Ent­wick­lung des pro­le­ta­ri­schen Kamp­fes viel schwie­ri­ger.[16]

Die lang­fris­ti­gen Geset­ze der kapi­ta­lis­ti­schen Akku­mu­la­ti­on
mögen sich „hin­ter dem Rücken der Sub­jek­te“ durch­set­zen, aber ihre Aus­wir­kun­gen
wer­den von ihnen beein­flusst und bil­den zusam­men einen Teil der Tota­li­tät.
Lang­fris­tig, so schrieb Man­del, sind die Ent­wick­lun­gen im Klas­sen­kampf „den
gro­ßen his­to­ri­schen Ent­wick­lungs­ten­den­zen, die durch den Ent­wick­lungs­grad der
Pro­duk­tiv­kräf­te, die Rea­li­tät der Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­se, die
Klas­sen­struk­tu­ren, die Struk­tu­rie­rung und Frak­tio­nie­rung der gro­ßen Klas­sen in
gro­ße Klas­sen­frak­tio­nen bedingt wer­den, unter­ge­ord­net“.[17]
Aber eine sol­che lang­fris­ti­ge Sicht­wei­se ist für die Ent­schei­dung, was zu tun
sei, wenig hilf­reich. Ein bestimm­tes Niveau der Ent­wick­lung der Pro­duk­tiv­kräf­te
ermög­licht eine Span­ne von Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen oder Rah­men, in denen der
Klas­sen­kampf statt­fin­det. Und die­se Klas­sen­kämp­fe kön­nen zu ver­schie­de­nen Ergeb­nis­sen
füh­ren. Inner­halb die­ser sich ändern­den Bedin­gun­gen müs­sen Sozialist*innen
Ent­schei­dun­gen tref­fen und han­deln; „wir ste­hen mit­ten in die­sem his­to­ri­schen
Pro­zeß“.[18]

Jeder, jede Ein­zel­ne muss sich ent­schei­den, wie sie, er sich
zu die­sem Pro­zess ver­hal­ten will, die­se Ent­schei­dung ist teil­wei­se indi­vi­du­ell,
teil­wei­se sozi­al deter­mi­niert.

Die Krise des sozialistischen Projekts

Gegen Ende sei­nes Lebens war Man­del mit der Kri­se des
sozia­lis­ti­schen Pro­jekts kon­fron­tiert. Fünf Jah­re vor sei­nem Tod schrieb er,
die­se Kri­se sei „vor allem die Kri­se der Glaub­wür­dig­keit der sozia­lis­ti­schen
Plä­ne. Fünf Genera­tio­nen Sozia­lis­ten und drei Genera­tio­nen Arbei­ter wur­den von
der tie­fen, uner­schüt­ter­li­chen Über­zeu­gung getrie­ben, dass der Sozia­lis­mus (…)
mög­lich und not­wen­dig war. Die heu­ti­ge Genera­ti­on ist nicht mehr über­zeugt,
dass er mög­lich ist“.[19]

Zwei Jah­re spä­ter argu­men­tier­te Man­del bei einem Tref­fen von
lin­ken Par­tei­en des Forums von São Pau­lo: „Die Pra­xis von Sozia­lis­ten und
Kom­mu­nis­ten muß mit ihren Prin­zi­pi­en völ­lig über­ein­stim­men. Wir dür­fen kei­ne
ent­frem­den­de oder repres­si­ve Pra­xis recht­fer­ti­gen. Wir müs­sen prak­tisch durch­set­zen,
was Karl Marx den kate­go­ri­schen Impe­ra­tiv nann­te: gegen alle Bedin­gun­gen ein­zu­tre­ten,
in denen der Mensch ent­frem­det und ernied­rigt wird. Wenn unse­re Pra­xis die­sem
Impe­ra­tiv ent­spricht, wird der Sozia­lis­mus wie­der zu einer mäch­ti­gen poli­ti­schen
Kraft wer­den, die unbe­sieg­bar ist.“[20]

Den Hoff­nun­gen eini­ger
bür­ger­li­cher Ideolog*innen zum Trotz ende­te die Geschich­te nicht mit dem Kal­ten
Krieg, und der Neo­li­be­ra­lis­mus hat „boom and bust“ (die Abfol­ge von raschem
Auf­schwung und Nie­der­gang) nicht abge­schafft. Neue Genera­tio­nen von Aktivist*innen
ent­de­cken den Mar­xis­mus und Anti­ka­pi­ta­lis­mus wie­der. Ein Vier­tel­jahr­hun­dert
nach sei­nem Tod, inmit­ten viel­fa­cher glo­ba­ler Kri­sen ‒ Kri­sen der Gesund­heit,
der Öko­lo­gie, der poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se ‒ ist Man­dels
poli­ti­sches und intel­lek­tu­el­les Werk, in dem er einen Weg von der Bar­ba­rei „hin
zum Sozia­lis­mus“ ent­wirft, von bren­nen­der Aktua­li­tät.

