[labournet:] „Vitamin C“ – Das Betriebsflugblatt der Sozialistischen Arbeiterstimme an der Charité

Belegschaftszeitung

„Vitamin C“ - Das Betriebsflugblatt der Sozialistischen Arbeiterstimme an der Charité

„Vit­amin C“ – Das Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té
Home­page: „Vit­amin C“ externer Link – dort auch ein Regis­ter aller älte­ren Aus­ga­ben

  • Vit­amin C vom 13.08.2020: Und plötz­lich kam der Streik New
    Die unend­li­che Geschich­te der Aus­beu­tung von CFM Kolleg_​innen geht auch in der Som­mer­pau­se wei­ter. Daher haben Mit­te Juli meh­re­re hun­dert Kolleg_​innen der CFM gestreikt! Bähm! Damit hät­te kei­ner gerech­net. Und der Streik hat­te es in sich: Modul­ver­sor­gung auf einer Sta­ti­on lahm­ge­legt, Heli­ko­pter­plät­ze voll, Essen wur­de viel zu spät aus­ge­lie­fert, etc. Und was war die Reak­ti­on der Cha­ri­té dar­auf? Auf Sta­tio­nen wur­de ange­sagt, bei Ver­sor­gungs­pro­ble­men die ver­di Streik­lei­tung anzu­ru­fen und es gab wei­ter­hin die Ver­wei­ge­rung, eine Not­dienst­ver­ein­ba­rung zu unter­schrei­ben. Kolleg_​innen der Cha­ri­té haben unwis­sent­lich oder aus huma­ni­tä­rer Not Streik­bre­cher­ar­beit geleis­tet. Wenn der Cha­ri­té das Wohl der Patient_​innen und Kolleg_​innen am Her­zen lie­gen wür­de, wür­den sie end­lich eine Not­dienst­ver­ein­ba­rung unter­schrei­ben! Daher soll­ten wir über­le­gen, wie wir soli­da­risch mit­ein­an­der sein kön­nen. Und was wäre denn dafür bes­ser geeig­net als ein gemein­sa­mer Streik? Wir sind jeden­falls gespannt, was nach der nächs­ten CFM Ver­hand­lungs­run­de am 18.8. raus­kommt.” Vit­amin C vom 13.08.2020 externer Link, dar­in auch u.a.: Alters­ar­mut auch mit 12,50€; Coro­na-Prä­mie in Som­mer­pau­se…
  • Vit­amin C vom 13.06.2020: 1500 Für Alle! 
    “150€ monat­lich, City-Checks, eini­ge Kolleg_​innen sol­len 1000€ erhal­ten, evtl. wird die­ser Betrag von den Chefs auf­ge­stockt, Alten­pfle­ge­kräf­te wer­den anders behan­delt als Pfleger_​innen in Kli­ni­ken, Azu­bis schei­nen leer aus­zu­ge­hen. Ein wir­res Durch­ein­an­der bei der als Aner­ken­nung ver­kauf­ten Coro­na- oder Gefah­ren­zu­la­ge. Und es wird ein Auf­riss drum­rum gemacht, als wol­le man uns eine dau­er­haf­te 20%ige Lohn­er­hö­hung zukom­men las­sen. Das haben nun sogar eini­ge Chef­eta­gen mit­be­kom­men. So zum Bei­spiel der Vor­stand der Müh­len­kreis­kli­ni­ken. Die­ser for­dert nun 1500€ Zula­ge für alle Beschäf­tig­ten im Gesund­heits­be­reich, also auch für Rei­ni­gungs­kräf­te, Techniker_​innen, Küchen­be­schäf­tig­te usw. Eben für alle! Der Vor­stand die­ser Kli­ni­ken soll­te dabei mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und die­se Zula­ge von sich aus zah­len.“ Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 13.06.2020 externer Link und dar­in u.a.:
    • Drei Tage Gele­gen­heit
      “Ver.di hat durch den Druck von mitt­ler­wei­le etwa 80 Team­de­le­gier­ten und ca. 4.500 Unterzeichner_​innen der Coro­na-Peti­ti­on die Gesund­heits­se­na­to­rin an den Ver­hand­lungs­tisch gebracht. Dabei geht es neben Coro­na-Schutz­maß­nah­men, Prä­mi­en oder Abschaf­fung der DRGs auch um mehr Per­so­nal und die Tarif­bin­dung bei den Töch­tern der Kli­ni­ken. Für die Gesprä­che wur­den drei Ter­mi­ne ver­ein­bart. Für die Sena­to­rin drei Tage Gele­gen­heit end­lich die Frech­heit des tariflosen Zustands bei CFM und Co zu been­den. Aber eben nur drei Tage, danach soll­ten wir alle Ver­hand­lun­gen auch wie­der mit öko­no­mi­schem Druck beglei­ten. Streik muss dann wie­der unse­re For­de­run­gen nach TVöD und Mehr Per­so­nal durch­set­zen.“
    • Coro­na-Pakt reicht uns nicht
      “Fra­ge an die Lan­des- und Bun­des­ebe­ne unse­rer Gewerk­schaft ver.di: Ab wel­cher Locke­rungs­stu­fe wer­den wir unse­ren Streik an der CFM wie­der auf­neh­men? Die drei Ter­mi­ne bei der Gesund­heits­se­na­to­rin wer­den bald gelau­fen sein und dann wol­len wir auch unse­ren Chefs mal wie­der auf die Zehen stei­gen. Ant­wort ger­ne auch als Pres­ser­klä­rung.“
    • TVÖD für alle!
      “Ver.di ist wohl nicht erfreut dar­über, dass etli­che Mit­glie­der sehr miss­trau­isch auf Wort­mel­dun­gen der Haupt­amt­li­chen reagie­ren, die dar­auf hin­wei­sen, dass ihnen unse­re For­de­rung nach dem TVÖD an der CFM nicht mehr so wich­tig zu sein scheint. Zumin­dest äußern sich enga­gier­te Gewerkschaftler_​innen in einem Offe­nen Brief an den Gewerk­schafts­rat vom 01.05.2020 ent­spre­chend. Nach dem Grund­satz „Im Zwei­fel für den Ange­klag­ten„ gehen wir davon aus, sie nur falsch ver­stan­den zu haben und erin­nern sie dar­an, dass sie unse­re Inter­es­sen zu unter­stüt­zen haben. TVÖD für alle ist und bleibt die For­de­rung.“
  • Vit­amin C vom 30.04.2020: Dar­über sol­len wir uns freu­en? 
    Wir Cha­ri­té- und CFM-Hel­dIn­nen sol­len eine Prä­mie in Höhe von ins­ge­samt 450€ über die nächs­ten drei Mona­te bekom­men – und das even­tu­ell auch noch steu­er­frei! Wie „groß­zü­gig“ vom Ber­li­ner Senat! Über die­sen schlech­ten Witz kann wirk­lich kein­­_​e Kol­le­gIn lachen. Was wir brau­chen sind höhe­re Löh­ne und mehr Per­so­nal – auch nach der Coro­na-Kri­se! Und viel­leicht soll­te der Senat sich erst­mal dar­um küm­mern, dass der Min­dest­ver­ga­be­lohn von 12,50€ bei der CFM end­lich gezahlt wird. Oder noch bes­ser: sei­ne Wert­schät­zung mit dem TVÖD beken­nen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 30.04.2020 externer Link und dar­in u.a.:
    • Schi, Scha, Schutz­ma­te­ri­al
      “Die Situa­ti­on rund ums Schutz­ma­te­ri­al scheint sich ein wenig zu ent­span­nen. Doch ob es wirk­lich bes­ser gewor­den ist, bleibt die Fra­ge. Das Tex­til­un­ter­neh­men, das für unse­re Arbeits­klei­dung zustän­dig ist, schnei­dert seit Neus­tem auch MNS aus… alter Arbeits­klei­dung (lecker!). Die MNS kön­nen mit aus­wech­sel­ba­ren Fil­tern ver­se­hen wer­den, doch ob die­se Fil­ter irgend­ei­ner Zer­ti­fi­zie­rung unter­zo­gen wur­den, ist uns nicht bekannt. Nach­dem die Ver­suchs­kar­ni­ckel in der Logis­tik die­se MNS tes­ten „durf­ten“, wur­den sie recht schnell wie­der ein­ge­sam­melt… Um nur ein paar Tage spä­ter wie­der an ande­re Kol­le­gIn­nen aus­ge­teilt zu wer­den.“
    • Herr Minis­ter, wir wer­den dir was hus­ten
      “Mit­te April ver­kün­de­te der Spahn zu Coro­na, dass das Gesund­heits­sys­tem zu kei­nem Zeit­punkt über­las­tet war. Nun müs­se man zu einer „neu­en Nor­ma­li­tät“ zurück­kom­men. Genau das haben wir befürch­tet. Zurück zur „Nor­ma­li­tät“ der über­las­te­ten Pfle­ge­kräf­te, Ärz­tIn­nen, Rei­ni­gungs­kräf­te usw. Was glaubt der Mann eigent­lich? Haben wir für mehr Per­so­nal gestreikt, hun­der­te, ja tau­sen­de Über­las­tungs­an­zei­gen geschrie­ben, sind psy­chisch krank gewor­den, damit er belus­tigt ist? Den star­ken Mann mar­kie­ren kann? Wir wer­den alles dar­an set­zen, damit es kein Zurück zu den schon vor Coro­na unhalt­ba­ren Zustän­den in Kli­ni­ken, Pfle­ge­hei­men oder Ser­vice­be­rei­chen geben wird.“
    • Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum?
      “Die Gesund­heits­se­na­to­rin D. Kalay­ci schrieb am 16.04.2020: „Die Rück­füh­rung der Töch­ter von Cha­ri­té und Vivan­tes in die Kon­zer­ne sowie die Umset­zung des TVÖD hat der Ber­li­ner Senat per Gesell­schaf­ter­wei­sung in Gang gesetzt.“ Jaja, bla­bla, die Rück­füh­rung der CFM datiert auf den 1.1.2019 und noch immer kein TVÖD. Doch anstatt dass die zustän­di­ge ver.di FB-Lei­te­rin, M. Jäger, sofort nach­hakt, beginnt sie zu spe­ku­lie­ren, wie die Kalay­ci es gemeint haben könn­te. Noch mehr Gela­ber. Wir las­sen kei­nen Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum zu: Ein­glie­de­rung aller Töch­ter und TVÖD sofort und für alle, nichts weni­ger steht uns zu und mit weni­ger geben wir uns nicht zufrie­den. Also nicht Spe­ku­lie­ren, son­dern Kämp­fen.“
  • Vit­amin C vom 26.03.2020: Coro­na-Virus: Wer ret­tet wen? 
    Die Poli­tik ruft zur Geschlos­sen­heit auf, um die Aus­brei­tung des Coro­na-Virus zu ver­lang­sa­men. Es wird so getan, als säßen wir alle im sel­ben Boot. Dabei zei­gen gera­de die aktu­el­len Maß­nah­men, dass das nicht so ist. Gera­de jetzt müs­sen wir auf­pas­sen, dass nicht die Arbei­ten­den, Pre­kä­ren und Jun­gen die Kri­se aus­ba­den müs­sen. (…) Nicht weni­ge Pro­duk­ti­ons­be­trie­be pro­du­zie­ren ohne Ein­hal­tung der not­wen­di­gen Hygie­ne­be­din­gun­gen und Schutz­maß­nah­men wei­ter. Es wer­den sogar Prä­mi­en bezahlt, damit die Arbei­te­rIn­nen die Pro­fit­ma­schi­ne­rie am Lau­fen hal­ten. Statt­des­sen wäre ein Her­un­ter­fah­ren aller Wirt­schafts­be­rei­che nötig, die nicht für die unmit­tel­ba­re Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung (Gesund­heit, Lebens­mit­tel, Müll­ab­fuhr, Was­ser etc.) not­wen­dig sind! (…) Wir brau­chen ein Ver­bot von Ent­las­sun­gen, die Fest­ein­stel­lung der pre­kär Beschäf­ti­gen und auf Stun­den­ba­sis beschäf­tig­ten Schein-Selb­stän­di­gen, ver­pflich­ten­de Lohn­fort­zah­lung und Unter­stüt­zung für pre­kär Arbei­ten­de. Kein Zwangs­ur­laub. Nie­mand darf zur Nach­ar­beit gezwun­gen wer­den, wenn die Betrie­be wie­der anlau­fen. Die Regie­rung hat Kün­di­gun­gen wegen Miet­rück­stän­den bis Sep­tem­ber aus­ge­setzt. Aber die Miet­schul­den lau­fen wei­ter an. Eine wich­ti­ge Maß­nah­me wäre daher, dass für die Zeit der Pan­de­mie kei­ne Mie­te gezahlt wer­den muss.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 26.03.2020 externer Link – und erst­mals auf der neu­en Sei­te (http://​www​.vit​aminc​.sozia​lis​mus​.click/ externer Link ) die Ein­zel­bei­trä­ge dar­aus online. Dar­un­ter auch:
    • Wie wäre es denn mal mit unbe­zahl­tem Urlaub?
      Wäh­rend uns fast die kom­plet­te Gesell­schaft als Hel­dIn­nen fei­ert sieht das die Geschäfts­füh­rung der CFM und Cha­ri­té ein klein biss­chen anders. In der Cha­ri­té kann seit neus­tem der/​die Vor­ge­setz­te Urlaub bis zu zwei Wochen anord­nen, wenn Mit­ar­bei­te­rIn­nen „nicht gebraucht“ wer­den. In der CFM wird vor­ge­schla­gen, wenn Kol­le­gIn­nen wegen Kin­der­be­treu­ung etc. zu Hau­se blei­ben müs­sen, doch Über­stun­den abzu­bau­en oder Minus­stun­den anzu­sam­meln, Urlaub zu ver­schie­ben oder in den unbe­zahl­ten Urlaub zu gehen. Wir fra­gen uns ehr­lich, wie sich die Geschäfts­füh­rung das vor­stellt, bei einem Grund­lohn von 11,50€? Im End­ef­fekt kön­nen wir uns nicht wirk­lich vor­stel­len, dass zur Zeit irgendein/​e Kolleg/​in ent­behr­lich wäre und wenn ja, wie wäre es dann mit Kurz­ar­bei­te­rIn­nen­geld? Oder noch viel bes­ser – wir haben die letz­ten Jah­re min­des­tens 120% gege­ben – das soll­te doch aus­rei­chen uns ohne Kür­zun­gen wei­ter zu bezah­len. Kran­ken­häu­ser sind sys­tem­re­le­vant und soll­ten daher nicht wirt­schaft­lich sein, son­dern der Gesell­schaft die­nen!
    • Coro­na Für Mit­ar­bei­te­rIn­nen – und zwar umsonst?
      Natür­lich auch Kol­le­gIn­nen der CFM, der Phy­sio­the­ra­pie oder des Sozi­al­diens­tes benö­ti­gen zumin­dest ein Min­dest­maß an Schutz­aus­rüs­tun­gen, wie z.B. Mund- Nasen­schutz­mas­ken. Das wis­sen wir wohl alle. Nein, nicht alle. Der CFM-Geschäfts­füh­rung ist erst sehr spät auf­ge­fal­len, dass sie gegen­über uns Beschäf­tig­ten eine Für­sor­ge­pflicht hat und sich dar­um küm­mern muss, wie wir an das Schutz­ma­te­ri­al kom­men. Das führ­te auf vie­len Sta­tio­nen zu ordent­lich Streit, denn die­se dür­fen auch nur noch begrenzt bestel­len und um jede Mas­ke wird gefeilscht. Doch Leu­te, wir sind wirk­lich Teams und auf­ein­an­der ange­wie­sen. Lasst uns nicht den Streit der Chefs füh­ren oder uns gegen­sei­tig für deren Feh­ler fer­tig machen. Wir sind Kol­le­gIn­nen und müs­sen uns im Zwei­fel auch mit Mas­ken oder Kit­tel aus­hel­fen. Alles ande­re spal­tet uns und das kön­nen wir auch wegen des Virus nicht gebrau­chen.”
    • Schützt das Gesund­heits­per­so­nal!
      In Spa­ni­en ist jeder ach­te Infi­zier­te aus dem Arzt- oder Pfle­ge­be­ruf. In Ita­li­en sieht es wohl ähn­lich aus. Rech­nen wir noch all die ande­ren Berufs­grup­pen in Kli­ni­ken, Pra­xen und Pfle­ge­be­rei­chen dazu, dürf­te klar sein, um die Infek­ti­ons­zah­len zu sen­ken und die Gesund­heits­ver­sor­gung auf­recht­zu­er­hal­ten, muss wirk­lich alles getan wer­den, um die­ses Per­so­nal zu schüt­zen. Daher muss die von ver­schie­de­nen Per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen auf­ge­stell­te For­de­rung nach Beschaf­fung von Schutz­ma­te­ri­al, nach Umstel­lung von indus­tri­el­ler Fer­ti­gung auf die­se Pro­duk­te, sofort umge­setzt wer­den. Jeder Ein­satz für die­ses Ziel ist uns sehr viel wich­ti­ger als all die Klatsch­kon­zer­te. Ohne undank­bar sein zu wol­len!
  • Vit­amin C vom 12.03.2020: Streik­vi­rus 
    „Anfang März haben wir Kolleg_​innen von der CFM wie­der einen tol­len Streik­tag hin­ge­legt – über 500 Teilnehmer_​innen aus allen Berei­chen erreich­ten, dass unser Streik auch wirk­lich spür­bar wur­de. Doch dann nut­zen Cha­ri­té und CFM Coro­na als will­kom­me­nen Anlass unse­ren Streik zu unter­sa­gen. Da uns damit der­zeit das wich­tigs­te Druck­mit­tel fehlt, setz­te die Tarif­kom­mis­si­on die Tarif­ver­hand­lun­gen aus. Doch wir blei­ben bei der For­de­rung: Ein Betrieb, ein Tarif­ver­trag! Wie wich­tig dies ist, zeigt die Tat­sa­che, dass die CFM uns selbst den vom Senat refi­nan­zier­ten Min­dest­lohn in Höhe von 12,50€ vor­ent­hält.“ Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 12.03.2020 externer Link, dar­un­ter auch:
    • Ohne CFM nix los!
      „Schon 2017 hat die CFM abge­lehnt, mit uns eine Not­dienst­ver­ein­ba­rung wäh­rend des Streiks abzu­schlie­ßen, angeb­lich weil wir nichts mit der Pfle­ge und den Patient_​innen zu tun hät­ten. 2020 hat sich da auch nichts ver­än­dert, bis Coro­na kam. Auf ein­mal woll­te die Cha­ri­té und CFM, dass wir eine Pan­de­mie­ver­ein­ba­rung unter­schrei­ben, damit der Kran­ken­haus­ab­lauf und die Ver­sor­gung der Patient_​innen gewähr­leis­tet wird. Na huch, wir sind schein­bar doch ein ganz essen­ti­el­ler und wich­ti­ger Teil, war­um haben wir dann immer noch kei­nen TVÖD?“
    • Aber, Herr Minis­ter…
      “In die­sen schwe­ren Zei­ten gibt es eine Men­ge Gele­gen­heit für unse­ren Super-Jens für mar­ki­ge Auf­trit­te. Er macht ein­fach, was er am bes­ten kann – einen guten Ein­druck. Neu­lich stell­te er sich vor die Kame­ras und ver­kün­de­te: „Deutsch­land ist bes­tens gerüs­tet für den Kampf gegen Coro­na.“ Oh oh, müs­sen wir denn den Ver­tre­ter einer – zumin­dest dem Namen nach – christ­li­chen Par­tei wirk­lich an das ach­te Gebot erin­nern: Du sollst nicht falsch Zeug­nis able­gen… So sehr es zu begrü­ßen ist, jeg­li­cher Panik­ma­che ent­ge­gen­zu­tre­ten – die Rea­li­tät sieht ja doch anders aus. Wenn wir bei den der­zeit mode­ra­ten Fall­zah­len schon der­ar­ti­ge Ver­sor­gungs­pro­ble­me haben… Statt sich um eine aus­rei­chen­de Bevor­ra­tung für Not­fäl­le zu küm­mern, kam unser Minis­ter lie­ber mit dem Vor­schlag ums Eck, 300 der gegen­wär­tig 600 Not­auf­nah­men dicht zu machen. Schwein gehabt, dass er damit noch nicht durch­ge­kom­men ist…“
    • 1, 2, 3 Coro­na
      “Um sich klar zu wer­den, was bei einer wei­te­ren Zuspit­zung der Lage auf uns zukom­men könn­te, lohnt ein Blick nach Bel­la Ita­lia. Plötz­lich wird klar, wel­che Mög­lich­kei­ten das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz für die Ein­schrän­kung der Bür­ger­rech­te bie­tet. Nur zur Erin­ne­rung – das sind genau die Not­stands­ge­set­ze, gegen die die Groß­el­tern einst in den 60ern demons­trier­ten. Sicher ist die Lage nicht zu unter­schät­zen – und wat mutt dat mutt. Aber so man­chem Rech­ten ist die Vor­stel­lung sicher nicht unrecht, dass 100 Jah­re nach dem Kapp-Putsch mal wie­der Mili­tär­pos­ten in deut­schen Städ­ten auf­zie­hen – viel­leicht fin­den sich in der Kasern­en­ecke noch die alten Schil­der „Halt – wer wei­ter­geht wird erschos­sen!“ Ganz klar, in jedem Fal­le ist die zivi­le Lösung die bes­se­re. Nur ungern zitie­ren wir den FDP-Lind­ner. Aber in dem Fal­le bie­tet es sich an: über­lasst die Lösung den (medi­zi­ni­schen) Expert_​innen – die Poli­tik und das Mili­tär soll­ten ihre Pfo­ten da lie­ber raus­las­sen…”
    • Spahns Für­sor­ge
      “„Des­halb ent­las­ten wir sie in die­ser Lage bis auf wei­te­res von Doku­men­ta­ti­ons­auf­wand und Auf­la­gen in der Pfle­ge.“ Toll, doch nein, gemeint ist nicht die Ver­sor­gung am Bett, son­dern die Ver­wal­tung der Kli­ni­ken. Denn mit die­sen Wor­ten hat Spahn die Pfle­ge­per­so­nal­un­ter­gren­zen außer Kraft gesetzt. Damit ist die Ver­sor­gung der Patient_​innen in klar bekann­ter Unter­be­set­zung nun wie­der recht­lich legi­ti­miert. Klar die Patient_​innen mit oder ohne Coro­na und wir Arbei­ten­den in den Kli­ni­ken müs­sen wie­der und wie­der für die ver­fehl­te Gesund­heits­po­li­tik büßen.”
