[FRN:] Caring Masculinities? Männlichkeiten in der Transformation kapitalistischer Wachstumsgesellschaften (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Ein sich durch gren­zen­lo­ses Wachs­tum sta­bi­li­sie­ren­der Kapi­ta­lis­mus wird vor allem durch Män­ner getra­gen. Wäh­rend in einer glo­ba­li­sier­ten Öko­no­mie die natür­li­chen Gren­zen des Wachs­tums immer deut­li­cher erkenn­bar wer­den, bleibt das kul­tu­rell vor­herr­schen­de Selbst­ver­ständ­nis von Männ­lich­keit eng an eine impe­ria­le Lebens­wei­se von raum­grei­fen­der Expan­si­on, scho­nungs­lo­ser Aus­beu­tung von Mensch und Natur sowie Domi­nanz und Aus­gren­zung gebun­den. Die für den Fort­be­stand der Welt zen­tra­len Aspek­te der Lebens­sor­ge wer­den als weib­li­che Auf­ga­ben aus dem männ­li­chen Den­ken und Han­deln aus­ge­klam­mert und männ­li­chem Expan­si­ons­stre­ben unter­ge­ord­net.
Wir haben mit der Her­aus­ge­be­rin des Sam­mel­ban­des „Caring Mas­cu­linities? Männ­lich­kei­ten in der Trans­for­ma­ti­on kapi­ta­lis­ti­scher Wachs­tums­ge­sell­schaf­ten“ Syl­ka Scholz gespro­chen über hege­mo­nia­le Männ­lich­keit und pro­gres­si­ve Männ­lich­keits­ent­wür­fe. Read More