[perspektive:] Kalifornien: 100.000 fliehen vor historisch großen Waldbränden

Erst Anfang des Jahres hielten Waldbrände in Australien die Welt in Atem, bei denen zwölf Millionen Hektar Land zerstört wurde. In Kalifornien haben die Feuer schon jetzt, vor der eigentlichen Feuersaison, ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht.

In den letz­ten 7 Tagen gelang es Feu­er­wehr­kräf­ten, rund 10 Pro­zent der 560 Brän­de zu löschen. Beson­ders ver­hee­rend ist die Situa­ti­on sei die Situa­ti­on in den San­ta Cruz Moun­tains, da die­se nur schwer zu errei­chen und ver­sor­gen sei­en. Dort haben bereits 60.000 Men­schen ihre Häu­ser ver­las­sen müs­sen.

Ins­ge­samt flie­hen der­zeit min­des­tens 100.000 Men­schen vor den Brän­den. In die­sem Jahr tref­fen die Feu­er die Ein­satz­kräf­te etwas über­ra­schend, da die Sai­son eigent­lich erst im Okto­ber beginnt. Wald­brän­de sind in der kali­for­ni­schen Land­schaft nor­mal, Flo­ra und Fau­na dar­auf ange­passt. Aus­lö­ser war in die­sem Jahr, dass auf extre­me Tro­cken­heit und Hit­ze hef­ti­ge Gewit­ter folg­ten.

Aller­dings beob­ach­ten Feu­er­wehr­kräf­te, dass die Sai­son immer frü­her beginnt und spä­ter endet. Haupt­säch­lich ist der Kli­ma­wan­del dafür ver­ant­wort­lich, der mil­de­re Früh­lin­ge und gerin­ge­re Schnee­men­gen mit sich bringt.

Abge­se­hen davon ist die Pan­de­mie eine wei­te­re Schwie­rig­keit bei der Ver­sor­gung der Betrof­fe­nen. Zum Infek­ti­ons­schutz wur­den in den Not­la­gern die Abstän­de ver­grö­ßert, dadurch aber die Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät hal­biert. Den­noch wür­de das Ange­bot schlecht ange­nom­men, aus Angst vor einer Infek­ti­on such­ten Kali­for­nie­rIn­nen vor­nehm­lich ande­re Alter­na­ti­ven.

Der Bei­trag Kali­for­ni­en: 100.000 flie­hen vor his­to­risch gro­ßen Wald­brän­den erschien zuerst auf Per­spek­ti­ve.

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