[labournet:] Die „Nicht Unterdrückbaren“ wieder im Kampf: Neuer Streik in iranischer Zuckerfabrik Haft Tappeh

Dossier

Demonstration streikender iranischer Zuckerarbeiter 18.11.2018Heu­te ver­sam­mel­ten sich vie­le Beschäf­tig­te der Zucker­ver­ar­bei­tungs­an­la­ge in Haft ‚Tap­peh Sugar Cane Com­pa­ny, zusam­men mit Arbei­tern benach­bar­ter Fabri­ken vor dem Gebäu­de der Ver­wal­tung. Sie for­dern die Aus­zah­lung offen­ste­hen­der Löh­ne, die Erneue­rung der Ver­si­che­run­gen, die Wie­der­ein­stel­lung von ent­las­se­nen Arbei­tern. Vor allem ver­lan­gen sie die Bestra­fung der wegen Betrug vor Gericht ste­hen­den ehe­ma­li­gen Chefs und die Been­di­gung der Pri­va­ti­sie­rung“ – so die Mel­dung „Zucker­ar­bei­ter ver­lan­gen Bestra­fung ehe­ma­li­ger Chefs“ am 15. Juni 2020 bei den Rote Fah­ne News externer Link über den Beginn der neu­er­li­chen Pro­tes­te bei der seit lan­gem umkämpf­ten Zucker­fa­brik Haft Tap­peh. Sie­he dazu wei­te­re Mel­dun­gen:

  • Der Streik bei Haft Tap­peh mit Teil­erfolg been­det New
    Am Don­ners­tag dann atta­ckier­ten Son­der­ein­hei­ten der Poli­zei die Strei­ken­den und been­de­ten den Streik gewalt­sam.. Am Frei­tag hat die Gewerk­schaft der Haft Tapeh-Arbei­ter in einem Auf­ruf ihren Wil­len bekräf­tigt, wei­ter zu kämp­fen bis alle For­de­run­gen rea­li­siert wer­den und erklärt: Wir wer­den wei­ter machen! Was hat­ten sie erreicht? Der rück­stän­di­ge Lohn für vier Mona­te wur­de ihnen aus­ge­zahlt. Dann hat­ten sie gefor­dert, daß die Pri­va­ti­sie­rung, der Ver­kauf der Fabrik vor sechs Jah­ren an Omid Asad­bei­gi, rück­gän­gig gemacht wird! Eine „Kom­mis­si­on für Pri­va­ti­sie­rung“ befaßt sich jetzt mit der Rück­gän­gig­ma­chung, der For­de­rung der Arbei­te­rIn­nen, daß der Ver­trag annul­liert wird…“ – aus dem Bericht „Iran: Haft-Tapeh-Arbei­te­rIn­nen haben ihren Streik – vor­erst – been­det, mit Teil­erfol­gen“ der Gewerk­schafts­lin­ken Ham­burg externer Link vom 22. Sep­tem­ber 2020, den wir im fol­gen­den doku­men­tie­ren:
    „Iran: Haft-Tapeh-Arbei­te­rIn­nen haben ihren Streik – vor­erst – been­det, mit Teil­erfol­gen“
    Der Streik in der Rohr­zu­cker­fa­brik mit 5.000 Beschäf­tig­ten mit täg­li­chen Ver­samm­lun­gen und Pro­tes­ten hat­te 15 Wochen gedau­ert. Am Mitt­woch ver­gan­ge­ner Woche hat­ten Schlä­ger­trupps die Strei­ken­den ange­grif­fen und ver­sucht, mit ras­sis­ti­schen Paro­len gegen Ara­ber die Beleg­schaft zu spal­ten. In der Pro­vinz lebt eine gro­ße Min­der­heit an Ara­bern. Am Don­ners­tag dann atta­ckier­ten