  • Vit­amin C vom 13.02.2020: Wat Neu­es bei den Ver­hand­lun­gen? 
    “Letz­ten Mon­tag gab es Tarif­ver­hand­lun­gen zwi­schen der CFM-Geschäfts­füh­rung und ver­di. Was dabei raus­ge­kom­men ist, ist nicht über­ra­schend: Nichts. Eine Ant­wort dar­auf hat­ten wir aber gleich parat: Streik am Diens­tag! Und es sind noch mehr Kol­le­gIn­nen raus­ge­kom­men als letz­te Woche: Fast 400 Kol­le­gIn­nen aus der Rei­ni­gung, Trans­port, Logis­tik, Ste­ri,… haben gemein­sam für einen Tarif­ver­trag gestreikt. Die Rei­ni­gung im CVK und CBF sind zusam­men gebro­chen, OPs wur­den abge­sagt und das obwohl den Kol­le­gIn­nen mit Abmah­nun­gen gedroht wur­den! Und wenn die CFM uns wei­ter so hin­hält, uns wei­ter­hin einen Tarif­ver­trag ver­wehrt, mit Löh­nen die zum Leben rei­chen, soll­ten wir so ziem­lich bald alle gemein­sam raus­ge­hen!“ Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 13.02.2020 externer Link, dar­un­ter auch:
    • Ein Betrieb – Ein Tarif­ver­trag!
      “Und nicht nur am Diens­tag, auch schon letz­te Woche Don­ners­tag und Frei­tag waren die Kol­le­gIn­nen von der CFM im Streik auf­grund der Null-Kom­pro­miss­be­reit­schaft der CFM-Geschäfts­füh­rung. Über 300 Kol­le­gIn­nen aus ver­schie­de­nen Berei­chen waren drau­ßen. Ein Erfolg, der nur vom Diens­tag getoppt wur­de! Und wir konn­ten der CFM sowie Cha­ri­té zei­gen, wie wich­tig und essen­zi­ell unse­re Arbeit für den Kran­ken­haus­be­trieb ist: OPs muss­ten ver­scho­ben oder abge­sagt wer­den, Pati­en­tIn­nen sind nicht recht­zei­tig zur Unter­su­chung gekom­men, das Mate­ri­al auf den Sta­tio­nen wur­de knapp, die kom­plet­te Ste­ri am CVK war lahm­ge­legt und die Feu­er­wehr hat sogar ange­ord­net, dass die Häu­ser in Mit­te und Ste­glitz für bei­de Tage nicht mehr ange­fah­ren wer­den sol­len. Und das alles nach nur zwei Tagen! Die CFM und Cha­ri­té sol­len uns end­lich den Lohn und die Arbeits­be­din­gun­gen geben, die uns zuste­hen. Wir sind ein Teil des Kran­ken­haus­be­trie­bes, ohne uns geht (fast) nichts. Daher for­dern wir nach wie vor: Ein Betrieb, Ein Tarif­ver­trag! TVöD für alle!“
    • Rech­nen war noch nie ihre Stär­ke…
      “Die CFM behaup­te­te in aller Öffent­lich­keit (rbb24 berich­te­te), es hät­ten nur drei Pro­zent von uns gestreikt letz­te Woche, das wären bei 2,500 Beschäf­tig­ten nur 75 Men­schen. Hmm, alle Anwe­sen­den und auch die ver­di Streik­lis­ten kön­nen aber eine Streik­be­tei­li­gung von 250–300 Kol­le­gIn­nen bezeu­gen. Pro­zent­rech­nung war jedoch noch nie die Stär­ke der CFM, was wir auch jeden Monat auf unse­rem Lohn­zet­tel sehen kön­nen.“
    • Apro­pos Betriebs­ver­samm­lung am 03.04.2020
      “Um mit den Kol­le­gIn­nen dis­ku­tie­ren zu kön­nen, wie es wei­ter gehen soll und kann bezüg­lich der Tarif­ver­trags­ver­hand­lun­gen, nutzt doch die Betriebs­ver­samm­lung am 3.4.2020 um 8.30 Uhr, CVK, Forum 3, Audio­max. Es gibt kei­ne Video­über­tra­gung, d.h. Kol­le­gIn­nen aus Mit­te und Ste­glitz müs­sen in den Wed­ding. Es ist euer Recht, dar­an teil­zu­neh­men, auch Fahrt­zei­ten sind bezahl­te Arbeits­zei­ten. Fahrt zusam­men mit euren Kol­le­gIn­nen und wenn eure Vor­ge­setz­ten ver­su­chen es zu ver­hin­dern, redet mit eurem Betriebs­rat!“
    • Sie­he zum Warn­streik für Tarif­ver­trag ab Don­ners­tag, den 6. Febru­ar 2020 auch unser Dos­sier: Warn­streiks an der Cha­ri­té CFM 2016: Für Löh­ne die zum Leben rei­chen! Gegen Tarif­flucht und pre­kä­re Beschäf­ti­gung an der Cha­ri­té
  • Vit­amin C vom 15.01.2020: Die CFM wie wir sie ken­nen – auch im Neu­en Jahr “Wie wir der Tarif­in­fo Nr.6 ent­neh­men kön­nen, plan­te die CFM tat­säch­lich uns Lohn­hö­hen unter 12,50€(!) anzu­bie­ten. Nun ver­lan­gen sie mehr Zeit, um ihr Ange­bot anzu­pas­sen. Daher wol­len sie erst am 23. Janu­ar wei­ter­ver­han­deln, die­se Zeit soll­ten wir ihnen doch mit dem einen oder ande­ren (Warn)Streiktag ver­sü­ßen, um zu ver­deut­li­chen: Wir las­sen uns nicht ver­ar­schen!“ Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 15.01.2020 externer Link, dar­un­ter auch:
    • „Wer­de Teil vom C‑Team“
      “Nein, das ist kei­ne Wer­bung für die 3. Staf­fel vom A‑Team, son­dern es ist der Titel zur Ein­la­dung zum Bewer­ber­tag an der Cha­ri­té am 18.1.2020. Dabei kön­nen Inter­es­sier­te die beruf­li­che Viel­falt der Cha­ri­té ken­nen ler­nen, ange­fan­gen von Medi­zin und Pfle­ge hin zu Gärt­nern und Kochen. Wahr­schein­lich wird aber nichts erzählt vom tariflosen Zustand an der CFM, den schlech­ten Arbeits­be­din­gun­gen in der Pfle­ge oder von der Her­aus­for­de­rung in der Küche, Pati­en­tIn­nen von 3,84€ pro Tag beko­chen zu müs­sen.“
    • Es ist voll­bracht und hat nur um die 20 Jah­re gedau­ert
      „Nach inten­si­ven Ver­hand­lun­gen… wur­den die Dienst­ver­ein­ba­run­gen… PEP und zur glei­ten­den Arbeits­zeit“ abge­schlos­sen, so teilt es der PEP-News­let­ter im Intra­net mit. Damit wur­den die bis­her gül­ti­gen Ver­ein­ba­run­gen zur Gleit­zeit aus der Zeit vor der Fusi­on(!) außer Kraft gesetzt. Das heißt, die Cha­ri­té hat fast 20 Jah­re benö­tigt, um sich mit einem Per­so­nal­rat zu die­sen The­men zu eini­gen. Dar­aus darf man wohl schlie­ßen, dass die Cha­ri­té sich bis­her gewei­gert hat, mit den gewähl­ten Ver­tre­tun­gen über Ver­bes­se­run­gen und Rechts­si­cher­heit für die Beschäf­tig­ten zu ver­han­deln. Das ken­nen wir aus den Tarif­ver­hand­lun­gen zu Ent­las­tung zur Genü­ge und zeigt noch ein­mal, die Cha­ri­té ist zwar ein öffent­li­cher Betrieb, wird aber wie jede gemei­ne Pri­vat­klit­sche geführt.“
  • Vit­amin C vom 05.12.2019: Tarif­ver­trag Jetzt – Die Tarif­ver­hand­lun­gen an der CFM gehen wei­ter… 
    “Die end­lo­se Geschich­te „Tarif­ver­hand­lun­gen mit der CFM“ nimmt lang­sam Gestalt an. Unse­re Tarif­kom­mis­si­on konn­te end­lich ein paar Zuge­ständ­nis­se abver­han­deln, doch das Wort TVÖD nimmt die CFM immer noch nicht in den Mund. Sie soll­te uns und sich selbst jede Men­ge Zeit erspa­ren, indem sie uns end­lich den Tarif­ver­trag gibt, der uns zusteht…“ Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 05.12.2019 externer Link, dar­un­ter auch:
    • Haben Sie auch ihr Bett­zeug mit­ge­bracht?
      “Schein­bar kommt der exter­ne Wäsche­ser­vice der CFM mit den vie­len Pati­en­tIn­nen und ihren dre­cki­gen Kis­sen und Bett­de­cken nicht hin­ter­her, so dass das ein oder ande­re Teil schein­bar ein­fach nur neu über­zo­gen wer­den kann. Viel­leicht soll­ten die Pati­en­tIn­nen dem­nächst dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, ihre eige­ne Bett­de­cke mit­zu­brin­gen?“
  • Vit­amin C vom 07.11.2019: Es gibt eine Gehalts­er­hö­hung… 
    “… aber lei­der nicht für alle. Der Mar­bur­ger Bund und die Cha­ri­té haben sich auf eine Ent­gel­t­er­hö­hung von 6,5% bis März 2022 geei­nigt. Wir freu­en uns für die Kolleg_​innen, doch es stellt sich die Fra­ge, war­um immer noch Beschäf­tig­te der Cha­ri­té, allen vor­an die CFM­ler, ohne Tarif­ver­trag und zu Alters­ar­muts­löh­nen arbei­ten müs­sen.“ Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 07. Novem­ber 2019 externer Link, dar­un­ter auch:
    • Und schon wie­der
      “Es ist schon erstaun­lich, wie die Cha­ri­té es jedes Jahr aufs Neue schafft: schon wie­der wur­de sie vom Fokus zu „Deutsch­lands bes­te Kli­nik 2020“ gekürt. Und wie jedes Jahr wur­de ver­ges­sen, die Mitarbeiter_​innen zu befra­gen bezüg­lich Per­so­nal­be­set­zung, Löh­ne oder der Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf.“
    • Cha­ri­té 2030
      “Es schau­ert einem kalt über den Rücken, wenn man die­sen Titel des neu ein­ge­lei­te­ten Stra­te­gie­pro­zes­ses im Intra­net lesen muss. All­zu sehr erin­nert es an die Agen­da 2010, die für die irgend­wann im Leben auf den Sozi­al­staat Ange­wie­se­nen immer wie­der zu Recht als Angriff auf ihre Wür­de emp­fun­den wur­de und wird. Wie bei den dama­li­gen Geset­zes­pa­ke­ten sind auch bei der Cha­ri­té 2030 die Betrof­fe­nen nicht beson­ders gefragt. In den acht beschrie­be­nen Schrit­ten zur Erstel­lung der Stra­te­gie kom­men die ca. 18.000 Beschäf­tig­ten des Kon­zer­nes nur ein­mal als Mit­wir­ken­de vor. Und zwar im 3. Schritt in Form einer Befra­gung. Sonst ist immer nur die Rede von Vor­stän­den, Füh­rungs­kräf­ten, Manage­ment. Wir sind also betrof­fen von der Stra­te­gie, dür­fen aber nicht mit­re­den. Ver­geb­lich suchen wir in der Beschrei­bung des Pro­zes­ses auch den Ein­fluss des Eigen­tü­mers und erst recht die Ein­be­zie­hung der Ber­li­ner Bevöl­ke­rung, der Kran­ken­kas­sen der Patient_​innenverbände usw. Schließ­lich heißt die Cha­ri­té nicht nur Uni, son­dern auch Kli­nik!“
  • Vit­amin C vom 10. Okto­ber 2019: Mehr Azu­bis – immer her damit! 
    Vivan­tes und Cha­ri­té wol­len ab 2025 auf einem neu­en Pfle­ge­cam­pus über 3000 Azu­bis auf ihren künf­ti­gen Gesund­heits­be­ruf vor­be­rei­ten. Neben Gesund­heits-pfle­ger_in­nen sol­len u.a. auch Logopäd_​innen, Phy­sio- und Ergotherapeut_​innen aus­ge­bil­det wer­den. Auf dem Cam­pus sol­len auch Wohn­hei­me, eine Biblio­thek, Unter­richts­räu­me sowie eine Kan­ti­ne ent­ste­hen. Im Zuge des Per­so­nal­man­gels mal eine echt gute Idee. Doch: bis­her wur­de die Finan­zie­rung noch nicht geklärt. Wir hof­fen nur, dass dies nicht wie bis­her über die Kran­ken­kas­sen­bei­trä­ge erfolgt – wir wis­sen was das für Aus­wir­kun­gen auf die Per­so­nal­be­set­zung hat!” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 10. Okto­ber 2019 externer Link, dar­un­ter auch:
    • So lang­sam ticken die Uhren bei der CFM
      Seit 2011 for­dern wir ein Ende des tariflosen Zustan­des an der CFM. Wir sahen und sehen nicht ein, dass der Cha­ri­té- Vor­stand auf unse­re Kos­ten den Göt­zen Schwar­ze Null anbe­tet. Die Jün­ger des Vor­stan­des namens Geschäfts­füh­rung hiel­ten uns hin: Ver­spre­chen, zu Ver­hand­lun­gen bereit zu sein, dann Urlaub statt Ver­hand­lun­gen, dann monat­li­che Ver­hand­lungs­run­den, dann wie­der Urlaub, dann gna­den­vol­le Mini-Lohn­er­hö­hun­gen nach Nase. Jetzt, 2019, ver­han­deln die Kolleg_​innen der Tarif­kom­mis­si­on ver.di erneut mit der Geschäfts­füh­rung, doch die hat noch immer nur ein­mal im Monat Zeit. In Ewig­keit… doch wir sind nicht im Para­dies, son­dern eben bei der CFM und dar­um for­dern wir bei der offen­sicht­li­chen Über­for­de­rung der Geschäfts­füh­rung eine Abkür­zung des Ver­fah­rens durch Ein­füh­rung des TVöD. Ab sofort. Gegen die Tarif­flucht sind ver­schie­de­ne Aktio­nen geplant. Am 25.10 gibt es eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung „TVöD/​TV‑L für alle ist kei­ne Uto­pie!“ im ver.di Haus (19Uhr, Pau­la-Thie­de-Ufer 10) und am 26.10 Tref­fen sich Kolleg_​innen vorm SPD Lan­des­par­tei­tag (ab 8Uhr, Hotel Inter­Con­ti­nen­tal Ber­lin, Buda­pes­ter Stra­ße 2).”
    • Wie­ner Per­so­nal­not
      Nicht nur in Deutsch­land wird das Pfle­ge­per­so­nal knapp, auch unse­re öster­rei­chi­schen Kolleg_​innen pfei­fen auf dem letz­ten Loch. Zu dem kras­sen Per­so­nal­man­gel kommt nun auch noch eine wei­te­re Unge­rech­tig­keit: Auf­grund einer Reform in der Ver­gü­tung neu­er Pfle­ge­kräf­te bekom­men die­se einen höhe­ren Lohn als alt­ein­ge­ses­se­ne ohne dass die­se die Mög­lich­keit haben, ins neue Lohn­sche­ma zu wech­seln. Daher sind am 24.9 meh­re­re hun­dert Kolleg_​innen in Wien auf die Stra­ße gegan­gen und sie wol­len auch in Zukunft wei­ter­hin pro­tes­tie­ren – für gerech­te Arbeits­be­din­gun­gen und Bezah­lung.”
  • Vit­amin C vom 12. Sep­tem­ber 2019: Unter dem (Wahl-)Deckel kocht es 
    SPD, CDU und DIE LINKE haben in Sach­sen und Bran­den­burg wie­der einen auf den Deckel bekom­men. Gleich­zei­tig sind die Befürch­tun­gen wahr gewor­den, die AfD ist ganz vor­ne gelan­det. Doch die Spit­zen­po­li­ti­ker von CDU bis LINKE haben nichts Bes­se­res zu tun, als sich sofort für die nächs­ten Regie­run­gen anzu­bie­dern. Auf­ge­schreck­te Wirt­schafts­ver­tre­ter for­dern, dass die neu­en (alten) Regie­run­gen mehr tun soll­ten für… Sie, die Wirt­schaft! Die gan­ze Sze­ne­rie ver­mit­telt eins: wei­ter wie bis­her. Die sozia­len Pro­ble­me wach­sen, die Umwelt geht zugrun­de und sie stop­fen sich die Taschen voll. Beim blo­ßen Zuschau­en kann einem schon übel wer­den.” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 12. Sep­tem­ber 2019 externer Link, dar­un­ter auch:
    • Es riecht schon nach Beschiss
      Denn der Deut­sche Pfle­gerat, ver.di und die Deut­sche Kran­ken­haus­ge­sell­schaft haben Eck­punk­te für die Ent­wick­lung eines neu­en Per­so­nal­be­mes­sungs-instru­men­tes erstellt. Ende 2019 soll die­ses dann dem Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um vor­ge­legt wer­den. Und die Poli­tik wird auf­ge­for­dert, die­ses Instru­ment dann in den Geset­zes­rang zu heben. Nun plötz­lich die­se Eile! Wenig Zeit für uns Betrof­fe­ne das Gan­ze prü­fend anzu­schau­en. Wie gesagt, das riecht doch nach… Die PPR als dama­li­ges Bemes­sungs­in­stru­ment ergab in den 90ern einen zusätz­li­chen Bedarf von meh­re­ren tau­send Pfle­ge­kräf­ten und die Poli­tik sah sich gezwun­gen zu reagie­ren. Wie? Die PPR wur­de aus dem Geset­zes­staus genom­men und schon konn­te die Per­so­nal­be­set­zung nicht mehr recht­lich durch­ge­setzt wer­den. Eine Bla­ma­ge für die Poli­tik. Die wer­den sie nicht noch ein­mal ris­kie­ren wol­len und wohl schlech­te Fest­le­gun­gen tref­fen. Es stinkt halt doch schon um die Ecke.”
  • Vit­amin C vom 15. August 2019: Glei­che Arbeit, glei­ches Geld! 
    Rund 100 lan­des­ei­ge­ne Unter­neh­men hat Ber­lin. Dazu gehö­ren z.B. die CFM oder die BT im Öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Und obwohl in allen Töch­tern die glei­che Arbeit geleis­tet wird wie in den Mut­ter­kon­zer­nen, gibt es hier zum Teil (noch) schlech­te­re Arbeits­be­din­gun­gen und Bezah­lung. Dage­gen hat sich eine Initia­ti­ve gebil­det von kämp­fe­ri­schen Kolleg_​innen aus Ber­lin: „Out­sour­cing und Befris­tun­gen ver­bie­ten“. Die CPPZ und auch der Bota­ni­sche Gar­ten Ber­lin haben gezeigt, dass alles mög­lich ist!” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 15. August 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 6. Juni 2019: Euro­pa­wahl – Ein Grund zum wei­ter demons­trie­ren! 
    Dar­in u.a.: Gericht­lich bestä­tigt: Für den gan­zen Tag “Bei der CFM gibt es eini­ges zu bespre­chen. Noch immer gibt es kei­nen Tarif­ver­trag. Vie­le Kolleg_​innen for­dern eine Ein­glie­de­rung der CFM in die Cha­ri­té. Die Löh­ne, las­sen für vie­le das The­ma Alters­ar­mut zur rea­len Bedro­hung wer­den. Viel zu weni­ge Kolleg_​innen nut­zen den ihnen zuste­hen­den Bil­dungs­ur­laub, obwohl Bil­dung auch von den Chefs immer wie­der als gaa­anz wich­tig bezeich­net wird. Die CFM­ler arbei­ten in einem Gesund­heits­sys­tem in dem Patient_​innen zu Kund_​innen erklärt wer­den und der Markt sei­ne Kräf­te wal­ten las­sen soll. Zudem möch­te und muss der Betriebs­rat den Kolleg_​innen regel­mä­ßig Bericht erstat­ten. Genau des­halb hat der Betriebs­rat für den 11.06.2019 eine ganz­tä­gi­ge Betriebs­ver­samm­lung ein­be­ru­fen. Doch den König_​innen der Geschäfts­füh­rung pass­te dies gar nicht. Sie woll­te die­se Form der Ver­samm­lung ver­bie­ten. Doch vor Gericht zogen sie den Kür­ze­ren. Dar­um 11.06.2019 ab 8 Uhr im CVK!” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 6. Juni 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 2. Mai 2019: Euro­pa, wer ist das?
