[gG:] (B) Angriff auf die Stadt der Reichen, Episode 34

Eine Akti­on im Rah­men der anhal­ten­den Ent­wer­tung der Stadt Ber­lin und des inter­na­tio­na­len Soli­da­ri­täts­auf­rufs aus Thes­sa­lo­ni­ki

Unge­bremst fres­sen sich die Pro­jek­te der Inves­to­rIn­nen durch unse­re Vier­tel, ver­dich­ten jede Flä­che mit neu­en Glas­pa­läs­ten. Ob irgend­wann die Bla­se plat­zen wird oder ob unse­re Aktio­nen jemals ihre Schmerz­gren­ze errei­chen – unbe­kannt.
Geräumt inzwi­schen das Bar­kol­lek­tiv Syn­di­kat, geräumt auch das Squat Ter­ra Inco­gni­ta in Thes­sa­lo­ni­ki. Akut bedroht die Liebig34.

Unbe­ein­druckt davon zie­hen wir wei­ter­hin nachts los und rich­ten klei­ne Schä­den an. Wie auch am 20. August an der Karl-Marx-Allee in Fried­richs­hain. Weil die Bewoh­ne­rIn­nen von Eigen­tums­woh­nun­gen auch exklu­si­ve Möbel brau­chen, tau­chen ent­spre­chen­de Geschäf­te auf.
Möbel Sitz­feldt, vor­her am Betha­ni­en­damm in Kreuz­berg, dort öfter ent­glast und nun am Run auf das hip­pe Fried­richs­hain betei­ligt. Bei die­sem Geschäft für die Stadt der Rei­chen haben wir zehn gro­ße Schei­ben ein­ge­wor­fen.
Das Start­up-Unter­neh­men hat sich auf die Ent­wick­lung von Desi­gner­so­fas spe­zia­li­siert, deren Preis­ni­veau sich dabei zwi­schen 700 und 3.000 Euro bewegt.

Angrif­fe gegen die­sen Laden lös­ten vor Jah­ren die Kam­pa­gne von Tom Schrei­ber gegen auto­no­me Räu­me aus, so dass schon über eine direk­te Ver­bin­dung zwi­schen Sitz­feldt und ihm spe­ku­liert wur­de. In der Fol­ge sicher­ten sie ihren vor­he­ri­gen Stand­ort mit Spe­zi­al-Schei­ben, eine Illu­si­on von Sicher­heit, denn wir ver­ges­sen nie.

Wir wis­sen nicht genau wie viel seit der Räu­mung des Syn­di­kat pas­siert ist, sind uns aber sicher, dass es mehr war, als in der Pres­se auf­taucht. Des­halb hal­ten wir es für wich­tig auch klei­ne­re Aktio­nen sicht­bar zu machen. Das Vor­ge­hen gegen de.indymedia und das Ver­schwei­gen in der bür­ger­li­chen Pres­se sind Anzei­chen für ihre Furcht vor einer Ver­mas­sung unse­rer Angrif­fe und zeu­gen davon, dass sich auch klei­ne Schä­den irgend­wann öko­no­misch aus­wir­ken.
Um dage­gen zu hal­ten, soll­ten wir über Ver­öf­fent­li­chun­gen auf Geis­ti­ge Gefähr­dun­gen oder Chro­nik hin­aus, ver­su­chen unse­re Mili­tanz sicht­ba­rer zu machen.

Wei­ter gehts!

Soli­da­ri­tät mit allen kämp­fen­den Beset­zun­gen welt­weit!

Wir schlies­sen uns dem Auf­ruf der Gefähr­tIn­nen aus Thes­sa­lo­ni­ki an, die sagen:
„Jetzt sind wir an der Rei­he, zur voll­stän­di­gen Offen­si­ve über­zu­ge­hen. Auf Krieg ant­wor­ten wir mit Krieg. Auf die Gewalt durch den Auto­ri­ta­ris­mus des Kapi­tals und des Staa­tes ant­wor­ten wir mit Gewalt. Auf die Grau­sam­keit der Indi­vi­dua­li­sie­rung ant­wor­ten wir kol­lek­tiv, indem wir unse­re mil­li­tan­te Kon­fron­ta­tio­nen ver­schär­fen.“

Join the femi­nist action week 07 – 13 Sep­tem­ber in Ber­lin!

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