[Freiheitsliebe:] Lohnkürzungen werden keine Arbeitsplätze retten

Die Auf­ru­fe, Gehalts­ein­bu­ßen in Kauf zu neh­men oder auf Lohn­er­hö­hun­gen zu ver­zich­ten, wer­den kei­ne Arbeits­plät­ze ret­ten. Sie wer­den nur dazu füh­ren, dass Arbeit­ge­ber noch mehr Zuge­ständ­nis­se ein­for­dern wer­den. David Glanz berich­tet aus Aus­tra­li­en.

Die Pan­de­mie hat dazu geführt, dass mehr als eine Mil­li­on Arbeit­neh­mer ihren Job bezie­hungs­wei­se ihre Auf­trä­ge ver­lo­ren haben. Ande­re muss­ten in die Kurz­ar­beit. Die Angst vor Arbeits­lo­sig­keit und den damit ver­bun­de­nen Schwie­rig­kei­ten greift daher um sich.

Als Reak­ti­on dar­auf sind die Mor­ri­son-Regie­rung und Arbeit­ge­ber in die ideo­lo­gi­sche Offen­si­ve gegan­gen, den Stand­punkt ver­tre­tend, dass Fle­xi­bi­li­tät und Gehalts­kür­zun­gen Jobs ret­ten kön­nen.

Die­se Nach­richt rich­tet sich vor­der­grün­dig an den Gas­tro­no­mie­sek­tor, wel­cher die meis­ten Ent­las­sun­gen zu bekla­gen hat­te, außer­dem an den Ein­zel­han­del und Dienst­leis­tungs­an­bie­ter. Aber auch Uni­ver­si­tä­ten sind stark betrof­fen.

Die Regie­rung behaup­tet, dass Unter­neh­men mehr Arbeits­plät­ze sichern könn­ten, wenn Arbeit­neh­mer bereit wären, weni­ger Stun­den zu arbei­ten oder auf Zuschlä­ge zu ver­zich­ten.

Dies erin­nert an eine Idee, wel­che bereits in den 1970ern von Cly­de Came­ron, einem lin­ken Minis­ter in der Regie­rung Whit­lan ver­tre­ten wur­de – „die Gehalts­er­hö­hung eines Arbeit­neh­mers ist die Stel­le eines ande­ren”.

Damals waren die Gewerk­schaf­ten noch in der Lage, die­ser Idee zu wider­ste­hen. Trau­ri­ger­wei­se hat sich die ACTU (Aus­tra­li­an Coun­cil of Tra­de Uni­ons) die­ses Mal auch hin­ter die­se Argu­men­ta­ti­on gestellt und wen­det sich nun gemein­sam mit Arbeit­ge­ber­ver­tre­tern an die Fair Work Com­mis­si­on (eine unab­hän­gi­ge Schieds­be­hör­de, wel­che in arbeits­recht­li­chen Kon­flik­ten ver­mit­telt, d.Übers.) gewandt, um für mehr „Fle­xi­bi­li­tät in der Ver­ga­be von Auf­trä­gen” im Lich­te der Pan­de­mie zu wer­ben.

Vier Ver­ga­be­ver­fah­ren, wel­che inge­samt über zwei Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer ein­schlie­ßen, wur­den ange­passt, mit Aus­wir­kun­gen für Sachbearbeiter:innen, Mit­ar­bei­ter von Schu­len und Fach­kräf­ten in Restau­rants und der Hotel­le­rie.

Wäh­rend­des­sen hat die Füh­rung der Gewerk­schaft für Uni­ver­si­täts­mit­ar­bei­ter eine Rah­men­ver­ein­ba­rung aus­ge­han­delt, die nach eige­ner Aus­sa­ge 12.000 Jobs (von ins­ge­samt 30.000 betrof­fe­nen) ret­tet, indem eine Rei­he von Zuge­ständ­nis­sen wie unte­re ande­rem tem­po­rä­re Gehalts­kür­zun­gen von bis zu 15 Pro­zent gemacht wur­den.

Weih­nach­ten kam also für alle Bos­se gleich­zei­tig. Die­je­ni­gen, wel­che inner­halb eines Sach­be­ar­bei­ter-Auf­trags erfasst sind, kön­nen von ihrem Vor­ge­setz­ten in jeg­li­che Tätig­kei­ten, wel­che zumut­bar sind, ver­setzt wer­den.

Schul­ver­wal­tungs­an­ge­stell­te kön­nen ihre Stun­den um ein Vier­tel redu­ziert sehen. Fest­an­ge­stell­te in Uni­ver­si­tä­ten kön­nen nun in Auf­ga­ben­be­rei­che ver­setzt wer­den, wel­che vor­her von Zeit­ar­bei­tern aus­ge­übt wur­den.

