[gG:] Exit Mali – Militarisierung und Migrationskontrolle im Sahel

Putsch in Mali: Inner­halb eines Tages wird der bis­he­ri­ge Prä­si­dent weg­ge­fegt. Für die Bun­des­re­gie­rung jedoch kein Anlass, das Schei­tern ihrer Mili­tär­in­ter­ven­ti­on ein­zu­ge­ste­hen, der es offi­zi­ell um die Sta­bi­li­sie­rung des mali­schen Staa­tes gegan­gen sei. Oder geht es der EU, geht es der BRD und Frank­reich um ande­re geo­stra­te­gi­sche Inter­es­sen, jen­seits der huma­ni­tä­ren Pro­pa­gan­da? Die­ser Fra­ge soll auf einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung nach­ge­gan­gen wer­den. Dazu wer­den die Refe­ren­ten von der Infor­ma­ti­ons­stel­le Mili­ta­ri­sie­rung (IMI) und von der For­schungs­ge­sell­schaft Flucht und Migra­ti­on (FFM) ver­su­chen, die Zusam­men­hän­ge hin­ter der Bun­des­wehr­pro­pa­gan­da zu beleuch­ten:
* Was für ein Staat ist das post­ko­lo­nia­le Gebil­de, wel­che Inter­es­sen ver­fol­gen die staats­tra­gen­den Klas­sen in Mali?
* Was sind im Gegen­satz dazu die Inter­es­sen und Öko­no­mien der mali­schen Bevöl­ke­run­gen?
* Wel­che Inter­es­sen ver­fol­gen die Mili­tär­in­ter­ven­tio­nen Bark­ha­ne, MINUSMA, EUTM etc.?
* Wel­chen Stel­len­wert hat die Ver­hin­de­rung von Migra­tio­nen?


Fr. 25.09.2020 – 19 Uhr – Jockel Bier­gar­ten, Rati­borstr. 14c, 10999 Ber­lin

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