[gG:] WER ZU SPÄT KOMMT, DEN BESTRAFT DAS LEBEN

»INNENSENATOR GEISEL, BÜRGERMEISTER MÜLLER! TRETEN SIE SOFORT ZURÜCK!«

DIE NEOFASCHISTEN IN POLITIK UND »LEITMEDIEN« WOLLEN ES IMMER NOCH NICHT WAHRHABEN, DASS WIR NICHT MEHR MITSPIELEN.

AUFSTAND GEGEN CORONA-REGIME UND ELITEN-CRASH. WIEDER MILLIONEN IN BERLIN!

Wir wis­sen nicht, ob die Herr­schen­den begrif­fen haben, was die Glo­cke geschla­gen hat.

Sie haben die­ses Land mit viel persönlichem Risi­ko und viel mora­li­schem Kre­dit in eine Frei­luft-Voll­zugs­an­stalt verwandelt.Siehabendafürschwerwiegende Gründe angeführt, die wir ihnen zunächst ein­mal glau­ben muss­ten. Aber aus der angeb­lich vorübergehenden Einschränkung unse­rer Bürgerrechte ist nun ein bereits ein hal­bes Jahr währender Rechts­ver­lust gewor­den. Und der nächste Lock­down, also die nächste Aus­gangs­sper­re, wird von den Pro­pa­gan­dis­ten des Mer­kel-Regimes bereits eingefädelt. Die Umwand­lung einer Fas­sa­den­de­mo­kra­tie in eine offe­ne Dik­ta­tur muss von den Eli­ten jetzt schnell in tro­cke­ne Tücher gebracht wer­den. Denn die Men­schen drau­ßen im Lan­de wachen schnel­ler auf als geplant. Die Eli­ten spie­len Va Ban­que: Sie haben alles auf die Kar­te »Coro­na« gesetzt. Ihr gesam­tes wei­te­res Schick­sal hängt davon ab, durch die­ses Nadelöhr in den siche­ren Hafen der faschis­ti­schen Dik­ta­tur zu gelan­gen. Soll­ten sie zu früh abge­fan­gen wer­den, ist alles für sie ver­lo­ren.

In die­sem Zusam­men­hang ist schon span­nend, wie die Damen und Her­ren aus den Nobel­eta­gen ihre Köpfe in den Sand ste­cken und so tun, als würde das gesam­te Volk sie für ihr wei­ses Seu­chen­ma­nage­ment lie­ben. Unser gelieb­ter Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn reist durch die Lan­de, und die dank­ba­ren Unter­ta­nen wer­fen ihm das mun­te­re Wörtlein »Massenmörder« in die Mer­ce­des-Drosch­ke.

Und in die­ser prekären Macht­kon­stel­la­ti­on voll­zieht sich das Wun­der von Ber­lin.

Am 29. August tra­fen sich unvor­stell­ba­re Men­schen­mas­sen rund um die Siegessäule, um der Regie­rung Mer­kel nichts weni­ger mit­zu­tei­len, als dass sie sofort zurückzutreten habe. Eben­so Demo-Ver­an­stal­ter Micha­el Ball­weg: »Herr Innen­se­na­tor Gei­sel, Herr Oberbürgermeister Müller! Tre­ten Sie sofort zurück!«

