[labournet:] Autoreisezüge haben Zukunft. Gegen die Einstellung aller Autozug- und Nachtzugverbindungen

Dossier

"Alle reden von Europa. Wir nicht. Wir schaffen alle Autozüge und viele Nachtzüge ab. DB"Gegen die Ein­stel­lung aller Auto­zug- und Nacht­zug­ver­bin­dun­gen! „Es geht dar­um: Wir sind eine eher klei­ne Grup­pe akti­ver Gewerk­schaf­ter bei der DB Euro­pean Rail-Ser­vices (DB ERS), die sich gegen die Ein­stel­lung aller Auto­zug- und Nacht­zug­ver­bin­dun­gen weh­ren, an denen auch unse­re Arbeits­plät­ze hän­gen. Wir haben daher eine Kam­pa­gne in der Pres­se gestar­tet und eine auf­schluss­rei­che Web­site ent­wi­ckelt, an die sich bis­lang etli­che Freun­de und Ver­tei­di­ger der Auto­rei­se­zü­ge gewandt haben.“ Sie­he dazu die Web­sei­te „Auto­rei­se­zü­ge haben Zukunftexterner Link und die Akti­ons­sei­te “Nacht­zug bleibt!” externer Link sowie hier im Dos­sier:

  • TEE 2.0 – die deut­sche Regie­rung setzt sich an die Spit­ze des (Nacht-)Zuges New
    “Wenn man die Nacht­zug-Ver­hin­de­rungs­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung und der DB in den letz­ten Jah­ren mit­be­kom­men hat, reibt man sich jetzt ver­wun­dert die Augen: Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er prä­sen­tier­te am 21. Sep­tem­ber auf einer dem »EU-Schie­nen­gip­fel« externer Link ein Kon­zept euro­päi­scher Fern­zü­ge zwi­schen Bar­ce­lo­na und War­schau, Ams­ter­dam und Rom, wel­ches das bis­he­ri­ge Netz an Tages- und Nacht­zü­gen ergän­zen soll. Die Äuße­run­gen des Minis­ters lesen sich über wei­te Stre­cken so, als habe er bei »Back on Track«, »Bahn für alle«, »Bür­ger­bahn statt Bör­sen­bahn«, »Oui au train de nuit«, »PRO BAHN« und vie­len ande­ren – Blog­gern, Poli­ti­ke­rin­nen, NGOs und Par­tei­en – abge­schrie­ben: Nacht­zü­ge sind umwelt­freund­lich und ermög­li­chen auf lan­gen Stre­cken eine Bahn­fahrt durch halb Euro­pa. Als Nacht­zü­ge sind geplant: (…) Erken­nen Sie »Ihren« frü­he­ren Nacht­zug wie­der? Etwa Ber­lin-Paris, Köln-Wars­za­wa, Ams­ter­dam-Mila­no?…” Bei­trag (ohne Datum) auf der Home­page nacht​zug​-bleibt​.eu externer Link mit Ver­lin­kun­gen zu Prä­sen­ta­ti­on TEE 2.0 – sie­hee dazu auch:
    • Scheu­er kup­fert ab: Ver­kehrs­mi­nis­ter stellt Kon­zept für trans­eu­ro­päi­sche Eisen­bahn vor. Fahr­gast­ver­bän­de zei­gen sich erfreut und ver­mu­ten »Pla­gi­at«
      “Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er treibt die Schaf­fung eines kon­ti­nen­ta­len Eisen­bahn­net­zes vor­an. Ent­spre­chen­de Plan­spie­le prä­sen­tier­te der CSU-Poli­ti­ker am Mon­tag bei einem vir­tu­el­len Schie­nen­gip­fel unter Betei­li­gung sei­ner EU-Amts­kol­le­gen, von Ver­tre­tern der EU-Kom­mis­si­on und Bahn­ge­sell­schaf­ten. Im Zen­trum der Über­le­gun­gen steht die Wie­der­be­le­bung des vor über 30 Jah­ren ein­ge­stell­ten Trans-Europ-Expres­ses (TEE), der von 1957 bis 1987 zwi­schen den Staa­ten der Euro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft (EWG) sowie Öster­reich und der Schweiz ver­kehrt hat­te. Nach die­sem Mus­ter sol­len künf­tig zahl­rei­che Metro­polen über »schnel­le durch­ge­hen­de Ver­bin­dun­gen« mit­tels Hoch­ge­schwin­dig­keits- und Nacht­zü­gen ange­fah­ren wer­den. Bahn- und Fahr­gast­ver­bän­de begrü­ßen den Vor­stoß. (…) Ein denk­bar schlech­tes Vor­bild gibt dafür aus­ge­rech­net die Deut­sche Bahn (DB) ab. Der Staats­kon­zern hat­te zum Jah­res­an­fang 2016 sei­ne Zug­gat­tung »City Night Line« mit klas­si­schen Schlaf- und Lie­ge­wa­gen kom­plett abge­schafft und ver­kehrt bei Nacht seit­her nur noch mit nor­ma­len ICE-Sitz­wa­gen. Woll­te man künf­tig am Stück etwa von Prag nach Lis­sa­bon rei­sen, wäre ein Bett gewiss ein Ver­kaufs­ar­gu­ment. (…) Joa­chim Hol­stein vom euro­päi­schen Netz­werk »Back on Track« hält es für »extrem bemer­kens­wert, dass über die Anschaf­fung eines euro­päi­schen Wagen­parks und die kon­kre­te För­de­rung von Nacht­zü­gen nach­ge­dacht wird«. Das spa­re Pro­duk­ti­ons­kos­ten und garan­tie­re die Kom­pa­ti­bi­li­tät von Fahr­zeu­gen und Gleis­an­la­gen, sag­te er am Mon­tag zu jW. Auch ande­re von Scheu­ers Vor­schlä­gen klän­gen so, als hät­te er sie aus Posi­ti­ons­pa­pie­ren von »Bahn für alle« oder »Back on Track« abge­schrie­ben. Das Kon­zept soll laut Hol­stein wohl nicht von Scheu­er, son­dern vom Chef der fran­zö­si­schen Eisen­bahn­ge­sell­schaft SNCF, Jean-Pierre Faran­dou, stam­men. Die Hand­schrift des CSU-Manns tritt an man­chen Stel­len trotz­dem her­vor, etwa da, wo es um den Aus­bau von »Stutt­gart 21« geht. »Das ist der größ­te Schwach­sinn, den man machen kann«, beklag­te Hol­stein. »Geziel­te Aus­bau­maß­nah­men an Eng­stel­len und bei bis­he­ri­gen Lücken sind alle­mal bes­ser als über zehn Mil­li­ar­den Euro im Stutt­gar­ter Unter­grund zu ver­sen­ken«.“ Arti­kel von Ralf Wurz­ba­cher in der jun­gen Welt vom 22.09.2020 externer Link
    • Come­back der TEE-Züge: Minis­te­ri­um plant neu­es euro­päi­sches Eisen­bahn­netz
      “ …Bahn­nost­al­gi­ker wer­den sich an längst ver­gan­ge­ne Zei­ten erin­nern – und alle, die auch grenz­über­schrei­tend mit dem Zug rei­sen, dürf­ten sich freu­en: Der einst legen­dä­re Trans-Europ-Express (TEE) könn­te zurück­kom­men. Das will zumin­dest Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er (CSU) am Mon­tag bei der EU-Ver­kehrs­mi­nis­ter­kon­fe­renz ansto­ßen. Bahn­rei­sen über lan­ge Stre­cken inner­halb von Euro­pa könn­ten so attrak­ti­ver wer­den. Das Sys­tem gab es schon mal für 30 Jah­re, ein­ge­stellt wur­de es 1987. Die ein­ge­setz­ten Gar­ni­tu­ren bestan­den aus­schließ­lich aus kli­ma­ti­sier­ten Ers­te-Klas­se-Wagons, Geschwin­dig­kei­ten bis 200 Kilo­me­ter pro Stun­de waren auf Aus­bau­stre­cken drin. Die Züge der ver­schie­de­nen euro­päi­schen Bahn­un­ter­neh­men waren ein­heit­lich in Wein­rot und Beige lackiert. TEE-Ver­bin­dun­gen bestan­den zwi­schen den Staa­ten der Euro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft sowie Öster­reich und der Schweiz. Abge­löst wur­den sie durch den nicht mehr ganz so kom­for­ta­blen Euro­ci­ty. Die Chan­cen ste­hen gut, dass das TEE-Kon­zept wie­der durch­star­ten könn­te. Das liegt zum einen an den posi­ti­ven poli­ti­schen Vor­zei­chen: Kur­ze Flug­stre­cken sind in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels nicht mehr gern gese­hen. Zum ande­ren sind sich vie­le euro­päi­sche Län­der einig, dass man den Bahn­ver­kehr bes­ser auf­ein­an­der abstim­men muss. So wun­dert es nicht, dass posi­ti­ve Signa­le aus ver­schie­de­nen EU-Mit­glied­staa­ten nach Ber­lin gesen­det wer­den. Aus Scheu­ers Minis­te­ri­um heißt es, dass man mit dem Kon­zept “euro­päi­sche Zug­ver­bin­dun­gen bes­ser mit­ein­an­der ver­knüp­fen” wol­le. Die neu­en Plä­ne basier­ten auf der Arbeit am künf­ti­gen natio­na­len Takt­fahr­plan, dem Deutsch­land­takt. So kön­ne auf Basis bestehen­der natio­na­ler Takt­ver­keh­re ein grenz­über­schrei­ten­der Euro­pa­t­akt ent­ste­hen…“ Arti­kel von Mar­tin U. Mül­ler vom 20.09.2020 beim Spie­gel online externer Link
