[Freiheitsliebe:] 100 deutsche Städte für ein Atomwaffenverbot

Im Fol­gen­den doku­men­tie­ren wir eine Pres­se­er­klä­rung der deut­schen Sek­ti­on der ärzt­li­chen Frie­dens-NGO IPPNW – Inter­na­tio­na­le Ärz­te zur Ver­hü­tung des Atomkrieges/​Ärz­te in sozia­ler Ver­ant­wor­tung vom gest­ri­gen Welt­frie­dens­tags, 21. Sep­tem­ber 2020, anläss­lich des Bei­tritts Dres­den zum ICAN-Städ­teap­pell:

Dres­den unter­zeich­net ICAN-Städ­teap­pell am Inter­na­tio­na­len Welt­frie­dens­tag

Die ärzt­li­che Frie­dens­or­ga­ni­sa­ti­on IPPNW begrüßt den 100. deut­schen Bei­tritt zum ICAN-Städ­teap­pell am heu­ti­gen Welt­frie­dens­tag durch die Stadt Dres­den. Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert unter­zeich­net heu­te den Appell im Rat­haus im Bei­sein von Vertreter*innen der IPPNW und ICAN. Die Ärz­te­or­ga­ni­sa­ti­on ruft die Bun­des­re­gie­rung auf, der For­de­rung der Städ­te nach einem Bei­tritt Deutsch­lands zum UN-Ver­bot von Atom­waf­fen end­lich nach­zu­kom­men. Seit Mainz im Febru­ar 2019 den Anfang gemacht hat, schlie­ßen sich immer mehr Städ­te dem Appell an. Mit der Unter­schrift von Dres­den haben sich nun alle Lan­des­haupt­städ­te dem Appell ange­schlos­sen. Dar­über hin­aus rufen vier Bun­des­län­der (Ham­burg, Ber­lin, Bre­men und Rhein­land-Pfalz) die Bun­des­re­gie­rung auf, dem Atom­waf­fen­ver­bots­ver­trag bei­zu­tre­ten.

„Atom­waf­fen stel­len eine beson­de­re Bedro­hung für Städ­te dar, da sie im Ernst­fall die pri­mä­ren Zie­le eines ato­ma­ren Angriffs sind. Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen sind kon­zi­piert, um Men­schen und Infra­struk­tur gigan­ti­schen Scha­den zuzu­fü­gen. Die soge­nann­te nuklea­re Abschre­ckung basiert auf der Dro­hung, die wich­tigs­ten Orte eines Lan­des anzu­grei­fen. Damit sind Städ­te direkt betrof­fen und mischen sich des­we­gen in die Dis­kus­si­on zu die­ser Fra­ge ein“, erklärt Inga Blum, IPPNW-Vor­stands­mit­glied und Mit­glied von ICAN.

Die evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kir­che in Deutsch­land haben sich eben­so für das Atom­waf­fen­ver­bot aus­ge­spro­chen wie der Deut­sche Gewerk­schafts­bund. Der UN-Ver­trag für ein Ver­bot von Atom­waf­fen (TPNW), der im Juli 2017 von 122 Staa­ten beschlos­sen wur­de, ist ein wich­ti­ger Schritt zur Dele­gi­ti­ma­ti­on der Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen. Aktu­ell sind dem Ver­bots­ver­trag 44 Staa­ten bei­getre­ten. Nach dem 50. Bei­tritt tritt der TPNW in Kraft, womit Ende die­ses Jah­res oder Anfang nächs­ten Jah­res gerech­net wird. Mit dem Inkraft­tre­ten des Ver­trags wird er Teil des inter­na­tio­na­len Völ­ker­rechts wie die Che­mie­waf­fen­kon­ven­ti­on oder der Anti-Land­mi­nen­ver­trag.

Hier geht’s zur Web­site des IPPNW.

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