[FRN:] Feministische Wohngeschichte(n) – Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen? (Serie 622: Radia Obskura)

Aus­stel­lung
Eine femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ve für Ber­lin heu­te! Wie könn­te eine nicht-sexis­ti­sche Stadt aus­se­hen?

In der 199. Fol­ge von Radia Obsku­ra steht das The­ma Stadt­pla­nung und Archi­tek­tur im Fokus, und zwar aus einer femi­nis­ti­schen und anti-sexis­ti­schen Per­spek­ti­ve. Im Patri­ar­chat wer­den Städ­te von Män­nern für Män­ner ent­wor­fen. In die­sen Städ­ten haben FLTI-Per­so­nen (Frau­en, Les­ben, Trans- und Inter­per­so­nen) z.B. nicht das Pri­vi­leg, ent­spannt im öffent­li­chen Raum zu fla­nie­ren, ohne dabei Angst haben zu müs­sen, von Beläs­ti­gun­gen und sexua­li­sier­ter Gewalt betrof­fen zu sein. Im Pri­va­ten beschränkt die Art und Wei­se, wie (bezahl­ba­re) Woh­nun­gen geschnit­ten sind, auch die Art und Wei­se, wie man dar­in leben kann. Wie soll man Repro­duk­ti­ons­ar­beit kol­lek­ti­vie­ren, wenn einer nur Woh­nun­gen zur Ver­fü­gung ste­hen, die auf die Bedürf­nis­se von hete­ro­nor­ma­ti­ven Klein­fa­mi­li­en aus­ge­rich­tet sind? Die­sen und wei­te­ren Kri­tik­punk­ten an der aktu­el­len, män­ner­do­mi­nier­ten Stadt­pla­nung und Archi­tek­tur soll in der Aus­stel­lung “Eine femi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ve für Ber­lin heu­te! Wie könn­te eine nicht-sexis­ti­sche Stadt aus­se­hen?“ in der Alpha Nova – Gale­rie Futu­ra in Ber­lin etwas ent­ge­gen­ge­setzt wer­den: und zwar eine Visi­on, wie eine nicht-sexis­ti­sche Stadt aus­se­hen könn­te. Wir spre­chen dar­über mit Katha­ri­na Koch, Syl­via Sad­zinski und Mar­tha Wege­witz vom Kurator*innen-Kollektiv der Aus­stel­lung. Die Aus­stel­lung ist noch bis zum 19.9.2020 immer Mitt­wochs-Sams­tags von 16–19 Uhr zu sehen.

Aus­stel­lung in der Gale­rie Futu­ra: https://www.galeriefutura.de/feministische-wohngeschichten-teil‑2/
Ver­an­stal­tung f_​audiowalk am 19.9.2020, 14–16 Uhr, Anmel­dung unter: mail@​alpha-​nova-​kulturwerkstatt.​de Read More