    • Gast­el skep­tisch zu Scheu­ers TEE-Vor­schlag
      “Der bahn­po­li­ti­sche Spre­cher der Grü­nen, Gast­el, hat den Vor­stoß von Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Scheu­er für einen neu­en „Trans-Europ-Express“ begrüßt. Aller­dings äußer­te Gast­el Zwei­fel, dass die­ser die Plä­ne auch umset­zen will. Er sag­te im Deutsch­land­funk externer LinkAudio Datei, wenn der CSU-Poli­ti­ker an dem Tag, an dem er Nacht­zü­ge for­de­re, auch höhe­re Sub­ven­tio­nen für Regio­nal­flug­hä­fen ver­lan­ge, dann zei­ge dies, dass es ihm nicht wirk­lich ernst sei. Gast­el beton­te, zur Umset­zung der Plä­ne brau­che es eine akti­ve Poli­tik. Die­se kön­ne er aber nicht erken­nen. Gast­el führ­te aus, aktu­ell sei der euro­päi­sche Schie­nen­ver­kehr mit vie­len Hin­der­nis­sen ver­bun­den. So sei­en etwa die Tras­sen­prei­se in Deutsch­land zu hoch und es feh­le an moder­nem Wagen­ma­te­ri­al. Scheu­er will sein Kon­zept für den TEE heu­te auf einem vir­tu­el­len EU-Schie­nen­gip­fel prä­sen­tie­ren.“ Mel­dung vom 21.09.2020 beim Deutsch­land­funk externer Link
  • Nicht von der Deut­schen Bahn: Zwei neue Nacht­zü­ge rol­len durch Deutsch­land 
    Bahn­rei­sen­de kön­nen ab sofort im Schlaf­wa­gen auf der Stre­cke von Wien nach Brüs­sel rei­sen. Zwi­schen der öster­rei­chi­schen und der bel­gi­schen Haupt­stadt sind Zwi­schen­hal­te unter ande­rem in Nürn­berg (02.46 Uhr), Frankfurt/​Main (Süd) (04.33 Uhr) und Köln (07.39 Uhr) vor­ge­se­hen. (…) Einen wei­te­ren soge­nann­ten „Night­jet“ star­ten die Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) von Inns­bruck über Mün­chen (22.52 Uhr) nach Brüs­sel (10.55 Uhr). Die Nacht­zü­ge fah­ren künf­tig immer sonn­tags und mitt­wochs von Wien (20.38 Uhr) und Inns­bruck (20.44 Uhr) nach Brüs­sel. Die Rück­fahr­ten fin­den jeweils einen Tag spä­ter statt. (…) Ange­sichts ste­tig wach­sen­der Fahr­gast­zah­len im Bahn­ver­kehr wird der­zeit auch in Deutsch­land über die Aus­wei­tung des Nacht­zug­ver­kehrs dis­ku­tiert. Es betreibt aber hier­zu­lan­de ledig­lich die ÖBB ein Ange­bot mit Schlaf- und Lie­ge­wa­gen, seit­dem sie vor drei Jah­ren das Nacht­zug­ge­schäft der Deut­schen Bahn über­nom­men hat und Ver­bin­dun­gen etwa nach Ber­lin, Ham­burg, Zürich oder Rom anbie­tet. Sie erken­nen dabei auch die Rabatt­kar­ten Bahn­card 50 und 25 der Deut­schen Bahn an. Die ÖBB erzie­len mit dem Nacht­zug­ver­kehr einen leich­ten Gewinn. Für die Bahn war das Nacht­zug­ge­schäft laut eige­nen Anga­ben stets mit einem Minus ver­lau­fen, sie muss­te sich aber auch vor­wer­fen las­sen, das Geschäft zu ver­nach­läs­si­gen und wenig in die Ver­mark­tung inves­tiert zu haben. Mit jähr­lich gut ein­ein­halb Mil­lio­nen Kun­den in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und Ita­li­en ist es aber noch ein Nischen­ge­schäft – wenn auch die Fahr­gast­zah­len zuletzt stie­gen…” Mel­dung vom 19.01.2020 bei der FAZ online externer Link
  • Nacht­zü­ge: “Wisst ihr eigent­lich, was ihr da tut?”
    “Für die Deut­sche Bahn waren Nacht­zü­ge ein rui­nö­ses Geschäft. Die ÖBB haben die Stre­cken über­nom­men und ren­ta­bel gemacht. (…) Alles begann im Jahr 2016 mit der Ankün­di­gung der Deut­sche Bahn (DB), den Betrieb von Nacht­zü­gen ein­zu­stel­len. Nach 150 Jah­ren! Von jähr­lich 30 Mil­lio­nen Euro Defi­zit war die Rede. Ein hoff­nungs­lo­ser Fall, hieß es in der DB-Zen­tra­le. Die Ent­schei­dung erzürn­te vie­le Kun­den. Es hagel­te Pro­tes­te – ver­ge­bens. Da kün­dig­ten die ÖBB an, den Nacht­zug­be­trieb im Nach­bar­land zu ret­ten. Das warf eine Fra­ge auf, die das The­ma Natio­nal­stolz berührt: Was kann die öster­rei­chi­sche Staats­bahn bes­ser als die viel grö­ße­re deut­sche? (…) Bei den Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen haben sie einen Traum. So selbst­ver­ständ­lich, wie man Tem­po sagt, wenn man Papier­ta­schen­tuch meint, soll künf­tig vom Night­jet die Rede sein, wenn es um Nacht­zü­ge geht. In ganz Mit­tel­eu­ro­pa.” Bei­trag von Ste­fan Schir­mer vom 9. Dezem­ber 2017 bei der Zeit online externer Link, sie­he dazu einen ergän­zen­den Kom­men­tar bei “Euro­pa braucht mehr Nacht­zü­ge” externer Link
  • ÖBB machen mit Nacht­zü­gen in Deutsch­land Gewinn 
    Seit­dem die Deut­sche Bahn ihre Züge mit Schlaf- und Lie­ge­wa­gen kom­plett ein­ge­stellt hat, bedie­nen die Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen die Stre­cken mit Nacht­zug­an­ge­bot in Deutsch­land – und das lohnt sich. (…) Das ers­te Jahr wer­de vor­aus­sicht­lich mit rund 1,4 Mil­lio­nen Nacht­rei­sen­den abge­schlos­sen, sag­te der Lei­ter des ÖBB-Fern­ver­kehrs, Kurt Bau­er, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Ber­lin. Damit sei die Erwar­tung erfüllt und beim Finanz­ergeb­nis sogar über­trof­fen wor­den. Unterm Strich ste­he ein Gewinn, eine Zahl nann­te Bau­er nicht. Der Anteil der Nacht­rei­se­zü­ge am ÖBB-Gesamt­um­satz sei von 17 Pro­zent auf mehr als 20 Pro­zent gestie­gen. Die Night­jet-Züge durch Deutsch­land sind nach Bau­ers Wor­ten im Durch­schnitt zu 60 Pro­zent aus­ge­las­tet. (…) Die ÖBB möch­ten ihr Nacht­zug­netz aus­bau­en. Das wer­de aber erst ab 2021 mög­lich sein, sag­te Bau­er. Dann sol­len 13 neue Nacht­zü­ge und 8 Tag­zü­ge ein­satz­be­reit sein, für die 400 Mil­lio­nen Euro ein­ge­plant sind. Der­zeit wür­den 20 Sitz­wa­gen für 20 Mil­lio­nen Euro in Lie­ge­wa­gen umge­baut, die ers­ten fünf davon kom­men nach Anga­ben von Bau­er im Dezem­ber 2018 auf die Schie­ne.” Agen­tur­mel­dung vom 29. Okto­ber 2017 bei der Schwä­bi­schen Zei­tung online externer Link
  • [Pro­test­ak­ti­on am 10.12.2016] Mord am Nacht­zug: Sams­tag gro­ßer Bahn­hof für den letz­ten Nacht­zug der DB – sei dabei
    “Sams­tag­abend ver­kehrt der letz­te Nacht­zug der Deut­schen Bahn von Ber­lin in die Schweiz. Zum Fahr­plan­wech­sel an die­sem Wochen­en­de stellt die Deut­sche Bahn AG jeden Ver­kehr mit Nacht­zü­gen ein. Sie reißt damit einen wei­te­ren wich­ti­gen Bau­stein aus ihrem Gesamt­sys­tem Schie­nen­ver­kehr her­aus. Nur mit attrak­ti­ven Nacht­zug­ver­bin­dun­gen ist die Deut­sche Bahn eine kli­ma­freund­li­che Alter­na­ti­ve zu inner­eu­ro­päi­schen Flü­gen. Mit pro­mi­nen­ter Unter­stüt­zung von San­dra Maisch­ber­ger wer­den Akti­ve vom Bünd­nis Bahn für Alle, Beleg­schafts­an­ge­hö­ri­ge der Nacht­zü­ge und Bahn­freun­de aus Däne­mark und Schwe­den den letz­ten Nacht­zug gebüh­rend ver­ab­schie­den. Uns empört die Kahl­schlag-Poli­tik des Vor­stan­des der DB AG an der Eisen­bahn in Deutsch­land. Uns ärgert, dass der Auf­sichts­rat nicht ein­schrei­tet, denn die DB AG gehört voll­stän­dig dem Bund und ist laut Grund­ge­setz Art. 87e (4) ver­pflich­tet, dem „Wohl der All­ge­mein­heit“ zu die­nen. Wir kämp­fen wei­ter für ein moder­nes euro­pa­wei­tes Nacht­zug­netz. Mach den Pro­test gegen die Abschaf­fung der Nacht­zü­ge groß und laut: Am Sams­tag, 10.12., 20:30 Uhr, im Ber­li­ner Haupt­bahn­hof Süd­sei­te (Washing­ton­platz).” Auf­ruf vom 7. Dezem­ber 2016 bei Robin Wood externer Link
