[FRN:] Kein Mund-Nasen-Schutz aber ein Maulkorb für die Medien (Serie 347: Mittagsmagazin)

Auf Quer­den­ker- und ähn­li­chen Demos wer­den Medienvertreter*innen mas­siv an der Arbeit gehin­dert. Das von Leu­ten, die sich selbst bei jeder Kri­tik sofort dar­auf beru­fen, dass nun die Mei­nungs­frei­heit in Gefahr sei und von denen sich vie­le vehe­ment auf die Ver­tei­di­gung des Grund­ge­set­zes beru­fen. So nun schon mehr­fach auch in Frei­burg gesche­hen. Einem Mit­ar­bei­ter von Radio Dreyeck­land wur­de mal so neben­bei das Objek­tiv sei­ner Kame­ra durch einen Schlag beschä­digt. Man­che mögen ja wirk­lich den­ken, dass sie immer und über­all selbst dar­über ent­schei­den kön­nen, ob sie die Medi­en Fil­men oder foto­gra­fie­ren dür­fen. Doch in der Regel sind die Leu­te gegen recht­li­che Auf­klä­rung auch von Sei­ten der Poli­zei resis­tent. Außer­dem filmt und foto­gra­fiert man selbst nicht zu knapp, sich selbst und ande­re Leu­te. Der Jour­na­list Rai­mond Lüpp­ken berich­tet von sei­nen Erfah­run­gen auf vier Frei­bur­ger Kund­ge­bun­gen, wo er auch dem AfD-Gemein­de­rat Robert Hager­man begeg­net ist.

Auf Anre­gung von Rai­mond Lüpp­ken wol­len die Deut­sche Jour­na­lis­ten Uni­on und der Deut­sche Jour­na­lis­ten Ver­band auf ihren Web­sei­ten in kür­ze hoch­la­den, was Medienvertreter*innen auf öffent­li­chen Kund­ge­bun­gen und Demons­tra­tio­en dür­fen. Ungläu­bi­ge kön­nen dann noch­mal nach­le­sen. Wenn sie es denn tun. Read More