[labournet:] Arbeitsgericht sieht keinen Kündigungsgrund für Betriebsratsmitglied bei Freudenberg

Fight Union Busters!“Erst im Herbst 2019 hat­te die Beleg­schaft der Freu­den­berg & Co. KG, der Füh­rungs­ge­sell­schaft der Freu­den­berg Grup­pe, erst­mals einen Betriebs­rat gegrün­det und ist direkt in den Genuss der Uni­on-Bus­ting Metho­den des Kon­zerns gekom­men (Front­be­rich­te 04/​2020 externer Link). Mit dem kon­stru­ier­ten Vor­wurf, der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de wür­de sei­ne Arbeit ver­nach­läs­si­gen ver­such­te die Unter­neh­mens­lei­tung, bestehend aus Moh­sen Sohi, Ralf Krie­ger und Til­man Krauch, die Zustim­mung zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung von Wolf­gang S. beim Betriebs­rat zu erlan­gen. Die­ser lehn­te eine Zustim­mung ab, so dass das Unter­neh­men die Erset­zung der Zustim­mung durch das Arbeits­ge­richt Mann­heim bean­trag­te. Nach­dem die Par­tei­en beim Güte­ter­min vor dem Arbeits­ge­richt Mann­heim am 15.01.2020 kei­ne Eini­gung erzie­len konn­ten, tra­fen sich die Par­tei­en am 22.07.2020 erneut vor dem Arbeits­ge­richt zum Kam­mer­ter­min. Die Vor­sit­zen­de Rich­te­rin der 13. Kam­mer des Arbeits­ge­richts Mann­heim Kers­tin Miess sah kei­ne aus­rei­chen­den Grün­de für eine außer­or­dent­li­che Kün­di­gung des Betriebs­rats­vor­sit­zen­den vor­lie­gen. Zwar habe der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Pflicht­ver­let­zun­gen began­gen und auch das Arbeits­ver­hält­nis sei von bei­den Sei­ten aus „stark belas­tet“, für die ange­streb­te außer­or­dent­li­che Kün­di­gung rei­che dies aber nicht aus. Ein zwei­tes Ver­fah­ren ist zudem wei­ter offen, dabei geht es dar­um, ob der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de als lei­ten­der Ange­stell­ter über­haupt für den Betriebs­rat hät­te kan­di­die­ren dür­fen. …“ Aus Front­be­richt 09/​2020 vom 04.09.2020 bei Arbeits­un­recht externer Link

Der Bei­trag Arbeits­ge­richt sieht kei­nen Kün­di­gungs­grund für Betriebs­rats­mit­glied bei Freu­den­berg erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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