  • Deut­sche Bahn stellt ihre Nacht­zü­ge kom­plett ein. Öster­rei­chi­sche Bun­des­bahn über­nimmt eini­ge Stre­cken
    “… Kun­den der Deut­schen Bahn (DB) sind Kum­mer gewöhnt. Züge sind unpünkt­lich, nicht sel­ten fällt die Kli­ma­an­la­ge aus. Ver­bin­dun­gen wer­den aus­ge­dünnt, das Nacht­zug­ge­schäft ganz auf­ge­ge­ben. (…) Geht das nicht auch anders? Geht es nach den Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB), dann heißt die Ant­wort ganz klar ja. Der Staats­kon­zern kommt auf 96,3 Pro­zent Pünkt­lich­keit. Er bezieht 92 Pro­zent sei­nes Stroms aus erneu­er­ba­ren Quel­len. Und nun über­neh­men die Öster­rei­cher auch noch einen Teil des deut­schen Nacht­rei­se­zug-Ange­bots. Schon jetzt machen sie 17 Pro­zent ihres Umsat­zes mit Nacht­zü­gen. (…) Trotz des neu­en ÖBB-Ange­bots wer­den aber eini­ge Nacht­zug­stre­cken ersatz­los gestri­chen: Ost-West-Ver­bin­dun­gen wie War­schau-Köln oder Dres­den-Basel sowie die Ver­bin­dung von der Schweiz über Köln in die Nie­der­lan­de ent­fällt. (…) Leid­tra­gen­de wer­den auch die rund 300 betrof­fe­nen Mit­ar­bei­ter sein. Sie müs­sen sich nun intern auf ande­re Stel­len bewer­ben. Ob sie genom­men wer­den, ist unklar. Eine Hand­voll von ihnen hat­te sich am Frei­tag vor der Öster­rei­chi­schen Bot­schaft zum Pro­test ver­sam­melt: »Nacht­zü­ge sind bil­li­ger als Stutt­gart 21«, argu­men­tier­ten sie. Das umstrit­te­ne Bahn­hofs­pro­jekt der DB wird wohl min­des­tens vier Mil­li­ar­den Euro mehr kos­ten als ursprüng­lich geplant. An einen Aus­stieg aus dem Pro­jekt denkt die Bahn aber nicht.” Bei­trag von Vere­na Kern bei neu­es Deutsch­land vom 10. Okto­ber 2016 externer Link
  • EVG äußert sich kri­tisch zum neu­en Nacht­zug­an­ge­bot
    Ein Kri­tik­punkt ist der Ein­satz von her­kömm­li­chen Rei­se­zü­gen auch in der Nacht: “Nur weil die nor­ma­len Rei­se­zü­ge jetzt auch in der Nacht fah­ren, bie­ten die­se noch lan­ge nicht den Kom­fort eines klas­si­schen Nacht­zugs; da sind die Rei­sen­den bis­lang ande­res gewohnt”, stell­te der EVG-Vor­sit­zen­de fest.Zudem wer­de das Ange­bot an ent­spre­chen­den Ver­bin­dun­gen redu­ziert. “Ver­bes­se­run­gen sehen wir da nicht”, so Kirch­ner. Der EVG-Vor­sit­zen­de kri­ti­sier­te, dass – anders als von den Betriebs­rä­ten gefor­dert – die Mit­ar­bei­ter der bis­he­ri­gen Nacht­zü­ge so gut wie kei­ne Mög­lich­keit hät­ten, auf den neu­en Ver­bin­dun­gen tätig zu wer­den. “Es gab Vor­schlä­ge, die dies mög­lich gemacht hät­ten, die hat die DB AG aber nicht umset­zen wol­len, so Kirch­ner…” EVG-Pres­se­mit­tei­lung vom 7. Okto­ber 2016 externer Link
  • Die ÖBB ret­ten die Nacht­zü­ge – aber nur die Hälf­te
    Die ÖBB haben am 15. August 2016 bekannt­ge­ge­ben, auf wel­chen Stre­cken sie ab Dezem­ber 2016 Nacht­zü­ge betrei­ben wer­den. Das Ersatz­an­ge­bot der ÖBB reicht nicht aus, ALLE Nacht­zü­ge müs­sen geret­tet wer­den! Sie­he den Fahr­plan unter Aktu­el­les auf der Akti­ons­sei­te Ret­tet die Nacht­zü­ge externer Link, dort wei­te­re Infor­ma­tio­nen. Sie­he dazu auch den Film »Ohne Schlaf durch die Nacht« – 5‑Mi­nu­ten-Film auf Vimeo externer Link über das beque­me Rei­sen in Schlaf- und Lie­ge­wa­gen und die Schre­cken im nächt­li­chen ICE
  • Die Peti­ti­on zur Ret­tung der Nacht­zü­ge externer Link geht daher wei­ter! Dem­nächst wird sich der Ver­kehrs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges mit der Zukunft der Nacht­zü­ge befas­sen: “For­dern Sie den Eigen­tü­mer der Deut­schen Bahn auf, die kun­den­feind­li­che und kli­ma­schäd­li­che Abschaf­fung der Nacht­zü­ge rück­gän­gig zu machen!
  • Nacht­zü­ge ade? Inter­view mit Joa­chim Hol­stein, BR und Spre­cher des Wirt­schafts­aus­schus­ses der Bahn­toch­ter DB Euro­pean Rail­ser­vice
    Abends in den Zug stei­gen und am nächs­ten Tag gut aus­ge­ruht am Ziel sein – wird zumin­dest in Deutsch­land immer sel­te­ner mög­lich. Aus Sicht der Bahn sind Nacht­zü­ge ein Zuschuss­ge­schäft, wes­halb sie sich von die­ser Spar­te tren­nen will. Dabei ist die Nach­fra­ge da…” Text und Video des Bei­trags von Jörn Kers­ten aus der Sen­dung ” was!” vom 14.09.2016 beim rbb externer Link
  • „Die Kun­den­in­ter­es­sen wer­den völ­lig igno­riert“
    Ende des Jah­res endet ein Stück Geschich­te des Rei­sens: Die Deut­sche Bahn stellt die Auto- und Nacht­zü­ge ein. End­gül­tig? Viel­leicht auch nicht, sagen die Betriebs­rä­te Joa­chim Hol­stein (NGG) und Manu­el Poblotz­ki (EVG). Denn: Die­se Zug­gat­tun­gen, sagen sie, haben Per­spek­ti­ve – sie wer­den von der DB bewusst schlecht gerech­net…” Die EVG im Gespräch mit den Betriebs­rä­ten Joa­chim Hol­stein und Manu­el Poblotz­ki am 28. August 2016 bei der EVG externer Link. Wich­ti­ges aus dem Inter­view: “…Mit den Auto­zü­gen ist im Okto­ber Schluss. Die bei­den ver­blie­be­nen Lini­en Ham­burg-Lör­rach und Ham­burg-Mün­chen fah­ren Ende Okto­ber zum letz­ten Mal als DB-Auto­zü­ge. Die Nacht­zü­ge sol­len regu­lär zum Fahr­plan­wech­sel im Dezem­ber enden. Aber schon vor­her wer­den eini­ge aus­ge­dünnt (…) Es herrscht gro­ße Ent­täu­schung, dass ein Pro­dukt ein­ge­stellt wird, das von den Kun­den her­vor­ra­gend ange­nom­men wird. Die Züge sind rap­pel­voll, kein Fahr­gast ver­steht, war­um Schluss gemacht wird. Extrem nega­tiv wirkt sich auch aus, dass die Fahr­zeu­ge nicht mehr gepflegt wer­den. Repa­ra­tu­ren wer­den nicht mehr durch­ge­führt, die Belie­fe­rung klappt nicht mehr. Man­che Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben den Ein­druck, als wol­le der Kon­zern einem wirk­lich den Abschied vom Nacht­zug ver­gäl­len. (…) Die ÖBB haben bis­her durch­bli­cken las­sen, dass sie Lini­en über­neh­men wür­den, die von Öster­reich aus fahr­bar sind. Also z.B. Mün­chen-Ita­li­en, Inns­bruck-Düs­sel­dorf. Ande­re Lini­en, z.B. nach Ams­ter­dam, oder Köln-Ber­lin, kön­nen von Öster­reich aus per­so­nell nicht geleis­tet wer­den. Des­halb haben wir vor­ge­schla­gen, dass DB und die ÖBB eine gemein­sa­me Toch­ter grün­den, um den Nacht­zug­ver­kehr in Deutsch­land und die Nach­bar­län­der wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. (…) Nacht­zü­ge sind ide­al für euro­päi­sche Ent­fer­nun­gen von um die 1000 Kilo­me­ter. Am Tag sind sol­che Stre­cken nur mit vie­len Umstei­ge­ver­bin­dun­gen zu schaf­fen. Damit treibt man die Leu­te nur ins Flug­zeug. Das kann doch nicht das Euro­pa des 21. Jahr­hun­derts sein! Und wenn es so sein soll, dass dem­nächst nur noch die Öster­rei­cher sol­che Züge anbie­ten, hof­fe ich auch ein biss­chen auf die Kun­den: dass sie rela­tiv deut­lich sagen, dass sie ihre Züge wie­der­ha­ben wol­len.”