Son­der­ein­hei­ten der Poli­zei die Strei­ken­den und been­de­ten den Streik gewalt­sam.. Am Frei­tag hat die Gewerk­schaft der Haft Tapeh-Arbei­ter in einem Auf­ruf ihren Wil­len bekräf­tigt, wei­ter zu kämp­fen bis alle For­de­run­gen rea­li­siert wer­den und erklärt: Wir wer­den wei­ter machen! Was hat­ten sie erreicht? Der rück­stän­di­ge Lohn für vier Mona­te wur­de ihnen aus­ge­zahlt. Dann hat­ten sie gefor­dert, daß die Pri­va­ti­sie­rung, der Ver­kauf der Fabrik vor sechs Jah­ren an Omid Asad­bei­gi, rück­gän­gig gemacht wird! Eine „Kom­mis­si­on für Pri­va­ti­sie­rung“ befaßt sich jetzt mit der Rück­gän­gig­ma­chung, der For­de­rung der Arbei­te­rIn­nen, daß der Ver­trag annul­liert wird. Omid Asad­bei­gi hat­te damals die Fabrik für ein Vier­tel des Real­werts gekauft! Die Bedin­gung des Arbei­ter­ra­tes der Strei­ken­den lau­tet:
    100 pro­zen­ti­ge Kon­trol­le des Betrie­bes durch den Arbei­ter­rat, was heißt Offen­le­gung der Finan­zie­rung, Sub­ven­tio­nen und Inves­ti­tio­nen. Oder Über­nah­me des Betrie­bes als Genos­sen­schaft. Wei­te­re For­de­run­gen: Die Ent­las­se­nen kön­nen an ihre Arbeits­plät­ze zurück­keh­ren. Es sind Arbeits­ver­trä­ge für die Sai­son­ar­bei­te­rIn­nen ein­zu­füh­ren. (Bis­her galt die Pra­xis der „wei­ßen Ver­trä­ge, d.h. die Arbei­te­rIn­nen hat­ten einen Arbeits­ver­trag blan­ko zu unter­schrei­ben. Sie erhiel­ten kei­ne Sozi­al­bei­trä­ge.) Das ira­ni­sche Arbeits­mi­nis­te­ri­um muss jetzt über die For­de­run­gen und Bedin­gun­gen der Arbei­te­rIn­nen von Haft Tapeh ent­schei­den. Die poli­ti­sche Ver­ant­wort­li­chen wis­sen, daß die Ansa­ge „Wir wer­den wei­ter machen!“ kein lee­rer Spruch ist. Der Besit­zer der Fir­ma, Omid Asad­bei­gi, war kürz­lich fest­ge­nom­men wor­den. Gegen eine Kau­ti­on wur­de er auf frei­en Fuß gelas­sen, kam aber vor ein Gericht. Zuge­las­sen waren auch zwei Streik­füh­rer. Einer frag­te den Rich­ter: Wie kommt es, dass Herr Asad­bei­gi frei rum­läuft, aber Arbei­ter ver­haf­tet wur­den und im Knast sit­zen?
    “ Bericht der Gewerk­schafts­lin­ken Ham­burg vom 22. Sep­tem­ber 2020 (per e‑mail). Die Gewerk­schafts­lin­ke Ham­burg unter­streicht, dass ihre Soli­da­ri­täts-Samm­lung zur Unter­stüt­zung des Streiks fort­ge­setzt wird, wie auf ihrer Web­sei­te externer Link berich­tet wird…
  • Was küm­mern sie ihre eige­nen Geset­ze: In einem ille­ga­len Pro­zess wird ein strei­ken­der ira­ni­scher Zucker­ar­bei­ter ver­ur­teilt: Zu 222 Peit­schen­hie­ben – ver­stärk­te Soli­da­ri­tät gegen ver­schärf­te Repres­si­on tut Not! 