    Dar­in u.a.: Es wird Zeit, dass wat pas­siert! “Die Zustän­de in der CFM wer­den uner­träg­li­cher und das machen die 11€, die wir uns hart erkämpft haben, auch nicht bes­ser. Immer mehr Kol­le­gIn­nen wer­den krank, vor allem in der Rei­ni­gung. Selbst die weni­gen Leih­ar­bei­te­rIn­nen, die zur Unter­stüt­zung geschickt wer­den, hal­ten es meist nicht mehr als drei oder vier Tage aus. Im Juli könn­ten wir wie­der anfan­gen, für bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und fai­re Löh­ne zu kämp­fen, denn was uns die Kämp­fe bei CPPZ, VSG und anders­wo gezeigt haben – die Bedin­gun­gen sind über­all schlecht. Die­se Kämp­fe haben aber auch gezeigt, dass Ver­bes­se­run­gen mög­lich sind – mit Ein­satz, Krea­ti­vi­tät und einem gro­ßen Maß an Streik­be­tei­li­gung!” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 2. Mai 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 4. April 2019: Wir müs­sen die Gro­ßen ent­eig­nen 
    Dar­in u.a.: Nun kommt die nächs­te Toch­ter: “Nach den Streiks bei CFM und CPPZ scheint’s auch in der Labor GmbH zu rumo­ren. Ein gro­ßer Teil der fast 550 (Neu)Beschäftigten wird gerin­ger ent­lohnt und hat schlech­te­re Arbeits­be­din­gun­gen als die Kolleg_​innen mit „alten“ Ver­trä­gen. Dass Per­so­nal ist sogar so knapp, das Men­schen aus dem Aus­land ange­heu­ert wer­den müs­sen… Das ken­nen wir doch, oder? PS: Juli 2019 scheint ein gutes Datum zu sein, aktiv zu wer­den. Da darf auch die CFM wie­der in den Arbeits­kampf.” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 4. April 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 7. März 2019: Die erkauf­te Ruhe im öffent­li­chen Dienst 
    Dar­in u.a.: CPPZ: Ohne sie bewegt sich nichts, und das mer­ken unse­re Patient_​innen seit Wochen. Gan­ze Abtei­lun­gen ste­hen ohne oder nur mit sehr ein­ge­schränk­tem Behand­lungs­an­ge­bot durch Therapeut_​innen da. Die Kolleg_​innen der Cha­ri­té Prä­ven­ti­ons- und Phy­sio­the­ra­pie Zen­trum GmbH (CPPZ) kämp­fen mit ihrem Streik um die Aner­ken­nung ihrer wert­vol­len Tätig­keit in Form der Anglei­chung an den TVöD. Cha­ri­té und die Geschäfts­füh­rung der CPPZ schie­ben die Schuld der Unter­ver­sor­gung den Strei­ken­den in die Schu­he. Dabei haben die CPPZler nicht nur end­lich eine bes­se­re Bezah­lung nach TVöD ver­dient. Sie erhö­hen bei Erfolg auch die Attrak­ti­vi­tät ihrer Beru­fe für den Nach­wuchs und erwer­ben sich somit einen hohen Ver­dienst um die Ver­sor­gung der Patient_​innen. Dazu benö­ti­gen sie auch wei­ter unse­re Unter­stüt­zung. In ihrem Akti­on­s­ka­len­der fin­det sich wohl für jede_​n die Gele­gen­heit Soli­da­ri­tät zu zei­gen. (…) Der Auf­stand der Töch­ter geht wei­ter! Die CPPZ ist seit Wochen im Streik. Bei der CFM geht’s im Juli wie­der los. Viel­leicht soll­ten wir CFM­ler unse­re Physiotherapeut_​innen mal besu­chen gehen, wie­der ein biss­chen Strei­k­luft schnup­pern und uns gemein­sam für unse­ren Kampf wapp­nen? (…) In der Mel­dung des Vor­stan­des der Cha­ri­té vom 27.02.2019 wird deut­lich, dass die­ser und die Geschäfts­füh­rung der CPPZ sich nicht einen Zen­ti­me­ter auf die Strei­ken­den zube­we­gen wol­len. Sie wol­len wei­ter die Therapeut_​innen mit Hun­ger­löh­nen abspei­sen und behaup­ten auch noch, dass die­se Bezah­lung weit über dem Markt­üb­li­chen liegt. Doch weder Phy­si­os noch Pfle­ge, Ärz­te oder Rei­ni­gungs­kräf­te arbei­ten für irgend­ei­nen Markt, son­dern für die Patient_​innen. Und dafür ist der TVöD wohl die min­des­te Gegen­leis­tung. Gleich­zei­tig wird deut­lich, dass der Vor­stand dem Beschluss des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses zur Inte­gra­ti­on der CPPZ in die Cha­ri­tè bis­her nicht nach­kommt. Die­ser Beschluss ist nicht dem Gut­wil­len der Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten geschul­det, son­dern dem Druck aus den Kli­ni­ken im Land Ber­lin und den vie­len, vie­len Töch­tern. Anschei­nend ist der Zeit­punkt gekom­men, die­sen Druck erneut zu erhö­hen, zusam­men zu ste­hen und sich nicht mit Pseu­do­lö­sun­gen à la 100%iger Toch­ter zufrie­den zu geben.” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 7. März 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 6. Febru­ar 2019: Koh­le- und Auto­in­dus­trie: Das Impe­ri­um schlägt zurück 
    Dar­in u.a.: Gefähr­dungs­an­zei­ge adé? “„Es erscheint uns jedoch sinn­voll, im Vor­feld zu einer Gefähr­dungs­an­zei­ge Kon­takt zu Vor­ge­setz­ten und Bereichs­ver­ant­wort­li­chen auf­zu­neh­men.“ Wer jetzt denkt, dies kommt von unse­rer PD, hat sich lei­der geirrt. Der Kli­nik­per­so­nal­rat rät uns, auf sofor­ti­ge schrift­li­che Gefähr­dungs­an­zei­gen zu ver­zich­ten. Bit­te was!? Dies ist eines unse­rer weni­gen Druck­mit­tel und Absi­che­run­gen, auf gefähr­li­che Arbeits­si­tua­tio­nen hin­zu­wei­sen. Wenn das weg­fällt, was dann? Erzählt uns dann unser Vor­ge­setz­ter, wir hät­ten gar nicht oder falsch infor­miert, wenn es zur nächs­ten Kata­stro­phe kommt?” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 6. Febru­ar 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 10. Janu­ar 2019: „Die fet­ten Jah­re sind vor­bei“… Moment: wel­che fet­ten Jah­re? 
    Dar­in u.a.: Spre­chen wir übers Geld “Land­auf, land­ab sin­gen die Kauf­leu­te in den Kli­nik- Chef­eta­gen das glei­che Lied. Kein Geld für ver­nünf­ti­ge Bezah­lung nach Tarif, kein Geld für aus­rei­chend Per­so­nal… Doch bevor uns jetzt die Trä­nen kom­men, schau­en wir mal genau­er hin – und sie­he, da fan­den sie doch noch Geld in der Scha­tul­le, um Streikbrecher_​innen Prä­mi­en anzu­bie­ten. Bis zu 590€ pro Per­son bei der CPPZ im Dezem­ber. Und in Cott­bus boten sie 30€ für Streik­bruch. Egal, her mit der Koh­le für alle, ver­nünf­ti­ge Bezah­lung für ver­nünf­ti­ge Arbeit und nicht nur für Streik­bruch. Die Cott­bus­ser Kli­nik­lei­tung ver­stieg sich statt­des­sen zu der Erklä­rung, der Streik sei „unver­hält­nis­mä­ßig“, weil die For­de­run­gen „der­art weit von unse­ren Vor­stel­lun­gen ent­fernt, dass man in Ver­hand­lun­gen kaum zu einer Lösung kommt“. Bäh, da kön­nen wir ja wirk­lich nur bre­chen – aller­dings nicht den Streik, denn der war offen­bar nötig.” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 10. Janu­ar 2019 externer Link
  • Vit­amin C vom 6. Dezem­ber 2018: „Gelb­wes­ten“ in Frank­reich: Wenn Not zu Wut und Wider­stand wird 
    Dar­in u.a.: Gerüch­te, Gerüch­te. “Derer gab es im Vor­feld der ver­gan­ge­nen Betriebs­ver­samm­lung der CFM vie­le. Eini­ge konn­ten dort auf­ge­klärt wer­den. Doch klar wur­de auch, das Kon­zept des Ver­schie­bens von Per­so­nal nach Guts­her­ren­ma­nier wird vom Manage­ment der Cha­ri­té und der CFM wei­ter umge­setzt. Kolleg_​innen wer­den in die CFM gestellt, ande­re keh­ren zur Cha­ri­té zurück, wie­der ande­re sol­len out­ge­sourct wer­den. Die­ses Kon­zept stand nie im Inter­es­se der Beschäf­tig­ten oder der Patient_​innen. Im Som­mer 2019 geht es in die nächs­te Run­de im Kampf um die Bin­dung der CFM an den TVöD. Dar­auf gilt es, sich gut vor­zu­be­rei­ten, damit wir dann auch dem Manage­ment von Cha­ri­té und CFM, wel­ches an die­sem Kon­zept fest­hält, zei­gen kön­nen, wo es hin­ge­hört: Auf den Mist­hau­fen.” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 6. Dezem­ber 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 8.11.2018: Vor 100 Jah­ren: als durch die Revo­lu­ti­on alles mög­lich schien 
    Dar­in u.a.: Ein gelun­ge­ner Auf­takt! “Ein Betrieb – ein Tarif­ver­trag stand auf dem Pla­kat hin­ter dem sich um die 70 Kolleg_​innen der CPPZ, dabei auch Gestell­te, zu ihrem ers­ten Warn­streik­tag ver­sam­mel­ten. End­lich! Die For­de­rung nach einem Ende des Lohn-dum­pings zeigt uns klar, das ist auch unser Kampf. Denn auch in der CFM, beim Labor Ber­lin oder der ZTB dient die Aus­glie­de­rung vor allem der radi­ka­len Kür­zung von Löh­nen. Auch an der Cha­ri­té selbst ver­su­chen die Chefs wei­ter zu spal­ten. Dar­um: Ein Betrieb – ein Tarif­ver­trag – ein Kampf! Ohne CCPZ, Cha­ri­té, CFM, CHS und all die ande­ren Töch­tern steht die Cha­ri­té still. Und wir haben alle die glei­chen Pro-ble­me: zu wenig Lohn, schlech­te Arbeits­be­din­gun­gen und kei­ne Aner­ken­nung. War­um also nicht mal gemein­sam raus?” Und wei­te­re inter­es­san­te The­men in Vit­amin C vom 8.11.2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 11. Okto­ber 2018: „Es ist nicht dei­ne Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär‘ nur dei­ne Schuld, wenn sie so bleibt„ 
    Dar­in u.a.: Flot­te Sprü­che mit Jens 1: “Wat ham wer wie­der jelacht. Neu­lich mein­te Minis­ter Spahn: “Wenn von einer Mil­li­on Pfle­ge­kräf­ten 100.000 nur drei, vier Stun­den mehr pro Woche arbei­ten wür­den, wäre schon viel gewon­nen”. Irgend­wie hat­te er dann aber sel­ber das Gefühl, das klingt etwas welt­fremd – so wie Glücks­bär­chi auf rosa Zucker­wat­te­wölk­chen. Also schob er noch nach: „Da müs­sen wir uns aber die Arbeits­be­din­gun­gen noch mal genau­er anschau­en.“ Weißt Du, Bär­chi – die schau­en wir uns jede Schicht erneut an. Und des­halb kön­nen wir dir eins ver­si­chern – vom Gucken allein wird’s nicht bes­ser.”; PPR 2.0 “wird in Abgren­zung zu Spahns soge­nann­ter Min­dest­be­set­zung von einem brei­ten Bünd­nis gefor­dert. Dazu gehö­ren der DGB oder auch das Akti­ons­bünd­nis Pati­en­ten­si­cher­heit. Könnt ihr euch noch erin­nern? Gefor­dert hat­ten wir an der Cha­ri­té eine pau­scha­le Beset­zung von 1 zu 5 oder 1 zu 2. Bekom­men haben wir die eh schon ange­wand­te PPR 1.0. Von Ent­las­tung ist nichts zu spü­ren. Ob 1.0 oder 2.0 die Grund­lo­gik dahin­ter, mensch­li­che Bedürf­nis­se im Bereich Pfle­ge nach Minu­ten zu berech­nen, bleibt bestehen. Die PPR wird uns immer dann um die Ohren gehau­en wer­den, wenn wir dar­auf ver­wei­sen, dass die Arbeit mit dem vor­han­de­nen Per­so­nal nicht zu schaf­fen ist.” sowie wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 11. Okto­ber 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 30. August 2018: Dei­ne Mud­da… wird unter­ver­sorgt! 
    Dar­in u.a.: Recht haben und Recht bekom­men Der Betriebs­rat der CPPZ hat für den 20.9. sei­ne nächs­te Betriebs­ver­samm­lung anbe­raumt. Sein gutes Recht, das der Arbeit­ge­ber gericht­lich unter­bin­den las­sen will. Die öffent­li­che Ver­hand­lung fin­det dazu am 4.9. um 12:30 Uhr im Raum 515 des Arbeits­ge­rich­tes am Mag­de­bur­ger Platz statt. Das CPPZ hat die teu­ren Arbeit­ge­ber­an­wäl­te – wir haben vor allem die Soli­da­ri­tät der Kolleg_​innen. Nutzt die Gele­gen­heit, die­se auch zahl­reich zu zei­gen.“ Und: “Arbeits­ge­richt für gute Pfle­ge. Ent­las­tung wol­len wir! Dele­ga­ti­on ärzt­li­cher Tätig­kei­ten haben wir! Das Arbeits­ge­richt Ber­lin hat nun aber erst­in­stanz­lich fest­ge­stellt, dass wir nicht ohne unse­re Zustim­mung ver­pflich­tet wer­den kön­nen, Tätig­kei­ten von Ärz­ten zu über­neh­men. Die Cha­ri­té wird bestimmt in Beru­fung gehen und ganz sicher ver­su­chen, heim­lich unse­re Zustim­mung zur Dele­ga­ti­on ärzt­li­cher Tätig­kei­ten ein­zu­ho­len. Also, Augen auf und erst­mal nix der­ar­ti­ges unter­schrei­ben.” sowie wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 30. August 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 5. Juli 2018: Klei­ner Streit um Grau­sam­kei­ten 
    Dar­in u.a.: “Es ist Streik­zeit. Es rumort im Pott: die Uni­kli­nik Düs­sel­dorf ist seit Diens­tag im Streik. Die Grün­de dafür ken­nen wir auch hier gut genug – per­ma­nen­te Über­las­tung wegen Per­so­nal­man­gels, 30 bis 36 Patient_​innen zu zweit im Spät­dienst oder Nacht­schich­ten allein. Schon 11 Tage Warn­streik haben die Kolleg_​innen in den ver­gan­ge­nen Wochen hin­ter sich, doch die Geschäfts­füh­rung ist nicht bereit zu ver­han­deln. Gleich­zei­tig gibt es Warn­streiks am Esse­ner Uni­kli­ni­kum für eine Min­dest­be­set­zung. War­um strei­ken wir nicht ein­fach mal alle zusam­men? Die glei­chen For­de­run­gen haben wir ja.”
    Und: “Soli­da­ri­tät mit den Strei­ken­den bei Hal­berg-Guss. Bei Hal­berg-Guss in Leip­zig und Saar­brü­cken wer­den Motor­blö­cke und Kar­dan­wel­len für die Auto­mo­bil­in­dus­trie gefer­tigt, u.a. für VW und Opel. Nun möch­ten die Bos­se den Stand­ort in Leip­zig mit 700 Beschäf­tig­ten schlie­ßen und in Saar­brü­cken 300 der 1.500 Kolleg_​innen ent­las­sen. Die Kolleg_​innen dort kämp­fen seit zwei Wochen ent­schlos­sen dage­gen. Laut Spre­che­rin von VW ist der Streik in der Pro­duk­ti­on zu spü­ren. Der Streik wird ent­schlos­sen geführt. Durch eine Blo­cka­de gelang es den betrof­fe­nen Kolleg_​innen in Leip­zig, die Aus­lie­fe­rung von bereits fer­tig­ge­stell­ten Motor­blö­cken für min­des­tens eine Woche zu ver­hin­dern, bevor die Blo­cka­de durch eine Hun­dert­schaft der Poli­zei auf­ge­löst wur­de. Zuvor waren Ver­su­che, die Ein­fahrt zu räu­men, am Wider­stand der Kolleg_​innen geschei­tert. Wir sagen wei­ter so, lasst euch nicht unter­krie­gen!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 5. Juli 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 7. Juni 2018: Voll­be­schäf­ti­gung… wäre voll gut 
    Dar­in u.a.: “Streik bei der VSG zunächst been­det. Nach 51 Tagen ende­te der Streik unse­rer Kolleg_​innen bei der Vivan­tes Ser­vice Gesell­schaft. Und das mit deut­li­chen Ver­bes­se­run­gen bei Lohn und Urlaub. Nach­zu­le­sen bei ver.di. Auch wenn noch immer nicht der TVöD durch­ge­setzt ist, haben sie mit ihrem Behar­rungs­ver­mö­gen eini­ges erreicht. Wie viel mehr hät­ten wir gemein­sam durch­set­zen kön­nen, wenn CFM und VSG, wenn Cha­ri­té und Vivan­tes, wenn CPPZ und Vivan­tes Therapeut_​innen sich nicht künst­lich tren­nen las­sen. Und bei Vivan­tes gab es sogar noch ein Zei­chen dar­über hin­aus. Pfle­ge­kräf­te waren zumin­dest am Ende des Arbeits­kamp­fes zum Soli­da­ri­täts­streik auf­ge­ru­fen. Noch eher sym­bo­lisch, aber die­se Art des Zusam­men­hal­tes wer­den wir nicht wie­der ver­ges­sen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 7. Juni 2018 externer Link, sie­he zu VSG unser Dos­sier Vivan­tes-Ser­vice­toch­ter VSG: Beleg­schaft berei­tet Streik vor – und die Rol­le von ver.di
  • Vit­amin C vom 09.05.2018: Zwei­hun­dert Jah­re Karl Marx – Sind sei­ne Ideen ver­al­tet? 
    Dar­in u.a.: Sie machen sich die Welt… “Der Cha­ri­té wird vom Laget­si Druck gemacht, die gesetz­li­che Pau­sen­re­ge­lung ein­zu­hal­ten. Die Cen­trums­lei­tun­gen müs­sen dafür die Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen. Das kön­nen sie nicht. Dar­um wol­len sie uns zwin­gen, nicht zu doku­men­tie­ren, wenn wir wie­der mal kei­ne Pau­se neh­men konn­ten. Nur das bezweckt ihre der­zei­ti­ge Kam­pa­gne auf den Sta­tio­nen. Dar­um ein paar Erin­ne­run­gen: Die Pau­se darf höchs­tens in zwei Abschnit­te á 15 Minu­ten auf­ge­teilt wer­den. In neun Stun­den steht uns eine Pau­se von 45 Minu­ten zu! In der Pau­se wird kei­ne Bereit­schaft geschul­det, auch nicht für Fra­gen von angeb­li­chen Pau­sen­ab­lö­sun­gen. Eine Nacht allein heißt, ohne Pau­se zu arbei­ten. Die Ziga­ret­te mit dem Sta­ti­ons­te­le­fon am Ohr ist kei­ne Pau­se. Das Sit­zen und War­ten auf die Klin­gel ist eben­so kei­ne, wie das Essen am PC. In der Pau­se ist man ein­fach gar nicht da. Dar­um kann auch kei­ne Ser­vice­kraft als Pau­sen­ab­lö­sung für eine Pfle­ge­fach­kraft ein­ge­setzt wer­den. Wir befürch­ten, dass das die PD trotz ihres der­zei­ti­gen Stu­di­ums nicht ler­nen wird, dar­um müs­sen wir unse­re Pau­sen sel­ber durch­set­zen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 09.05.2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 12. April 2018: Fran­zö­sisch für Anfän­ger: Tous ensem­ble! [alle gemein­sam!] 
    Dar­in u.a.: “Ber­li­ner Modell zuguns­ten der VSG. Da ab dem 11.04.2018 die Kolleg_​innen der Vivan­tes Ser­vice Gesell­schaft (VSG) erneut in den Streik zur Durch­set­zung eines am TVöD ori­en­tier­ten Tarif­ver­tra­ges tre­ten, ist Soli­da­ri­tät drin­gend gefor­dert. Zu rech­nen ist damit, dass ins­be­son­de­re die Beschäf­tig­ten der CFM- Ste­ris bald Sie­be aus den Vivan­tes-Häu­sern zur Bear­bei­tung bekom­men. Soll­te das pas­sie­ren, wen­det euch bit­te umge­hend an euren Betriebs­rat und holt euch Rat, um Streik­bre­cher­ar­bei­ten zu ver­hin­dern. Und wer sich nicht traut, aktiv zu wer­den, könn­te sei­ne Aus­sich­ten auf eine Kur durch Arzt­be­su­che ver­bes­sern.
