[FRN:] „Architektur geht alle an…“ und muss radikal, demokratisch und feministisch sein (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Die­ses Zitat kommt vom Mar­ga­re­te Schüt­te-Lihotz­ky, der ers­ten öster­rei­chi­schen Archi­tek­tin, aber auch Wider­stands­kämp­fe­rin gegen den Faschis­mus. Sie steht für eine Archi­tek­tur, die sich neben ästhe­ti­schen Ansprü­chen beson­ders an Lebens­um­ge­bung und All­tags­be­dürf­nis­sen ori­en­tiert – eben­so an Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen. Das zeigt sich etwa bei der Ent­wick­lung ihrer soge­nann­ten Frank­fur­ter Küche.

Macht­ver­hält­nis­se und patri­ar­cha­le Struk­tu­ren sind nicht sel­ten in Stein gemei­ßelt. Wie äußern sich patri­ar­cha­le Struk­tu­ren in der Stadt­pla­nung und Archi­tek­tur? Wie geschlechts­spe­zi­fi­sche Ver­hält­nis­se in Wohn­si­tua­tio­nen? Und kann Archi­tek­tur die­se Ver­hält­nis­se durch­bre­chen?

Dar­über sprach Radio Corax mit Gabu Heindl. Sie ist Archi­tek­tin, Stadt­pla­ne­rin und Akti­vis­tin in Wien. Soeben ist auch ihr Buch „Stadt­kon­flik­te“ im Man­del­baum Ver­lag erschie­nen. Read More