Wie Chris­ti­an Por­ter, der Gene­ral­staats­an­walt, freu­dig fest­stellt: „Also, hin­ter den Kulis­sen, in einer lei­sen und koope­ra­ti­ven Art und Wei­se, wur­den eini­ge Refor­men im Ver­ga­be­ver­fah­ren und in den Indus­trie­be­zie­hun­gen erreicht… es ist wohl fair zu sagen, dass die­se Art von Ver­än­de­rung in der Auf­trags­ver­ga­be in drei Wochen erreicht wur­den, die nor­mal 30 Jah­re dau­ern.”

Leh­ren aus der Ver­gan­gen­heit

Man­che wer­den den Stand­punkt ver­tre­ten, dass Arbei­ter prag­ma­tisch sein und tun müs­sen, was nötig ist, um in die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Zei­ten ihren Job zu behal­ten. Doch das Argu­ment, dass Lohn­kür­zun­gen Arbeits­plät­ze ret­ten, hält die­sem Test nicht stand.

1931, inmit­ten der Welt­wirt­schafts­kri­se, hat die Labor-geführ­te Scul­lin-Regie­rung Löh­ne und Ren­ten um 10 Pro­zent gekürzt. Den­noch ist die Arbeits­lo­sig­keit von 20,1 Pro­zent im Jahr 1931 auf 23,0 Pro­zent im Jahr 1932 gestie­gen.

1934 wur­de die­se Lohn­kür­zung dann von der Arbi­tra­ti­on Com­mis­si­on (ein Vor­läu­fer von Fair Work) gekippt. Die Arbeits­lo­sig­keit fiel dar­auf­hin im glei­chen Jahr auf 17,9 Pro­zent und auf 15,5 Pro­zent bis kurz vor dem Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs.

Unter Labors Abkom­men mit den Gewerk­schaf­ten in den 1980ern stie­gen die Gewin­ne und die rea­len Lohn­stück­kos­ten san­ken. Den­noch ging die Arbeits­lo­sig­keit von unge­fähr 10 Pro­zent im Jahr 1983 auf 6 Pro­zent im Jahr 1989 zurück, aber stieg danach auf bei­na­he 12 Pro­zent% im Jahr 1992.

Im Juni 2013 bat Hol­den (ehe­mals in Aus­tra­li­en ver­trie­be­ne Auto­mar­ke, d.Übs.) sei­ne Fabrik­ar­bei­ter dar­um, eine Lohn­kür­zung von bis zu A$200/Woche zu akzep­tie­ren, um nicht zu ris­kie­ren, dass die Fir­ma ihre aus­tra­li­schen Pro­duk­ti­ons­stand­or­te schließt.

Sie haben die Kür­zung hin­ge­nom­men – und die Fir­ma war­te­te bloß Mona­te, bevor sie ihre für das Jahr 2017 geplan­te Schlie­ßung ankün­dig­te, wel­che einen Ver­lust von 3.000 Arbeits­plät­zen in Ade­lai­de und Mel­bourne zufol­ge hat­te. Unter­des­sen freu­te man sich bei der Mut­ter­ge­sell­schaft Gene­ral Motors über ein vier­tes Jahr Gewin­ne in Fol­ge.

In der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit haben Arbeit­neh­mer im öffent­li­chen Dienst mage­re Gehalts­er­hö­hun­gen akzep­tiert, wel­che sich zumeist auf dem Niveau des Ver­brau­cher­preis­in­de­xes bewegt haben – aber es hat kei­ne Ent­las­tung hin­sicht­lich der Ange­stell­ten­zah­len gege­ben. Die Gesamt­zahl der Ange­stell­ten hat sich von der Spit­ze von mehr als 167.000 im Juni 2012 auf 147.237 im Juni 2019 redu­ziert.

Die Argu­men­ta­ti­on, dass Arbeits­plät­ze und Löh­ne zusam­men­hän­gen, fin­det auch in ande­ren Berei­chen Erwäh­nung. Arbeit­ge­ber ver­su­chen regel­mä­ßig, Erhö­hun­gen des Min­dest­lohns zu ver­hin­dern, jedoch hat eine 2018 durch­ge­führ­te Stu­die von James Bishop, For­scher der Reser­ve Bank of Aus­tra­lia, erge­ben, dass eine Erhö­hung des Min­dest­lohns „kaum nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf gear­bei­te­te Stun­den oder Job­ver­lust [hat­te]”.

2017 hat die Fair Work Com­mis­si­on Kür­zun­gen bei Zuschlä­gen an Wochen­en­den und Fei­ter­ta­gen für Ein­zehl­han­dels- und Gas­tro­no­mie­mit­ar­bei­ter zuge­stimmt, unter der Annah­me, dass die­se Kür­zun­gen zu län­ge­ren Öff­nungs­zei­ten und „einem Zuwachs in gesam­ten Arbeits­stun­den” bedeu­ten wür­de.