    Stell dir vor, es ist Warn­streik an der Cha­ri­té…
    und kei­ner weiß es. Die gkl, zum Beam­ten­bund gehö­rend, rief bereits am 14.03.18 zum Warn­streik und zur Demo am 09.04 auf. Das aller­dings so lei­se, dass selbst die Mit­glie­der dies kaum mit­be­ka­men. Für den 10.4.18 rief dann ver.di zum Warn­streik auch an der Cha­ri­té auf. Doch auch die­ser Auf­ruf war sehr ver­hal­ten. So dürf­ten für die Pfle­ge nur nament­lich benann­te Kolleg_​innen strei­ken. Min­des­tens gefor­dert sind: 6% mehr Lohn, Anhe­bung des Nacht­ar­beits­zu­schla­ges, Erhö­hung der Aus­zu­bil­den­den­ver­gü­tung, Erhö­hung des Wech­sel­schich­tur­lau­bes usw. Ver­zicht und Kom­pro­mis­se haben wir lan­ge genug gehabt, nun sind wir dran. Wir haben kei­ne Zeit zu ver­lie­ren, dar­um muss zukünf­tig jeder (Warn)streiktag in jedem Streik­be­trieb zu spür­ba­ren Ein­schrän­kun­gen der Leis­tun­gen füh­ren. Denn wir wol­len nicht nur spie­len
    …” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 12. April 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 15. März 2018: Esse­ner Tafel: Der eigent­li­che Skan­dal 
    Dar­in u.a.: “Zeit wird es! Die CFM hebt den Stun­den­lohn nun auf 11€ an. Damit blei­ben die Löh­ne weit unter TVöD-Niveau und Charitè/​CFM schi­cken wei­ter wil­lent­lich die Kolleg_​innen in die Alters­ar­mut. Im Gegen­zug ver­zich­tet ver.di bis Mit­te 2019 auf Streik­maß­nah­men, um Lohn­er­hö­hun­gen durch­zu­set­zen. Na gut, nun muss es in den kom­men­den Mona­ten um unse­re Arbeits­be­din­gun­gen gehen. Wir begin­nen hier mal mit der Samm­lung von For­de­run­gen für einen nun zu erkämp­fen­den Man­tel­ta­rif­ver­trag: Min­des­tens 30 Tage Urlaub für alle von uns, Aus­schluss befris­te­ter Ein­stel­lun­gen, Beschrän­kung der Rei­ni­gungs­flä­chen, Zah­lung ver­mö­gens­wirk­sa­mer Leis­tun­gen in Höhe der Dif­fe­renz von 11€ zum TVöD… Bit­te ver­voll­stän­di­gen, Tarif­kom­mis­si­on bil­den, als Gewerk-schaf­ter und Nicht­ge­werk­schaf­ter den Streik vor­be­rei­ten. Gie­be, Mül­ler und dem Ein­häu­pl kei­ne Ruhe las­sen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 15. März 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 1. März 2018: Ihr „Fach­kräf­te­man­gel“ ist unse­re Stär­ke! (Cha­ri­té) 
    Dar­in u.a.: “Reden ist Sil­ber, Strei­ken ist Gold. Die Kolleg_​innen der VSG set­zen nun end­lich ihre Tarif­ver­hand­lun­gen mit der Geschäfts­füh­rung fort. Nächs­ter Ter­min ist der 07.03.2018. Sie for­dern noch immer min­des­tens 90% des TVöD-Levels und schritt­wei­se Anglei­chung an den Flä­chen­ta­rif­ver­trag. TVöD! Genau das for­dern wir doch auch an der CFM! Da bie­tet es sich doch an, wie­der gemein­sam aktiv zu wer­den und bei unse­rer Gewerk­schaft gemein­sa­me Streik­ta­ge durch­zu­set­zen. Denn vom Reden und Ver­han­deln allein, las­sen sich die Chefs nicht über­zeu­gen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 1. März 2018 externer Link
    Und auch: “Nicht ver­pas­sen Am 14.03.2018, um 13 Uhr ist Betriebs­ver­samm­lung der CFM. Es soll u.a. über die aktu­el­len Tarif­ver­hand­lun­gen gespro­chen wer­den. Geht hin und bestimmt mit, wie es wei­ter gehen soll.”
  • Vit­amin C vom 15. Febru­ar 2018: Ein Koali­ti­ons­ver­trag, ein Tarif­ver­trag für die Metaller_​innen… Und alles wird bes­ser? 
    Dar­in u.a.: “Wir begeh­ren nicht, wir for­dern! In aller Mun­de ist das seit Anfang Febru­ar gestar­te­te Volks­be­geh­ren für eine Min­dest­be­set­zung der Pfle­ge in Ber­lin. Die For­de­run­gen des Begeh­rens über­zeu­gen viel­leicht nicht alle hun­dert­pro­zen­tig, doch ist es ein kon­kre­ter Anfang, end­lich die Situa­ti­on in der Pfle­ge zu ver­bes­sern. Auch gibt es die Mög­lich­kei­ten mit Kolleg_​innen, Fami­lie, Freun­den und Bekann­ten über die Situa­ti­on bei uns zu dis­ku­tie­ren und klar zu machen, was wir wirk­lich brau­chen. Doch wir müs­sen auch dar­an den­ken, dass wir nichts geschenkt bekom­men. Ein paar Unter­schrif­ten über­zeu­gen die Politiker_​innen noch lan­ge nicht, auch tat­säch­lich etwas zu ändern! Aber stellt euch mal vor, was wäre, wenn alle Kli­ni­ken in Ber­lin in den Streik gehen wür­den?” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 15. Febru­ar 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 1. Febru­ar 2018: Deutsch­land und Tür­kei Hand in Hand 
    Dar­in u.a.: “Ein Betrieb, ein Tarif­ver­trag. Die CFM gehört nun bald zu 100% der Cha­ri­té. Für vie­le von uns Cha­ri­té­lern war schon immer klar, wir arbei­ten in einem Betrieb und gehö­ren zusam­men. Schluss mit der Spal­tung. Ob Ärz­tin, Rei­ni­gungs­kraft oder Schwes­ter. Ein Tarif­ver­trag für uns alle in der Cha­ri­té. Wir fin­den, es ist nun an der Zeit, den Kolleg_​innen in der CFM für ihren muti­gen Beschluss auf die Schul­ter zu klop­fen und mit ihnen zu dis­ku­tie­ren, wie wir gemein­sam für einen Tarif­ver­trag an der Cha­ri­té und Ent­las­tung in allen Berufs­grup­pen kämp­fen kön­nen. Bei der Arbeit, in den Pau­sen, bei den Gewerk­schafts­tref­fen oder in der Sport­grup­pe.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 1. Febru­ar 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 18. Janu­ar 2018: CDU/​CSU und SPD – Haupt­sa­che regie­ren!
    Dar­in u.a.: “Lie­ber Nein sagen… Das Ange­bot der CFM vom letz­ten Jahr steht immer noch im Raum: drei Jah­re Lauf­zeit für 11€ (bzw. 11,50€). Für ca. 1600 Kolleg_​innen ist dies zwar eine Lohn­er­hö­hung (das muss man sich mal vor­stel­len!), doch wird die­ser Tarif­ver­trag uns für gan­ze drei Jah­re die Hän­de bin­den. Auch ohne TV wer­den die­se 11€ wahr­schein­lich frü­her oder spä­ter durch­ge­setzt wer­den (Mül­ler hat‘s ins Spiel gebracht). War­um also jetzt die Hän­de in den Schoß legen, wenn das Kon­sor­ti­um uns Ende 2018 end­lich ver­lässt, die Gestell­ten bald ihren Sta­tus ver­lie­ren (und poten­ti­el­le Ver­bün­de­te wer­den) und die Kämp­fe an der Cha­ri­té, bei der VSG und Vivan­tes wei­ter­ge­hen?…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 18. Janu­ar 2018 externer Link
  • Vit­amin C vom 14. Dezem­ber 2017: Regie­rungs­bil­dung? Schö­ne Besche­rung! 
    Dar­in u.a.: Oh du fröh­li­che, oh du gna­den­brin­gen­de Streik­zeit!
    Letz­ten Frei­tag und Mon­tag wur­de wie­der gestreikt an der CFM – für eine Lohn­er­hö­hung, die nicht an einem TV mit drei Jah­ren Lauf­zeit gebun­den ist. Am Mon­tag waren dafür wie­der ca. 150 Kolleg_​innen drau­ßen, um der CFM Druck zu machen. Die Lohn­er­hö­hung kann nur ein ers­ter Schritt sein. Gie­be hat in der BV ange­kün­digt, dass auch 2019 nach dem Aus­tritt des Kon­sor­ti­ums die CFM wirt­schaft­lich blei­ben muss und er vor Teil­aus­glie­de­run­gen wahr­schein­lich nicht zurück schreckt. Der Kampf ist noch nicht vor­bei! War­um nicht Cha­ri­té, Vivan­tes und die VSG mit ins Boot holen – gekämpft wird schließ­lich über­all. Wir alle arbei­ten in Kran­ken­häu­sern und haben die­sel­ben beschei­de­nen Arbeits­be­din­gun­gen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 14. Dezem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 30. Novem­ber 2017: Kon­zer­ne wie Sie­mens: Sie bekom­men den Hals nicht voll genug! 
    Dar­in u.a.: “Her mit dem Über­schuss… Die Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen haben auch 2017 einen Über­schuss erwirt­schaf­tet. Ihre Rück­la­gen belau­fen sich nun auf ca. 20 Mrd. Euro. Auch wenn wir wis­sen, dass auch die­ses Geld nicht aus­rei­chen wird, um genü­gend Pfle­ge­kräf­te, Phy­si­os, Rei­ni­gungs­kräf­te usw. zu bezah­len, mel­den wir hier schon mal unse­re Ansprü­che an. Wir geben uns erst zufrie­den, wenn das gesam­te Gesund­heits­sys­tem so umstruk­tu­riert ist, dass es nicht mehr den Markt­prin­zi­pi­en und dem Stre­ben nach Gewin­nen unter­wor­fen ist. Dar­um ist es ein wich­ti­ger Schritt zu ver­hin­dern, dass sich die Unter­neh­mer die­ses Geld aneig­nen und sich noch weni­ger an einem soli­da­ri­schen Absi­che­rungs­sys­tem betei­li­gen. Aus ihren Krei­sen hören wir schon wie­der die gie­ri­ge Lei­er von den zu hohen Lohn­ne­ben­kos­ten, die unbe­dingt gesenkt wer­den müs­sen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 30. Novem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 16. Novem­ber 2017: Ein Para­dies für alle! 
    Dar­in u.a.: “Wer trägt die Ver­ant­wor­tung? Den Kol­le­gen in Düs­sel­dorf ist gera­de gericht­lich ver­bo­ten wor­den, für einen Tarif­ver­trag Ent­las­tung, also für mehr Per­so­nal, in den Warn­streik zu tre­ten. Begrün­dung dafür ist mal wie­der die angeb­li­che „Unver­hält­nis­mä­ßig­keit“. Es wäre die Schlie­ßung von Sta­tio­nen mit „Pati­en­ten mit Krebs­er­kran­kun­gen, Unfall­fol­gen, Hirn­tu­mo­ren oder nach fri­schen Ope­ra­tio­nen“ gefor­dert wor­den. Das gehe nun wirk­lich nicht. So sehr wir auch suchen. Wir haben kein Ur-teil gegen die Klinikmanager_​innen oder Pfleg­di­rek­to­ren der Kli­ni­ken gefun­den, die dafür mit­ver­ant­wort­lich sind, dass Patient_​innen wegen Per­so­nal­man­gels auf opti­ma­le oder auch nur aus­rei­chen­de Pfle­ge ver­zich­ten müs­sen. In Düs­sel­dorf ste­hen auch die Kolleg_​innen der Ser­vice­toch­ter im Arbeits­kampf. Nun muss sich bewei­sen, dass Schwes­ter und Putz­kraft eng zusam­men ste­hen und mit­ein­an­der Streiks durch­set­zen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 16. Novem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 2. Novem­ber 2017: Arm trotz Arbeit, obdach­los trotz lee­rer Woh­nun­gen 
    Dar­in u.a.: “War­ten auf Jamai­ka? „Was ist ver­di und was wol­len wir errei­chen?“ Wem die­ser Tages­ord­nungs­punkt für die nächs­te CFM-ver­di-Klau­sur ein wenig ori­en­tie­rungs­los klingt, dem geben die neu­es­ten Erklä­run­gen vom ver­di-Bun­des-Bsirs­ke wei­te­res Fut­ter für Beden­ken. Wir kämp­fen also für Ent­las­tung durch mehr Per­so­nal an den Kli­ni­ken – außer da, wo die Arbeit­ge­ber Bereit­schaft zu Gesprä­chen signa­li­sie­ren – da ver­han­deln wir sie gna­den­los an die Wand. Und statt wei­ter über Arbeits­kampf spricht Kol­le­ge Vor­sit­zen­der lie­ber über „For­de­run­gen an die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen“. Klingt bei­na­he so, als wären wir als Streik-Tiger gestar­tet und enden als Bett­vor­le­ger vor dem Kanz­ler­amt. Aber zum Glück ist ver­di ja eine demo­kra­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on, in der wir auch ande­re Optio­nen dis­ku­tie­ren kön­nen. Zum Bei­spiel den Vor­schlag des Pfle­gers, der die Kanz­le­rin im Wahl­kampf mit dem Pfle­ge­not­stand genervt hat. Der rief jetzt in ver­schie­de­nen Medi­en zu „poli­ti­schen Streiks für mehr Pfle­ge“ auf. Nur mal so zum drü­ber dis­ku­tie­ren – dann klappts auch mit den For­de­run­gen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 2. Novem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 19. Okto­ber 2017: Ein Sys­tem, das nicht nur Pilo­ten krank macht 
    Dar­in u.a.: “Ande­re Län­der, glei­che Pro­ble­me der Beschäf­tig­ten… Rund 20 Ärz­te eines War­schau­er Kin­der­kran­ken­hau­ses hun­gern für bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen im pol­ni­schen Gesund­heits­sys­tem. Auch Mitarbeiter_​innen der Medi­zin­bran­che in ande­ren Städ­ten kün­dig­ten an, sich dem seit mehr als zwei Wochen dau­ern­den Hun­ger­streik anzu­schlie­ßen, wie der pol­ni­sche Rund­funk am Diens­tag berich­te­te. Die Zustän­de an pol­ni­schen Kran­ken­häu­sern hat­ten immer wie­der für Schlag­zei­len gesorgt, so als meh­re­re Assis­tenz­ärz­te durch Über­ar­bei­tung star­ben. Ob in Deutsch­land, ob in Polen, unse­re Rech­te müs­sen wir uns sel­ber holen…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 19. Okto­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 5. Okto­ber 2017: Die Wahl ist vor­bei – und nun wei­ter so? 
    Dar­in u.a.: “Per­so­nal­not bei ver­di? Seit Wochen ist es ruhig gewor­den um den Arbeits­kampf der CFM. Gie­be sagt sogar, er hät­te schon seit Wochen einen Ver­trag auf dem Tisch lie­gen, der ab dem 1. Dezem­ber 11 Euro pro Stun­de für jeden Kol­le­gen der CFM vor­sieht. Doch kei­ner von ver­di käme vor­bei zum Unter­schrei­ben. Also mona­te­lang ver­han­delt und dann schreibt Gie­be einen Ver­trag für sich allein? Das hört sich doch sehr nach einer Pos­se an. Die sich auch dar­in zeigt, dass die Gewerk­schaft ver.di uns nicht nur wei­te­re Streik­ta­ge ver­sagt, son­dern auch ohne Infor­ma­tio­nen dies­be­züg­lich lässt. Dies selbst ange­sichts der Streik­ak­ti­on unse­rer Kolle_​innen in der Pfle­ge. Wann nimmt ver.di den Fuß von der Brem­se?” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 5. Okto­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 21. Sep­tem­ber 2017: Schon wie­der Mer­kel? 
    Dar­in u.a.: “Fra­gen einer strei­ken­den Kran­ken­schwes­ter
    War­um strei­ken wir nicht gemein­sam mit den Kolleg_​innen der CFM? War­um strei­ken wir nicht zusam­men mit den Kolleg_​innen von Vivan­tes? War­um strei­ken wir nicht unbe­fris­tet? War­um gestal­ten wir den TV-GS nicht kom­plett neu? Begon­nen haben wir doch mit den immer noch aktu­el­len For­de­run­gen: 1:5, 1:2 und kei­ne Nacht allein! War­um sich also mit weni­ger zufrie­den geben? (…)
    Ein Haus, eine Beleg­schaft, ein Kampf!
    Ganz vie­le die­ser Berufs­grup­pen sind in die CFM aus­ge­glie­dert. Hier ist unser ers­ter Schritt die Ver­bes­se­rung der Lohn­be­din­gun­gen. Der Kampf der Cha­ri­té und CFM Beschäf­tig­ten hat gleich­zei­tig begon­nen und hat im End­ef­fekt den glei­chen Adres­sa­ten und die glei­chen Pro­ble­me. Wäh­rend CFM und VSG Kolleg_​innen sinn­vol­ler­wei­se gemein­sa­me Streik­ta­ge und Kund­ge­bun­gen orga­ni­sie­ren, kämp­fen wir an CFM und Cha­ri­té noch getrennt. Wir dür­fen es nicht zulas­sen, dass der Cha­ri­té es wei­ter­hin gelingt uns als getrenn­te Beleg­schaf­ten zu behan­deln. Das Modell 100% Toch­ter ist Augen­aus­wi­sche­rei, solan­ge wir unter­schied­li­che Tari­fe haben.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 21. Sep­tem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 7. Sep­tem­ber 2017: Sicher­heit? Für wen denn, bit­te? 
    Dar­in u.a.: “Und noch immer das alte Lied! Dass die Cha­ri­té Pro­ble­me hat, allen an der Gesund­heits­ver-sor­gung Betei­lig­ten, also auch den CFM­lern, TVÖD-Löh­ne zu zah­len, liegt natür­lich auch an der Finan­zie­rung des Kli­nik­be­trie­bes. Wäh­rend pri­va­te Kli­nik­be­trei­ber dank DRGs immer mehr Geld aus dem Sys­tem als Gewin­ne her­aus zie­hen, wird noch immer das Lied gesun­gen, dass weni­ger Per­so­nal für immer mehr Patient_​innen und Dum­ping­löh­nen not­wen­dig sind, um eine Kos­ten­stei­ge­rung für den Betrieb der Kli­ni­ken bei Kran­ken­kas­sen und Staat zu ver­hin­dern. Doch so alt die Wei­se auch ist, sie wird nicht wah­rer, denn die Kos­ten der Kas­sen für den Betrieb von Kli­ni­ken stei­gen und stei­gen. Gleich­zei­tig nimmt die Zahl der Kli­ni­ken auch noch ab. Es han­delt sich also weni­ger um einen Gas­sen­hau­er, son­dern um ein Schlaf­lied, wel­ches uns ein­schlä­fern und ver­ges­sen machen soll.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 7. Sep­tem­ber 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 13. Juli 2017: G20 in Ham­burg: Das war der Gip­fel! 
    Dar­in u.a.: “Vor­stand in Angst. Wie sehr der Vor­stand der Cha­ri­té sich davor fürch­tet, dass die ach so wert­ge­schätz­ten Beschäf­tig­ten wirk-lich mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men und sich dar-über viel­leicht ihrer Gemein­sam­kei­ten bewusst wer­den, zeigt die Mel­dung des Fakul­täts­per­so­nal­ra­tes. Die drei Per­so­nal­rä­te der Cha­ri­té woll­ten ent­spre­chend dem Uni­ver­si­täts­me­di­zin­ge­setz zu einer gemein­sa­men Per­so­nal­ver­samm­lung ein­la­den. Doch die Cha­ri­té will dies nicht zulas­sen und ver­wei­gert die Aner­ken­nung die­ser gemein­sa­men Per­so­nal­ver­samm­lung als Arbeits­zeit. Das Schla­ckern in den Knien der Chefs ist umso auf­fäl­li­ger, als es um ein recht unver-fäng­li­ches The­ma gehen soll­te, die VBL. Also Per­so­nal­rä­te, für eine Per­so­nal­ver­samm­lung mit dem The­ma: Wie holen wir uns unse­re Cha­ri­té zurück? spen­den wir ger­ne 2, 3 Stun­den von unse­rer rot­be­am­pel­ten Über­stun­den­lis­te.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 13. Juli 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 29. Juni 2017: Todes­ur­sa­che: Armut & Pro­fit­gier 
    Dar­in u.a.: ” Mit­glied bei ver.di? Ist man ein Sol­ches, dann weiß man noch gar nichts vom Beschluss, die Cha­ri­té in den KAV ein­tre­ten zu las­sen. Und damit konn­te auch noch nicht dis­ku­tiert wer­den: Im TVÖD fin­det sich kei­ne Rege­lung zu Min­dest­be­set­zung und Gesund­heits­schutz, wann begin­nen wir also, die­se Rege­lun­gen als deut­li­che Ver­bes­se­rung des TV-GS an der Cha­ri­té durch­zu­set­zen? Wie ver­hin­dern wir einen Kuh­han­del, bei dem die Fest­le­gung von Min­dest­be­set­zun­gen dem Erhalt von Rege­lun­gen aus dem TV‑C geop­fert wird? Wie nut­zen wir den Ein­tritt der Cha­ri­té in den KAV für gemein­sa­me Kämp­fe? Denn mehr Per­so­nal tut in allen Häu­sern not! Die Cha­ri­té flüch­tet vor unse­ren For­de­run­gen in den schein­ba­ren Schutz eines gro­ßen Ver­ban­des. Wie über­win­den wir die immer wie­der geschür­te Spal­tung zwi­schen den ver­schie­de­nen Berufs­grup­pen in der Cha­ri­té? Und nicht zu-letzt: Wann gibt es das nächs­te Tarif­be­ra­ter – Tref­fen? PS: Wann end­lich unter­stüt­zen wir die CFM-Kol­le­g_in­nen durch gemein­sa­men Streik?” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 29. Juni 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 15. Juni 2017: Wahl­kampf­ver­spre­chen… und wie wir etwas errei­chen! 
