[labournet:] Tag X am Tagebau Garzweiler – Alle Dörfer bleiben – Gemeinsam halten wir RWE auf Abstand!

Alle Dörfer bleibenVor zwei Jah­ren haben wir im und am Ham­ba­cher Wald einen gro­ßen Erfolg errun­gen. Wir alle gemein­sam. Jetzt sind wir erneut gefor­dert, es geht um das Über­le­ben der Dör­fer am Tage­bau Garz­wei­ler, es geht um Key­en­berg, Kuckum, Ober- und Unter­west­rich, Ber­ver­ath und Lüt­zer­ath. RWE Power – 13.07.2020: “Sehr geehr­te Damen und Her­ren, wir haben die Vor­be­rei­tun­gen zum Rück­bau der ehem. L 277 zwi­schen Lüt­zer­ath und Key­en­berg abge­schlos­sen und beab­sich­ti­gen einen Rück­bau­be­ginn ab 20.07.2020. Die end­gül­ti­ge Sper­rung wird ab ca. 5 Uhr ein­ge­rich­tet. Unse­re Pres­se­ab­tei­lung wird die loka­len Medi­en über den anste­hen­den Rück­bau infor­mie­ren.” Das ist für Alle­Dör­fer­Blei­ben der Tag X. Auf https://​www​.alle​-doer​fer​-blei​ben​.de/ externer Link gibt es fol­gen­den Auf­ruf: Kämpft mit uns um die L277! Kommt am Sonn­tag, 19.7. um 12.30 Uhr zu unse­rer Demo nach Key­en­berg! Der Koh­le­kon­zern RWE will am 20.7. die Land­stra­ße 277 sper­ren und dann abrei­ßen. Wir wer­den sie zusam­men mit Leben fül­len und dar­um kämp­fen, sie zu erhal­ten. Denn sie ist das ein­zi­ge, was die Dör­fer am Tage­bau Garz­wei­ler II noch von den Bag­gern trennt. Bit­te ver­brei­tet das Video externer Link und kommt am 19.7. zu unse­rer Akti­on. Gemein­sam hal­ten wir RWE auf Abstand!” Sie­he zur Fort­set­zung:

  • Auf­ruf von ver.di-Linke NRW: Mit ver.di und Fri­days for Future zur Demo 30.8.2020: Alle Dör­fer blei­ben New
    Im Sep­tem­ber 2019 hat sich der ver.di Bun­des­kon­gress für den Erhalt des Ham­ba­cher Wal­des und der Dör­fer in den Braun­kohl­ge­bie­ten aus­ge­spro­chen und sich damit einer brei­ten Bewe­gung ange­schlos­sen, die für das glei­che Ziel strei­tet. Aber im Rhei­ni­schen Revier schrei­tet der Abbau immer wei­ter vor­an. Trotz mas­si­ver Pro­tes­te hat RWE in den letz­ten Wochen unter dem Schutz mas­si­ver Poli­zei­prä­senz begon­nen, die wich­tigs­te Ver­bin­dungs­stra­ße, die Land­stra­ße 277, zu zer­stö­ren. Die Braun­koh­le­bag­ger rücken den bedroh­ten Dör­fern immer näher – unge­ach­tet der lau­fen­den Kla­gen gegen den in jeder Hin­sicht unnö­ti­gen Abbau und gegen den erklär­ten Wil­len der Men­schen, die ihre Häu­ser und Höfe nicht an RWE ver­kau­fen wol­len. Die Lan­des­re­gie­rung hin­ge­gen unter­stützt RWE in ihrem Stre­ben, die unnö­ti­ge Koh­le aus der Erde zu holen und die Dör­fer zu ver­nich­ten. Dabei wis­sen alle: Die Braun­koh­le wird nicht mehr gebraucht – in Deutsch­land ist mehr Ener­gie vor­han­den ist als gebraucht wird. Für uns wird es Zeit, die Men­schen in den Dör­fern zu unter­stüt­zen. Wenn sie erhal­ten blei­ben, wäre das ein wich­ti­ger Erfolg im Kampf gegen die dro­hen­de Kli­ma­ka­ta­stro­phe. Nicht nur für den Aus­bau des ÖPNV soll­te ver.di mit Fri­days for Future an einem Strang zie­hen, son­dern auch im Kampf gegen die Koh­le­ver­stro­mung. Alter­na­ti­ven, auch für den Erhalt von Arbeits­plät­zen in den Revie­ren, ste­hen aus­rei­chend zur Ver­fü­gung. Des­we­gen ruft die ver.di-Linke NRW dazu auf, sich an der Demons­tra­ti­on am 30. August in Key­en­ber­berg zu betei­li­gen. Wir tref­fen uns am 30.8. 