  • Neue Initia­ti­ve für Nacht­zü­ge mit Vor­schlag: Deut­sche Bahn und Öster­rei­chi­sche Bun­des­bah­nen bil­den gemein­sa­me Nacht­zug-Toch­ter
    Eine Grup­pe pro­mi­nen­ter Ver­kehrs­fach­leu­te aus Öster­reich, der Schweiz und Deutsch­land wen­det sich in einem Offe­nen Brief an die Vor­stands­vor­sit­zen­den der Deut­schen Bahn (DB) und der Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) mit der For­de­rung: Bei­de Bah­nen soll­ten in einem neu­en gemein­sa­men Toch­ter­un­ter­neh­men ihre Nacht­zu­g­ak­ti­vi­tä­ten bün­deln:
    Offe­ner Brief an Dr. Rüdi­ger Gru­be, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­schen Bahn AG (DB), und an Ing. Mag. Andre­as Mat­t­hä, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB), mit dem Vor­schlag zur Bil­dung einer gemein­sa­men Nachtzugverkehrs-​Gesellschaft
    Sehr geehr­ter Herr Dr. Gru­be, sehr geehr­ter Herr Ing. Mag. Mat­t­hä, (…) Wir appel­lie­ren an Sie als Vor­sit­zen­de zwei­er zen­tra­ler euro­päi­scher Bahn­ge­sell­schaf­ten: Schlie­ßen Sie ihre Nacht­zug­ver­keh­re und das damit ver­bun­de­ne Know­how für die­se kul­tur­vol­le Form des Rei­sens zusam­men! Grei­fen Sie pro­duk­tiv das Poten­ti­al von mehr als fünf Mil­lio­nen Nacht­zug­rei­sen­den, die es bei den bei­den Bah­nen gibt, auf! Berück­sich­ti­gen Sie die Tat­sa­che, dass mehr als 1500 Beschäf­tig­te im Nacht­zug­ge­schäft von DB AG und ÖBB einen wich­ti­gen pro­duk­ti­ven Fak­tor dar­stel­len: Es sind Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die in der Ver­gan­gen­heit gezeigt haben, dass sie trotz vie­ler Män­gel und Wid­rig­kei­ten in die­sem Schie­nen­ver­kehrs­seg­ment ihre Arbeit mit Enga­ge­ment, Krea­ti­vi­tät und Lei­den­schaft – und zur Zufrie­den­heit der Nacht­zug­fahr­gäs­te – machen. Und beden­ken Sie: Die­se Form des län­der­über­grei­fen­den Eisen­bahn­ver­kehrs, gebün­delt in einer gemein­sa­men Nacht­zug­ver­kehrs­ge­sell­schaft, wäre in einer Zeit der euro­päi­schen Kri­se bei­spiel­haft für Völ­ker­ver­stän­di­gung, Koope­ra­ti­on und kli­ma­ver­träg­li­ches Ver­kehrs­ma­nage­ment…” Offe­ner Brief vom 11.8.2016
  • [ZDFzoom am 10.08.2016] Auf dem Abstell­gleis. Die Bahn in der Kri­se
    “„Unter­neh­men Zukunft“ war der Wer­be­slo­gan der Deut­schen Bahn in den 1990er Jah­ren. Heu­te ist davon kaum noch etwas zu spü­ren und es häu­fen sich die schlech­ten Nach­rich­ten. 2015 mach­te die Deut­sche Bahn wohl 1,3 Mil­li­ar­den Euro Ver­lust und die Pünkt­lich­keit der Züge ist so schlecht wie sel­ten zuvor. ZDFzoom beleuch­tet, wie es dazu kom­men konn­te und fragt, wel­che Zukunft der Kon­zern hat.ZDF- Repor­ta­ge in der Sen­de­rei­he “ZDF Zoom” am Mitt­woch 10.08.2016, 22:45 – 23:30 Uhr externer Link in der unter ande­rem Auf­nah­men beim Auto­zug­ter­mi­nal in Lör­rach gemacht wur­den und eini­ge Mit­strei­ter für den Erhalt der Nacht- und Auto­zü­ge im Inter­view zu sehen sein wer­den. Übri­gens: Am 29. Okto­ber wird letzt­mals unter der Regie der Deut­schen Bahn ein Auto­zug von Ham­burg nach Lör­rach fah­ren – es wird sicher­lich Aktio­nen geben…
  • ÖBB über­nimmt Nacht­zug­ver­kehr in Deutsch­land
    “… Bahn­fah­rer wer­den auch künf­tig Nacht­zü­ge mit Schlaf- und Lie­ge­wa­gen in Deutsch­land nut­zen kön­nen. Die Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) wol­len zum Fahr­plan­wech­sel am 11. Dezem­ber den Groß­teil der Ver­bin­dun­gen erset­zen, die die Deut­sche Bahn (DB) auf­gibt. Das geht aus inter­nen Unter­la­gen her­vor, in denen die Tras­sen­an­mel­dun­gen für den Nacht­zug­ver­kehr im kom­men­den Jahr doku­men­tiert sind. Sie lie­gen dem Grü­nen-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Bahn­ex­per­ten Mat­thi­as Gast­el vor. Nach dpa-Infor­ma­tio­nen soll das neue Nacht­zug­kon­zept im Sep­tem­ber offi­zi­ell vor­ge­stellt wer­den…” Bericht bei neu­es Deutsch­land vom 29. Juli 2016 externer Link
  • Luna­Li­ner: Die neue Nacht­zug-Koope­ra­ti­on der euro­päi­schen Bah­nen /​Extra-Aus­ga­be von Lunapark21: „STOPPT das Nacht­zug-AUS!“
    LunaLiner: Die neue Nachtzug-Kooperation der europäischen Bahnen Am Diens­tag den 31.05.2016 prä­sen­tier­ten Ver­kehrs­fach­leu­te erst­mals das zukünf­ti­ge euro­pa­wei­te Nacht­zug-Sys­tem „Luna­Li­ner“ der Öffent­lich­keit. Ab sofort ist ein Falt­blatt mit Kar­te, Netz­plan, Kurs­sys­tem und Sym­me­trie-Tabel­le ver­füg­bar, wel­ches die Mobi­li­tät der Zukunft vor­stellt – kom­for­ta­bel und kli­ma­freund­lich. Lei­der ist die­ses von Bahn­fach­leu­ten ent­wor­fe­ne Kon­zept (noch) kei­ne Rea­li­tät. Denn die Deut­sche Bahn AG hält an ihrem Beschluss fest, alle Nacht­zü­ge zum Jah­res­en­de ein­zu­stel­len. Dage­gen for­miert sich brei­ter Pro­test von Fahr­gäs­ten und Beschäf­tig­ten, aus Umwelt­schutz, Ver­kehrs­po­li­tik und Wis­sen­schaft. Wir haben – ganz klar in Anleh­nung an die höchst erfolg­rei­che Bahn-für-Alle Publi­ka­ti­on “Ihr Rei­se­plan – Höchs­te Eisen­bahn – Stoppt die Bör­sen­bahn” aus den Jah­ren 2006 bis 2010, aber doch zugleich mit neu­er Krea­ti­vi­tät – ein neu­es Falt­blatt ent­wi­ckelt, auf dem wir unser neu­es, euro­pa­wei­tes Nacht­zug-Pro­dukt “Luna­Li­ner” prä­sen­tie­ren – mit Fahr­plan, euro­pa­wei­ter Netz­spin­ne usw. Erst auf der letz­ten Sei­te erfolgt die Auf­klä­rung, was Fake und was Rea­li­tät ist. Das Falt­blatt liegt dem frisch erschie­nen Maga­zin „STOPPT das Nacht­zug-AUS!“ bei. Die­se Extra-Aus­ga­be von Lunapark21 wird von einem sehr brei­ten Bünd­nis getra­gen…” Mel­dung vom 31.5.2016 und Bestell­in­for­ma­tio­nen bei der Initia­ti­ve Bahn-für-Alle externer Link. Sie­he dazu:
    • Lunapark 21 Extra: „STOPPT das Nachtzug-AUS!“Luna­Li­ner-Falt­blatt externer Link – zum Ver­tei­len in Bahn­hö­fen oder auch Zügen; für ein Aus­le­gen auf Tref­fen, Tagun­gen usw… Das Falt­blatt zu den Nacht­zü­gen (das mit je einem Ex. dem Extra­heft bei­liegt) kann zusätz­lich getrennt bestellt wer­den. Es zielt vor allem auf eine Ver­brei­tung in Bahn­hö­fen, in Zügen, auf Ver­an­stal­tun­gen. DIN A 2 For­mat, auf A4 per Kreuz­falz gefal­tet, Vier­farb­druck; je Ex 20 Cent; Min­dest­ab­nah­me 50 Ex. = 10 Euro. 100 Ex. = 20 Euro. Jeweils ein­schließ­lich Por­to und Ver­pa­ckung.