    Dar­in u.a.: “Soli­da­ri­tät ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße
    Der Mar­bur­ger Bund und die Cha­ri­té haben sich nun auf ein Eck­punk­te­pa­pier für einen neu­en Tarif­ver­trag geei­nigt. Ende Juli sol­len dann die linea­ren Ent­gel­t­er­hö­hun­gen gel­ten. Das Signal, wel­ches die Geschäfts­füh­rung damit an alle ande­ren Berufs­grup­pen an der Cha­ri­té (bspw. an die strei­ken­den CFM­ler) sen­det, ist klar. Wir soll­ten jedoch auf die-sen plum­pen Ver­such uns gegen­ein­an­der aus­spie­len zu las­sen, nicht rein­fal­len. Natür­lich macht die Ärz­te­schaft auch einen Kno­chen­job und hat dafür Lohn­er­hö­hun­gen ver­dient. Und für die CFM­ler und Pfle­gen­den ist eben nicht weni­ger Geld da, nur weil die Ärz­te nun ein biss­chen mehr bekom­men, son­dern weil die Chefs und die Poli­tik es so wol­len und immer weni­ger Geld in das Gesund­heits­sys­tem inves­tie­ren. Den­noch sind wir natür­lich der Ansicht, dass auch die Ärz­te ger­ne etwas mehr prak­ti­sche Soli­da­ri­tät zei­gen kön­nen. Wie? Na, zum Bei­spiel indem sie beim nächs­ten CFM-Streik die Pfle­gen­den nicht mehr dazu anhal­ten, Streik­bre­cher­ar­bei­ten (Pati­en­ten­trans­por­te etc.) durch­zu­füh­ren, son­dern statt­des­sen bei der CFM-Lei­tung Druck machen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 15. Juni 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 1. Juni 2017: Trump und Mer­kel: Zwei Gesich­ter des­sel­ben Sys­tems
    Dar­in u.a.: “Der Kampf geht wei­ter! Unse­re Kolleg_​innen von der CFM waren 10 Tage im Streik und lei­der konn­te kei­ne Mehr­heit für die­sen Streik gewon-nen wer­den. Doch der Kampf ist des­we­gen noch nicht vor­bei! Jetzt ist es wich­tig, mit unse­ren nicht-strei­ken­den Kolleg_​innen zu dis­ku­tie­ren und Fra­gen zu stel­len. War­um sind sie nicht raus­ge­kom­men? Wofür haben wir gestreikt? Und war­um lohnt es sich, mit­zu­ma­chen? Was kön­nen wir unter­neh­men, dass es an der CFM nicht nur schlim­mer wird? Vie­le Bei­spie­le zei­gen uns näm­lich heu­te schon, dass auch eine 100%ige Toch­ter kei­ne Garan­tie für gute Löh­ne und gerech­te Arbeits­be­din­gun­gen sind. So kön­nen wir gemein­sam für jedes Pro­blem, wel­ches uns vom Streik abhält, eine Lösung zu fin­den.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 1. Juni 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 18. Mai 2017: Wir kön­nen uns die Rei­chen nicht mehr leis­ten
    Dar­in u.a.: “Ver­kehr­te Welt. War ja klar. Kaum for­dern die Kolleg_​innen der CFM Löh­ne wie die Cha­ri­té­ler, schreit alles gleich auf: Wer soll das bezah­len? Der Cha­ri­té droht ein Mil­lio­nen­de­fi­zit! Ja und? Wel­cher Depp kam denn bit­te auf die Idee, Gesund­heit zur Ware machen zu müs­sen? Wir müs­sen raus aus die­ser Logik, dass das Gesund­heits­we­sen wirt­schaft­lich sein muss! Mal ganz davon abge­se­hen, dass seit der CFM Grün­dung die Kolleg_​innen und Patient_​innen die Kos­ten für die­se „Wirt­schaft­lich­keit“ und dafür, dass sich ein­zel­ne Kon­zer­ne die Taschen voll­stop­fen dür­fen, tra­gen müs­sen! Da sorg­te sich in den gan­zen Jah­ren auch kein Schwein drum. Die CFM hat­te den Auf­trag, bis 2010 über 140 Mil­lio­nen Euro ein­zu­spa­ren und die­sen hat sie auch erfüllt! Nun zu jam-mern, dass zu den jähr­li­chen Mehr­kos­ten für die höhe­ren Löh­ne noch die Beträ­ge für die Umstel­lung des Betriebs und den Rück­kauf der Fir­men­an­tei­le von den pri­va­ten Part­nern kom­men wür­den, ist völ­lig unver­ständ­lich. Die Pri­va­ten haben die letz­ten Jah­re genug ein­ge­sackt! Wir Kolleg_​innen hät­ten eine Ent­schä­di­gung ver­dient!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 18. Mai 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 4. Mai 2017: Arbeit der Zukunft? 
    Dar­in u.a.: Den Druck erhö­hen bis es platzt! “Wie reagie­ren eigent­lich die Lei­tun­gen auf unse­re Gefähr­dungs­an­zei­gen? Wenn man sie fragt, dann lau­tet die Ant­wort: mit klä­ren­den Gesprä­chen, um in Zukunft Abhil­fe zu schaf­fen. Ach ja? Unter Druck set­zen und dro­hen wür­den wir Nor­mal­sterb­li­chen dazu sagen. Aber klar, das ist ihre Form von Abhil­fe: Nicht etwa mehr Per­so­nal, son­dern die Leu­te so sehr ein­schüch­tern, dass sie kei­ne Anzei­gen mehr schrei­ben. Das soll­ten wir ihnen nicht durch­ge­hen las­sen. Sie erhö­hen den Druck – na und? Es herrscht ein sol­cher Pfle­ge­man­gel, dass wir spä­tes­tens jetzt wirk­lich mal muti­ger auf­tre­ten kön­nen! Was wol­len sie denn bei der nächs­ten Anzei­ge mit uns machen? Uns kün­di­gen?” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 4. Mai 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 20. April 2017: Wahl­kampf, Gela­ber und klei­ne Lügen
    Dar­in u.a.: Schwar­zer Peter! “Die CFM-Geschäfts­füh­rung hat ein neu­es „Ange­bot“ für die Tarif­ver­hand­lun­gen vor­ge­legt. Zehn Euro als Grund­lohn. Über die­sen Witz amü­sie­ren wir uns ein ande­res Mal. Als Begrün­dung für ihre Knaus­rig­keit muss die man­geln­de „finan­zi­el­le Unter­stüt­zung“ durch Cha­ri­té und Poli­tik her­hal­ten. Die wich­tigs­te Kar­te des Kar­ten­spiels, der Schwar­ze Peter, liegt also bei der Cha­ri­té. Die ist mit Ein­häu­pl und Lura­ti ja sehr stark im Auf­sichts­rat der CFM ver­tre­ten und beherrscht die CFM zu 51%. Deren Wil­le bei der Grün­dung der CFM war ja gera­de die Ein­spa­rung für sog. Ser­vice­leis­tun­gen in Mil­lio­nen­hö­he. Oder ist es doch die Poli­tik, die die Ver­ant­wor­tung trägt an unse­ren mie­sen Löh­nen und der Arbeits­het­ze, die uns das Leben schwer machen? Also nichts wie dort hin und Rabatz gemacht. Doch Poli­tik wie Cha­ri­té-Obe­re wer­den dar­auf ver­wei­sen, dass das Lohn­ge­fü­ge in der CFM zur unter­neh­me­ri­schen Frei­heit der CFM-Geschäfts­füh­rung gehört. Und schon sind wir ein­mal im Kreis gelau­fen. Da ist es doch bes­ser, die­sen Kreis zum Schwin­gen zu brin­gen. Dazu müs­sen wir dort schüt­teln, wo wir am nächs­ten dran sind, bei uns im Betrieb. Dann wer­den die ver­schie­de­nen Kar­ten­spie­ler reagie­ren müs­sen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 20. April 2017 externer Link. Am Mon­tag (24.4) fin­det eine Ver­an­stal­tung mit Film zu dem Kämp­fen im Gesund­heits­we­sen in Ber­lin statt – mit Gäs­ten von Cha­ri­té, CFM und VSG, orga­ni­siert von labor​net​.tv und KGK, sie­he Infos bei labor​net​.tv externer Link
  • Vit­amin C vom 6. April 2017: Die Stadt gehört uns!
    Dar­in u.a.: “War­me Wor­te auf Pus­te­ku­chen. Man brauch­te wirk­lich viel Geduld um die letz­te „Hart aber fair“ – Sen­dung zu ertra­gen. Gesund­heits­mi­nis­ter Grö­he und der Prä­si­dent der Deut­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft hat­ten der Kran­ken­schwes­ter Jana Lan­ger nicht mehr zu bie­ten, als Beschwich­ti­gun­gen und lee­re Phra­sen. Denn über­haupt ist doch alles nur halb so schlimm. „Die Men­schen sind gut auf­ge­ho­ben in den deut­schen Kran­ken­häu­sern“, so deren Fazit. Das lie­ge zum einen am tol­len Per­so­nal und sei gleich­zei­tig dar­an zu sehen, dass Deut­sche im Urlaub aus dem Aus­land gern nach Hau­se in die Kli­ni­ken woll­ten, anstel­le sich im Aus­land behan­deln zu las­sen. Nee, schon klar. Viel­leicht liegt es auch dar­an, dass man sich bei Dia­gno­sen und Befun­den in sei­ner Mut­ter­spra­che bes­ser auf­ge­ho­ben fühlt als in einer Fremd­spra­che? Aber dar­an sieht man mal wie­der, wie die Her­ren sich die Welt schön­re­den und schön­rech­nen. Es ist auch ihre Ver­ant­wor­tung, dass die Situa­ti­on an den Kran­ken­häu­sern so ist wie sie ist. Es ist Zeit, dass sie das auch zu spü­ren bekom­men, denn von ihren war­men Wor­ten bekom­men wir nur noch Bauch­grum­meln.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 6. April 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 23. März 2017: Zwi­schen uns kei­ne Mau­ern!
    Dar­in u.a.: “Herr Rich­ter, was spricht er… Am Mon­tag hat Vivan­tes den Warn­streik der VSG-Kol­le­g_in­nen durch einst­wei­li­ge Ver­fü­gung stop­pen las­sen. Was lehrt uns das? Klar – wir haben kei­nen Grund, uns auf die Jus­tiz zu ver­las­sen. Unse­re For­de­run­gen kön­nen wir nur aus eige­ner Kraft durch­set­zen – indem wir mög­lichst vie­le Kolleg_​innen zur Teil­nah­me an unse­rem Kampf gewin­nen. Die Erfah­rung zeigt, um so mehr wir sind, um so schwe­rer tun sich auch die Gerich­te, uns zu stop­pen. Dann klappt es auch mit dem Streik…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 23. März 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 9. März 2017: Ach­ter März – Der Kampf geht wei­ter
    Dar­in u.a.: “Zusam­men – und zwar alle! Der letz­te Warn­streik­tag der CFM zusam­men mit der VSG war rich­tig gut und kämp­fe­risch – ger­ne mehr davon! Doch was man lei­der nicht so häu­fig sieht, sind unse­re Kol-leg_in­nen von der Pfle­ge. Das ist wirk­lich scha­de. Ist es doch gera­de jetzt so wich­tig zusam­men­zu­hal­ten und an einem Strang zu zie­hen. Viel­leicht hilft es ja, wenn wir das nächs­te mal auf Sta­ti­on eine offe­ne Ein­la­dung aus­spre­chen und vor­schla­gen, dass die Kolleg_​innen uns in den Pau­sen oder falls man mal frei hat, besu­chen kom­men? Schließ­lich soll­ten wir nicht noch die künst­li­che Spal­tung vor­an­trei­ben, wel­che man uns 2006 auf­ge­drückt hat, indem man die CFM grün­de­te. Ein Haus – ein Kol­le­gi­um – ein Tarif­ver­trag!…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 9. März 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 23. Febru­ar 2017: Kein Geld für Krieg! Schluss mit Bun­des­wehr­ein­sät­zen!
    Dar­in u.a.: “Wir brau­chen kei­ne Ver­hand­lun­gen! Die CFM hat ein­fach mal kur­zer Hand den Tarif­ver­hand­lungs­ter­min mit ver­di abge­sagt. Begrün­dung? Man habe nach der letz­ten Ver­hand­lung (vor über vier Wochen!!) nicht genü­gend Zeit gehabt, ein Ange­bot zur Gehalts­ver­bes­se­rung vor­zu­le­gen. Wie bit­te? Ist ja nicht so, dass wir da seit 2011 drü­ber reden! Ganz ehr­lich Leu­te – das ist eine Frech­heit! Und wie reagiert man am Bes­ten dar­auf? Wie wäre es mit mehr­tä­gi­gem Streik mit­ten in der Woche? Wir, strei­kend an den Stand­or­ten, wo wir uns täg­lich sehen und aus­tau­schen kön­nen, wie wir den Streik am bes­ten fort­füh­ren kön­nen, regel­mä­ßig über die Berei­che zie­hend und die noch zögern­den Kolleg_​innen raus­ho­lend… Viel­leicht wür­de das der Chef­eta­ge zur zün­den­den Idee bezüg­lich eines Ange­bots ver­hel­fen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 23. Febru­ar 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 9. Febru­ar 2017: Soli­da­ri­tät statt natio­na­ler Ablen­kung 
    Dar­in u.a.: “Und es geht wei­ter! Letz­ten Frei­tag bis Mon­tag wur­de wie­der gestreikt an der CFM und es war auch spür­bar an der Cha­ri­té – denn Bet­ten schie­ben oder Zim­mer rei­ni­gen sich nicht von allei­ne. Obwohl es immer noch ein schwie­ri­ger Kampf ist, kön­nen wir end­lich wie­der Druck auf Cha­ri­té und CFM aus­üben. Doch um sie zum Han­deln zu zwin­gen, müs­sen wir mehr wer­den. Wir müs­sen mutig sein. Denn an der CFM wird es Ver­än­de­rung geben und wir haben jetzt die Chan­ce, dies zu unse­ren Guns­ten zu ent­schei­den. Und wir soll­ten der CFM zu ver­ste­hen geben, dass wir nicht irgend­ei­nen Tarif­ver­trag wol­len, wir wol­len min­des­tens TV‑C!…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 9. Febru­ar 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 26. Janu­ar 2017: Trump wird emp­fan­gen, wie er es ver­dient!
    Dar­in u.a.: “Alle Wah­len wie­der! Frau Bach­mann, saar­län­di­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rin, hat gera­de ange­kün­digt, dass eine per­so­nel­le Min­dest­aus­stat­tung im nächs­ten Lan­des­kran­ken­haus­plan ver­bind­lich fest­ge­legt wer­den soll. Na klar, muss sie ja. Schließ­lich sind in weni­gen Wochen dort Land­tags­wah­len. Und da ver­spricht jede Par­tei so Eini­ges. Bezeich­nen­der­wei­se hat sie ver­ges­sen zu benen­nen, wie die­se Min­dest­stan­dards denn aus­se­hen sol­len. PPR minus 10 Pro­zent, zwei Kräf­te mehr je Kli­nik und davon jeweils eine Ser­vice­kraft oder monat­li­che Neu­be­stim­mung durch Frau Minis­ter? Nein, die streik­be­rei­ten Kolleg_​innen in den saar­län­di­schen Kli­ni­ken las­sen sich hof­fent­lich nicht täu­schen, denn eine wirk­li­che Ent­las­tung set­zen wir nur mit dem gemein­sa­men Arbeits­kampf durch!…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 26. Janu­ar 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 12. Janu­ar 2017: Ter­ror – nur ein Teil der kapi­ta­lis­ti­schen Bar­ba­rei
    Dar­in u.a.: “Pro­sit Neu­jahr. Noch ist es Zeit, die Lis­te der Neu­jahrs­vor­ha­ben als CFM´ler zu ver­län­gern. Ein Vor­schlag: 2017 wer­de ich nicht frü­her zur Arbeit gehen als per Plan vor­ge­se­hen. Ich wer­de mich (wohl oder übel) beim Betre­ten der Cha­ri­té am Auto­ma­ten ein­che­cken. Ich wer­de jede Über­mi­nu­te regis­trie­ren las­sen. Ich wer­de nicht mei­ne Frei­zeit opfern, um die Arbeits­men­ge zu schaf­fen, denn Gie­be und Co wer­den sie sonst immer wei­ter erhö­hen. Ich wer­de mich nett zu mei­nen Kolleg_​innen ver­hal­ten indem ich nicht so tue, als wür­de ich mein vor­ge­ge­be­nes, zu hohes Arbeits­pen­sum in mei­ner Arbeits­zeit schaf­fen. Über Gesprä­che mit Vorarbeiter_​innen infor­mie­re ich mög­lichst vie­le Kolleg_​innen und …! 2017 wird so bestimmt ein bes­se­res Jahr!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 12. Janu­ar 2017 externer Link
  • Vit­amin C vom 15. Dezem­ber 2016: Von knaus­ri­gen Bos­sen kei­ne Geschen­ke erwar­ten: Nein zu den Ent­las­sungs­plä­nen!
    Dar­in u.a.: “Kol­le­ge – col­league – cole­ga – koleg!
    Man mun­kelt, dass schon bald das alba­ni­sche Pfle­ge­per-sonal zur Unter­stüt­zung kommt. Sehr gut. Wir kön­nen jede Hand gebrau­chen. Nicht gut ist jedoch, dass wir fest davon aus­ge­hen kön­nen, dass die finan­zi­el­len Bedin­gun­gen unter denen die Kolleg_​innen hier arbei­ten wer­den, weit­aus schlech­ter sind als unse­re. Da brau­chen wir uns nur an unse­re spa­ni­schen Kolleg_​innen zu erin­nern und wel­che Mau­sche­lei­en es wegen der Sprach­kur­se gab. Umso wich­ti­ger ist, dass wir den neu­en Kolleg_​innen – wie allen ande­ren auch – zu einem guten Ein­stand ver­hel­fen und somit den Ent­schei­dern zei­gen, dass sie mit sol­chen Spal­tun­gen nicht weit kom­men! Schließ­lich lässt das Gan­ze schon jetzt ver­mu­ten, dass die Cha­ri­té das Per­so­nal­pro­blem ver­sucht so zu lösen, wie Oma all­jäh­rig ihre Socken stopft. Wir aber brau­chen lang­fris­ti­ge Lösun­gen – und dafür kämp­fen wir gemein­sam mit allen Kolleg_​innen!
    ” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 15. Dezem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 1. Dezem­ber 2016: Wir wol­len uns die Rei­chen nicht mehr leis­ten! 
    Dar­in u.a.: “Es geht wei­ter!
    Die CFM Kolleg_​innen sind wei­ter­hin immer wie­der im Warn­streik. Denn auch wenn im Koali­ti­ons­ver­trag die Absicht beschrie­ben wur­de, die CFM in öffent­li­ches Eigen­tum zu über­füh­ren, ist damit noch gar nichts erreicht. Denn so ein Koali­ti­ons­ver­trag ist eben auch nur eine Absichts­er­klä­rung, kein Gesetz. Und vor allem: Im Koali­ti­ons­ver­trag steht gar nichts von Wie­der­ein­glie­de­rung. Sie ver­spre­chen nur die „Über­füh­rung in öffent­li­ches Eigen­tum“. Aber auch eine Toch­ter in öffent­li­cher Hand kann wei­ter­hin Nied­rig­löh­ne ohne Tarif­ver­trag zah­len!! Wenn wir die Wie­der­ein­glie­de­rung in die Cha­ri­té wol­len, dann müs­sen wir dafür kämp­fen! Und das ist in den letz­ten Tagen recht ein­drück­lich gesche­hen. Bei­spiels­wei­se ging in Sachen Trans­port im CBF und Mit­te so gut wie gar nichts mehr. Wei­ter so!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 1. Dezem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 17. Novem­ber 2016: Das Trumpel­tier: neu­er US-Prä­si­dent – alte Poli­tik!
    Dar­in u.a.: “Gekonn­ter Schach­zug vom Häupt­ling? Wirk­lich cle­ver! Jetzt wo die Cha­ri­té auf­grund der deso­la­ten Per­so­nal­si­tua­ti­on auf der Kin­deron­ko­lo­gie so oft nega­tiv in der Pres­se war, greift Herr Ein­häu­pl zum Gegen­schlag. Nun wird also davon gere­det, dass die Ber­li­ner Kran­ken­häu­ser viel zu unge­nü­gend auf einen mög­li­chen Ter­ror­an­schlag vor­be­rei­tet sind. Man hat ja gar nicht genug Mate­ria­li­en für den Ernst­fall, um tau­sen­de von Opfern ver­sor­gen zu kön­nen… Bit­te? Ja, nee. Wenn man im Nor­mal­fall – auf­grund von Per­so­nal­man­gel – schon nicht alle Patient_​innen ange­mes­sen ver­sor­gen kann, wird es im Kata­stro­phen­fall wohl auch nicht klap­pen. Logisch. Aber net­ter Ver­such um von den kon­kre­ten Pro­ble­men an der Cha­ri­té ablen­ken zu kön­nen. Aber: Wir sind doch nicht blöd!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 17. Novem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 3. Novem­ber 2016: Viel Lärm um CETA
    Dar­in u.a.: Die CFM begeht Streik­bruch! “Schon gewusst? Die Cha­ri­té und die CFM-Geschäfts­füh­rung heim­sen sich jähr­lich über 28 Mil­lio­nen Euro im Jahr ein, weil sie den CFM-Kol­le­g_in­nen viel weni­ger Lohn zahlt als den Stamm­be­schäf­tig­ten. Anschei­nend ist das noch nicht kri­mi­nell genug, denn wäh­rend der Warn­streiks setz­te die CFM mas­siv Leih­ar­bei­ter (ähhh, sor­ry: Werk­ver­trags­neh­mer) als Streik­bre­cher ein. Das Gan­ze ging dann soweit, dass die­se Kolleg_​innen in Warn­streik­zei­ten von 6:00 – 22:00 Uhr schuf­te­ten und am nächs­ten Tag wie­der um 6:00 Uhr auf der Mat­te stan­den. Gesetz­lich sau­ber sieht anders aus! Bit­te wie? Leu­te! War­um macht ihr das denn mit? Und wie lan­ge wollt ihr sol­che Schich­ten durch­ste­hen?? Habt ihr noch nie was von der soli­da­ri­schen Ent­eri­tis gehört?! Die­ser Infekt tritt auf sobald man zusätz­li­che Arbeit zum Bre­chen eines Streiks über­ge­hol­fen bekommt. Dann bekommt ihr näm­lich auf ein­mal das gro­ße Bre­chen und ´nen flot­ten Otto. Ver­ste­hen kann das jeder – vor allem euer Arzt.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 3. Novem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 6. Okto­ber 2016: Die Regie­rung sorgt sich… um die Unter­neh­men 
    Dar­in u.a.: Neu­es von Vivan­tes: “Die Kolleg_​innen der VSG sind immer noch in Streik­stim­mung und die­se Stim­mung woll­te Vivan­tes ver­mie­sen. So hol­te Vivan­tes für die Ste­ri in Span­dau Leu­te von Vamed ins Boot und schick­te die fes­ten Mitarbeiter_​innen an ande­re Stand­or­te. Doch Vamed konn­te die gefor­der­te Leis­tung nicht erbrin­gen und die Kolleg_​innen wur­den zurück­ge­schickt. Und dies zeigt mal wie­der deut­lich, egal ob VSG oder CFM: auch wenn es kei­nen direk­ten pfle­ge­ri­schen Kon­takt zu den Patient_​innen gibt, sind alle Berei­che unmit­tel­ba­rer Teil der Pati­en­ten­ver­sor­gung und müs­sen daher zurück zur Mud­di!” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 6. Okto­ber 2016 externer Link (noch nicht als pdf-Datei ver­linkt)
  • Vit­amin C vom 22. Sep­tem­ber 2016: Pro­test braucht Per­spek­ti­ve
    Dar­in u.a.: “Dan­ke Frau Mass­wig, Dan­ke Herr Gie­be, nach der erneu­ten Vor­la­ge ihrer Frech­heit, die sie als Ange­bot für einen Tarif­ver­trag bezeich­nen, wis­sen wir doch wie­der ein­mal mehr, was wir von ihren Freund­lich­kei­ten auf Mit­ar­bei­ter­fes­ten oder Weih­nachts­fei­ern zu hal­ten haben. Geteil­te Diens­te, Über­stun­den frei nach ihrem Befehl, befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge über 4 Jah­re, Dienst­plan­ver­än­de­run­gen mit nur 72 oder sogar nur 24 Stun­den Vor­ankün­di­gung usw. Das ist der glei­che Dreck, für den Sie schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der Papier ver­schwen­de­ten. Doch die­ses Ange­bot am Anfang der Tarif­aus­ein­an­der­set­zung wird sich für Sie als Bume­rang erwei­sen. Wir haben genug von ihren Ange­bo­ten und sind uns sicher: Dies ist eine gute Wer­bung für die Teil­nah­me an unse­rem Streik. Sei­en Sie sich sicher, wir wer­den uns auch nicht nur mit der blo­ßen Ver­hin­de­rung Ihres Hor­ror­ka­ta­logs zufrie­den geben…” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 22. Sep­tem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 8. Sep­tem­ber 2016: Neue Wah­len … für die­sel­be Poli­tik
    Dar­in u.a.: “#7.9.2016 Warn­streik CFM ab Früh­dienst #7.9.2016 ab 15 Uhr Demons­tra­ti­on ab Mit­te #9.9.2016 nächs­te Ver­hand­lungs­run­de mit der CFM #14.9.2016 Betriebs­ver-samm­lung #dem­nächst wohl Streik nötig!!!