2020 zum Bei­spiel um 10 Uhr an der Infor­ma­ti­on im Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof, Abfahrt 10:22 Uhr. Treff­punkt in Köln ist um 10:15 Uhr an der Infor­ma­ti­on im Haupt­bahn­hof, wei­te­re Zusteig­mög­lich­keit in Köln-Ehren­feld. Mit kol­le­gia­len Grü­ßen, Der Koor­di­nie­rungs­kreis der ver.di-Linke NRW” Auf­ruf vom 12.8.2020 per e‑mail – sie­he ver.di-Linke NRW im Labour­Net
  • Alle Dör­fer blei­ben! – jetzt erst recht! 30.8.: Demons­tra­ti­on für Kli­ma­ge­rech­tig­keit in den bedroh­ten Dör­fern am Tage­bau Garz­wei­ler II
    Die Bun­des­re­gie­rung hat ein „Koh­le­aus­stiegs­ge­setz“ beschlos­sen, das den Namen nicht ver­dient. Bis 2038 soll noch wei­ter Koh­le ver­feu­ert wer­den, obwohl damit die Pari­ser Kli­ma­zie­le uner­reich­bar wer­den – und dafür kas­sie­ren die Koh­le­kon­zer­ne noch Mil­li­ar­den an Steu­er­gel­dern. Im Rhein­land zeigt sich die bit­te­re Rea­li­tät die­ser Poli­tik: Men­schen, Häu­ser, Kir­chen, Wäl­der und frucht­ba­res Acker­land sol­len dem Braun­koh­le-Tage­bau Garz­wei­ler II wei­chen. Dabei ist klar: die Koh­le unter den Dör­fern wird nicht benö­tigt, denn die Ener­gie­er­zeu­gung ist auch erneu­er­bar mög­lich. Und ein schnel­ler Koh­le­aus­stieg ist unbe­dingt not­wen­dig, um die 1,5°-Grenze noch ein­zu­hal­ten. Ein­zig für die Pro­fi­te von RWE sol­len die Men­schen zwangs­um­ge­sie­delt und unser Kli­ma zer­stört wer­den. Kommt am 30. August in die Dör­fer am Tage­bau Garz­wei­ler II! Wir stel­len uns der Unge­rech­tig­keit in den Weg. Die Ret­tung des Ham­ba­cher Wal­des hat gezeigt, dass wir als geein­te, viel­fäl­ti­ge Bewe­gung stär­ker sind als die Kon­zern­mäch­te. Packt die Mas­ke ein, hal­tet Abstand – mit einer Coro­na­schutz-kom­pa­ti­blen Demons­tra­ti­on wer­den wir zei­gen: Die Koh­le muss im Boden blei­ben, um das Kli­ma zu schüt­zen und damit alle Dör­fer blei­ben – welt­weit!Auf­ruf bei Alle Dör­fer blei­ben! externer Link. Zur Demo rufen auf: Alle Dör­fer Blei­ben, BUND NRW, Cam­pact, Ende Gelän­de, Extinc­tion Rebel­li­on Deutsch­land, Fri­days For Future-Orts­grup­pen im Rhein­land, Green­peace, Inter­ven­tio­nis­ti­sche Lin­ke, Natur­freun­de Deutsch­land
  • Ende Gelän­de NRW ruft für Sams­tag 25.7. zu Aktio­nen zivi­len Unge­hor­sams am Tage­bau Garz­wei­ler auf: RWE ABREISSEN – DÖRFER STATT BAGGER 
    RWE schafft Fak­ten und reißt die L227 ab. Das las­sen wir nicht unkom­men­tiert. Kommt mit uns und kämpft für den Erhalt der #L277 und der bedroh­ten Dör­fer. Seit Mon­tag­mor­gen wird die Land­stra­ße L277 zwi­schen den bei­den bedroh­ten Dör­fern Lüt­zer­ath und Key­en­berg am Tage­bau Garz­wei­ler von RWE abge­ris­sen. Die­se Stra­ße war bis­her eine Schutz­li­nie der Dör­fer gegen­über dem Tage­bau. Jetzt, kurz nach dem Koh­le­aus­stiegs­ge­setz schafft RWE also Fak­ten und erhöht den Druck auf die Dör­fer und ihre Bewohner*innen. Es gab bereits seit letz­ter Woche viel­fäl­ti­ge