[gG:] Bremen: Fahrzeug von Job AG abgefackelt! Gegen die Leistungsgesellschaft!

Ihr nennt es Pri­vat­dienst­leis­ter,
wir sagen, die Job AG ist wie Schmier­mit­tel für eine Welt, die wir zer­stö­ren wol­len!

In purer Feind­schaft gegen jede Form der Unter­drü­ckung zün­de­ten wir am Diens­tag 08.09 2020 ein Fahr­zeug der Leih- und Zeit­ar­beits­fir­ma Job AG an.

Die Job AG bezeich­net sich selbst als erfolg­rei­che Pri­vat­dienst­leis­te­rin und Arbeits­ver­mitt­le­rin. Die Job AG arbei­tet natür­lich auch dem Arbeits­amt zu. Die Fle­xi­bi­li­sie­rung und Ent­gren­zung des Arbeits­markts wird durch Unter­neh­men wie die Job AG erst mög­lich. Leih- und Zeit­ar­beit ist Teil einer umfas­sen­den Umstruk­tu­rie­rung von Aus­beu­tung durch Arbeit. Der Arbeits­markt ver­langt nach bestimm­ten Arbeits-(zeit)modellen und der Mensch soll ange­passt wer­den. Die­se Ver­wer­tungs­lo­gik ist men­schen­ver­ach­tend. Mit auf­ge­zwun­ge­nen Maß­nah­men und um exis­ten­zi­el­ler Not zu ent­ge­hen, pres­sen sich Men­schen in für den Arbeits­markt brauch­ba­re Hül­len.

Wir nen­nen das sozia­len Krieg!

Mit den ent­stan­de­nen 35 000 Euro Sach­scha­den sen­den wir ein soli­da­ri­sches Rauch­zei­chen an alle Mitstreiter/*innen nach Leip­zig. Jede Räu­mung hat ihren Preis! Ver­drän­gung und Ver­ein­nah­mung im ver­meint­lich unauf­halt­sa­men Pro­zess der Gen­tri­fi­zie­rung wol­len wir genau­so bekämp­fen wie die Schi­ka­ne und Aus­beu­tung auf dem Arbeits­markt und sei­ne zuar­bei­ten­den Handlanger*innen.

Wir sind wütend dar­über, dass die Beset­zung in Leip­zig nicht lan­ge anhal­ten konn­te. Umso mehr gibt es uns Kraft und stimmt uns opti­mis­tisch, wenn wir von den vie­len Momen­ten mili­tan­ter Inter­ven­ti­on hören, wenn wir lesen, dass es drei Tage in Fol­ge geknallt hat und die auf­ge­rüs­te­ten Bul­len lan­ge ein­fach nichts unter Kon­trol­le brin­gen konn­ten.
Wir Grü­ßen die Mitstreiter_​innen „die 3 von der Park­bank“ und alle ande­ren Gefan­ge­nen!

See you at the bar­ri­ca­des!

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