    Ja, trotz der bit­te­ren Erfah­run­gen im ver­gan­ge­nen Streik und ja, gera­de weil sich die CFM-Chefs schon auf unse­ren Streik vor­be­rei­tet haben, ist es so wich­tig, den Streik mit vie­len Kolleg_​innen zu begin­nen und alles dar­an zu set­zen, dass unser Aus­stand schell Wir­kung zeigt. Denn oft haben wir nicht die Chan­ce, zeit­gleich mit den Kolleg_​innen von Vivan­tes (VSG) zusam­men in den Arbeits­kampf zu tre­ten. Bei Vivan­tes bro­delt es auch unter den Schwes­tern und Ärzt_​innen und auch an der Cha­ri­té herrscht Wut auf die Obe­ren. Stim­mung ist da, sie muss sich nun aus­rich­ten auf den Arbeits­kampf. Das Spe­ku­lie­ren auf eine Neu­zu­sam­men­set­zung des Sena­tes wird uns nicht den drin­gend not­wen­di­gen Lohn­er­hö­hun­gen durch Über­nah­me des Tarif­ver­tra­ges Cha­ri­té näher brin­gen
    .” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 8. Sep­tem­ber 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 14. Juli 2016: Ren­ten­pro­ble­me?! Geld ist mehr als genug da!
    Spitz­bu­ben und Eier­die­be, sind wir wohl alle in der CFM. So jeden­falls liest sich das Schrei­ben, wel­ches uns allen an die Hei­ma­t­adres­se zuge­stellt wur­de. Gie­be und Maß­wig scheu­ten also kei­ne Kos­ten, um uns zu war­nen, dass bereits das Falsch­par­ken zur Kün­di­gung reicht. Sie war­nen uns vor Arbeits­zeit­be­trug und ver­schwei­gen ihren Betrug an unse­ren Löh­nen. Markt­üb­li­che Löh­ne, so sagen sie. Doch die gab es nur durch Lohn­raub, sie­he die Löh­ne der Gestell­ten. Und na klar den Markt kann man ja auch nicht kün­di­gen, wie es die­se bei­den mit uns tun wol­len, wenn wir uns womög­lich bei 30 Grad hei­ßen Räu­men eine Fla­sche Was­ser neh­men. Wir müs­sen es glau­ben, sie mei­nen es ernst und wol­len uns erset­zen mit wil­li­ge­ren und uner­fah­re­ne­ren Kolleg_​innen. Wenn die Chefs die bun­te Beleg­schaft erset­zen wol­len, dann muss die bun­te Beleg­schaft die Chefs abschaf­fen. Wie das geht? Nun, wir den­ken, wenn der TV‑C per Streik durch­ge­setzt wird, muss Maß­wig den Gie­be schnap­pen und Lei­ne zie­hen.” Und wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 14. Juli 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 30. Juni 2016: Bre­x­it oder EU: bei­de kei­ne Lösung!
    Dar­in u.a.: Ein­mi­schen! Mit­mi­schen! “Jetzt Ende Juni star­tet die neue Tarif­ver­hand­lung mit der CFM zum Tarif­ver­trag. Am 30.Juni trifft sich die Tarif­kom­mis­si­on dazu. Also, jetzt gilt es erst recht, euch ein­zu­mi­schen. Die CFM – Geschäfts­füh­rung muss nun erst recht spü­ren, dass ihr unse­re Löh­ne und Arbeits­be­din­gun­gen nicht wei­ter­hin so egal sein kön­nen wie bis­her. Wie oft hört man von den Kolleg_​innen: „Es muss bes­ser wer­den. Sonst gehe ich…“ Genau – in den Streik!” und
    Wenn Gesund­heit zum Geschäft wird: „Wer soll das bezah­len, wer hat so viel Geld…“ Egal, ob es um feh­len­des Per­so­nal oder ver­nünf­ti­ge Arbeits­be­din­gun­gen geht, stän­dig spie­len sie uns in den Kran­ken­häu­sern und Kli­ni­ken die­ses blö­de Lied vor. Dabei hat die­ses Land eines der teu­ers­ten Gesund­heits­sys­te­me der Welt. Wo ist sie also hin, die gan­ze Koh­le? Da ist zum Bei­spiel der Herr Bro­er­mann, Eigen­tü­mer der Askle­pi­os-Kli­ni­ken. In der aktu­el­len For­bes-Lis­te der reichs­ten Deut­schen taucht er mit 3,9 Mil­li­ar­den € Pri­vat­ver­mö­gen auf Platz 10 auf. Da bekommt der Begriff „Blut­sauger“ doch eine neue Berech­ti­gung. Wie vie­le zusätz­li­che Pfle­ge­kräf­te könn­ten dafür wohl ein­ge­stellt wer­den?
    …” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 30. Juni 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 16. Juni 2016: 1:0 für die Unter­neh­men? Jetzt die Gegen­of­fen­si­ve vor­be­rei­ten!
    Es gibt nichts wich­ti­ge­res als Fuß­ball, natür­lich. Aber irgend­wann wirft ein Blick aufs Kon­to die alte Fra­ge auf: Sieg? Nie­der­la­ge? Unent­schie­den? Und da wer­den gera­de ein paar Wei­chen gestellt. Ver­tre­ter des Unter­neh­mens­la­gers und Leu­te aus den Gewerk­schafts­spit­zen dis­ku­tie­ren die Erhö­hung des Min­dest­lohns. Die Unter­neh­mens­sei­te hat schon mal klar gemacht, mehr als 9 EUR auf kei­nen Fall. Und so dreht sich alles um die Fra­ge, ob 8,77 oder 8,83 oder – für Unter­neh­mens­ver­tre­ter eben­falls inak­zep­ta­bel – 8,87 Euro brut­to. Die­se Typen haben nichts als das Wohl­be­fin­den der Groß­ak­tio­nä­re im Kopf. Wäh­rend die Mil­lio­nen kas­sie­ren, sol­len Mil­lio­nen Men­schen für mick­ri­ge Löh­ne schuf­ten und auch noch für ein paar Cent mehr dank­bar sein? Eins ist sicher, von sol­chen Kom­mis­sio­nen kön­nen wir nichts erwar­ten…” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 16. Juni 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 2. Juni 2016: Frank­reich bald Euro­pa­meis­ter…?
    Dar­in unter ande­rem: Die­se Gesell­schaft ist ein schlech­ter Scherz.Da die Krankenhausbetreiber_​innen sich nun rigo­ros wei­gern, Not­dienst­ver­ein­ba­run­gen mit den Gewerk­schaf­ten zu ver­ein­ba­ren (und prak­tisch das Streik­recht ein­schrän­ken!!), sieht ver­di sich im Saar­land gezwun­gen, über ande­re Wege nach­zu­den­ken. Und somit wird nun öffent­lich in der Pres­se über mög­li­che, von ver­di orga­ni­sier­te, Mas­sen­kün­di­gun­gen dis­ku­tiert. Die ver­ant­wort­li­che Gesund­heits­mi­nis­te­rin Bach­mann kom­men­tiert das Gan­ze nur schlicht von oben her­ab als „schlech­ten Scherz“. Ach ja? Und wie nennt man bit­te den Fakt, dass die Krankenhausbetreiber_​innen und Politiker_​innen wie sie mit Ihrer pro­fit­ori­en­tier­ten Gesund­heits­po­li­tik dafür sor­gen, dass das Wohl der Patient_​innen und der Beschäf­tig­ten gefähr­det wird? Wie bit­te nennt man eine Gesell­schaft, in wel­cher Geld wich­ti­ger ist als Men­schen­le­ben?!
    und
    Ver­dreh­te Welt.In Ber­lin, im Saar­land und wohl noch in eini­gen ande­ren Bun­des­län­dern ver­su­chen die Kli­nik­lei­tun­gen, die Streiks ihrer Beschäf­tig­ten zu ver­hin­dern, indem sie zum Bei­spiel beto­nen, dass es gegen­über den Patient_​innen nicht zu ver­ant­wor­ten ist, Bet­ten oder gar gan­ze Sta­tio­nen vor­über­ge­hend zu schlie­ßen. Dage­gen schließt die Baden – Würt­tem­ber­gi­sche Kran­ken­haus­ge­sell­schaft aus Per­so­nal­man­gel gan­ze Sta­tio­nen, über Tage und Wochen. Per­so­nal­man­gel, den sie sicher auch mit zu schlech­ten Arbeits­be­din­gun­gen mit ver­ur­sacht hat, der aber vor allem Fol­ge einer völ­lig ver­fehl­ten Gesund­heits­po­li­tik ist. Auch die­se Schlie­ßun­gen wer­den wohl mit der Ver­ant­wor­tung gegen­über den Patient_​innen begrün­det wer­den. Uns bleibt wohl nur Eines. Unse­rer Ver­ant­wor­tung gegen­über den Patient_​innen und uns sel­ber gerecht zu wer­den, indem wir dar­an arbei­ten, die­se DRG gelei­te­te Gesund­heits­po­li­tik zu Fall zu brin­gen. Gegen den Pro­fit am Kran­ken­bett hilft am bes­ten die streik­be­ding­te Schlie­ßung der Sta­tio­nen und… der Abrech­nung.” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 2. Juni 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 19. Mai 2016: Auch wir kön­nen Geset­ze ändern!
    Dar­in unter ande­rem: “Wat de brauchst – und wat de kriegst… Wofür eine Gesell­schaft Geld hat und wofür nicht, das sagt eine Men­ge. Angeb­lich hat die rei­che Bun­des­re­pu­blik nicht genü­gend Koh­le, um eine ver­nünf­ti­ge Min­dest­be­set­zung im Kran­ken­haus zu bezah­len. Nach vor­sich­ti­gen Schät­zun­gen feh­len bun­des­weit min­des­tens 100.000 Pfleger_​innen. Doch nun braucht Kriegs­häupt­lin­gin von der Ley­en angeb­lich drin­gend über 14.000 neue Krieger_​innen, um die frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Spar­ord­nung im fer­nen Mali oder wo auch immer zu – naja, sagen wir mal ver­tei­di­gen. Und o Wun­der, ruck­zuck wird die Koh­le nicht nur bewil­ligt, son­dern zusätz­lich zu den schon durch­ge­wun­ke­nen 130 Mrd. € ist plötz­lich noch mehr Geld da. Damit sol­len zusätz­li­che Sanitäter_​innen und Pfleger_​innen für die Feld­la­za­ret­te ange­wor­ben wer­den, in denen die zer­schos­se­nen „deut­schen Helden_​innen“ wie­der zusam­men­ge­flickt wer­den müs­sen. Ziem­lich krank das alles…” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 19. Mai 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 04.05.2016: Kämp­fend in den Mai!
    Dar­in unter ande­rem: “Durch­bruch? „Der Durch­bruch ist geschafft! End­lich kom­men neue Rege­lun­gen zur Ein­grup­pie­rung der Gesund­heits­be­ru­fe.“ Mit solch eupho­ri­schen Hym­nen fei­ert ver­di die im Rah­men des TVÖD kom­mu­nal ver­ein­bar­te neue Ent­gelt­ord­nung, die ab 1.1.17 gel­ten soll. Ja ne, is klar. Geben wir aber erst mal zu, dass die Tat­sa­che eines Abschlus­ses schon bemer­kens­wert ist. Immer­hin ist die Absicht mehr als 12 Jah­re immer wie­der ange­kün­digt wor­den. Ziel soll­te eine „finan­zi­el­le Auf­wer­tung der Gesund­heits­be­ru­fe“ sein. Dar­an gemes­sen wur­de das Ziel klar ver­fehlt. Der Hüt­chen­spie­ler­trick liegt mal wie­der im Klein­ge­druck­ten. „Die Tarif­par­tei­en haben sich ver­stän­digt, die Mehr­kos­ten pari­tä­tisch auf­zu­brin­gen.“ Klingt harm­los, geht aber in etwa so: Ich ver­sprech dir 20 €. Dazu geb ich dir 10€ – und 10€ musst du sel­ber drauf­le­gen. Wenn du jetzt der Mei­nung bist, du hast 20€ mehr von mir bekom­men, dann kann ich dir auch nicht hel­fen… Der nächs­te Schritt sind dann Lohn­er­hö­hun­gen mit 100% Selbst­be­tei­li­gung…” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 21. April 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 21. April 2016: Steu­er­flücht­lin­ge ent­eig­nen!
    Dar­in unter ande­rem: Mehr Geld? UND mehr Per­so­nal! “So man­cher von uns hadert noch mit der Streik­be­tei­li­gung zum TVÖD. Doch war­um? Die Cha­ri­té jam­mert doch schließ­lich, wie schwie­rig es wäre, neu­es Per­so­nal ran­zu­schaf­fen. Und ein Grund dafür sind die Bedin­gun­gen hier. Und dar­un­ter zählt schließ­lich auch das Schmer­zens­geld… ähhhh – Gehalt. Zudem lie­ße sich die­se Tarif­aus­ein­an­der­set­zung her­vor­ra­gend mit unse­rer immer pre­kä­rer wer­den­den Per­so­nal­de­cke ver­bin­den. So könn­ten wir errei­chen, dass die­ses The­ma nicht aus der öffent­li­chen Wahr­neh­mung ver­schwin­det. Und mal ganz ehr­lich: Wer von uns kann denn schon behaup­ten, dass er genug ver­dient?” und: Alles auf dem Rücken der Pati­en­ten!!! “Wir hören sie noch schrei­en. Wir Pfleg­kräf­te wür­den durch den Streik die PatientI_​nnen als Gei­seln neh­men. Wir wür­den unse­re Inter­es­sen höher wer­ten als die Sicher­heit der Pati­en­tIn­nen usw. Dabei wur­den in Not­dienst­ver­ein­ba­run­gen Vor­anmel­de­zei­ten für Bet­ten­schlie­ßun­gen oder auch Sta­ti­ons­schlie­ßun­gen fest­ge­legt. Die Cha­ri­té hat­te ent­spre­chend Zeit, ihrer Ver­ant­wor­tung gegen­über den Patient_​Innen nach­zu­kom­men und dafür Sor­ge zu tra­gen, dass ent­spre­chend weni­ger Patient_​Innen auf den ent­spre­chen­den Sta­tio­nen behan­delt wer­den. Die­ser Ver­ant­wor­tung will sich die Cha­ri­té, wie wir es im Arbeits­all­tag zur Genü­ge ken­nen, auch noch ent­zie­hen. Damit steht sie auch nicht allein. Von Vivan­tes, aus dem Saar­land oder auch aus Ham­burg hört man ähn­li­ches. Als was ande­res als einen Angriff auf unser Streik­recht oder auf die Unver­sehrt­heit der Patient_​Innen soll man die­ses Han­deln der Kli­ni­ken eigent­lich ein­schät­zen.” Sie­he das voll­stän­di­ge Vit­amin C vom 21. April 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 7. April 2016: Wovon Unter­neh­mer träu­men: Der 12-Stun­den-Tag
    Dar­in unter ande­rem: Wel­che Daten schüt­zen? “Wäh­rend die Daten aus Pana­ma für mehr als 40 Jah­re bes­tens geschützt waren, sieht es mit den Mitarbeiter_​innen und Patent_​innen Daten an deut­schen Kran­ken­häu­sern nicht so rosig aus. Vor allem die Cha­ri­té weist laut Ber­li­ner Daten­schutz­be­auf­trag­te Maja Smol­te­zyk „gra­vie­ren­de Lücken“ auf. Wie wir sehen, ist der „Leucht­turm Cha­ri­té“ wie­der mal vor­ne mit dabei beim Lücken schaf­fen, nicht nur beim Per­so­nal, son­dern auch beim Daten­schutz. Aber Daten­schutz ren­tiert sich eben nicht, des­we­gen wer­den Archi­ve aus­ge­la­gert und ver­al­te­te Soft­ware nicht aktua­li­siert. Und es han­delt sich in die­sem Fall auch nicht um die Sicher­heit von Gel­dern in Mil­lio­nen­hö­he, son­dern um die Sicher­heit von Men­schen…” Vit­amin C vom 7. April 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 24. März 2016: „Es gibt die Wah­len… und die Zeit davor und danach!“
    Dar­in unter ande­rem: „Ich bin so schön, ich bin so toll,…“
    Nein, hier geht es nicht um den Herrn Anton aus den Tiro­ler Ber­gen. Aber beim Lesen der neu­en Image­bro­schü­re „Cha­ri­té – Mensch, Leh­re, For­schung“ klingt im Hin­ter­grund schon die­se Melo­die im Ohr. „…mei­ne super­stram­men Wadeln sind a Wahn­sinn für die Madeln…“ Sicher, Klap­pern gehört zum Hand­werk. Aber wer bei all dem „Welt­ni­veau“ und „inter­na­tio­na­len Spit­zen­leis­tun­gen“ die Grund­vor­aus­set­zung ver­gisst, näm­lich dass gute Pfle­ge vor allem aus­rei­chend Per­so­nal benö­tigt – ja, der kann sich noch so laut­stark sel­ber loben. So lan­ge die Cha­ri­té nicht zur Ver­ein­ba­rung einer ver­bind­li­chen Min­dest­be­set­zung bereit ist, kann sie sich mit ihrem Eigen­lob… – aber Mist, Hoch­glanz­bro­schü­ren tau­gen ja nicht mal als Klo­pa­pier“. “Vit­amin C vom 24. März 2016externer Link
  • Vit­amin C vom 10. März 2016 : Men­schen­rech­te Fehl­an­zei­ge
    Dar­in u.a.: „Das schlägt dem Fass den Boden aus. Denn nach den 8 Mona­ten Ver­hand­lun­gen zu unse­rem Tarif­ver­trag für mehr Pfle­ge­per­so­nal besitzt die Cha­ri­té die Frech­heit, im Ver­trag fest­schrei­ben zu wol­len, dass die errech­ne­ten Stel­len auch mit Ser­vice­kräf­ten oder Stationsassistent_​innen besetzt wer­den kön­nen. Klar, Pfle­ge kann halt jeder von Natur aus. Außer uns Schwes­tern, wir muss­ten das natür­lich erst müh­sam in 3 Jah­ren ler­nen. Um nicht zu plat­zen, wol­len wir das hier gar nicht wei­ter kom­men­tie­ren. Nur dar­an erin­nern, dass wir aus dem Tarif­ver­trag von 2011 Erfah­run­gen haben, dass die Chefs der Cha­ri­té ihre ganz eige­ne Les­art eines Ver­tra­ges haben. So woll­ten die­se Her­ren und Damen uns weis machen, dass der Wech­sel vom Früh- in den Spät­dienst kein Fle­xi­dienst wäre. Wenn sie also die­se Frech­heit so offen in den Ver­trag schum­meln wol­len, was steckt denn da im Detail im Ent­wurf des Tarif­ver­tra­ges noch so an Über­ra­schun­gen? Holz­au­ge sei wach­sam! … und streik­be­reit!
    Do it again… Soll­te es wahr sein? Die Pfleg­kräf­te der Cha­ri­té bekom­men einen Preis ver­lie­hen? Vom Deut­schen Pfle­gerat? Für ihr Enga­ge­ment für eine bes­se­re Pfle­ge­per­so­nal­be­set­zung? Damit die Patient_​innen bes­ser ver­sorgt wer­den kön­nen und das Per­so­nal die Ren­te erreicht? Also letzt­end­lich für den Arbeits­kampf, der in einem 10 – tägi­gen Streik gip­fel­te? Also wenn das wahr ist, dann soll­ten wir es doch glatt noch ein­mal tun!