Mandels Beiträge für das 21. Jahrhundert

Das IIRE arbei­tet in die­sem Jahr an der Über­set­zung ins
Eng­li­sche und Ver­öf­fent­li­chung einer Rei­he von Arti­keln von Ernest Man­del. Die
bis jetzt ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel sind hier zu fin­den: http://​iire​.org/​t​a​x​o​n​o​m​y​/​t​e​r​m​/56.

Wir arbei­ten außer­dem an drei
Bän­den mit aus­ge­wähl­ten Essays von Ernest Man­del. Wir bit­ten um für die Kos­ten
der Bear­bei­tung, des Design und des Drucks der Bän­de. Spen­den kön­nen auf die­sem
Weg gemacht wer­den: http://​iire​.org/​w​p​/​d​o​n​a​te/
(bit­te „Man­del book pro­ject“ ange­ben).

Die­ser Bei­trag ist am
19. Juli 2020 auf der Web­site des IIRE, am 20. Juli auf Inter­na­tio­nal View­point
und am 21. Juli auf MR online ver­öf­fent­licht wor­den (http://​iire​.org/​n​o​d​e​/​932; http://​www​.inter​na​tio​nal​view​point​.org/​s​p​i​p​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​6​735;
https://​mron​line​.org/​2​0​2​0​/​0​7​/​2​1​/​e​m​a​n​c​i​p​a​t​i​o​n​-​a​n​d​-​s​c​i​e​n​c​e​-​e​r​n​e​s​t​-​m​a​n​d​e​l​-​2​5​-​y​e​a​r​s​-​l​a​t​er/).

Auf Nie­der­län­disch: „Ernest Man­del, eman­ci­pa­tie en
weten­schap“, gren­zel­oos, 30. Juli 2020, https://​www​.gren​zel​oos​.org/​c​o​n​t​e​n​t​/​e​r​n​e​s​t​-​m​a​n​d​e​l​-​e​m​a​n​c​i​p​a​t​i​e​-​e​n​-​w​e​t​e​n​s​c​hap.

Aus dem Eng­li­schen über­setzt und bear­bei­tet von Wil­fried
Dubo­is

Literatur

Agno­li, Johan­nes /​Man­del, Ernest: Offe­ner Mar­xis­mus.
Ein Gespräch über Dog­men, Ortho­do­xie und die Häre­sie der Rea­li­tät, Frank­furt
a. M. u. New York: Cam­pus Ver­lag, 1980. – 152 S.

Ander­son, Per­ry: Über den west­li­chen Mar­xis­mus, aus
dem Eng­li­schen über­setzt von Rein­hard Kai­ser, Frank­furt a. M.: Syn­di­kat
Autoren- und Ver­lags­ge­sell­schaft, 1978. – 186, [1] S.
Ori­gi­nal­aus­ga­be: Con­si­de­ra­ti­ons on Wes­tern Mar­xism, Lon­don: NLB, 1976.

Man­del, Ernest: „Die Dia­lek­tik von Pro­duk­tiv­kräf­ten,
Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen und Klas­sen­kampf neben Kate­go­rien der Latenz und des
para­me­tri­schen Deter­mi­nis­mus in der mate­ria­lis­ti­schen Geschichts­auf­fas­sung“
(datiert: Bochum, 29. Okto­ber 1987), in: Die ver­stei­ner­ten Ver­hält­nis­se zum
Tan­zen brin­gen.
Bei­trä­ge zur mar­xis­ti­schen Theo­rie heu­te, Ber­lin: Dietz
Ver­lag, 1991, (Biblio­thek „Sozia­les Den­ken des 19. und 20. Jahr­hun­derts“),
S. 100–112.

Man­del, Ernest: „Eman­zi­pa­ti­on, Wis­sen­schaft und Poli­tik bei
Karl Marx“, in: ders.: Karl Marx. Die Aktua­li­tät sei­nes Wer­kes,
Frank­furt a. M.: isp, 1984, S. 75–93.
Zuerst ver­öf­fent­licht in: Ossip K. Flecht­heim (Hrsg.): Marx heu­te. Pro
und con­tra, Ham­burg: Hoff­mann und Cam­pe, 1983, (Bücher zur Sache),
S. 134–154.

