[FRN:] Wunschkindpille: Weibliche Erfahrung und staatliche Geburtenpolitik in der DDR (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Vor 60 Jah­ren ging die ers­te Anti­ba­by­pil­le in den USA über den Laden­tisch. Es war die Pil­le Eno­vid. Sie defi­nier­te das Kon­zept von Emp­fäng­nis­ver­hü­tung und sie wur­de zum Sym­bol der Eman­zi­pa­ti­on. In der BRD kam die Pil­le ein Jahr spä­ter auf den Markt und in der DDR gab es sie ab 1965 – Im Früh­jahr 65 prä­sen­tier­te der volks­ei­ge­ne Betrieb Jen­a­pharm auf der Leip­zi­ger Mes­se zum ers­ten Mal sein neu­es Prä­pa­rat Ovo­sis­ton. Spä­ter wur­de die­se Pil­le als ‚Wunsch­kind­pil­le‘ bekannt. Über die Geschich­te der Pil­le in der DDR hat die His­to­ri­ke­rin und Publi­zis­tin Dr Annet­te Leo geforscht. vor fünf Jah­ren ver­öf­fent­lich­te sie das Buch „Die ‚Wunsch­kind­pil­le’: Weib­li­che Erfah­rung und staat­li­che Gebur­ten­po­li­tik in der DDR“. Wir haben mit der Wis­sen­schaft­le­rin über die Geschich­te der Wunsch­kind­pil­le in der DDR gespro­chen. Read More