    • Lun­a­park 21 „STOPPT das Nacht­zug-AUS!“ I- nhalt, Edi­to­ri­al und Vor­wor­te externer Link Das Lun­a­par­k21-Extra­heft Nr. 12/​13 zu den Nacht­zü­gen hat 88 Sei­ten, kos­tet 5 Euro, ist ab Bestel­lun­gen von 3 Ex. für 3,50 Euro erhält­lich.
    • Bei­des kann auch bestellt wer­den bei: abo@​lunapark21.​net
  • Mythos Nacht­zug
    Rei­sen per Nacht­zug ist bequem: Schließ­lich erreicht man Zie­le in ganz Euro­pa sprich­wört­lich im Schlaf. Doch die Bahn möch­te das Ange­bot zum Jah­res­en­de ein­stel­len, weil es sich nicht ren­tie­re. Das macht nicht nur die Pas­sa­gie­re trau­rig, son­dern auch die Schaff­ner der Nacht­zü­ge – einer von ihnen ist Mark Fel­fe. “Das Rei­sen per Nacht­zug ist ein wirik­li­che­res und roman­ti­sche­res Rei­sen”, sagt er im Gespräch mit Sabi­ne Dahl…” Inter­view vom 31.05.2016 beim rbb externer LinkAudio Datei
  • 31. Mai: Über­ga­be der Peti­ti­on zur Ret­tung der Nacht- und Auto­zü­ge
    Die Peti­ti­on zur Ret­tung der Nacht- und Auto­zü­ge, die bis­her schon über 13.000 Unter­stüt­zer gefun­den hat, wird am 31. Mai 2016 abge­schlos­sen und in Ber­lin an den Bun­des­tags­aus­schuss für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur über­ge­ben! Mit dem Aus­schuss­vor­sit­zen­den Mar­tin Bur­kert ist ver­ein­bart, dass er und wei­te­re Mit­glie­der des Aus­schus­ses am 31. Mai um 12:30 Uhr die Peti­ti­on ent­ge­gen­neh­men wer­den. Wir laden dazu ein, sich ab 12 Uhr am West­ein­gang des Paul-Löbe-Hau­ses ein­zu­fin­den, also in Sicht­wei­te von Haupt­bahn­hof, Kanz­ler­amt, Bun­des­tag und Bahn­tower und direkt an der Hal­te­stel­le »Bun­des­tag« der »Kanz­ler-U-Bahn« U55. Da Cam­pact rund eine Woche vor dem Über­ga­be­ter­min die Peti­ti­on zum End­spurt mas­siv bewer­ben wird, rech­nen wir mit einer wei­te­ren Stei­ge­rung der Zahl der Unter­schrif­ten.” Mel­dung auf der Kam­pa­gnen­sei­te externer Link und wir erin­nern an die Peti­ti­on “Ret­tet die Nacht- und Auto­zü­ge” externer Link
  • Nacht­zü­ge: Die Deut­sche Bahn macht platt statt mobil
    “Am 29. Novem­ber 2015 erklär­te DB-Vor­stand Ronald Pofal­la die Ära der Nacht­zü­ge mit Schlaf- und Lie­ge­wa­gen für been­det. Er tat dies aus­ge­rech­net im Son­der­zug zum UN-Kli­ma­gip­fel in Paris, und absur­der­wei­se als Reak­ti­on auf Kri­tik an bereits vor­ge­nom­me­nen Ein­schrän­kun­gen des Nacht­zug­an­ge­bots. Pofal­la erklär­te dem erstaun­ten Jour­na­lis­ten, man wol­le künf­tig die Nach­fra­ge nach Nacht­zü­gen mit ICEs bedie­nen – natür­lich nur mit Sitz- und ohne Schlaf- und Lie­ge­wa­gen. Knapp drei Wochen spä­ter, am 17. Dezem­ber 2015, beschloss der Vor­stand von DB Fern­ver­kehr die Ein­stel­lung der Ver­keh­re zu Ende 2016, wäh­rend der Kon­zern­vor­stand sich am Vor­tag nicht getraut hat­te, die­sen Plan dem Auf­sichts­rat des Kon­zerns zur Geneh­mi­gung vor­zu­le­gen…” Arti­kel im Rah­men des Alter­na­ti­ven Geschäfts­be­richts der DB AG 2015/​16 von Peter Drel­ler bei Bünd­nis Bahn für alle externer Link – Peter Drel­ler ist ehe­ma­li­ges Betriebs­rats- und Gesamt­be­triebs­rats­mit­glied bei MITROPA und ehe­ma­li­ger Betriebs­rats- und Gesamt­be­triebs­rats­vor­sit­zen­der der DB Euro­pean Rail­ser­vice
  • Neue Peti­ti­on: Ret­tet die Nacht- und Auto­zü­ge
    Peti­ti­on an: An den Bun­des­mi­nis­ter für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur Alex­an­der Dob­rindt und den Vor­sit­zen­den des Aus­schus­ses für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur Mar­tin Bur­kert: “Sehr geehr­te Her­ren, ich bit­te Sie als Ver­tre­ter des Eigen­tü­mers der Deut­schen Bahn, der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, sich für den Fort­be­stand der Nacht- und Auto­zü­ge ein­zu­set­zen. War­um ist das wich­tig? Die Deut­sche Bahn AG will bis spä­tes­tens Ende 2016 alle Nacht- und Auto­zü­ge mit Schlaf‑, Lie­ge- und Sitz­wa­gen abschaf­fen. Statt­des­sen sol­len ICEs, ICs und Fern­bus­se durch die Nacht fah­ren. Das bedeu­tet einen unak­zep­ta­blen Abbau von Ser­vice und eine Lücke im Ver­kehrs­an­ge­bot Euro­pas: Wer für Ver­bin­dun­gen wie Ham­burg-Zürich oder Ams­ter­dam-Mün­chen Nacht­zü­ge nutzt, gewinnt den Tag für Arbeit oder Frei­zeit. Auf län­ge­ren Stre­cken wie Kopen­ha­gen-Lyon oder Ber­lin-Rom erspa­ren Nacht- und Auto­zü­ge eine Hotel­über­nach­tung. Wer­den Nacht- und Auto­zü­ge abge­schafft, bedeu­tet das mehr Ver­kehr auf der Stra­ße und mehr Kurz- und Mit­tel­stre­cken­flü­ge. Das wider­spricht den Ver­pflich­tun­gen des Pari­ser Kli­ma­gip­fels von 2015 und den selbst erklär­ten Kli­ma­schutz-Zie­len der DB AG.” Peti­ti­on von Nico­lai Mey­er bei WeAct (Cam­pact) externer Link
  • Die Deut­sche Bahn schafft die Nacht­zü­ge defi­ni­tiv ab
    Die Nacht­zugs­par­te ist defi­zi­tär. Die Deut­sche Bahn über­legt des­halb im Rah­men des der­zeit lau­fen­den Kon­zern­um­baus, wie das Nacht­zug­ge­schäft “zukunfts­fä­hig betrie­ben wer­den kann”. Klar ist: Wenn nie­mand ein­springt, wird es künf­tig kei­ne Nacht­zü­ge mehr geben. Bei der Deut­schen Bahn (DB) heisst es auf Anfra­ge, dass dem Kon­zern­auf­sichts­rat am (gest­ri­gen) Mitt­woch “ein Kon­zept zur Über­füh­rung der klas­si­schen Nacht­zug­ver­keh­re in ein neu­es Nacht­rei­se-Ange­bot” vor­ge­legt wur­de. Und wei­ter: “Eine Wei­ter­füh­rung des klas­si­schen Nacht­zugs auf der Schie­ne durch die DB ist dabei nicht vor­ge­se­hen.” Dafür will die DB die Anzahl an Nacht-ICE erhö­hen. Und bei grenz­über­schrei­ten­den Ver­bin­dun­gen ins euro­päi­sche Aus­land sol­len die­se Nacht-ICE, also nor­ma­le Zug­ver­bin­dun­gen ohne Lie­ge­mög­lich­kei­ten, mit Fern­bus­sen, den IC Bus­sen der DB, ergänzt wer­den. Die Umstel­lung soll Ende 2016 vor­ge­nom­men wer­den. Einen Hoff­nungs­schim­mer gibt es noch: Ange­sichts der Beliebt­heit der Nacht­ver­bin­dun­gen führt die DB der­zeit unter ande­rem Gesprä­che mit den Öster­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB)…” Mel­dung vom 17. Dezem­ber 2015 bei swiss​in​fo​.ch externer Link