Man­del, Ernest: Die EWG und die Kon­kur­renz
Euro­pa-Ame­ri­ka,
Frank­furt a. M.: Euro­päi­sche Ver­lags­an­stalt, 1968,
(res novae. Ver­öf­fent­li­chun­gen zu Poli­tik, Wirt­schaft, Sozio­lo­gie und
Geschich­te, Bd. 64). – 111, [2] S.

Man­del, Ernest: Karl Marx – Die Aktua­li­tät sei­nes Wer­kes,
aus dem Eng­li­schen und Fran­zö­si­schen über­setzt von Wil­ly Boepp­le u. Rudolf
Segall, Frankfurt/​M.: isp, 1984. – 191 S.
2. Ausg.: Köln u. Karls­ru­he: Neu­er ISP Ver­lag, 2018.

Man­del, Ernest: Die Lan­gen Wel­len im Kapi­ta­lis­mus.
Eine mar­xis­ti­sche Erklä­rung, aus dem Eng­li­schen von Ange­li­ka Meix­ner, Frank­furt
a. M.: isp-Ver­lag, 1983. – 130 S.
Ori­gi­nal­aus­ga­be: Long Waves of Capi­ta­list Deve­lo­p­ment. The Mar­xist
Inter­pre­ta­ti­on, Cam­bridge, Lon­don, New York, La Rochel­le, Mel­bourne, Syd­ney:
Uni­ver­si­ty Press; Paris: Edi­ti­ons de la Mai­son des Sci­en­ces de l’Homme, 1980,
(Stu­dies in Modern Capi­ta­lism, Etu­des sur le capi­ta­lisme moder­ne).
Beruht auf „Mar­shall Lec­tures“, gehal­ten an Uni­ver­si­ty of Cam­bridge, 1978.

Man­del, Ernest: Long Waves of Capi­ta­list Deve­lo­p­ment.
A Mar­xist Inter­pre­ta­ti­on, 2., überarb. Ausg., Lon­don u. New York: Ver­so, 1995.
– VIII, 174 S.

Man­del, Ernest: „Marx, Engels und die Öko­lo­gie“ (aus dem
Fran­zö­si­schen über­setzt von Rudolf Segall), in: ders., Karl Marx – Die
Aktua­li­tät sei­nes Wer­kes,
Frank­furt a. M.: isp-Ver­lag, 1984,
S. 171‒190.
Zuerst ver­öf­fent­licht: „La dialec­tique de la crois­sance. À pro­pos du rap­port
Mans­holt“, in: Mai, Bru­xel­les,
Nr. 26, November/​Dezember 1972, S. 7‒14.

Man­del, Ernest: Mar­xis­ti­sche Wirt­schafts­theo­rie, aus
dem Fran­zö­si­schen über­setzt von Lothar Boepp­le, Frank­furt a. M.: Suhr­kamp
Ver­lag, 1968. – 805 S.
2. dt. Aus­ga­be: Frank­furt a. M.: Suhr­kamp Ver­lag, 1972, (edi­ti­on
suhr­kamp, Bd. 595, 596).
3. dt. Aus­ga­be: mit einer Ein­lei­tung von Manu­el Kell­ner, Köln: Neu­er ISP
Ver­lag, 2007, (Schrif­ten, Bd. 1).
Ori­gi­nal­aus­ga­be: Trai­té d’économie mar­xis­te, 2 Bde., Paris: René
Jul­li­ard, 1962.

Man­del, Ernest: „Metho­di­sches zur Bestim­mung der
Klas­sen­na­tur des bür­ger­li­chen Staa­tes“, in: Ernst Bloch /​Diet­rich
Garst­ka /​Wer­ner Sepp­mann (Hrsg.), Mar­xis­mus und Anthro­po­lo­gie.
Fest­schrift für Leo Kof­ler, Bochum: Ger­mi­nal Ver­lag, 1980, S. 213–232.

Man­del, Ernest: „Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and
Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist Eco­no­mic Ana­ly­sis“, in: Ulf Him­mel­strand
(Hrsg.), Inter­faces in Eco­no­mic and Social Ana­ly­sis, Lon­don u. New York:
Rout­ledge, 1992, S. 33–50.
Zuerst ver­öf­fent­licht in Social Sci­ence
Infor­ma­ti­on,
Lon­don, Bever­ly Hills, New Delhi, Bd. 24, Nr. 3, Sep­tem­ber
1985, S. 485‒505.
Bei­trag für zwei­te Ver­samm­lung des Pro­jekts Inter­di­sci­pli­na­ry Dimen­si­ons of
Eco­no­mic Ana­ly­sis (IDEA), Novem­ber 1984 in Mai­son des Sci­en­ces de l’Hom­me in
Paris.

