[gG:] Selbstbestimmt und spontan im Duisburger Zentrum!

Am 13.09. setz­te sich gegen 20:30 Uhr eine klei­ne Spon­tan­de­mons­tra­ti­on in einem Wohn­vier­tel in der Duis­bur­ger Innen­stadt in Bewe­gung. Selbst­be­stimmt und frei von jeg­li­cher staat­li­cher Kon­trol­le nah­men sich anti­fa­schis­ti­sche Akti­vis­tIn­nen die Stra­ßen um den Innen­ha­fen her­um und skan­dier­ten u.a. die Paro­len: „Ganz Duis­burg hasst die AfD“ und „Es gibt kein Recht auf Nazi­pro­pa­gan­da“ und „say it loud, say it clear, refu­gees are wel­co­me here“.

Unter dem Mot­to: „Poli­zei­ge­walt, Ras­sis­mus, Repres­si­on – fight back!“ las­sen sich gleich meh­re­re Anläs­se für die­se spon­ta­ne Zusam­men­kunft ablei­ten, die sich jedoch im Gro­ßen und Gan­zen in einen Kon­text zusam­men­fas­sen las­sen. Wäh­rend rech­te Struk­tu­ren und Sym­pa­thi­san­tIn­nen mit rech­tem Gedan­ken­gut immer häu­fi­ger bei der Poli­zei, SEK, Bun­des­wehr, Staats­be­hör­den und in der Jus­tiz auf­ge­deckt wer­den, wird kei­ne Mühe gescheut, lin­ke Pro­tes­te und Akti­vis­tIn­nen zu kri­mi­na­li­sie­ren und mit Repres­si­on zu über­schüt­ten und ein­zu­schüch­tern. Der har­te Schlag gegen den Roten Auf­bau hat zwar eine Struk­tur getrof­fen, gemeint sind wir jedoch alle! Beson­ders Lin­ke Akti­vis­tIn­nen und auch Migran­tIn­nen sind von (will­kür­li­cher) Poli­zei­ge­walt betrof­fen und die neu­en Poli­zei­ge­set­ze ver­schär­fen die Gewalt und Repres­si­on nur noch. Daher ist es wich­tig, ver­schie­de­ne Akti­ons­for­men, sowohl fried­lich als auch mili­tant, aus­zu­pro­bie­ren und eine Anti­fa­schis­ti­sche Akti­on auch in Duis­burg auf­zu­bau­en und sich nicht durch bür­ger­li­che Geset­ze einen Rah­men geben zu las­sen.

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