  • Nacht- und Auto­rei­se­zü­ge ret­ten! Pro­test-Akti­on/-Kund­ge­bung gegen die Auf­sichts­rats­sit­zung der DB am 16. Dezem­ber
    die DB auf der nächs­ten Auf­sichts­rats­sit­zung, am Mitt­woch, den 16.12.15 beschlies­sen, ALLE DB Nacht- und Auto­zü­ge mit Schlaf- und Lie­ge­wa­gen ab Dezem­ber 2016 ein­zu­stel­len. (…) Die DB treibt mit so einer Ent­schei­dung die über 2 Mil­lio­nen Fahr­gäs­te ihrer Nacht­zü­ge auf die Auto­bah­nen und in die Flug­zeu­ge. (…) Die Pro­test-Akti­on/-Kund­ge­bung gegen die­se auch höchst kli­ma­schäd­li­che Auf­sichts­rats­ent­schei­dung der DB, fin­det statt am: Mitt­woch, 16.12.15 ab 1O:00 vor dem DB-Tower, Pots­da­mer Platz ! (…) Zusätz­lich skan­da­lös wäre es, falls die Gewerk­schafts- und Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter im Auf­sichts­rat der DB AG die­sem Plan des Vor­stan­des, ALLE Nacht- und Auto­rei­se­zü­ge ein­zu­stel­len, ihre Zustim­mung geben wür­den…” Auf­ruf von Ret­tet die Nacht­zü­ge der DB externer Link per e‑mail. Dar­in auch der Auf­ruf: Schrei­ben sie online-Pro­tes­te an:
    1) Dr. Rue­di­ger Gru­be, Vor­stands­vor­sit­zen­der der DB AG: ruediger.​grube@​deutschebahn.​com
    2) Alex­an­der Kirch­ner, stell­ver­te­ten­der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der DB AG und Vor­sit­zen­der der DGB-Eisen­bahn­ge­werk­schaft EVG: Alexander.​Kirchner@​evg-​online.​org
    3) Kirs­ten Lüh­mann, Mit­glied des Auf­sichts­ra­tes d. DB AG für den Eigen­tü­mer Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land: kirsten.​luehmann@​bundestag.​de
  • DB arbei­tet auf Ende der Nacht­zü­ge hin
    Gemäss einem inter­nen Doku­ment fasst die Deut­sche Bahn das end­gül­ti­ge Ende der heu­ti­gen Nacht­zü­ge auf den Fahr­plan­wech­sel in einem Jahr ins Auge. Was das für die Schweiz heis­sen wür­de, ist offen. «Um die ange­spann­te wirt­schaft­li­che Situa­ti­on des Fern­ver­kehrs nicht wei­ter zu belas­ten, beab­sich­ti­gen wir, die Nacht­zug-Ver­keh­re zum Fahr­plan­wech­sel 2016/​2017 in ein alter­na­ti­ves Kon­zept für Nacht­rei­sen, bestehend aus Nacht-ICEs und IC-Bus­sen zu über­füh­ren», heisst es in einem inter­nen Papier der Spit­ze des Bereichs Fern­ver­kehr der Deut­schen Bahn (DB). Eine Inves­ti­ti­on in das Pro­dukt sei wirt­schaft­lich nicht trag­fä­hig. Auf Deutsch heisst das: Ver­bin­dun­gen mit Lie­ge- und Schlaf­wa­gen sol­len in einem Jahr durch sol­che mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten ersetzt wer­den…” Arti­kel von Paul Schnee­ber­ger vom 4.12.2015 in der NZZ online externer Link
  • DB will ALLE Nacht­zü­ge ein­stel­len!
    Dabei hör­te es sich zuerst nach einer guten Nach­richt an: Die DB erkennt eine Nach­fra­ge nach Über-Nacht-Ver­bin­dun­gen und will ihr Ange­bot aus­bau­en. Im Detail meint die Ankün­di­gung des Bahn-Vor­stands Ronald Pofal­la aber wohl eher kei­ne klas­si­schen Nacht­zü­ge: Es sol­len ganz nor­ma­le ICE über Nacht fah­ren, Schlaf- und Lie­ge­wa­gen sei­en schließ­lich unwirt­schaft­lich. Am nächs­ten Tag stei­gert sich die Ver­wir­rung wei­ter – ein Bahn­spre­cher demen­tiert den Vor­stoß von Pofal­la, kün­digt dann aber selbst für 2016/​17 ein neu­es Nacht­rei­se­kon­zept – basie­rend auf ICE, IC-Zügen und Bus­sen an. Aus­lö­ser für die Streich­plä­ne ist das Nega­ti­v­er­geb­nis des DB Kon­zerns. Am 16. Dezem­ber 2015 wer­den Vor­stand und Auf­sichts­rat der DB über die Zukunft der Nacht­zü­ge bera­ten. Es ist aber zu befürch­ten, dass die Ent­schei­dung bereits im Vor­feld gefal­len ist…” Mel­dung vom 3. Dezem­ber 2015 auf der Akti­ons­sei­te “Nacht­zug ret­ten” externer Link
  • Bahn will Nacht­zü­ge an ÖBB abge­ben
    Die Öster­rei­chi­sche Bun­des­bahn könn­te einen Teil des Ange­bots in Deutsch­land über­neh­men. Für die Nach­barn wäre die Über­nah­me der DB-Nacht­zu­g­­li­ni­en eine Chan­ce, wei­ter auf dem deut­schen Markt Fuß zu fas­sen. Die Deut­sche Bahn, die wie berich­tet ihre Nacht- und Auto­zü­ge schon zum Fahr­plan­wech­sel in einem Jahr kom­plett strei­chen will, ver­han­delt nach Infor­ma­tio­nen der Stutt­gar­ter Zei­tung über eine Fort­füh­rung der Ange­bo­te durch die Öster­rei­chi­sche Bun­des­bahn (ÖBB). Die Bahn-Spit­ze räumt in inter­nen Unter­la­gen selbst offen ein, dass die Qua­li­tät der Ange­bo­te „nicht zufrie­den­stel­lend“ sei. Kri­ti­ker wie Mat­thi­as Gast­el, der Bahn­spre­cher der Grü­nen im Deut­schen Bun­des­tag, füh­ren das vor allem auf die vie­le Jah­re unter­las­se­nen Moder­ni­sie­run­gen zurück. Die DB-Mana­ger und ihre Bera­ter von McK­in­sey dage­gen behaup­ten, die Nacht­zü­ge sei­en „trotz viel­fa­cher Sanie­rungs­be­mü­hun­gen stark defi­zi­tär“ und eine „Moder­ni­sie­rung auf gutes Qua­li­täts­ni­veau wirt­schaft­lich nicht abbild­bar“. Im Nach­bar­land sieht man das ganz anders…” Arti­kel von Tho­mas Wüp­per vom 03. Dezem­ber 2015 in der Stutt­gar­ter Zei­tung online externer Link
  • Bahn über­denkt das Über­den­ken
    Die Ankün­di­gun­gen von Bahn-Vor­stand Pofal­la zum Nacht­zug­kon­zept lösen eini­ges an Wir­bel aus. Im “Train to Paris” kün­dig­te er an, die Deut­sche Bahn wol­le ihre Über-Nacht-Ver­bin­dun­gen wie­der aus­bau­en. Ein Bahn­spre­cher demen­tiert…” Arti­kel von Vere­na Kern vom 02. Dezem­ber 2015 bei Kli­ma­ret­ter externer Link
  • Inter­na­tio­na­ler Pro­test für den Erhalt der Nacht­zü­ge vor dem Bun­des­tag
