[FRN:] ‚Ein politisches, kein humanitäres Problem’ (Serie 999: CX – Corax – AntifaAntira)

Seit vor knapp zwei Wochen das Geflüch­te­ten­la­ger Moria auf Les­bos abge­brannt ist haben wir regel­mä­ßig über die Situa­ti­on auf Les­bos ent­wi­ckelt. Dabei ist es auch immer wie­der um die Fra­ge gegan­gen wie eine ange­mes­se­ne Reak­ti­on auf den Brand und die huma­ni­tä­re Not­si­tua­ti­on aus­se­hen soll. 12 000 Men­schen waren auf einen Schlag obdach­los gewor­den. Für eine Eva­ku­ie­rung der Geflüch­te­ten von der Insel Les­bos hat der poli­ti­sche Wil­le in der EU gefehlt. Die grie­chi­sche Regie­rung hat dann rela­tiv schnell ein neu­es Camp durch das Mili­tär errich­ten las­sen.
Tho­mas Osten-Sacken ist Jour­na­list und Akti­vist und arbei­tet seit län­ge­rem auf Les­bos. Im Moment arbei­tet er für die Orga­ni­sa­ti­on ‚Stand­by­me­les­vos‘. Von dort wur­de die schnel­le Errich­tung eines neu­en Camp als Not­fall­maß­nah­me begrüsst. Tho­mas Osten-Sacken stört sich an einer Instru­men­ta­li­sie­rung der Situa­ti­on auf Les­bos durch Politiker*innen und Aktivist*innen wie er im Gespräch mit uns erklärt. Read More