Man­del, Ernest: „Socia­lism and the Future“, https://​www​.mar​xists​.org/​a​r​c​h​i​v​e​/​m​a​n​d​e​l​/​1​9​9​2​/​0​7​/​f​u​t​u​r​e​.​htm.
Zuerst ver­öf­fent­licht in Inter­na­tio­nal
View­point,
Mon­treuil, Nr. 234, 14. Sep­tem­ber 1992, S. 23‒25.
Beruht auf Rede­bei­trag, gehal­ten auf der drit­ten Ver­samm­lung des Forums von São Pau­lo in
Mana­gua im Juli 1992.

Man­del, Ernest: „Sozia­lis­ti­sche Per­spek­ti­ven“ ([aus dem
Fran­zö­si­schen?] über­setzt von Chris­ti­an Emme­rich), in: Inp­re­korr –
Inter­na­tio­na­le Pres­se­kor­re­spon­denz,
Frank­furt a. M., Nr. 252, Okto­ber
1992, S. 11–14.

Man­del, Ernest: Der Spät­ka­pi­ta­lis­mus. Ver­such einer
mar­xis­ti­schen Erklä­rung, Frank­furt a. M.: Suhr­kamp Ver­lag, 1972, (edi­ti­on
suhr­kamp, Bd. 521). – 541, [1] S.

Man­del, Ernest: „Zur Lage und Zukunft des Sozia­lis­mus“ (aus
dem Fran­zö­si­schen über­setzt von Sabi­ne Schei­de­mann), in: Gil­bert Ach­car
(Hrsg.), Gerech­tig­keit und Soli­da­ri­tät. Ernest Man­dels Bei­trag zum
Mar­xis­mus, Köln: Neu­er ISP Ver­lag, 2003, S. 233–269.
Zuerst ver­öf­fent­licht in: Die Neue Gesell­schaft. Frank­fur­ter Hef­te,
37. Jg., 1990, Son­der­heft 1: Der Sozia­lis­mus der Zukunft,
S. 76–96.

Stut­je, Jan Wil­lem: Ernest Man­del: A Rebel’s Dream
Defer­red,
aus dem Nie­der­län­di­schen über­setzt von Chris­to­pher Beck u. Peter
Dru­cker, mit einem Vor­wort von Tariq Ali, Lon­don u. New York: Ver­so, 2009. –
XXIII, 392 S.
Ori­gi­nal­aus­ga­be: Ernest Man­del. Rebel tus­sen droom en daad, 1923–1995,
Ant­wer­pen: Uit­ge­ve­r­ij Hou­te­kiet; Gent: Ams­ab-ISG, 2007.

Stut­je, Jan Wil­lem: Rebell zwi­schen Traum und Tat. Ernest
Man­del (1923‒1995), aus dem Nie­der­län­di­schen über­setzt von Klaus Mel­lent­hin,
Ham­burg: VSA-Ver­lag, 2009. – 469, [1] S.

(Lubitz, Wolf­gang /​Lubitz, Petra): „Ernest Man­del
Biblio­gra­phy“, https://​trot​s​kya​na​.net/​T​r​o​t​s​k​y​i​s​t​s​/​E​r​n​e​s​t​_​M​a​n​d​e​l​/​E​r​n​e​s​t​_​M​a​n​d​e​l​_​B​i​b​l​i​o​g​r​a​p​h​y​.​h​tml.


[1]
Umfang­rei­che Ver­zeich­nis­se der Schrif­ten von sowie über Ernest Man­del in vie­len
Spra­chen haben Wolf­gang und Petra Lubitz erar­bei­tet: https://​trot​s​kya​na​.net/​T​r​o​t​s​k​y​i​s​t​s​/​E​r​n​e​s​t​_​M​a​n​d​e​l​/​e​r​n​e​s​t​_​m​a​n​d​e​l​.​h​tml
(Anm. d. Übers.).

[2]
„Eman­zi­pa­ti­on, Wis­sen­schaft und Poli­tik bei Karl Marx“ (1983), in: ders., Karl
Marx. Die Aktua­li­tät sei­nes Wer­kes,
Frank­furt a. M. 1984, S. 76.