Zwei Jah­re spä­ter haben die Öko­no­men Mar­tin O’Brien und Ray Mar­key in einer Stu­die fest­ge­stellt, dass „sie nicht in der Lage waren, einen rela­ti­ven Zuwachs in Anstel­lung an Sonn­ta­gen, Fei­er­ta­gen und wöchent­li­cher Beschäf­ti­gung bei Mit­ar­bei­tern in öffent­li­chen Auf­trä­gen fest­zu­stel­len”. Anders gesagt, eine Kür­zung in Zuschlä­gen hat kei­ne Zunah­me an Arbeits­plät­zen bedeu­tet.

Den Kuchen auf­tei­len

Die Argu­men­ta­ti­on, dass eine Lohn­kür­zung Arbeits­plät­ze ret­ten kann, ruht auf der augen­schein­li­chen Annah­me des gesun­den Men­schen­ver­stan­des, dass die Wirt­schaft wie ein Kuchen ist – je grö­ßer das Stück für eine Grup­pe Arbei­ter ist, umso klei­ner ist es für ande­re.

Karl Marx hat sich mit die­ser Fra­ge vor über 150 Jah­ren aus­ein­an­der­ge­setzt. Er argu­men­tier­te dabei, dass die­je­ni­gen in der Arbei­ter­be­we­gung, wel­che sagen, dass Gewerk­schaf­ten nicht für Lohn­er­hö­hun­gen kämp­fen soll­ten, wür­den, ein­fach gesagt, schlech­ter davon­kom­men.

In zwei Reden im Jahr 1865, wel­che spä­ter als “Lohn, Preis und Pro­fit” her­aus­ge­ge­ben wur­den, zeigt Marx den dop­pel­ten Fehl­schluss die­ser Annah­me.

Zuerst arbei­tet er den Dyna­mis­mus des Sys­tems her­aus. Der Kuchen wird zwar manch­mal klei­ner, doch zumeist wächst er.

Das mag nicht unbe­dingt glaub­wür­dig klin­gen, aber nur im Zeit­raum von 2015–18 ist das welt­wei­te Brut­to­so­zi­al­pro­dukt (BSP) um 10 Bil­lio­nen US-Dol­lar gestie­gen.

Marx zeig­te außer­dem, was noch ent­schei­den­der ist, dass inner­halb gewis­ser Gren­zen (Hun­ger­tod der Arbei­ter auf der einen Sei­te, kom­plet­te Aneig­nung der Gewin­ne der Kapi­ta­lis­ten durch die Arbei­ter auf der ande­ren), die Ver­tei­lung des gesam­ten Reich­tums ein Ergeb­nis von Kämp­fen ist.

Er schrieb: „Der Wil­le des Kapi­ta­lis­ten ist sicher­lich, so viel wie mög­lich zu neh­men. Was wir tun müs­sen, ist nicht, über sei­nen Wil­len zu reden, son­dern sei­ne Macht zu erfor­schen, die Gren­zen sei­ner Macht und den Cha­rak­ter die­ser Gren­zen.”

Marx erkann­te an, dass die Arbei­ter­klas­se mehr Weit­blick haben soll­te als „die­se unaus­weich­li­chen Gue­ril­la-Kämp­fe, die dau­ernd aus den immer fort­wäh­ren­den Über­grif­fen des Kapi­tals resul­tie­ren”, näm­lich auf eine neue Gesell­schaft, wel­che das Lohn­sys­tem been­den wür­de.

Aber er war auch deut­lich dar­in, dass Arbei­ter im Hier und Jetzt kämp­fen müs­sen, um eine „Ernied­ri­gung zu einer glei­chen Mas­se aus zer­stör­ten Elen­den ohne Hoff­nung auf Erret­tung” zu ver­hin­dern.

Wir kön­nen sehen, wie Marx’ Argu­men­te in den letz­ten 30 Jah­ren in Aus­tra­li­en bestä­tigt wur­den, wäh­rend die Kämp­fe der Arbei­ter weni­ger gewor­den sind.

1989 betrug das BIP von Aus­tra­li­en 299,3 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. 2018 ist es auf 1,434 Bil­lio­nen US-Dol­lar gestie­gen.

Dadurch soll­te es Arbei­tern deut­lich bes­ser gehen. Den­noch ist der Anteil des BIP, wel­ches an Arbei­ter ging, von über 55 Pro­zent in den frü­hen 1980ern auf 46,5 Pro­zent im ers­ten Quar­tal 2017 gefal­len, der nied­rigs­te Wert seit 1960.

