[perspektive:] Zahlreiche Aktionen zum Antikriegstag

Der 1. September markiert als historisches Datum den Beginn des zweiten Weltkrieges und wird heutzutage jährlich als Antikriegstag begangen. Auch dieses Jahr gab es diverse Aktionen.

„Nie wie­der Krieg! Nie wie­der Faschis­mus!“ – das war die Losung nach dem Sieg über das Nazi­re­gime. Seit­dem war die Bun­des­wehr und die deut­sche Waf­fen­in­dus­trie wie­der in zahl­rei­che Krie­ge über­all auf der Welt ver­wi­ckelt und ist es noch immer. Das sorgt für Pro­test, unter ande­rem am jähr­lich began­ge­nen Anti­kriegs­tag.

In zahl­rei­chen Städ­ten gedach­ten Men­schen den Opfern deut­scher Krie­ge. Zudem fan­den Demons­tra­tio­nen statt, bei die­sen wur­de sich teil­wei­se auch mit der demo­kra­ti­schen Selbst­ver­wal­tung Roja­va im West­kur­di­stan soli­da­ri­siert, die sich einem von der Tür­kei geführ­ten Angriffs­krieg gegen­über­sieht – wel­cher auch mit deut­schen Waf­fen geführt wird.

In eini­gen Städ­ten wur­den auch Waf­fen­fa­bri­ken direkt besucht. Zum Bei­spiel in der Klein­stadt Trois­dorf im Rhein­land wur­de der Waf­fen­kon­zern „Dyni­tec“ mit Pro­test bedacht. Akti­vis­tIn­nen hin­ter­lie­ßen eine Kon­struk­ti­on mit der Auf­schrift „Krieg beginnt hier“ und ver­teil­ten Flug­blät­ter in der Nach­bar­schaft.

In die­sen erklä­ren sie: „Deut­sche Waf­fen ermor­den Men­schen, und die Regie­rung dul­det das nicht nur, son­dern unter­stützt es auch. Par­tei­en, wie die CDU und die SPD, insze­nie­ren sich viel­leicht als Frie­dens-Par­tei­en, wer­den aber immer die (mili­tä­ri­sche) Expan­si­on des deut­schen Staa­tes auf Kos­ten ande­rer Natio­nen unter­stüt­zen, denn Krieg ist eine not­wen­di­ge Kon­se­quenz im Kapi­ta­lis­mus.“

Drei Tage zuvor hat­te die Initia­ti­ve „Rhein­me­tall Ent­waff­nen“ meh­re­re Stand­or­te der Waf­fen­fa­brik Krauss-Maff­ei Weg­mann in Kas­sel blo­ckiert.

Der Bei­trag Zahl­rei­che Aktio­nen zum Anti­kriegs­tag erschien zuerst auf Per­spek­ti­ve.

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