[labournet:] Antikriegstag am 1. September 2020: “Nie wieder Krieg! In die Zukunft investieren statt aufrüsten!” (DGB)

Antikriegstag am 1. September 2020Das Netz­werk Frie­dens­ko­ope­ra­ti­ve stellt eine umfang­rei­che Über­sicht zu den Akti­vi­tä­ten rund um den Anti­kriegs­tag 2020 zur Ver­fü­gung, die wir kon­ti­nu­ier­lich erwei­tern. Dabei brau­chen wir Eure mit­hil­fe: Schickt uns neben Euren Ter­mi­nen bit­te auch Eure Rede- und Kund­ge­bungs­bei­trä­ge, Berich­te von vor Ort, Pres­se­aus­schnit­te sowie Bild­ma­te­ri­al zu. Schickt das Mate­ri­al bit­te an: friekoop@​friedenskooperative.​de…” Die dies­jäh­ri­ge Son­der­sei­te der Frie­dens­ko­ope­ra­ti­ve mit dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot zum Anti­kriegs­tag 2020 externer Link: Alle Ter­mi­ne externer Link, Kon­takt für alle Akti­ven und Pres­se, Auf­ru­fe, Rede­bei­trä­ge, Erklä­run­gen, Pres­se­split­ter sowie Hin­ter­grund und Geschich­te. Sie­he auch den Auf­ruf des DGB:

  • Auf­ruf des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) zum Anti­kriegs­tag 2020
    Seit 1957 wird am 1. Sep­tem­ber an die Schre­cken des Ers­ten und Zwei­ten Welt­kriegs sowie an die schreck­li­chen Fol­gen von Krieg, Gewalt und Faschis­mus erin­nert. An jedem 1. Sep­tem­ber machen auch der DGB und sei­ne Mit­glieds­ge­werk­schaf­ten seit­dem deut­lich: Die deut­schen Gewerk­schaf­ten ste­hen für Frie­den, Demo­kra­tie und Frei­heit. Nie wie­der Krieg, nie wie­der Faschis­mus! Der DGB-Auf­ruf zum Anti­kriegs­tag 2020 steht unter dem Mot­to: “Nie wie­der Krieg! In die Zukunft inves­tie­ren statt auf­rüs­ten!”: Für uns Gewerk­schaf­ten ist der Anti­kriegs­tag 2020 ein beson­de­rer Tag der Mah­nung und des Erin­nerns. Das Ende des Zwei­ten Welt­kriegs und die Befrei­ung Euro­pas und der Welt vom Faschis­mus jäh­ren sich zum 75. Mal. Mit sei­nem Über­fall auf Polen riss Nazi-Deutsch­land 1939 die Welt in den Abgrund eines bes­tia­li­schen Krie­ges, der uner­mess­li­ches Leid über die Men­schen brach­te und 60 Mil­lio­nen Tote for­der­te. 75 Jah­re nach Kriegs­en­de liegt es an uns, die Erin­ne­rung an die­se zahl­lo­sen Toten wach­zu­hal­ten und der Mil­lio­nen von Holo­caust-Opfern zu geden­ken, die von den Nazis ermor­det wur­den. Und wir müs­sen die Erin­ne­rung dar­an wach­hal­ten, dass Deutsch­land ange­sichts der Mensch­heits­ver­bre­chen der Nazis beson­de­re Ver­ant­wor­tung für den Frie­den trägt. Nie wie­der Krieg! Nie wie­der Faschis­mus! So lau­tet unum­stöß­lich die Leh­re, die wir Gewerk­schaf­ten aus der Geschich­te gezo­gen haben – und für die wir uns heu­te wie­der mit all unse­rer Kraft stark machen müs­sen. Wir erle­ben der­zeit den inter­na­tio­na­len Abge­sang auf eine Poli­tik der Abrüs­tung, Ent­span­nung und Zusam­men­ar­beit und auf eine neue mul­ti­la­te­ra­le Welt­ord­nung, die wir nach dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs erhofft hat­ten. Statt­des­sen leben wir in einer Welt, die immer stär­ker aus den Fugen gerät. Natio­na­lis­mus und Mili­ta­ris­mus grei­fen wie­der um sich und set­zen eine neue Spi­ra­le der Auf­rüs­tung in Gang. (…) Die Coro­na-Kri­se führt dras­tisch vor Augen, wie ver­ant­wor­tungs­los die­se Geld­ver­schwen­dung ist. Beson­ders deut­lich zeigt sich dies im Glo­ba­len Süden. So sind etwa in vie­len Län­dern Latein­ame­ri­kas gro­ße Bevöl­ke­rungs­tei­le schutz­los dem Virus aus­ge­setzt, weil es an einer flä­chen­de­cken­den Gesund­heits­ver­sor­gung fehlt und die dor­ti­ge Zwei-Klas­sen-Medi­zin Ange­hö­ri­ge der Ober- und Mit­tel­schicht pri­vi­le­giert. Gleich­zei­tig sind die Rüs­tungs­aus­ga­ben in der Regi­on in jüngs­ter Zeit stark ange­stie­gen – Geld, das für den drin­gend nöti­gen Aus­bau der Gesund­heits- und Sozi­al­sys­te­me fehlt. Aber auch im Fal­le Deutsch­lands legt die Coro­na-Kri­se scho­nungs­los offen, wie gra­vie­rend die Fehl­ver­tei­lung öffent­li­cher Mit­tel ist. Im Bun­des­haus­halt 2020 waren ursprüng­lich 12 Pro­zent der Aus­ga­ben für den Ver­tei­di­gungs­etat vor­ge­se­hen, wäh­rend nur ein Drit­tel davon in das Gesund­heits­sys­tem flie­ßen soll­te. Es ist höchs­te Zeit, das Ruder her­um­zu­rei­ßen!...” Der Auf­ruf beim DGB externer Link
  • Sie­he zuletzt: Anti­kriegs­tag am 1. Sep­tem­ber 2019: Nie wie­der Krieg! Nie wie­der Faschis­mus! Für Frie­den und Abrüs­tung!

Der Bei­trag Anti­kriegs­tag am 1. Sep­tem­ber 2020: “Nie wie­der Krieg! In die Zukunft inves­tie­ren statt auf­rüs­ten!” (DGB) erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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