Immer noch hof­fen die genann­ten Her­ren und Damen, sie hätten sich verhört, und sie könnten nach Hel­mut-Kohl-Metho­de alles aus­sit­zen. Aber das Coro­na-Regime hat die größten und mächtigsten poli­ti­schen Kund­ge­bun­gen her­vor­ge­bracht, die die deut­sche Geschich­te jemals gese­hen hat. Um der dumm­f­re­chen Medienlüge zu begeg­nen, hier hätten ledig­lich »38.000« Han­seln das Stra­ßen­pflas­ter stra­pa­ziert, haben dies­mal Foto-Droh­nen das Gesche­hen auf­ge­nom­men, und damit unab­weis­li­che Bewei­se geschaf­fen: War am 1. August, bei der ers­ten zen­tra­len Coro­na-Demo die Stre­cke vom Bran­den­bur­ger Tor bis zum Kreis­ver­kehr an der Siegessäule dicht gefüllt, so war dies­mal auch wie­der die­sel­be Stre­cke gefüllt, aber zusätzlich kamen noch der ver­kehrs­be­ru­hig­te Kreis­ver­kehr um die Siegessäule und zwei gro­ße Tras­sen in Rich­tung Wes­ten und Südwesten hin­zu. Alle gefüllt mit Men­schen­mas­sen.

Die Teil­neh­mer­zahl hat sich gegenüber dem 1. August mehr als ver­dop­pelt. Genaue Zah­len sind naturgemäß nicht zu ermit­teln. Aber wenn man Luft­bil­der von früheren Sil­ves­ter­par­ties oder Love Para­des zum Ver­gleich her­an­zieht, wo offi­zi­ell von Mil­lio­nen Teil­neh­mern gespro­chen wur­de, ist eine Teil­neh­mer­zahl von einer bis zwei Mil­lio­nen Demons­tran­ten sehr wahr­schein­lich. Das gab es noch nie in Deutsch­land!

Am Don­ners­tag ver­such­te der Ber­li­ner Innen­se­na­tor noch, durch ein Ver­bot der Demons­tra­ti­on nach Guts­her­ren­art durch­re­gie­ren zu können. Sei­ne Begründung: Die Demons­tran­ten hätten ja am 1. August kei­nen Abstand ein­ge­hal­ten. Zudem sei­en das sowie­so alles Reichsbürger und Rechts­ex­tre­me. Gei­sel schwal­ler­te zudem etwas von »Arschlöchern«, denen man in der Demo­kra­tie lei­der auch Raum las­sen müsse. Den­noch begann das poli­ti­sche Wochen­en­de bereits am Don­ners­tag­abend auf dem Breit­scheid­platz und dem Olof-Palm­e­Platz mit der fei­er­li­chen Auf­takt­kund­ge­bung der Dem­ko­ra­tie­be­we­gung Nicht ohne uns!, die am 28. März bun­des­weit den Anfang gemacht und die Maßstäbe gesetzt hat­te.

War­um schon am Don­ners­tag? Deutsch­land hat der­zeit turnusmäßig den Vor­sitz in der Europäischen Uni­on. Außen­mi­nis­ter Maas lud zum infor­mel­len Gym­nich-Tref­fen die wei­te­ren EU-Außen­mi­nis­ter nach Ber­lin ein. Dabei ging es um den geplan­ten Regime-Chan­ge in Weiß­russ­land und den grie­chich-tür­ki­schen Kon­flikt im Mit­tel­meer. Deutsch­land hat sowohl Grie­chen­land wie auch die Türkei mit jenen Kriegs­schif­fen ver­sorgt, mit denen die­se sich jetzt bei­na­he eine blu­ti­ge See­schlacht gelie­fert hätten.

Und so lie­fer­ten die Demons­tran­ten den in Luxus­ka­ros­sen vor­bei­ra­sen­den Außen­mi­nis­tern einen joh­len­den Emp­fang, bevor die hohen Her­ren sich dann im Wal­dorf-Asto­ria-Hotel am Kal­ten Buf­fet von dem Lärm erho­len konn­ten.

NOCH MEHR DEMOKRATIEBEWEGTE ALS AM 1. AUGUST

Am Frei­tag dann eher gespann­te Erwar­tung. Denn das Team um Micha­el Ball­weg und Quer­den­ken 711 hat­te gegen das Demons­tra­ti­ons­ver­bot einen Eil­an­trag gestellt. Gro­ßer Jubel: das Ver­wal­tungs­ge­richt gibt den Antrag­stel­lern Recht. Die Demo am Sams­tag darf statt­fin­den!