    Moham­mad Reza Dabi­ran, strei­ken­der Arbei­ter der Zucker­fa­brik Haft Tap­peh, wur­de von einem Schnell­ge­richt zur Stra­fe von 222 Peit­schen­hie­ben ver­ur­teilt – ohne dass er oder sei­ne Rechts­an­wäl­tin bei die­sem soge­nann­ten Pro­zess auch nur anwe­send gewe­sen wären. Der Chef des ört­li­chen Geheim­diens­tes hat­te „als Pri­vat­per­son“ Kla­ge (unter ande­rem, Über­ra­schung, wegen „Belei­di­gung von Beam­ten“ und „Wider­stand“) ein­ge­reicht, was gesetz­lich nicht vor­ge­se­hen ist. In der Mel­dung „Sug­arca­ne worker sen­ten­ced to 222 las­hes in ille­gal court pro­cee­ding“ am 15. Juli 2020 beim Iran News Wire externer Link wird die Anwäl­tin des Ver­ur­teil­ten in der Jus­tiz­f­ar­ce mit der Aus­sa­ge zitiert, dass es für das Urteil der 101. Kam­mer des Straf­ge­richts von Shush kei­ner­lei recht­li­che Grund­la­ge gebe. Außer­dem wird in die­ser Mel­dung auch noch berich­tet, dass am Vor­tag, dem 31. Streik­tag der Beleg­schaft, ein Poli­zei­über­fall auf die Strei­ken­den orga­ni­siert wor­den sei, bei dem vier Kol­le­gen vor­über­ge­hend fest­ge­nom­men wor­den sei­en. Offen­sicht­lich ver­la­gert das kapi­ta­lis­ti­sche Mul­lah-Regime sei­ne Ant­wort auf den mas­si­ven Streik – der nach wie vor viel gesell­schaft­li­che Unter­stüt­zung auch über die Regi­on hin­aus fin­de – zuneh­mend von „Beschwich­ti­gung und Ver­trös­tung“ auf offe­ne Repres­si­on. Sie­he dazu auch einen wei­te­ren aktu­el­len Bei­trag – einen Soli­da­ri­täts­auf­ruf – zu die­sen Fest­nah­men, wor­in der Kurs auf ver­schärf­te Repres­si­on eben­falls kri­ti­siert wird:
    • „Libertad para los tra­ba­ja­do­res pre­sos en Irán“ am 14. Juli 2020 bei asranar­s­hism externer Link ist ein Auf­ruf der anar­chis­ti­schen Grup­pie­rung zur Soli­da­ri­tät mit der strei­ken­den Haft Tap­peh-Beleg­schaft gera­de im Ange­sicht der an die­sem Tag voll­zo­ge­nen Fest­nah­men (die Betrof­fe­nen sind inzwi­schen wie­der frei gelas­sen wor­den) – ver­bun­den mit dem Auf­ruf, die ohne­hin beacht­lich star­ke Soli­da­ri­täts­be­we­gung mit dem Streik, der nun­mehr über einen Monat dau­ert, wei­ter­hin zu ver­stär­ken, weil es immer mehr ein exem­pla­ri­scher Kampf wer­de – eine Bewer­tung, die ganz offen­sicht­lich auch von den reak­tio­nä­ren kapi­ta­lis­ti­schen Macht­ha­bern geteilt wer­de…
  • Der Streik der ira­ni­schen Zucker­ar­bei­ter bei Haft Tap­peh geht in die fünf­te Woche – Demons­tra­ti­on unter der Losung „Wir haben Hun­ger“
    Am 27. Streik­tag des am 14. Juni 2020 begon­nen erneu­ten Streiks der Haft Tap­peh-Beleg­schaft in süd­ira­ni­schen Sush gab es erneut eine brei­te Pro­test­de­mons­tra­ti­on, an der sich auch vie­le Men­schen aus der Stadt betei­lig­ten. Dabei wer­den die Kri­ti­ken an Behör­den und Ver­ant­wort­li­chen immer lau­ter, die bis­her nichts unter­nom­men haben, um die For­de­run­gen der Men­schen zu erfül­len – die zur Demons­tra­ti­on unter der Losung „Wir haben Hun­ger“ auf­rie­fen. In der Mel­dung „SW Iran sug­arca­ne workers hold 27th day of strike action for wages“ am 11. Juli 2020 bei Iran Wire externer Link wird außer­dem berich­tet, dass