    Vor dem Deut­schen Bun­des­tag demons­triert heu­te [6.3.15] ab 14:30 Uhr ein inter­na­tio­na­les Bünd­nis gegen die schlei­chen­de Abschaf­fung der Nacht­zü­ge durch die Deut­sche Bahn AG. Akti­ve vom Bünd­nis Bahn für Alle und Beschäf­tig­te der DB-Toch­ter Euro­pean Rail­ser­vice for­dern gemein­sam mit Bahn­ak­ti­vis­ten aus Groß­bri­tan­ni­en, Däne­mark und Frank­reich, die Nacht­zug­ver­keh­re nach Paris, Ams­ter­dam und Kopen­ha­gen zu ver­bes­sern statt abzu­schaf­fen…Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung vom Bünd­nis „Bahn für Alle“ und ROBIN WOOD vom 6. März 2015 externer Link. Aus dem Text: “… Heu­te Mit­tag stimmt der Bun­des­tag über den Erhalt der Nacht­zü­ge ab. (…) Bei der Anhö­rung des Ver­kehrs­aus­schus­ses des Bun­des­ta­ges am 14. Janu­ar zum Rück­zug der DB AG aus dem Nacht­zug­ver­kehr spra­chen sich sechs von sie­ben Exper­tin­nen und Exper­ten aus Bahn­we­sen und Ver­brau­cher­schutz deut­lich für Erhalt und Ver­bes­se­rung des Nacht­zug­an­ge­bo­tes der DB AG aus. (…) Trotz­dem hat die Deut­sche Bahn AG im letz­ten Dezem­ber die Nacht­zü­ge aus Ber­lin, Ham­burg und Mün­chen nach Paris ein­ge­stellt. Der letz­te Nacht­zug ab Ams­ter­dam, Basel und Prag nach Kopen­ha­gen fuhr bereits Anfang Novem­ber. (…) Nach Anga­ben der DB AG habe der Nacht­zug­ver­kehr im Geschäfts­feld DB Fern­ver­kehr 2013 ein Defi­zit von 18 Mil­lio­nen Euro ver­ur­sacht, davon 3 Mil­lio­nen durch die Ver­bin­dun­gen nach Kopen­ha­gen und 6 Mil­lio­nen durch die Ver­bin­dun­gen nach Paris. Doch ein erheb­li­cher Teil der Kos­ten für die Nacht­zü­ge sind Tras­sen- und Sta­ti­ons­ge­büh­ren – in der Bilanz der DB AG fin­den sich die­se als Ein­nah­men im Geschäfts­feld DB Net­ze wie­der…
  • Bun­des­tag debat­tiert über Nacht­zü­ge: Ein­stel­len statt inves­tie­ren
    Die Deut­sche Bahn schafft Nacht­zu­g­li­ni­en ab. Bei einer Anhö­rung wird klar: Das Unter­neh­men scheut not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen…” Arti­kel von Sven­ja Bergt in der taz online vom 14.01.2015 externer Link Aus dem Text: “… Es ist nicht nur die aktu­el­le wirt­schaft­li­che Bilanz. Es sind vor allem die Zukunfts­aus­sich­ten. Denn die Nacht­zü­ge bekom­men Kon­kur­renz von den Fern­bus­sen, in denen es zwar kei­ne Bet­ten, aber Steck­do­sen und WLAN gibt und die mit­un­ter so neu sind, dass sie noch nach Tep­pich rie­chen. Die Bahn hin­ge­gen, das räumt selbst Hom­burg ein, müss­te in ihre Nacht­zü­ge dem­nächst inves­tie­ren, die „maxi­ma­le Lebens­dau­er“ sei bei vie­len erreicht. „Und mit neu­en Gar­di­nen ist es da nicht getan“, sagt Mari­on Jung­bluth vom Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (vzbv). Neue Züge sind teu­er. Ver­bin­dun­gen ein­stel­len kommt da bil­li­ger. (…) Hom­burg kün­digt an, dass die Bahn in den nächs­ten andert­halb Jah­ren in einem Kon­zept ana­ly­sie­ren wer­de, unter wel­chen Bedin­gun­gen wirt­schaft­li­cher Nacht­zug­ver­kehr mög­lich sei. Und das ist die schlech­te Nach­richt: Inves­ti­tio­nen wer­de es erst dann geben, wenn man ein „trag­fä­hi­ges Geschäfts­mo­dell“ für die Nacht­zü­ge sehe.“
  • Ver­brau­cher­schüt­zer: Bahn soll neu­es Kon­zept für Nacht­zü­ge vor­le­gen
    Der Ver­brau­cher­schutz­bund for­dert von der Deut­schen Bahn ein neu­es Nacht­zug-Kon­zept zu erar­bei­ten. Anstatt Ver­bin­dun­gen zu strei­chen, sol­le die Bahn das Ange­bot durch bes­se­ren Ser­vice attrak­ti­ver machen…” AFP-Mel­dung vom 14.01.2015 bei der FAZ online externer Link
  • Letz­ter Nacht­zug!"Nachtzug bleibt!"
    Nach dem Wil­len des DB-Kon­zerns fährt der Nacht­zug von Deutsch­land nach Paris zum letz­ten Mal am 11. Dezem­ber 2014 und von Paris nach Deutsch­land zum letz­ten Mal am 12. Dezem­ber 2014. Hier ist der Zug­fahr­plan: 11. Dezem­ber 2014: Ber­lin, Ham­burg, Han­no­ver, Göt­tin­gen, Mün­chen, Augs­burg, Ulm, Stutt­gart, 12. Dezem­ber 2014: Paris…” Sie­he detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Akti­ons­sei­te “Nacht­zug bleibt!” externer Link. Dazu:
    • Deut­sche Bahn AG ver­treibt ihre Kun­den. Pro­test­ak­ti­on anläss­lich des letz­ten Nacht­zugs nach Paris
      Akti­ve vom Bünd­nis Bahn für Alle und der Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on ROBIN WOOD haben heu­te im Ber­li­ner Haupt­bahn­hof gegen die Ein­stel­lung der Nacht­zü­ge der Deut­schen Bahn AG pro­tes­tiert. Klet­te­rer lie­ßen ein Trans­pa­rent im Bahn­hofs­ge­bäu­de über dem ers­ten Unter­ge­schoss run­ter mit der Auf­schrift „Nacht­zug statt Nacht­flug“. Sie for­dern damit von der Deut­schen Bahn AG, mit den Nacht­zü­gen wei­ter eine kli­ma­freund­li­che Alter­na­ti­ve zu inner­eu­ro­päi­schen Flü­gen anzu­bie­ten. Akti­ve mit Schlaf­müt­zen pro­tes­tier­ten mit einer Kund­ge­bung, ver­teil­ten Flug­blät­ter und lie­ßen sich sym­bo­lisch auf dem Bahn­steig des letz­ten Nacht­zu­ges nie­der.Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung von ROBIN WOOD und Bahn für alle vom 11. Dezem­ber 2014 externer Link. Aus dem Text: “Nach Anga­ben der DB AG hat der Nacht­zug­ver­kehr im Geschäfts­feld DB Bahn Fern­ver­kehr 2013 ein Defi­zit von 18 Mil­lio­nen Euro ver­ur­sacht, davon drei Mil­lio­nen durch die Ver­bin­dung nach Kopen­ha­gen und sechs Mil­lio­nen durch die Ver­bin­dung nach Paris. Doch ein erheb­li­cher Teil der Kos­ten für die Nacht­zü­ge sind Tras­sen- und Sta­ti­ons­ge­büh­ren – in der Bilanz der DB AG fin­den sich die­se als Ein­nah­men im Geschäfts­feld DB Net­ze wie­der. “Die DB AG wei­gert sich, die­sen inter­nen Geld­fluss nach dem Prin­zip ‘lin­ke Tasche, rech­te Tasche’ genau zu bezif­fern. Doch wir kön­nen davon aus­ge­hen, dass ein gerin­ger ein­stel­li­ger Mil­lio­nen­be­trag übrig bleibt, der nun als Begrün­dung für mas­si­ve Ein­schnit­te ins euro­päi­sche Nacht­zug­netz her­hal­ten muss”, sagt Moni­ka Lege, ROBIN WOOD-Ver­kehrs­ex­per­tin.
      Auf ein pikan­tes Detail hat­te ROBIN WOOD bereits in der Ankün­di­gung der Pro­test­ak­ti­on vom 11. Dezem­ber 2014 externer Link hin­ge­wie­sen: “Die Bahn beweist Gespür für den größ­ten kli­ma­po­li­ti­schen Fett­napf: Sie schafft den Nacht­zug nach Paris genau ein Jahr vor dem nächs­ten Welt­kli­ma­gip­fel in Euro­pa ab. Er fin­det in Paris statt.