Wie Jim Stan­ford, Direk­tor des „Cent­re for Future Work” (Zen­trum für Arbeit der Zukunft) es aus­drückt: „Der Arbeit­neh­mer­an­teil begann, nach 1984 rapi­de abzu­neh­men, zuerst wegen der Aus­wir­kun­gen des ‚Pri­ces and Inco­mes Accords Sys­tem‘ (etwa ‚Abkom­men zur Anpas­sung von Prei­sen und Löh­nen‘, d.Übs.), wel­ches 1983 von der von Bob Hawk­we geführ­ten neu­en Labor-Regie­rung und der Gewerk­schafts­be­we­gung auf den Weg gebracht wur­de.”

„Die­ser Abkom­mens-Pro­zess war dar­auf aus­ge­legt, Lohn­zu­wäch­se ein­zu­schrän­ken und Gewin­ne zu stei­gern, angeb­lich, um die Aus­wir­kun­gen von „exzes­si­ven” Lohn­er­hö­hun­gen der letz­ten Jah­re ein­zu­däm­men.”

Den Arbeit­neh­mer­wi­der­stand unter­gra­ben

Die Abkom­men haben Aktio­nen in der Indus­trie gebremst, was erst die Kea­ting-Labor-Regie­rung und dann die libe­ra­le Regie­rung unter Howard ermu­tigt hat, die Art von Ein­schrän­kun­gen im Streik­recht vor­zu­neh­men, wel­che noch in den 1970ern undenk­bar waren.

Die Abnah­me im Kampf als sol­ches ging ein­her mit immer mage­re­rem Lohn­wachs­tum.

Weit ent­fernt davon, dass Ver­hand­lun­gen zu mehr Arbeits­plät­zen füh­ren, hat die­se Ent­wick­lung den Grund­stein für den heu­ti­gen Angriff auf Löh­ne und Arbeits­be­din­gun­gen gelegt.

Damals wie heu­te, eine Lohn-„Flexibilität” zu akzep­tie­ren, lässt Arbeit­neh­mer nicht nur schlech­ter daste­hen, son­dern unter­gräbt auch die Tra­di­ti­on des Wider­stan­des. Wenn der ACTU Lohn­kür­zun­gen zustimmt, schwächt er damit die Erin­ne­rung der Klas­se an den Arbeits­kampf.

Aber es hät­te so viel mehr getan wer­den kön­nen. 2019 hät­te gestreikt wer­den kön­nen, die Auto­fa­bri­ken hät­ten besetzt wer­den kön­nen, es hät­te gefor­dert wer­den kön­nen, dass Gene­ral Motors ent­we­der in sei­ne aus­tra­li­schen Depen­dan­cen inves­tiert oder dass die Regie­rung Hol­den ver­staat­licht.

Heu­te könn­ten die Trans­port­ge­werk­schaf­ten Mas­sen­pro­tes­te aus­ru­fen und sich wei­gern, Flug­zeu­ge auf dem Boden zu bewe­gen, um Arbeits­plät­ze bei Vir­gin zu ret­ten.

Es wird in Mel­bourne und Syd­ney Auto­kor­sos für den „NTEU natio­nal day of action” geben, aber wenn die Füh­rung der Gewerk­schaft Kür­zun­gen ableh­nen wür­de und statt­des­sen ihre Ener­gie in Mobi­li­sie­rung von tau­sen­den Mit­glie­dern für Auto­kor­sos inves­tie­ren wür­de, könn­te man den Ver­kehr in Stadt­zen­tren zum Erlie­gen kom­men sehen.

Dies wür­de den poli­ti­schen Druck auf Bil­dungs­mi­nis­ter Dan Tehan erhö­hen und den Mit­glie­dern das Selbst­ver­trau­en geben, auch per­sön­lich an Uni­ver­si­tä­ten zu pro­tes­tie­ren.

Jeder Schritt zurück ermu­tigt die Bos­se, mehr zu neh­men – mehr Lohn, mehr Arbeits­schutz, mehr Jobs. Lohn­kür­zun­gen ret­ten kei­ne Arbeits­plät­ze. Statt­des­sen machen sie es durch die Zer­stö­rung von müh­se­lig erwor­be­nen Gewohn­hei­ten wie Wider­stand und Soli­da­ri­tät ein­fa­cher für Arbeit­ge­ber, Arbei­ter zu ent­las­sen, zu mar­gi­na­li­sie­ren und Arbeits­be­din­gun­gen zu schlei­fen.

Arbei­ter müs­sen bereits den Groß­teil der Pan­de­mie auf ihren Schul­tern aus­hal­ten. Es ist an der Zeit, von den Bos­sen den Preis für die Erho­lung zu ver­lan­gen.

Der Arti­kel von David Glanz erschien auf soli​da​ri​ty​.net und wur­de von Mats West­feld über­setzt.

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