der im Zuge der Pri­va­ti­sie­rungs­po­li­tik des Mul­lah-Regimes zum Besit­zer des Unter­neh­mens gewor­de­ne Omid Assad­bei­gi – der gegen­wär­tig ein Gerichts­ver­fah­ren wegen Wäh­rungs­ma­ni­pu­la­ti­on hat – vor Gericht aus­sag­te, er habe den Gou­ver­neur der Regi­on besto­chen (was die­ser sofort bestritt), ein Grund mehr für die strei­ken­den Zucker­ar­bei­ter, die For­de­rung nach Rück­nah­me der Pri­va­ti­sie­rung nach­drück­lich wei­ter­hin zu ver­tre­ten. Sie­he dazu auch einen Bei­trag, der noch­mals eine kur­ze Skiz­ze der Geschich­te die­ses nun lan­gen, erneu­ten Kamp­fes dar­stellt:
    • „Iran: Soli­da­ri­tät mit dem Streik bei Haft Tap­peh“ von Lukas Zöb­lein am 03. Juli 2020 bei Soli­da­ri­tät externer Link skiz­ziert die Geschich­te die­ses Kamp­fes so: „… Die Pri­va­ti­sie­rung im Jahr 2015 hat­te bru­ta­le Fol­gen. Die Beleg­schaft wur­de von 7000 auf 4000 ver­klei­nert. Vide­os des Streiks im Jahr 2018 zeig­ten, wie die Arbeiter*innen rie­fen: „Brot, Jobs, Frei­hei, Räte­ver­wal­tung!“ Die­se For­de­run­gen waren nicht nur ein direk­te Angriff gegen das Regime, son­dern auch gegen die pro­ka­pi­ta­lis­ti­schen Oppo­si­ti­ons­kräf­te. Bei die­sem Streik kämpf­ten die Arbeiter*innen, um die teil­wei­se mona­te­lang nicht aus­ge­zahl­ten Löh­ne. Die sofor­ti­ge Aus­zah­lung aller aus­ste­hen­den Löh­ne ist die­ses Mal wie­der eine der zen­tra­len For­de­run­gen, neben Fra­gen der Sozi­al­ver­si­che­rung. Um dem Betrug bei der Lohn­aus­zah­lung und dem Ein­be­hal­ten der Sozi­al­ver­si­che­run­gen ent­ge­gen zu wir­ken, ist es not­wen­dig, dass die Bücher des Unter­neh­mens offen gelegt wer­den und die­ses ent­eig­net und unter demo­kra­ti­sche Kon­trol­le und Ver­wal­tung der Beschäf­tig­ten gestellt wird. Außer­dem kämp­fen sie für die Wie­der­ein­stel­lung ihrer ent­las­se­nen Kolleg*innen. Unter die­sen befin­den sich auch Esmaeil Bakh­shi und Ali Nija­ti, die bei­de für ihre inner­be­trieb­li­che gewerk­schaft­li­che Akti­vi­tät ent­las­sen wur­den. Wür­de Haft Tap­peh wie oben vor­ge­schla­gen unter demo­kra­ti­scher Kon­trol­le und Ver­wal­tung der Beschäf­tig­ten ste­hen, wür­de es sol­che Ent­las­sun­gen im Sin­ne des ira­ni­schen Regimes und denen durch die­ses ver­tre­te­nen Kapitalist*innen nicht mehr geben. Wei­ter­hin gehört die For­de­rung nach einer Gefäng­nis­stra­fe für Assad­bei­gi, dem CEO von Haft Tap­peh und Rost­ami, einem Mit­glied des Kon­troll­rats von Haft Tap­peh, zum For­de­rungs­ka­ta­log der Strei­ken­den. Aber die Arbeiter*innen dür­fen sich nicht auf die Gerich­te des Regimes ver­las­sen. Die­se las­sen nicht grund­los immer wie­der Gewerkschafter*innen ein­sper­ren und fol­tern. Im Kern ver­tre­ten die­se Gerich­te die Inter­es­sen des Regimes und damit der ira­ni­schen Kapi­ta­lis­ten, zu denen auch die­se bei­den gehö­ren…“
  • Demons­tra­ti­on bezeugt mas­si­ve Streik- und Akti­ons­be­tei­li­gung – trotz wach­sen­der Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che 