    “ Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 10. März 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 25. Febru­ar 2016: Wenn Wah­len etwas ändern wür­den
    Glei­cher Urlaub, auch für Vie­rer! Wir schuff­ten uns den Rücken krumm für die CFM und als Dank bekom­men wir weni­ger Urlaub. Mit neu­en faden­schei­ni­gen Begrün­dun­gen ver­sucht die CFM, vor allem bei den Kol­le­gIn­nen der Rei­ni­gung mit einem 4:2 Ras­ter­plan, den Urlaub um zwei Tage zu ver­kür­zen. Das dür­fen wir uns nicht gefal­len las­sen. Wir arbei­ten das gan­ze Jahr an unse­rer Belas­tungs­gren­ze und haben uns jeden Tag Urlaub mehr als reich­lich ver­dient. Daher nichts unter­schrei­ben was den bestehen­den Arbeits­ver­trag ver­schlech­tert und sich vom Betriebs­rat bera­ten las­sen!…“ Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 25. Febru­ar 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 11. Febru­ar 2016: Die Flücht­lin­ge sind nicht das Pro­blem!
    Zwi­schen den Streiks. Es ist doch immer wie­der ein­drucks­voll, wie die CFM die Moti­va­ti­on ihrer Beschäf­tig­ten erhöht. So wur­de vor zwei Jah­ren der Tarif­ver­trag im Sicher­heits­ge­wer­be für all­ge­mein­ver­bind­lich erklärt. Damit konn­ten die Kol­le­gIn­nen in der blau­en Mon­tur auch zum 1.Januar 2016 mit etwas mehr Geld rech­nen. Doch der Teu­fel steckt im Detail, wel­ches die CFM natür­lich her­aus­ge­fun­den hat. Die Löh­ne sind gestaf­felt nach Auf­ga­ben­pro­fi­len. Und da ist es doch ein Leich­tes, dem ein­zel­nen Kol­le­gen ein­fach ein nied­ri­ger bezahl­tes Auf­ga­ben­pro­fil zuzu­wei­sen und schon hat die­ser am Ende des Monats statt mehr, weni­ger Geld auf dem Kon­to. Auch wenn es nicht neu ist: Wenn die Bos­se nur so tun, als wenn sie uns bezah­len, tun wir nur so als ob wir arbei­ten…” Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 11. Febru­ar 2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 28. Janu­ar 2016: Kri­mi­nell ist die Ungleich­heit in die­ser Gesell­schaft
    “„Pre­kär ist nor­mal“? In der taz war letz­tens ein Arti­kel zu lesen, in dem es aus­nahms­wei­se mal um die Beschäf­tig­ten der CFM ging. Die Zustän­de, die dort für die Rei­ni­gung beschrie­ben wer­den, sind uns gut bekannt. Vor allem die Frau­en mit ihren 20 – 25 Stun­den Ver­trä­gen ste­hen dabei im Fokus. Dass die Arbeit in die­sen Schich­ten nie zu schaf­fen ist, weiß jeder. Trotz­dem wird den ein­zel­nen Kol­le­gIn­nen immer mehr und mehr Flä­che zum Rei­ni­gen gege­ben. Und genau da ist der Haken: den ein­zel­nen Kol­le­gIn­nen! Umso wich­ti­ger, dass wir uns gemein­sam zusam­men­tun und die Arbeit, die nicht zu schaf­fen ist, auch ein­fach mal lie­gen las­sen. Nicht eine/​r allei­ne! Alle! Kei­ne wei­te­ren Über­stun­den mehr! Kein Het­zen mehr über die Sta­tio­nen! Bis die Chef­eta­ge durch die vie­len Mel­dun­gen der vie­len Kol­le­gIn­nen jeden Tag merkt, dass sie mit der Flä­chen­auf­tei­lung pro Rei­ni­gungs­kraft run­ter­ge­hen muss und mehr Per­so­nal ein­zu­stel­len hat! Und mit dem kol­lek­ti­ven Arbeit-lie­gen­las­sen kön­nen wir getrost am 04.Februar zur Betriebs­ver­samm­lung anfan­gen, um dort – alle zusam­men – unse­re all­täg­li­chen Pro­ble­me und die mög­li­chen Lösun­gen zu dis­ku­tie­ren.” Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 28.01.2016 externer Link
  • Vit­amin C vom 14. Janu­ar 2016: Bedro­hen die Migran­ten die deut­sche Gesell­schaft?
    Gei­er, wir hören dich krei­sen! Im Tarif­ver­trag Restruk­tu­rie­rung (TV‑R) wur­den im Rah­men der Umge­stal­tung der Cha­ri­té, zu der auch die Grün­dung der CFM und vie­ler ande­rer Toch­ter­fir­men gehört, betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen aus­ge­schlos­sen. Erst­ma­lig künd­bar ist die­ser Ver­trag zum 31.12.2016. Na und wer hät­te es gedacht? Genau. Die Cha­ri­té hat die­sen Tarif­ver­trag zu die­sem erst­mög­li­chen Ter­min gekün­digt. Ganz sicher ist, dass die Cha­ri­té auch künf­tig wei­ter den Kon­zern umbau­en will, um nach Mög­lich­keit am Per­so­nal ein­zu­spa­ren. Direkt am Lohn oder an der Zahl der Kol­le­gen, die die Arbeit ver­rich­ten sol­len. So kann man also getrost die­se Kün­di­gung als Dro­hung auf­fas­sen und sich auf ent­spre­chen­de Ant­wor­ten vor­be­rei­ten. Gemein­sam! Cha­ri­té und CFM…; Tür­ke, Ara­ber, Deut­scher… Gemein­sam eben!...” Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 14. Janu­ar 2016 externer Link
    • Dar­in übri­gens auch zur Wall­raff-Repor­ta­ge; “Die­se Woche gab es bei RTL die Wall­raff-Repor­ta­ge über den ganz nor­ma­len Wahn­sinn an deut­schen Kran­ken­häu­sern – zu wenig Per­so­nal über­all und all der Scheiß, der uns täg­lich zu schaf­fen macht. Bun­des­mi­nis­ter Grö­he son­der­te sofort die vor­ge­stanz­ten Poli­ti­ker­phra­sen ab: „Die Pro­ble­me sind uns bekannt… blabla…Lösungen sind auf den Weg gebracht… Blub­blub…“ Auf wel­chen Weg eigent­lich? Sie sind uns jeden­falls bis­her noch nicht begeg­net. Womit sich wie­der ein­mal bestä­tigt, dass wir uns um die Lösung unse­rer Pro­ble­me sel­ber küm­mern müs­sen – weder Poli­ti­ker noch Repor­ter wer­den das für uns tun.”
  • Krieg gegen den Ter­ror? Von wegen! „Vit­amin C“ – Das Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 10. Dezem­ber 2015
    Letz­ten Frei­tag hat der Bun­des­tag beschlos­sen, dass Deutsch­land sich am Krieg in Syri­en betei­ligt. Es ist mit 1.200 Sol­da­ten der größ­te Aus­lands­ein­satz der Bun­des­wehr seit Afgha­ni­stan und ver­spricht eben­so wenig erfolg­reich zu sein wie die­ser. Jeden­falls wenn man den Erfolg an den angeb­li­chen Zie­len des Ein­sat­zes misst. Der ers­te Ein­satz­be­schluss für Afgha­ni­stan im Dezem­ber 2001 umfass­te eben­falls ein Kon­tin­gent von 1.200 Sol­da­ten, die Sicher­heit und Sta­bi­li­tät nach Afgha­ni­stan brin­gen und die USA im „Kampf gegen den Ter­ror“ unter­stüt­zen soll­ten. 14 Jah­re und ein paar Krie­ge spä­ter konn­te sich aber der Ter­ro­ris­mus nur wei­ter aus­brei­ten und auch die Lage für die afgha­ni­sche Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re für Frau­en ist immer noch kata­stro­phal„Vit­amin C“ vom 10. Dezem­ber 2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 26.11.2015: Ihre Krie­ge – unse­re Opfer!
    Die Spi­ra­le dreht sich wei­ter… Die Ver­ant­wort­li­chen von Cha­ri­té und CFM haben bestimmt als sie klein waren und Mut­ti wie­der­mal erbost ins Kin­der­zim­mer schrie: „Räum dei­nen Sau­stall auf! Sofort!“ mit der ein­fachs­ten Pro­blem­lö­sungs­me­tho­de reagiert. Das gan­ze Gerüm­pel neh­men und in die Schrän­ke oder unters Bett stop­fen. Sau­be­rer war es dadurch nicht. Aber das Pro­blem immer­hin ver­scho­ben. Wie wir dar­auf kom­men? Ganz ein­fach. Ihre „Pro­blem­lö­sun­gen“ für den Per­so­nal­man­gel las­sen dar­auf schlie­ßen. Die Inten­siv­sta­tio­nen sind über­las­tet? Kein Pro­blem. Wir pfrop­fen ein­fach einen Teil der Arbeit, zum Bei­spiel den Pati­en­ten­trans­port der OP´s, dem Kran­ken­trans­port auf. Soll der doch sehen wie er damit klar­kommt. Jetzt liegt es an uns, ob wir die ver­zo­ge­nen Gören damit durch­kom­men las­sen…” Sie­he wei­te­re Bei­trä­ge in Vit­amin C vom 26.11.2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 12. Novem­ber 2015: VW = Ver­ant­wor­tung abWäl­zen
    Die Aus­ga­be vom 12. Novem­ber 2015 externer Link auf ihrer Home­page. Dar­in u.a.:
    • „Nie­mand hat die Absicht, Ser­vice­kräf­te aus­zu­glie­dern …“
      Das beto­nen jeden­falls offi­zi­ell immer wie­der Pfle­ge- und Dienst­stel­len­lei­tung sowie Ein­häu­pl hims­elf. Ist ja schließ­lich 2008 so ver­bind­lich ver­ein­bart wor­den. Doch die Ver­hält­nis­se, die sind nicht so. Hart­nä­ckig hal­ten sich Infor­ma­tio­nen, dass die Cha­ri­té-Lei­tung ver­sucht, Ser­vice­tä­tig­kei­ten durch Per­so­nal aus­füh­ren zu las­sen, wel­ches Arbeits­ver­trä­ge mit CFM oder CHS hat. Was ler­nen wir dar­aus? Dass die Cha­ri­té-Obe­ren Ver­ein­ba­run­gen nur dann wirk­lich ein­hal­ten, wenn wir den erfor­der­li­chen Druck auf­bau­en kön­nen, sie zur Ein­hal­tung zu zwin­gen. Absichts­er­klä­run­gen gibt’s umsonst – alles ande­re müs­sen wir uns erkämp­fen.”
    • Die „schwar­ze Null“, auch für unse­re Löh­ne
      Die CFM erhöht in eini­gen Berei­chen die Löh­ne. Wow, etwa nur so? Oder weil bald Weih­nach­ten ist? Oder will sie uns nur ruhig hal­ten, da sie Angst vor einem neu­en Streik hat? Wenn Kol­le­ge jedoch genau­er hin­schaut, wird klar, dass am Ende des Monats nicht wirk­lich mehr auf dem Kon­to ist. Zum Bei­spiel wird im Außen­dienst der Lohn auf 9,00 €/​h erhöht, dafür fal­len die Zuschlä­ge für den Win­ter­dienst weg. Oder in der Logis­tik gibt’s bald 9,55 €/​h, jedoch fällt dafür die Anwe­sen­heits­prä­mie von 150 €/​Monat weg. Wie wir wie­der ein­mal sehen, die CFM schenkt uns nichts ohne Kampf!“„Nie­mand hat die Absicht, Ser­vice­kräf­te aus­zu­glie­dern …“
  • Vit­amin C vom 29. Okto­ber 2015
    “Ent­schlos­se­ne Maß­nah­men für die Flücht­lin­ge statt Abschre­ckung!” und wei­te­re The­men in der Aus­ga­be vom 29. Okto­ber 2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 15.10.2015
    Dar­in u.a.: Demons­tra­ti­on gegen Macht der Kon­zer­ne: Don­ners­tag 15. Okto­ber 2015. Und es geht doch! Pfle­ge­kräf­te und Ärz­te gemein­sam auf der Stra­ße für mehr Per­so­nal und Gehalt in den Kran­ken­häu­sern? Hier­zu­lan­de denkt man ja – wenn man den Gewerk­schafts­obe­ren so zuhört – dies wäre ein Ding der Unmög­lich­keit. Doch die Wie­ner machen es vor! Dort waren tat­säch­lich am 5. Okto­ber alle gemein­sam zu hun­der­ten auf der Stra­ße. Super Akti­on, wel­che hier in Deutsch­land gut und ger­ne Schu­le machen darf!; Should I stay or should I go…; Wer sich nicht wehrt, lebt ver­kehrt; Klei­ne Leu­te! Kei­ne Leu­te?; Schlech­te Lau­ne; Ach­tung Spalt­pilz; Und ein­mal aus­at­men, bit­te!; Die bil­li­gen Ver­suchs­ka­nin­chen. Vit­amin C vom 15.10.2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 01.10.2015
    Dar­in u.a.: Flücht­lin­ge… unse­re Kol­le­gen von mor­gen!; Gesun­de Wirt­schaft dank Kranker(!?);Die Wür­de des Men­schen… Vit­amin C vom 01.10.2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 03.09.2015
    Dar­in u.a.: Statt mensch­li­cher Wür­de nur Heu­che­lei; Von Kol­le­gen für Kol­le­gen… Vit­amin C vom 03.09.2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 20.08.2015
    Dar­in u.a.: Refu­gees Wel­co­me; Streik- Not­ruf; Fes­te fei­ern, wie sie fal­len; Die Cha­ri­té-Obe­ren mei­nen es ernst…; „We want You!“; „Fred muss blei­ben.“; Bob, der Per­so­nal­meis­ter; Grie­chen­land zum drit­ten Mal abge­zockt… Vit­amin C vom 20.08.2015 externer Link
  • Vit­amin C vom 9. Juli 2015
    Dar­in u.a.: Mehr als ein “Nein!” Für die EU-Spit­zen­po­li­ti­ker kön­nen die Grie­chen der­zeit nichts rich­tig machen, bis sie sich vor ihnen auf den Boden wer­fen, krie­chend jede Reform anneh­men und jede Zah­lung als Zei­chen der Groß­zü­gig­keit mit tie­fer Dank­bar­keit beant­wor­ten. Aktu­ell soll­ten sie Steu­er­erhö­hun­gen für Strom, Medi­zin und ande­re ele­men­ta­re Din­ge, sowie eine wei­te­re Kür­zung der Ren­ten auf 320 €, Ein­schnit­te im Arbeits­recht und vie­le Din­ge mehr akzep­tie­ren. Das für die Aus­zah­lung wei­te­rer Kre­di­te, von denen sie nichts haben zur Beglei­chung von Schul­den, die sie nicht gemacht haben…; Das war wirk­lich Spit­ze! Unser Streik war gut! So vie­le gute Aktio­nen, eine tol­le Dyna­mik, nicht enden wol­len­de Ideen und Ansät­ze… die Lis­te ist belie­big erwei­ter­bar. Und gera­de des­we­gen stel­len sich so man­che Kol­le­gIn­nen zu Recht die Fra­ge, ob da nicht noch mehr drin gewe­sen wäre. Woher kam der Zeit­druck, dass wir in den Streik­ver­samm­lun­gen uns für eine Sei­te ent­schei­den muss­ten, ohne zuvor das Eck­punk­te­pa­pier gele­sen zu haben? Es ist schwer über eine Sache (unse­re Sache!) ent­schei­den zu müs­sen, ohne die kon­kre­ten Punk­te (und deren Kon­se­quen­zen dar­aus) zu ken­nen und rich­tig dar­über dis­ku­tie­ren zu kön­nen. Jetzt haben wir unse­re schärfs­te Waf­fe (den Streik) aus der Hand gege­ben und hof­fen nun, dass die Cha­ri­té mit Ver­hand­lun­gen (ohne Druck­mit­tel) zu Zuge­ständ­nis­sen bereit ist. Wie­so haben wir den Druck nicht soweit erhöht, bis die Cha­ri­té bereit ist, uns mehr als 90% der PPR zuzu­ge­ste­hen? War denn das Ende der Fah­nen­stan­ge schon erreicht?...” Vit­amin C vom 9. Juli 2015 externer Link
  • Vit­amin C Extra: Streik – Let’s do it!?
