[KgK:] Galeria Karstadt Kaufhof muss verstaatlicht werden

Wir steu­ern 2020 immer mehr in Rich­tung Wirt­schafts­kri­se. War­um schau­en Bund und Län­der zu, wie immer mehr Geschäf­te plei­te gehen oder von aus­län­di­schen Fir­men aus­ge­beu­tet wer­den? Bes­tes Bei­spiel Gale­ria Kar­stadt Kauf­hof. Ein Unter­neh­men, was bis zur Über­nah­me durch den Mil­li­ar­där Rene Ben­ko schwar­ze Zah­len schrieb. Nach mona­te­lan­ger Aus­beu­tung und Aus­trick­sen der Deut­schen Geset­ze bzw. Geset­zes­lü­cken wird ein 130 Jah­re altes Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men bewusst gegen die Wand gefah­ren und in rote Zah­len gedrängt, um dann über die Hälf­te der Häu­ser aus­zu­lö­schen, für neue Immo­bi­li­en und neue Büros, weil die mehr Ren­di­te abwer­fen ohne viel machen zu müs­sen. Ich fin­de, das kann nicht sein!

Ein mil­li­ar­den­schwe­rer Groß­un­ter­neh­mer, der sich in die Läden ein­kauft, muss auch dafür bür­gen und sich nicht noch mehr berei­chern, um dann alles zu ver­kau­fen und noch rei­cher zu wer­den, wo ande­re Leu­te in Arbeits­lo­sig­keit fal­len und nicht mal mehr wis­sen, wie sie die Fami­lie ernäh­ren sol­len bzw. Mie­te zah­len sol­len. Ein Unter­neh­mer, der flüs­sig ist und Mil­li­ar­den hat, soll­te dafür gera­de ste­hen und das min­des­tens mit 80 Pro­zent sei­nes Kapi­tals, statt ein­fach den Kopf in den Sand zu ste­cken und so zu tun als hät­te man kein Geld. Des­we­gen fän­de ich es den rich­ti­gen Weg, Herrn Arbeits­mi­nis­ter Heil die­se Auf­ga­be näher zu legen und sich end­lich um die Ver­staat­li­chung der angeb­lich bank­rot­ten Häu­ser zu küm­mern. Dafür soll­te Ben­ko kei­ne Ent­schä­di­gung bekom­men!

Der Staat kann mit Ver­staat­li­chung der Unter­neh­men auch einer Wirt­schafts­kri­se ent­ge­gen­wir­ken, da die Häu­ser auf jeden Fall bes­ser lau­fen wür­den, wenn sie von uns selbst bewirt­schaf­tet wer­den als mit einer Füh­rung, die nur auf Immo­bi­li­en und mehr Gewin­ne im eige­nen Port­mo­nee abzielt. Die Fir­men wür­den mit viel mehr Freu­de und Lie­be wie­der zum Leben erweckt wer­den, da die Mit­ar­bei­ter wie­der Zie­le und Spaß dar­an haben, selbst das Unter­neh­men zu gestal­ten und wie­der in die Schwar­zen Zah­len zu kom­men. Und sie wür­den es PRIMA machen!
Ver­staat­li­chung hier und jetzt und nicht erst nach der Wirt­schafts­kri­se!

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