Die Begründung der Rich­ter ist eine schal­len­de Ohr­fei­ge für den Ber­li­ner Innen­se­na­tor Andre­as Gei­sel. Das Ver­bot sei »offen­sicht­lich rechts­wid­rig«. Denn es reicht nicht aus, den Demons­tran­ten von vor­ne­her­ein eine Nicht­be­fol­gung der Hygie­never­ein­ba­run­gen zu unter­stel­len. Auf Ver­mu­tun­gen kann man kei­ne Beschlüsse auf­bau­en, so das Gericht. Die Men­schen lie­ßen sich auch durch die plum­pe Drohgebärde des Ber­li­ner Senats nicht davon abbrin­gen, aus ganz Deutsch­land und aus dem Aus­land nach Ber­lin zu pil­gern, um ein Ende des Coro­na-Regimes zu for­dern. Ent­spre­chend gelöst und eupho­ri­siert ver­sam­mel­ten sich am Frei­tag bereits Tau­sen­de rund um das Bran­den­bur­ger Tor.

Der Sena­tor Gei­sel schäumte. Er setz­te dar­auf, dass das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt nun­mehr »rich­tig« in sei­nem Sin­ne ent­schei­den würde. Nachts um vier Uhr auf den Sams­tag zer­schlug sich auch die­ser Traum. An der Demo führte kein Weg mehr vor­bei!

Ab jetzt knat­ter­ten wütend Poli­zei­hub­schrau­ber über Ber­lin. »Was?! Dir geht’s gut? Da muss doch was zu machen sein!«, sang der­einst die Ber­li­ner Schau­spie­le­rin Hil­de­gard Knef. Anstatt sich jetzt wenigs­tens einen Namen zu machen als guter Ver­lie­rer, schlid­der­te Gei­sel immer tie­fer in die Illegalität. Als sich nämlich der Demons­tra­ti­ons­zug auf den Weg zur Siegessäule machen woll­te, ließ der wild gewor­de­ne Sena­tor sei­ne Poli­zis­ten die fried­li­chen Demons­tran­ten ein­kes­seln. Der Zug wur­de von der Poli­zei an der Ecke Ora­ni­en­bur­ger Straße/​Friedrichstraße gestoppt. Die Mas­sen strömten wei­ter in den Stau, sodass der von den Ord­nern sorgfältig her­ge­stell­te Min­dest­ab­stand von 1,50 Meter nicht mehr gewahrt wer­den konn­te. Gei­sel hat­te sei­ne Bil­der von den zu dicht zusam­men­ste­hen­den Demons­tran­ten. Ein Dut­zend Demo-Last­kraft­wa­gen war eben­falls ein­ge­sperrt.

Als LKW 1 ein wenig wen­den will, um Platz zu schaf­fen, schlägt ein Poli­zist die Sei­ten­schei­be des Fah­rer­hau­ses ein. Unzählige Pro­vo­ka­tio­nen. Doch die Demons­tran­ten prak­ti­zie­ren Gan­dhi, und die gewünschte Gewalt­es­ka­la­ti­on bleibt aus. Am fort­ge­schrit­te­nen Nach­mit­tag können die Ein­ge­kes­sel­ten end­lich zur Siegessäule auf­bre­chen.

Dort sind bereits Mas­sen in Bewe­gung. Pünktlich um 15.30 Uhr wird die Ver­an­stal­tung eröffnet, indem die Teil­neh­mer gebe­ten wer­den, für eine Minu­te in Stil­le zu ver­wei­len und die Hand aufs Herz zu legen. Eindrückliche Stil

le. Dann das reich­hal­ti­ge Pro­gramm.

Die­je­ni­gen, die jetzt nicht erwähnt wer­den, bit­te ich um Ver­zei­hung. Sie sind im Geis­te alle mit dabei. Und sie alle sind groß­ar­tig. Ein­ma­lig.

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