[3]
Johan­nes Agno­li /​E. Man­del, Offe­ner Mar­xis­mus. Ein Gespräch über
Dog­men, Ortho­do­xie und die Häre­sie der Rea­li­tät, Frank­furt a. M. u. New
York 1980, S. 7.

[4]
„Die Dia­lek­tik von Pro­duk­tiv­kräf­ten, Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen und Klas­sen­kampf
neben Kate­go­rien der Latenz und des para­me­tri­schen Deter­mi­nis­mus in der mate­ria­lis­ti­schen
Geschichts­auf­fas­sung“ (1987), in: Die
ver­stei­ner­ten Ver­hält­nis­se zum Tan­zen brin­gen,
Ber­lin 1991, S. 101.

[5]
„Marx, Engels und die Öko­lo­gie“ (1972), in: ders., Karl Marx – Die Aktua­li­tät
sei­nes Wer­kes,
Frank­furt a. M. 1984, S. 171.

[6]
„Metho­di­sches zur Bestim­mung der Klas­sen­na­tur des bür­ger­li­chen Staa­tes“, in: Mar­xis­mus
und Anthro­po­lo­gie.
Fest­schrift für Leo Kof­ler, Bochum 1980, S. 214.

[7]
Jan Wil­lem Stut­je, Ernest Man­del: A Rebel’s Dream Defer­red, Lon­don u.
New York 2009, S. 139; dt.: Rebell zwi­schen Traum und Tat. Ernest
Man­del (1923–1995), Ham­burg 2009, S. 245.

[8]
„Die Dia­lek­tik von Pro­duk­tiv­kräf­ten, Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen und Klas­sen­kampf
neben Kate­go­rien der Latenz und des para­me­tri­schen Deter­mi­nis­mus in der mate­ria­lis­ti­schen
Geschichts­auf­fas­sung“, S. 101.

[9]
Long Waves of Capi­ta­list Deve­lo­p­ment. A Mar­xist Inter­pre­ta­ti­on, 2. Ausg.,
Lon­don u. New York 1995, S. 9.
Dt.: Die Lan­gen Wel­len im Kapi­ta­lis­mus. Eine mar­xis­ti­sche Erklä­rung, Frank­furt
a. M. 1983, S. 19 (Über­set­zung kor­ri­giert).

[10]
„Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist
Eco­no­mic Ana­ly­sis“ (1984), in: Ulf Him­mel­strand (Hrsg.), Inter­faces in
Eco­no­mic and Social Ana­ly­sis,
Lon­don u. New York 1992, S. 38/​39.

[11]
„Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist
Eco­no­mic Ana­ly­sis“, S. 36.

[12]
„Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist
Eco­no­mic Ana­ly­sis“, S. 36.

[13]
„Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist
Eco­no­mic Ana­ly­sis“, S. 36.

[14]
„Eman­zi­pa­ti­on, Wis­sen­schaft und Poli­tik bei Karl Marx“, S. 82.

[15]
„Par­ti­al­ly Inde­pen­dent Varia­bles and Inter­nal Logic in Clas­si­cal Mar­xist
Eco­no­mic Ana­ly­sis“, S. 37.

[16]
„Eman­zi­pa­ti­on, Wis­sen­schaft und Poli­tik bei Karl Marx“, S. 78.

[17]
„Die Dia­lek­tik von Pro­duk­tiv­kräf­ten, Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen und Klas­sen­kampf neben
Kate­go­rien der Latenz und des para­me­tri­schen Deter­mi­nis­mus in der mate­ria­lis­ti­schen
Geschichts­auf­fas­sung“, S. 104.

[18]
„Die Dia­lek­tik von Pro­duk­tiv­kräf­ten, Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­sen und Klas­sen­kampf
…“, S. 104.

[19]
„Zur Lage und Zukunft des Sozia­lis­mus“ (1990), in: Gil­bert Ach­car (Hrsg.), Gerech­tig­keit
und Soli­da­ri­tät.
Ernest Man­dels Bei­trag zum Mar­xis­mus, Köln 2003,
S. 235.

[20]
„Sozia­lis­ti­sche Per­spek­ti­ven“ (Juli 1992), in: Inp­re­korr, Nr. 252, Okto­ber
1992, S. 14; engl.: „Socia­lism and the Future“, https://​www​.mar​xists​.org/​a​r​c​h​i​v​e​/​m​a​n​d​e​l​/​1​9​9​2​/​0​7​/​f​u​t​u​r​e​.​htm.

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