    „Nun end­lich hat der Streik an der Cha­ri­té begon­nen. Die Lei­tung hat es nicht anders gewollt, denn sie hat seit Jah­ren den Weg der Blo­cka­de gewählt. Von Jahr zu Jahr haben sich die Arbeits­be­din­gun­gen ver­schlech­tert und bereits beim letz­ten Streik 2011 war vie-len Strei­ken­den klar, mit Geld allein kann man die Pro­ble­me hier nicht behe­ben. Und jetzt, wo die Hee­pe auch noch Pfle­ge­di­rek­to­rin g‑worden ist, haben sich die Grün­de für die­sen Streik noch­mals poten­ziert. Es gibt also gute Chan­cen, dass die­ser Streik erfolg­reich wird…“ „Vit­amin C“ – Das Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té extra vom 22.6.2015 externer Link. Aus dem Text: „… Und was kann jetzt jeder ein­zel­ne Strei­ken­de tun um den Streik vor­an­zu­brin­gen? Ideen gibt es genug und es ist viel zu tun. Zum Bei­spiel kön­nen wir zusam­men mit ein paar Kol­le­gIn­nen durch die Sta­tio­nen zie­hen und unse­re noch arbei­ten­den Kol­le­gIn­nen besu­chen. Bei die­ser Gele­gen­heit kön­nen wir ver­su­chen, sie zu über­zeu­gen, sich auch am Streik zu betei­li­gen. Denn „Mehr von uns, ist bes­ser für alle“, gilt auch für den Streik. (…) Dass die Cha­ri­té nicht allein von der Pfle­ge lebt, ist ja klar. Des­we­gen soll­ten wir so vie­le Kol­le­gIn­nen wie mög­lich mobi­li­sie­ren und für Soli­da­ri­tät, vor allem im eige­nen Laden, sor­gen. Da wirk­lich ALLE Cha­ri­té-Beschäf­tig­ten zum Streik auf­ge­ru­fen sind, soll­ten wir natür­lich auch ver­su­chen, die Ärz­tIn­nen zu mobi­li­sie­ren. Sie lei­den genau­so unter den schlech­ten Arbeits­be­din­gun­gen und kön­nen (wie wir in der Pfle­ge) oft nur noch Not­fall­ver­sor­gung bei Nor­mal­be­trieb durch­füh­ren. Wenn wir aber in der Pfle­ge bes­ser auf­ge­stellt sind, pro­fi­tie­ren auch sie durch erheb­li­che Erleich­te­run­gen im Arbeits­all­tag…“ Sie­he zum Hin­ter­grund unser Dos­sier (Warn)Streik des Pfle­ge­per­so­nals der Cha­ri­té für tarif­li­che Per­so­nal­be­mes­sung
  • “Vit­amin C” vom 11.06.2015
    The­men sind unter ande­rem: „FIFA: Kor­rup­ti­on als Spie­gel der kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft“; „Har­te Ban­da­gen. Dass die Aus­ein­an­der­set­zun­gen bei den Tarif­ver­hand­lun­gen rund um unse­ren Streik kein Zucker­schle­cken wer­den, lässt allein schon ver­mu­ten, wenn man sich den Ver­hand­lungs­füh­rer der Cha­ri­té ein­mal genau­er ansieht: Wer­ner Bay­reu­ther vom Schran­ner AG Nego­tia­ti­on Insti­tu­te. Wer jetzt zu faul zum goo­geln ist, der braucht sich nur mal kurz den Arbeits­kampf der GDL mit der Deut­schen Bahn ins Gedächt­nis rufen. Denn dort hat­te der fei­ne Herr auch sei­ne Fin­ger im Spiel und bewies ein­drück­lich, mit welch hin­ter­lis­ti­gen Tricks er für die Chef­sei­te agiert. Wir müs­sen uns also auf eini­ges gefasst machen. Da sind die Hoch­glanz­fly­er, wel­che die Cha­ri­té gegen den Streik publik macht, ein süßer Anfang…“ ; „Mobi­li­sie­rung durch die Geschäfts­füh­rung. Wir CFM­ler sind ja lei­der noch nicht zum Streik auf­ge­ru­fen. Dabei haben wir nun wirk­lich Grün­de genug, uns den Kol­le­gIn­nen der Cha­ri­té anzu­schlie­ßen. Immer noch kei­nen Tarif­ver­trag, ent­spre­chend zu wenig Lohn und natür­lich viel zu wenig Per­so­nal. (…) Wir for­dern ver.di auf, uns zur Urab­stim­mung zu rufen und bis dahin haben wir täg­lich min­des­tens ein Anlie­gen an den Betriebs­rat und wer­den flei­ßig die Sprech­stun­den nut­zen…“ Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 11.06.2015 externer Link
  • “Vit­amin C” vom 28.05.2015
    Dar­in Berich­te zum Arbeits­kampf an der Cha­ri­té: „Abstim­men, jetzt! Nun wird es ernst. Die Urab­stim­mung für den Streik zur Durch­set­zung einer Min­dest­be­set­zung ist im vol­len Gan­ge. Nun kön­nen wir der Geschäfts­füh­rung zei­gen, dass wir es sehr wohl ernst mei­nen mit der Pati­en­ten­si­cher­heit und genau dafür han­deln und nicht nur dar­über reden, wie sie es immer tun! Und Pati­en­ten­si­cher­heit heißt nun mal: kei­ne Nacht allein, 1:2 für Inten­siv und 1:5 für Peri­phe­rie. Das sind unse­re For­de­run­gen und kei­ner kann sie errei­chen, außer wir selbst!“; „Pro­ble­me haus­ge­macht. Die Cha­ri­té steht kurz vorm Streik und mal wie­der geht das Thea­ter los. Die Geschäfts­füh­rung schiebt alle Ver­ant­wor­tung auf die Poli­tik. Die Poli­tik sagt, das kann kei­ner bezah­len und ver­weist auf die Kran­ken­kas­sen und die Kran­ken­kas­sen jam­mern wie immer über zu wenig Geld. Das ken­nen wir nur zu gut. Doch das Geld ist da! Letz­tens mel­de­te die Pres­se, dass allein der Phar­ma­kon­zern Gilead einen Anstieg des Net­to­ge­winns von 3,1 auf 12,1 Mil­li­ar­den Dol­lar ver­zeich­ne­te. Es ist nun mal ein Teu­fels­kreis, wenn die Kran­ken­häu­ser und die Poli­tik alles dar­an geben, so viel wie mög­lich zu pri­va­ti­sie­ren!…“ Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 28.05.2015 externer Link
  • “Vit­amin C” vom 13.05.2015″
    The­men sind unter ande­rem: „Ein fri­scher Streik­wind… Knapp 6 Tage haben letz­te Woche die Lok­füh­re­rin­nen und Zug­be­glei­ter der GDL gestreikt. Die­ser „längs­te Streik in der Geschich­te der Deut­schen Bahn“ war sicher der in den Medi­en prä­sen­tes­te, aber längst nicht der ein­zi­ge Arbeits­kampf hier­zu­lan­de. Kitas, Kran­ken­häu­ser, Geld­trans­por­te, Post, Bus­un­ter­neh­men… der „Streik­vi­rus“ scheint zur­zeit sehr anste­ckend zu sein…“; Wer nicht fragt, bleibt dumm…„Wir wer­den künf­tig nicht mehr das gan­ze Gesund­heits­sys­tem soli­da­risch finan­zie­ren kön­nen.“ So sag­te es erst letz­tens unser Ober­häupt­ling Ein­häu­pl im Inter­view. War­um das so ist, lässt er fast schon offen. Er will es ein­fach mal so fest­stel­len. Von zu vie­len Abga­ben an die Phar­ma­kon­zer­ne ist in die­sem Zusam­men­hang oft­mals die Rede und natür­lich von der kras­sen Unter­fi­nan­zie­rung der Kran­ken­häu­ser. Fast möch­te man ihm recht geben. Doch dann fällt einem ganz schnell ein, dass schließ­lich auch er und (nicht nur seine)Profitlogik im Gesund­heits­sys­tem dazu füh­ren, dass wir schon jetzt in Zei­ten der Zwei­klas­sen­me­di­zin leben…“ Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 13.05.2015 externer Link
  • “Vit­amin C” vom 30.04.2015
    The­men sind unter ande­rem: Anste­ckungs­ge­fahr. Zwei Tage Warn­streik sind voll­bracht. Und vie­len hat es Spaß gemacht. Bevor wir hier ins Rei­men kom­men: 500 Strei­ken­de, vie­le Trans­pis und Pla­ka­te, über 1500 Demons­tran­ten (Pres­se­an­ga­be). Das macht Mut auf mehr. Wir haben eini­ge Tau­send Kol­le­gIn­nen an der Cha­ri­té. Sie gilt es nun anzu­ste­cken mit unse­rer Begeis­te­rung für den Arbeits­kampf, für die For­de­rung nach einem gesun­den Gesund­heits­sys­tem. Und nicht ver­ges­sen soll­ten wir unse­re Nach­barn vom Herz­zen­trum, bei Vivan­tes oder Heli­os.“; „Gei­sel­neh­mer an der Cha­ri­té. Druck gegen den Streik gab es über­all an der Cha­ri­té – ob nun von den Ober­ärz­ten oder den Sta­ti­ons­lei­tun­gen. Das da unser Herr Frei auch nicht feh­len durf­te, war selbst­ver­ständ­lich. Denn sei­ner Mei­nung nach ist „Die Belas­tung des Per­so­nals in den Kran­ken­häu­sern, auch in der Cha­ri­té, unbe­streit­bar hoch, aber wir küm­mern uns genug um die Pati­en­ten und haben auch der­zeit aus­rei­chend Per­so­nal”. Ja klar, genug Per­so­nal, des­we­gen strei­ken wir auch. Doch als wür­de das nicht rei­chen. Zudem nennt er uns „Gei­sel­neh­mer“, weil wir auf Kos­ten der Pati­en­tIn­nen strei­ken wür­den. Aber da wir Per­so­nal­man­gel haben, in der Nacht z.T. 38 Pati­en­tIn­nen allei­ne betreu­en, kei­ne Zeit haben, auf Toi­let­te zu gehen oder Pati­en­tIn­nen ordent­lich lagern zu kön­nen, strei­ken wir auch in ihrem Inter­es­se!…“ Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 30.04.2015 externer Link
  • “Vit­amin C” vom 16.04.2015
    The­men dar­in unter ande­rem: „Star­ke Cha­ri­té? Die Mor­gen­post titel­te letz­tens „War­um Ber­lin eine star­ke Cha­ri­té braucht“ und beschreibt, wie wich­tig die Inves­ti­tio­nen in alle drei Stand­or­te wären, um die „Leis­tungs­fä­hig­keit zu erhal­ten und inter­na­tio­nal kon­kur­renz­fä­hig zu sein“. Doch wird ein „star­kes“ Kran­ken­haus nur danach gemes­sen, wie vie­le sanier­te Stand­or­te man zur Ver­fü- gung hat? Oder geht es auch dar­um, dass es ein ein­ge­schwo­re­nes Team an Pfle­ge­rIn­nen, Ärz­tIn­nen, For­sche­rIn­nen und Mit­ar­bei­te­rIn­nen gibt, die die Cha­ri­té erst stark machen? …“; „Eine Fra­ge hät­ten wir da noch… Ver­di Vivan­tes hat­te Ende letz­ten Jah­res von den von der Aus­grün­dung betrof­fe­nen Kol­le­gIn­nen den Auf­trag bekom­men, „alles Mög­li­che zu ver­su­chen, das Vor­ha­ben der Geschäfts­füh­rung zu ver­hin­dern.“ (…) Der ein­zi­ge (und nie gegan­ge­ne) Weg gegen Aus­glie­de­rung, Aus­grün­dung etc. ist der Streik aller Beschäf­tig­ten dage­gen! Alles Bit­ten und Bet­teln hat in der Ver­gan­gen­heit noch nie gehol­fen… Und unter „alles Mög­li­che ver­su­chen“ hät­te der Arbeits­kampf doch ruhig mit dabei sein kön­nen, oder?“ Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 02.04.2015 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 02.04.2015
    The­men sind unter ande­rem: Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit – Eine Fra­ge der Per­spek­ti­ve. „Die gute Nach­richt zuerst: Es gibt mehr Geld! Für wen? Für die Aktio­nä­re und die obers­ten Chef­eta­gen…“; Die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen… „Die Fakul­tät der Cha­ri­té hat einen neu­en kauf­män­ni­schen Lei­ter. Nach­dem man erst kürz­lich den Alten für teu­er Geld ent­las­sen hat, ist nun Dr. Robert Jacob am Ruder. Ein Jung­spund mit erstaun­li­chem Lebens­lauf. Der Gute kommt ursprüng­lich von McK­in­sey an die Cha­ri­té. Für die, die es noch nicht wuss­ten: Das ist die­se omi­nö­se „Wirtschaftsberater“-Firma, deren Lösun­gen immer in Per­so­nal- und Gehalts­kür­zun­gen bei den Nor­mal­be­schäf­tig­ten her­aus­lau­fen… Na, dann mal Will­kom­men, Herr Jacob…“Arti­kel aus „Vit­amin C“ – Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té vom 02.04.2015 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 5. Febru­ar 2015: dar­in unter ande­rem:
    • Nach dem Wahl­er­folg: zusam­men wei­ter kämp­fen! „Vit­amin C“ vom 5. Febru­ar 2015
      Haus­hoch gewann das lin­ke Wahl­bünd­nis Syri­za mit 36% die Par­la­ments­wah­len in Grie­chen­land. All die halb ver­steck­ten Dro­hun­gen von Mer­kel und ande­ren euro­päi­schen Spit­zen­po­li­ti­kern haben nicht deren Wahl­sieg ver­hin­dert: die Grie­chen haben die Nase voll von der EU, der Euro­päi­sche Zen­tral­bank EZB und dem Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fond IWF…” „Vit­amin C“ vom 5. Febru­ar 2015 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 22.01.2015: dar­in unter ande­rem: 
    • “Skla­ven­hal­ter­ge­sell­schaft in der Kli­nik. „Denk doch an die Pati­en­ten“, die­sen Satz müss­te man zu Ende füh­ren mit: Wenn es das Manage­ment schon nicht tut. Und tat­säch­lich bringt uns die­se mora­li­sche Erpres­sung immer wie­der dazu, län­ger zu arbei­ten oder aus dem Frei her­aus zusätz­li­che Diens­te zu über­neh­men. Doch noch dreis­ter geht es bei den Aka­de­mi­kern zu. Der KPR berich­tet über eine Dienst­an­wei­sung an Ärz­tIn­nen, die sie ver­pflich­tet, „frei­wil­lig“ zusätz­li­che Diens­te zu über­neh­men…”
    • “Nicht genug Per­so­nal auch bei Heli­os. Anschei­nend hat Heli­os nicht wie die Cha­ri­té dar­an gedacht, genug Per­so­nal für das Aus­fül­len der Pati­en­ten­be­fra­gun­gen ein­zu­stel­len. Denn da gab es in der ver­gan­ge­nen Zeit vie­le Beschwer­den über die dürf­ti­ge Pfle­ge im Kli­ni­kum Schles­wig. (…) Inter­es­sant ist dabei, wie die Geschäfts­füh­rung das Pro­blem lösen will. Sie hat ein­fach eine „moti­vie­ren­de“ Mit­ar­bei­ter­ver­samm­lung ein­be­ru­fen…” Aus­ga­be vom 22.01.2015 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 08.01.2015: dar­in unter ande­rem:
    • „PEGIDA: Ergeb­nis der herr­schen­den Poli­tik! (…) die wir­ren Ideen die­ser Bewe­gung sind nicht vom Him­mel gefal­len, son­dern das Ergeb­nis einer­jah­re­lan­gen anti­is­la­mi­schen Bericht­erstat­tung, in der Islam und reli­giö­se Fana­ti­ker seit dem 11. Sep­tem­ber immer wie­der durch die Pres­se ver­mengt wur­den. Sie sind auch das Ergeb­nis der Angst vor dem sozia­len Abstieg, die durch die jah­re­lan­ge Kür­zungs­po­li­tik auf Kos­ten der arbei­ten­den Klas­se immer grö­ßer gewor­den ist. Und dies war nicht die Poli­tik von rechts­ex­tre­men Par­tei­en, wie NPD oder AfD, son­dern der herr­schen­den Par­tei­en, wie CDU/​CSU, SPD, Grü­ne und auch der Links­par­tei.“
    • „Weil wir es ihr wert sind?! Hach­ja, bei der Cha­ri­té kann man als Mit­ar­bei­ter schon die kurio­ses­ten Din­ge erle­ben. So rühmt sich der Vor­stand, dass er die alten OP´s aus den 60ern im CBF “top­mo­der­ni­siert“, wäh­rend wir Kol­le­gIn­nen in teil­wei­se gam­me­li­ge Umklei­den, wo die ein­zi­gen Kul­tu­ren im Wasch­be­cken und im Klo anzu­tref­fen sind, abge­scho­ben wer­den. Da fühlt man sich doch mal so rich­tig wert­ge­schätzt, dan­ke!“ Aus­ga­be vom 08.01.2015 externer Link 
  • „Vit­amin C“ vom 27.11.2014:  dar­in unter ande­rem:
    • Aso­zia­les Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl? Die Cha­ri­té fühlt sich plötz­lich ver­ant­wort­lich für unser Wohl. Der Vor­stand will daher mehr Kame­ra­über­wa­chung für das Virchow. Angeb­lich gäbe es mehr Zwi­schen­fäl­le in der Mit­tel­al­lee, aber die Bewei­se bleibt er uns schul­dig. Was ist also der Sinn einer sol­chen Maß­nah­me? Bei BVG und S‑Bahn war es das Mit­tel, um jede Men­ge Sta­ti­ons­auf­sich­ten abzu­bau­en und damit die Zahl der Arbeits­lo­sen auf lan­ge Sicht zu erhö­hen – siche­rer ist es dadurch auf den Bahn­stei­gen nicht gewor­den…
    • Lebens­lan­ges Ler­nen. Uiuiui, da hat sich der gute Karl Max aber mäch­tig in die Nes­seln gesetzt bei der letz­ten Per­so­nal­ver­samm­lung. Fragt der doch glatt, wie lan­ge man denn über­haupt so als Pfle­ge­kraft in Deutsch­land aus­ge­bil­det wird. Soll­te man sowas als Lei­ter einer Kli­nik nicht eigent­lich im Schlaf wis­sen? Und wie lan­ge dau­ert eigent­lich die Aus­bil­dung zum per­fek­ten Kli­nik­lei­ter, der dann auch sol­che „Spe­zi­al­fra­gen“ zu beant­wor­ten weiß? Wahr­schein­lich im Fal­le von Karl Max ein gan­zes Leben…Auga­be vom 27.11.2014 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 13.11.2014:  dar­in unter ande­rem:
    • Män­gel wegen Man­gel! Der Hygie­ne-Skan­dal wegen ver­un­rei­nig­tem OP-Besteck an der Uni­kli­nik-Mann­heim war rie­sen­groß. Doch die Kon­se­quen­zen dar­aus sind mal wie­der mehr als mager. Denn Schuld dar­an sein – geschwei­ge denn etwas von den kras­sen Zustän­den gewusst haben – will natür­lich mal wie­der kei­ner. Also grün­det man eine Arbeits­grup­pe (Gähn!), die die gan­zen Vor­fäl­le auf­klä­ren soll. Dass die Män­gel aus dem Man­gel an Per­so­nal, an Geld, an Mate­ri­al … resul­tie­ren, traut sich kei­ner laut zu sagen. Und da die­ser Man­gel über­all künst­lich her­ge­stellt wird, kann man nur sagen: Mann­heim ist über­all!
    • Stopp! Stopp! Stopp! Wir hören immer wie­der und in regel­mä­ßi­gen Abstän­den, dass Lea­sing­kräf­te zu teu­er und die schwar­ze Null der Cen­tren in Gefahr brin­gen wür­den. Des­we­gen soll mal wie­der noch stren­ger und nur im äußers­ten Not­fall Lea­sing­kräf­te geholt wer­den (Wann ist denn der Not­fall? Wenn gar keine/​r von uns mehr auf Sta­ti­on ist?). Der Aus­fall der Lea­sing­kräf­te soll aus eige­nen Rei­hen und mit Mini­mal­be­set­zung kom­pen­siert wer­den. Im glei­chen Atem­zug wird sich aber beschwert, dass wir zu vie­le Über­stun­den machen und zu oft krank wer­den (War­um wohl?). Es wird höchs­te Eisen­bahn (nicht nur bei den Lok­füh­rern!), dass wir durch etwas Druck (Streik) end­lich Ergeb­nis­se für die Min­dest­be­set­zung von der Cha­ri­té erhal­ten und das so schnell wie mög­lich. “ Aus­zü­ge von „Kol­le­gen für Kol­le­gen“ aus der Aus­ga­be vom 13.11.2014 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 30.10.2014: Opfer von Ebo­la… und dem Kapi­ta­lis­mus!
    “…Wenn es also selbst in den rei­chen Län­dern eine Anste­ckungs­ge­fahr mit Ebo­la gibt, so ist sie dem heu­ti­gen Gesund­heits­sys­tem geschul­dett, das durch die jah­re­lan­ge Spar­wut und Pri­va­ti­sie­rung von Teil­be­rei­chen oder gar gan­zen Kran­ken­häu­sern kaputt gemacht wird. Geld und Gewin­ne sind Poli­ti­kern und pri­va­ten Unter­neh­men wich­ti­ger als die Gesund­heit der brei­ten Mas­sen!…” „Vit­amin C“ vom 30. Okto­ber 2014 externer Linkpdf
  • „Vit­amin C“ vom 16.10.2014: Arbeits­zei­ten redu­zie­ren – Stel­len­ab­bau bekämp­fen!
    Dar­in unter ande­rem: „Deutsch­lands bes­te Kli­nik? Die Cha­ri­té geht aus dem neu­es­ten Kli­nik-Ran­king des Focus-Maga­zins mal wie­der als Sie­ger her­vor. In die Wer­tung wur­den auch Pati­en­ten­si­cher­heit, tech­ni­sche Aus­stat­tung und Per­so­nal­aus­stat­tung ein­be­zo­gen. Jetzt kann man ent­we­der ganz frech fra­gen wie viel die Cha­ri­té dem Focus eigent­lich für die andau­ern­den Sie­ger­eh­run­gen bezahlt… Oder man muss sich echt mal an den Kopf fas­sen und kann kaum glau­ben, wie schlecht es dann über­all anders aus­se­hen muss?“
    „All­zeit bereit, immer bereit! Die CFM erzählt uns immer, dass am Wochen­en­de weni­ger los und des­we­gen Per­so­nal­ein­spa­run­gen gerecht­fer­tigt wären. Aber die Wochen­en­den, an denen die Arbeit nicht weni­ger ist als die Woche über, häu­fen sich. So ist es auch kei­ne Sel­ten­heit, dass die Des­in­fek­to­ren, die nur in Bereit­schaft sind, immer mehr am Wochen­en­de raus­ge­klin­gelt wer­den. Und des Öfte­ren han­delt es sich nicht nur um ein Zim­mer, son­dern um 10, 13 oder 18 Stun­den-Schich­ten. Eini­ge wis­sen nicht mal, dass ihnen auch wäh­rend der Bereit­schaft nach sechs Stun­den eine Pau­se zu steht (sagt ihnen ja auch nie­mand)
    …“ Aus­zü­ge aus der Aus­ga­be vom 16.10.2014 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 2.10.2014: Ein neu­es Ter­ror­re­gime im Nahen Osten – die Geschich­te wie­der­holt sich
    Dar­in unter ande­rem: „Pro­be aufs Exem­pel? Hm, wie war das eigent­lich mit den 80 neu­en Voll­zeit­kräf­ten bis Ende des Jah­res? Befin­den wir uns nicht mit­ten in der „Erpro­bungs­pha­se”? Mal abge­se­hen davon, dass weit und breit kei­ne neu­en Kol­le­gIn­nen zu sehen sind… Müss­te man nicht wenigs­tens mas­sen­wei­se Stel­len­an­zei­gen in den Medi­en und Por­ta­len im Inter­net fin­den? Anschei­nend setzt die Cha­ri­té auf Mund­pro­pa­gan­da und Initia­tiv­be­wer­bun­gen. Bei einem sol­chen Vor­ge­hen kön­nen wir ja schon mal getrost das Ergeb­nis der Erpro­bungs­pha­se vor­weg­neh­men: Das ist defi­ni­tiv nicht der rich­ti­ge Weg zu mehr Per­so­nal!“ Aus­zug aus der Aus­ga­be vom 02.10.2014 externer Link
  • „Vit­amin C“ vom 18.09.2014: Strei­ken ist unser Recht!
    Das Cha­os ist los in Deutsch­land… wenn man man­chen Medi­en glaubt! In den letz­ten Wochen haben die Lok­füh­re­rIn­nen deutsch­land­weit zwei­mal für je drei Stun­den gestreikt und die Pilo­tIn­nen ins­ge­samt an vier Tagen ein­zel­ne Warn­streiks durch­ge­führt. Und schon gehen erschreck­te Mel­dun­gen um, dass das streikar­me Deutsch­land zum neu­en Strei­kland wird. Schuld an dem „Skan­dal“ sind die klei­nen Gewerk­schaf­ten GDL (Gewerk­schaft Deut­scher Loko­mo­tiv­füh­rer) und Cock­pit, die die­se Streiks aus­ru­fen. Vor allem zit­tern die Kon­zern­spit­zen, die nun auch Unter­stüt­zung von der Bun­des­re­gie­rung gegen die “unver­hält­nis­mä­ßi­ge” Streik­wut bekom­men…” Aus­ga­be vom 18. Sep­tem­ber 2014 externer Link
  • Ukrai­ne – Kampf um die Macht
    “… Der Kampf, der geführt wer­den muss, ist in Wirk­lich­keit ein Kampf gegen die Macht der Kapi­ta­lis­tIn­nen und Olig­ar­chen. Sie sind es, die von der Situa­ti­on pro­fi­tie­ren und sich selbst berei­chern, wäh­rend die Bevöl­ke­rung immer ärmer wird. Die­sen Kampf zu füh­ren bedeu­tet aber auch, sich nicht mit natio­na­lis­ti­schen Schein­lö­sun­gen abspei­sen zu las­sen. Nur wenn die Beschäf­tig­ten aller Natio­na­li­tä­ten gemein­sam ihre poli­ti­schen und vor allem auch sozia­len For­de­run­gen in den Vor­der­grund stel­len, kön­nen sie die Situa­ti­on wirk­lich ver­än­dern…” Aus­ga­be vom 06. März 2014 externer Link
  • Strei­ken – sowas von 20. Jahr­hun­dert?
    Fast jedes Jahr aufs Neue kommt es zu bun­des­wei­ten Tarif­ver­hand­lun­gen der IG Metall für die Metall- und Elek­tro­bran­che. Und jedes Mal kann die IG Metall tau­sen­de von Arbei­ten­den für ihre Ver­hand­lun­gen mobi­li­sie­ren – die­ses Jahr sind 750.000 Metal­le­rIn­nen auf den Bei­nen gewe­sen. Das Ergeb­nis, wel­ches in Bay­ern als Pilot­ab­schluss für die 3,7 Mio Beschäf­tig­ten die­ser Bran­che ver­han­delt wur­de, wird von der Gewerk­schaft als „fai­rer Kom­pro­miss“ bezeich­net. Jedoch scheint er nur für die Arbeit­ge­ber­sei­te mehr als fair zu sein…” Aus­ga­be von Vit­amin C vom 23. Mai 2013 bei Sozia­lis­ti­sche Arbei­ter­stim­me externer Link
  • „…am bes­ten, alle zusam­men“: Für höhe­re Löh­ne! und „Von Kol­le­gen für Kol­le­gen…
    Aus­ga­be vom 22.02.2012 externer Link

Der Bei­trag „Vit­amin C“ – Das Betriebs­flug­blatt der Sozia­lis­ti­schen Arbei­ter­stim­me an der Cha­ri­té erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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