    Am Mitt­woch, dem 24. Juni 2020 – dem zehn­ten Streik­tag der neu­en Bewe­gung – hat die Beleg­schaft der Zucker­fa­brik Haft Tap­peh eine Demons­tra­ti­on durch die Umge­bung der Fabrik und über das Werks­ge­län­de orga­ni­siert. Dabei haben sie aber­mals ihre For­de­run­gen ver­brei­tet und ihre Ent­schlos­sen­heit unter­stri­chen, den Streik fort­zu­füh­ren, bis die For­de­run­gen erfüllt sind. Der Tweet „Les ouvri­ers ont mani­fes­té dans l’enceinte de l’entreprise“ am 25. Juni 2020 im Twit­ter-Kanal von Auto­no­mie Ouvriè­re externer Link ist ein kur­zer Videobe­richt von die­ser Demons­tra­ti­on, aus dem deut­lich wird, dass die Streik- und Akti­ons­be­tei­li­gung nach wie vor mas­siv ist, trotz wach­sen­der Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che – wie etwa offen ver­kün­de­ten Todes­ur­tei­len des Mul­lah-Regimes gegen Demons­tran­ten, die sich im Vor­jahr an den Mas­sen­pro­tes­ten betei­ligt hat­ten und har­ten Stra­fen gegen strei­ken­de Beleg­schaf­ten ande­rer Betrie­be. Sie­he dazu auch eine Mel­dung über die Urtei­le gegen strei­ken­de Arbei­ter ande­rer pri­va­tii­sier­ter Unter­neh­men:
    • „Hier, ils ont été con­dam­nés par un tri­bu­nal à un an de pri­son“ am 25. Juni 2020 im Twit­ter-Kanal von Sol­maz externer Link berich­tet von den Urtei­len gegen Arbei­ter des Aza­rab-Wer­kes in Arak, die im letz­ten Jahr gestreikt hat­ten – für Lohn­aus­zah­lung und gegen Pri­va­ti­sie­rung. 42 von ihnen wur­den dafür nun zu jeweils einem Jahr Gefäng­nis ver­ur­teilt.
  • Der erneu­te Streik der ira­ni­schen Zucker­ar­bei­ter in der zwei­ten Woche: “Wir strei­ken wei­ter, bis unse­re For­de­run­gen erfüllt sind” 
    Auch in der neu­en Woche, die im Iran am Sonn­tag begann, wur­de der Streik von Tau­sen­den Zucker­ar­bei­tern von Haft Tap­peh für ihre Lohn­aus­zah­lung und die Rück­nah­me der Pri­va­ti­sie­rung des Unter­neh­mens fort­ge­setzt – wei­ter­hin mit star­ker Unter­stüt­zung umlie­gen­der Betrie­be. In dem Tweet „Haft Tap­peh has ent­e­red its 7th day of strike“ am 22. Juni 2020 im Twit­ter-Kanal der Socia­list Midd­le East externer Link wird das Video von einer Kund­ge­bung der strei­ken­den Beleg­schaft knapp kom­men­tiert (und deut­lich gemacht, dass man auch mit Mas­ke strei­ken kann), bei der Spre­cher der Beleg­schaft ihre For­de­run­gen erneu­er­ten und beton­ten, man wer­de so lan­ge kämp­fen, bis die­se For­de­run­gen erfüllt sei­en. Sie­he dazu auch einen wei­te­ren aktu­el­len Videobe­richt vom Sonn­tag, 21. Juni:
  • „New Haft Tap­peh strike“ am 15. Juni 2020 bei der SZAC externer Link ist die Über­set­zung einer Mel­dung über den Streik­be­ginn, die vom Haft Tap­peh Sugar Cane Com­pa­ny workers’ inde­pen­dent chan­nel bei Tele­gram ver­brei­tet wor­den war. Dar­in wird sowohl unter­stri­chen, dass sich auch Arbei­te­rin­nen und Arbei­ter benach­bar­ter Wer­ke an der Akti­on betei­lig­ten, als auch die For­de­rung nach „Rück­ga­be von allem, was den Arbei­tern gestoh­len wur­de“ her­vor geho­ben.

Der Bei­trag Die „Nicht Unter­drück­ba­ren“ wie­der im Kampf: Neu­er Streik in ira­ni­scher Zucker­fa­brik Haft Tap­peh erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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