[gG:] (B) Offensives Neukölln gegen Novi Sad

Am U‑Bhf. Rudow befin­det sich eine der wich­tigs­ten Loca­ti­ons für die Ver­net­zung von orga­ni­sier­ten Schlä­ger­na­zis und Anzug­trä­ge­rIn­nen. Das Hotel/​Restaurant „Novi Sad“ an der Ecke Wal­ters­dor­fer Chaussee/​Schönefelder Stra­ße wur­de schon mehr­fach freund­lichst dar­auf hin­ge­wie­sen, bit­te kei­nen faschis­ti­schen Ver­an­stal­tun­gen mehr Raum zu bie­ten. Bis­her ohne Erfolg bei der Wir­tin Mil­ka San­dara. Der For­de­rung haben wir nun Nach­druck ver­lie­hen.

Mit Far­be gefüll­te Glä­ser zer­platz­ten heu­te Nacht an der Front. Dane­ben hin­ter­lie­ßen wir die Mar­kie­rung „Scheiß AfD-Laden“. Wir hof­fen damit einen Denk­an­stoß zu geben end­lich mit der AfD zu bre­chen, so wie es schon ande­re Läden in dem Bezirk getan haben. Das Novi Sad ist der ein­zi­ge Laden der selbst zu Coro­na-Zei­ten wei­ter­hin Bezirks­stamm­ti­sche der AfD-Neu­kölln statt­fin­den lässt. Auch schon davor konn­te die Ber­li­ner AfD vie­le klei­ne und eini­ge gro­ße Ver­an­stal­tung mit Par­tei­pro­mi­nenz durch­füh­ren.

Alle Welt ist wegen des Neu­kölln-Kom­plex – wo Staat und Nazis Hand in Hand gegen Lin­ke vor­ge­hen – in Auf­ruhr. Aber den Schritt der offen­si­ve­ren Kon­fron­ta­ti­on der Struk­tu­ren wol­len nur weni­ge gehen. Das muss sich ändern, wenn die­sen Netz­wer­ken Ein­halt gebo­ten wer­den soll. Die SPD Rudow könn­te als ers­ten Schritt anti­fa­schis­ti­scher Auf­rich­tig­keit die groß­flä­chi­ge Anzei­ge für das Novi­Sad aus ihrer Mit­glie­der­zei­tung „Rudower Pan­ora­ma“ schmei­ßen.

In Zei­ten wo faschis­ti­sche Par­tei­en wie­der nach der Macht grei­fen und Poli­zei und Mili­tär bereits unter­wan­dert sind, gibt es kei­nen Grund mehr die Pro­fi­teu­rIn­nen die­ser Ent­wick­lung zu scho­nen. Des­halb: Offen­si­ves Neu­kölln!

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