Pro­tes­te gegen die­sen Stra­ßen­ab­riss bis hin zu Blo­cka­den. Ende Gelän­de-NRW ruft des­halb dazu auf, den Abriss der L277 nun selbst zu stop­pen mit Aktio­nen Zivi­len Unge­hor­sams: Aus Soli­da­ri­tät mit den ver­blei­ben­den Men­schen in den Dör­fern und weil es einen SOFORTIGEN Koh­le­aus­stieg braucht. Sams­tag, den 25. Juli wol­len wir des­halb eine Akti­on star­ten, zu der wir euch alle ein­la­den. Kommt des­halb ab Frei­tag, 24. Juli zur Mahn­wa­che in Lüt­zer­ath (basa­le Mög­lich­keit zum Zel­ten besteht). Um 20:00 wird es dort ein Akti­ons­ple­num geben. Sams­tag gehts dann los…” Auf­ruf vom 24. Juli 2020 bei Ende Gelän­de externer Link – sie­he für aktu­el­le Infos #WeA­re­Un­stopp­a­ble #Kei­nen­Me­ter #Alle­Dör­fer­Blei­ben #Alle­ge­genRWE #Alle­Ge­gen­Luecker #NRWE #Sys­tem­Ch­an­ge­Not­Cli­ma­teChan­ge #Fight­Ca­pi­ta­lism
  • Braun­koh­le­pro­test: Ankett-Akti­on im Mor­gen­grau­en /​Wider­stand gegen Abriss der L277 geht wei­ter 
    Heu­te mor­gen haben sich Klimagerechtigkeitsaktivist*innen der Grup­pe „Kein Grund Für Koh­le!“ auf der Land­stra­ße L277 im Rhein­land anein­an­der geket­tet. Die Stra­ße soll für die Erwei­te­rung des Braun­koh­le­ta­ge­baus Garz­wei­ler II abge­ris­sen wer­den. Für die Men­schen in den bedroh­ten Dör­fern ist die L277 der letz­te „Schutz­wall“, der zwi­schen ihnen und den Koh­le­bag­gern von RWE steht. „Wir soli­da­ri­sie­ren uns mit allen Men­schen welt­weit, deren Dör­fer für Pro­fit­in­ter­es­sen von Koh­le­kon­zer­nen zer­stört wer­den. Ob hier im Rhein­land oder bei­spiels­wei­se in Russ­land oder Kolum­bi­en,“ sagt die Beset­ze­rin Sabi­ne Fuchs. „Das soge­nann­te Koh­le­aus­stiegs­ge­setz ist voll­kom­men inak­zep­ta­bel, es ist nicht kom­pa­ti­bel mit den Pari­ser Kli­ma­zie­len und nichts wei­ter als ein Geschenk an die Koh­le­kon­zer­ne. Die Dör­fer ver­tei­di­gen heißt auch die letz­ten Chan­cen auf eine kli­ma­ge­rech­te Zukunft zu ver­tei­di­gen,“ so Fuchs wei­ter. Tat­säch­lich wür­de das Ver­bren­nen der Koh­le unter den Dör­fern Lüt­zer­ath, Key­en­berg, Kuckum, Ober- und Unter­west­rich sowie Ber­ver­ath die Ver­feh­lung der deut­schen Kli­ma­zie­le um Hun­der­te von Mil­lio­nen Ton­nen CO2 fest­schrei­ben. Bereits ges­tern gab es eine spon­ta­ne Beset­zung einer der Abriss­ma­schi­nen, die die Arbei­ten für meh­re­re Stun­den unter­brach. Auch am Sonn­tag gab es gro­ße Pro­tes­te im Rah­men der Demons­tra­ti­on von „Alle Dör­fer blei­ben“. Neben dem Zusam­men­schluss der Umsied­lungs­be­trof­fe­nen „Alle Dör­fer blei­ben“ kämpft die Initia­ti­ve “ Men­schen­recht vor Berg­recht“ auch juris­tisch gegen die Zer­stö­rung der Dör­fer für die För­de­rung und Ver­stro­mung von Braun­koh­le durch RWE.” Pres­se­mit­tei­lung der Akti­ons­grup­pe „Kein Grund für Koh­le!„ vom 21.07.2020 sie­he auch die­je­ni­gen der letz­ten Tage bei “Alle Dör­fer beli­ben!” externer Link

Der Bei­trag Tag X am Tage­bau Garz­wei­ler – Alle Dör­fer blei­ben – Gemein­sam hal­ten wir RWE auf Abstand! erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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