[perspektive:] Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern wegen rechter Chats suspendiert

In Mecklenburg-Vorpommern stehen vier Polizisten unter Verdacht, antisemitische und Nazis verherrlichende Chats geführt zu haben. Zwei sind bis auf weiteres suspendiert, bei Hausdurchsuchungen sichergestellte Datenträger untersuchen ErmittlerInnen derzeit.

Kurz nach­dem rund 30 Poli­zis­tIn­nen der Esse­ner Poli­zei wegen rech­ter Äuße­run­gen zeit­wei­se vom Dienst ent­las­sen wur­den, gibt es ähn­li­che Nach­rich­ten aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Inter­ne Unter­su­chun­gen haben den Ver­dacht bestä­tigt, dass auch bei der Meck­len­burg-Vor­pom­mer­schen Lan­des­po­li­zei anti­se­mi­ti­sche ras­sis­ti­sche und nazis­ti­sche Nach­rich­ten aus­ge­tauscht wur­den.

Zwei der ver­däch­tig­ten Poli­zis­ten waren zuletzt in Ros­tock und Neu­bran­den­burg tätig. Sie sind bis auf wei­te­res sus­pen­diert, in ihren Woh­nun­gen haben Durch­su­chun­gen statt­ge­fun­den. Die gefun­de­nen Daten­trä­ger sind noch aus­zu­wer­ten.

Der Lan­des­in­nen­mi­nis­ter Caf­fier stellt im sel­ben Atem­zug fest, dass nicht mehr von Ein­zel­fäl­len zu reden sei in dem er bekannt gibt, dass er kein rech­tes Netz­werk bei sei­ner Lan­des­po­li­zei ver­mu­tet. Ins­ge­samt sind der­zeit 17 Beam­te der Meck­le­bur­ger Lanes­po­li­zei beschul­digt, online rech­te Bei­trä­ge zu pos­ten.

Raz­zi­en bei der Poli­zei NRW: wird der Staat das Nazi-Pro­blem lösen?

Der Bei­trag Poli­zis­ten in Meck­len­burg-Vor­pom­mern wegen rech­ter Chats sus­pen­diert erschien zuerst auf Per­spek­ti­ve.

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