[FRN:] Von der „Climate Fiction“ zur Realität urbaner Mobilität (Serie 1002: CX – Corax – Kultur – Protur)

Unter klas­si­scher Sci­ence Fic­tion Lite­ra­tur stel­len vie­le sich fan­tas­tisch anmu­ten­de Geschich­ten über Welt­raum­schlach­ten, Rei­sen zu frem­den Pla­ne­ten oder den hel­den­haf­ten Kampf gegen eine böse KI, die in einer dys­to­pi­schen düs­te­ren Mega-City die Mensch­heit beherrscht, vor. Nur weni­ge den­ken dabei an einen Kli­ma­for­scher, der den Wet­ter­ma­ni­pu­la­tio­nen eines Kon­zerns auf die Schli­che kommt, wie in Uwe Laubs Roman „Sturm“ oder an eine Grup­pe Haus­be­set­zer im über­flu­te­ten New York City der Zukunft, wie in „Green Earth“ von Kim Stan­ley Robin­son. Doch die The­ma­tik des Kli­ma­wan­dels hat längst die Sci­ence Fic­tion Lite­ra­tur erreicht. Wird doch wohl kaum ein ande­res The­ma unse­re (nahe) Zukunft so stark bestim­men. Trotz­dem ist der Begriff der „Cli­ma­te­Fic­tion“ noch recht neu in Deutsch­land und nicht unum­strit­ten. Wir haben mit Bet­ti­na Wur­che über Strö­mun­gen in der Cli­ma­te­Fic­tion gespro­chen und was das Gan­ze mit der Erobe­rung urba­ner Räu­me zu tun hat.
Bet­ti­na Wur­che ist stu­dier­te Mee­res­bio­lo­gin, die inzwi­schen als Wis­sen­schafts­jour­na­lis­tin bzw. Sci­ence-Blog­ge­rin arbei­tet. Wir spra­chen mit ihr im Rah­men der Sci­ence Fic­tion Con­ven­ti­on „Els­ter­Con“ in Leip­zig. Read More