[labournet:] Amtsenthebungsverfahren wegen Betriebsratsarbeit bei Adient Zwickau GmbH

Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser stören“Beim VW-Zulie­fe­rer Adi­ent schla­gen in den ver­gan­ge­nen Wochen die Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Geschäfts­füh­rung und Betriebs­rat hohe Wel­len. Wegen unter­schied­li­chen Mei­nun­gen und For­de­run­gen über die Höhe des Kurz­ar­bei­ter­gel­des will Adi­ent den Vor­sit­zen­den des Betriebs­ra­tes sei­nes Amtes ent­he­ben las­sen. Grund­la­ge der Aus­ein­an­der­set­zung war die For­de­rung des Betriebs­rats, dass das wäh­rend der Coro­na-Kri­se staat­lich garan­tier­te Kurz­ar­bei­ter­geld von 60 bzw. 67 Pro­zent des Lohns von Adi­ent auf bis zu 80 Pro­zent auf­ge­stockt wer­den soll­te. Nach­dem Adi­ent die For­de­rung des Betriebs­ra­tes ablehn­te, rief die­ser durch sei­nen Betriebs­rats­vor­sit­zen­den die Eini­gungs­stel­le an. Dies soll ihm, wenn es nach Adi­ent geht, nun zum Ver­häng­nis wer­den. Adi­ent sieht die For­de­rung nach Auf­sto­ckung des Kurz­ar­bei­ter­gel­des als rechts­wid­rig an und will den Betriebs­rats­vor­sit­zen­den daher sei­nes Amtes ent­he­ben las­sen. Betriebs­rat und Gewerk­schaft sehen dies als absurd an, da der Betriebs­rat bei Kurz­ar­beit Mit­be­stim­mungs­rech­te hat. (…) Ein Güte­ter­min vor dem Arbeits­ge­richt Zwi­ckau hat bereits ohne Ergeb­nis statt­ge­fun­den. Im Novem­ber soll dann der ers­te Kam­mer­ter­min fol­gen. Bis dahin bleibt der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de wei­ter im Amt…“ Aus Front­be­richt 09/​2020 vom 04.09.2020 bei Arbeits­un­recht externer Link

Der Bei­trag Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren wegen Betriebs­rats­ar­beit bei Adi­ent Zwi­ckau GmbH erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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