  • Kun­den kämp­fen für Erhalt der Nacht­zü­ge
    „Die Auto­zü­ge ver­schwin­den – und vie­le Nacht­zü­ge auch. Die Bahn schränkt von Dezem­ber an ihr Ange­bot ein. Kun­den, Beschäf­tig­te und Poli­ti­ker weh­ren sich dage­gen. Und hof­fen auf Unter­stüt­zung aus ganz Euro­pa. Mit einer Kund­ge­bung vor der Ber­li­ner Kon­zern­zen­tra­le der Deut­schen Bahn haben Beschäf­tig­te und Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker ver­sucht, das dro­hen­de Ende des Auto­zug-Betriebs und die Ein­schrän­kung der Nacht­zu­g­li­ni­en abzu­wen­den. Auch vie­le Kun­den weh­ren sich gegen die Plä­ne der Bahn. Betriebs­rä­te der Bahn­toch­ter Euro­pean Rail Ser­vice aus Ham­burg und Dort­mund über­ga­ben 7000 Post­kar­ten von Nacht- sowie Auto­zug­nut­zern und ver­wie­sen auf euro­pa­weit lau­fen­de Peti­tio­nen…“ Arti­kel von Anna Gün­ther in der Süd­deut­schen Zei­tung vom 25.09.2014 externer Link Eine aus­führ­li­che Pres­se­schau fin­det sich auf der Sei­te Auto­rei­se­zü­ge haben Zukunft externer Link
  • “Alle reden von Euro­pa. Wir nicht. Wir schaf­fen alle Auto­zü­ge und vie­le Nacht­zü­ge ab. DB”
    Kund­ge­bung und Über­ga­be von Pro­test­post­kar­ten an den Bahn­vor­stand am Mitt­woch, 24. Sep­tem­ber 2014 in Ber­lin, Pots­da­mer Platz (Uhr­zeit steht noch nicht fest). Sie­he den Fly­er zur Kund­ge­bung externer Link auf der Akti­ons­sei­te samt Infor­ma­tio­nen und Spen­den­auf­ruf. Nun steht die Uhr­zeit fest: Kund­ge­bung und Über­ga­be von Pro­test­post­kar­ten an den Bahn­vor­stand Mitt­woch, 24. Sep­tem­ber 2014 Ber­lin, Pots­da­mer Platz, 14 bis 16 Uhr
  • Peti­ti­on an Deut­sche Bahn: Auto­zug ret­ten – Umwelt und Stra­ße scho­nen
    “Wir plä­die­ren für den Erhalt des Auto­rei­se­zu­ges und for­dern von Bahn-Chef Rüdi­ger Gru­be die Wie­der­in­be­trieb­nah­me und För­de­rung des Auto­rei­se­zu­ges und der bis­he­ri­gen Auto­rei­se­zug­stre­cken…Peti­ti­on von Bun­des­ver­band Initia­ti­ve 50Plus externer Link
  • Alle reden von Euro­pa – wir auch! Ent­wurf für eine Initia­ti­ve »Ret­tet die Auto­rei­se­zü­ge – Ret­tet den Nacht­zug­ver­kehr« Für den Aus­bau der inner­eu­ro­päi­schen Schie­nen­ver­bin­dun­gen
    “Im Fol­gen­den wer­den sech­zehn Bau­stei­ne für eine Kam­pa­gne zur Ret­tung der Nacht­zü­ge, der Auto­rei­se­zü­ge und für opti­ma­le euro­pa­wei­te Schie­nen­ver­bin­dun­gen vor­ge­stellt. Sie ent­stan­den auf Basis von Dis­kus­sio­nen auf Tref­fen der Bahn­fach­leu­te­grup­pe »Bür­ger­bahn statt Bör­sen­bahn« (BsB) am 5. Juli 2014 in Ful­da, in meh­re­ren Dis­kus­si­ons­run­den mit Betriebs­rä­ten von DB ERS (DB Euro­pean Rail­ser­vice) u. a. in Ham­burg und Dort­mund und im Rah­men des Bünd­nis­ses »Bahn für Alle« Ende Juli und Anfang August 2014…Bau­stei­ne von Win­fried Wolf vom 9. August 2014 externer Link
  • Reak­tio­nen unse­rer Fahr­gäs­te /​Messages left by our cli­ents
    Seit Anfang März 2014 haben Fahr­gäs­te die Mög­lich­keit, Pro­test­post­kar­ten aus­zu­fül­len, die zusam­men mit Flug­blät­tern ver­teilt wer­den und die zu einem pas­sen­den Zeit­punkt öffent­lich­keits­wirk­sam über­ge­ben wer­den sol­len. Die Gäs­te haben die Mög­lich­keit, fol­gen­den Satz zu ergän­zen: Sehr geehr­ter Herr Dr. Gru­be, die Auto­rei­se­zü­ge müs­sen erhal­ten wer­den, weil …” Neue Rubrik auf der Akti­ons­sei­te externer Link
  • autoreisezugDeut­sche Bahn: Nacht­zug-Pro­fis aus Dort­mund kämp­fen um ihre Jobs
    Die Deut­sche Bahn will aus Kos­ten­grün­den die tra­di­ti­ons­rei­chen Auto­rei­se­zü­ge abschaf­fen und Zug­ver­bin­dun­gen strei­chen. In Dort­mund ste­hen über 100 Arbeits­plät­ze der „DB Euro­pean Rail­ser­vice“ auf der Kip­pe. Die Eisen­bah­ner sind sau­er…” Arti­kel in der WAZ online vom 17.07.2014 externer Link. Aus dem Text: “… Die Bahn ver­ab­schie­det sich bis 2017 kom­plett von ihrem Klas­si­ker Auto­rei­se­zug und plant, ihre Nacht­zug­ver­bin­dun­gen aus­zu­dün­nen. Als ers­tes sol­len Ende 2014 die Ver­bin­dun­gen nach Kopen­ha­gen und Paris weg­fal­len und Ams­ter­dam nur noch mit Süd­deutsch­land und der Schweiz ver­bun­den wer­den, nicht mehr mit Ber­lin, Prag und War­schau. Die Mit­ar­bei­ter in Dort­mund haben Brie­fe von der DB ERS-Geschäfts­füh­rung bekom­men, die ihre schlimms­ten Befürch­tun­gen über­tra­fen. Um die Stand­or­te in Mün­chen, Ham­burg und Ber­lin zu erhal­ten, müs­se die Zen­tra­le in Dort­mund „zum Ende des Jah­res“ dicht­ma­chen. 20 Mil­lio­nen Euro Ver­lust im Nacht­rei­se­zug-Geschäft sol­len es allein im Jahr 2013 gewe­sen sein. Ein­zi­ger Aus­weg laut Bahn: Not­brem­se zie­hen. Die Mit­ar­bei­ter füh­len sich von die­ser Nach­richt über­fah­ren. Zwei Betriebs­ver­samm­lun­gen hat es gege­ben, es flos­sen Trä­nen, es wur­de laut. (…) Es kur­sie­ren Gerüch­te, die Bahn beschleu­ni­ge sogar den Nie­der­gang des Nacht­zug-Geschäfts. Fahr­gäs­te erzähl­ten von Ver­bin­dun­gen, die plötz­lich nicht mehr buch­bar sind. Mit­ar­bei­ter spre­chen von Wagen, die spär­lich besetzt sind, obwohl sie laut Buchung voll sein soll­ten. „Jeu­ken: Man­che Lini­en wur­den bewusst unat­trak­tiv gemacht. Ein Zug braucht von Düs­sel­dorf bis Nar­bon­ne, Süd­frank­reich, 19 Stun­den. Das ging frü­her viel schnel­ler.“…”
  • Aus für den Auto­rei­se­zug
    Die Deut­sche Bahn gibt ihr Geschäft mit Auto­zü­gen auf. Das “Aus” für das Ver­la­de­ter­mi­nal Neu-Isen­burg soll noch in die­sem Jahr zum Fahr­plan­wech­sel kom­men. Arti­kel von Annet­te Schlegl in der Frank­fur­ter Rund­schau vom 14.07.2014 externer Link. Aus dem Text: „(…) Gerüch­te gab es schon lan­ge, und immer wie­der Demen­tis von der Deut­schen Bahn. Noch im März hat­te die Pres­se­stel­le der Deut­schen Bahn der Frank­fur­ter Rund­schau auf Nach­fra­ge ver­si­chert, dass „der­zeit kei­ne Ände­run­gen beim Ange­bot von DB Auto­zug ab Neu-Isen­burg geplant sind“. Vier Mona­te spä­ter ist die­se Aus­sa­ge nur noch Maku­la­tur. Vor weni­gen Tagen ging es durch die Medi­en, dass die Deut­sche Bahn ihr Geschäft mit Auto­zü­gen auf­gibt. Ein Bahn­spre­cher, der nament­lich nicht genannt wer­den möch­te, erklärt, die Auto­zü­ge der DB wür­den „prio­ri­siert nach Nach­fra­ge­vo­lu­men bis 2017 aus­lau­fen“. Das heißt: Dann gibt es die­ses Trans­port­mit­tel nicht mehr…“
  • Hat der Auto­rei­se­zug in Lör­rach eine Zukunft?
    Was wird aus dem Güter­bahn­hofs­are­al? Zwei DB-Betriebs­rä­te und die SPD-Rats­frak­ti­on enga­gie­ren sich für den Erhalt des Auto­zu­ges und der Holz­ver­la­de in Lör­rach…” Arti­kel von Niko­laus Trenz in der Badi­schen Zei­tung online vom 03. Febru­ar 2014 externer Link. Aus dem Text: “… Die Betriebs­rä­te wer­fen der Bahn auch vor, durch Strei­chen von Ver­bin­dun­gen den Auto­zug zu schwä­chen. Flie­gen sei für die meis­ten Kun­den kei­ne Alter­na­ti­ve. 70 Pro­zent der Auto­zug­rei­sen­den sei­en Stamm­kun­den, dar­un­ter vie­le Fami­li­en und Senio­ren. 80 Pro­zent sei­en in der Haupt­rei­se­zeit von Mai bis Okto­ber unter­wegs. Statt des­sen Pkw auf Last­wa­gen durchs Land zu fah­ren oder auf Güter­zü­gen und die Rei­sen­den in ande­re Züge zu set­zen, wie das die Bahn vor­ha­be, so Hol­stein, sei weder wirt­schaft­lich noch öko­lo­gisch sinn­voll…”
  • War­um soll­ten Auto­rei­se­zü­ge kei­ne Zukunft haben?
    ... fra­gen Sie sich viel­leicht. Denn bei Ihrer letz­ten Urlaubs­rei­se war Ihr Wunsch­ter­min sogar schon ein hal­bes Jahr vor­her aus­ge­bucht, oder Sie konn­ten nur ab Hil­des­heim fah­ren, weil alle Auto­stell­plät­ze ab Ham­burg schon belegt waren. Und Ihre Freun­de, mit denen Sie seit zwan­zig Jah­ren gemein­sam ver­rei­sen, haben vori­ges Mal kein Schlaf­wa­gen­ab­teil mit Dusche und WC mehr bekom­men … (…) Die gro­ße Fra­ge ist nun: Nimmt die Bahn eine im Ver­gleich zu Stutt­gart 21 gera­de­zu win­zi­ge Sum­me Geld in die Hand, um den Auto­rei­se­zug­ver­kehr für die nächs­ten Jahr­zehn­te zu sichern, oder lässt sie die Auto­zü­ge über kurz oder lang ster­ben, indem sie alte und defek­te Fahr­zeu­ge aus­mus­tert und nicht ersetzt? Wir sind Beschäf­tig­te der DB Euro­pean Rail­ser­vice GmbH – wahr­schein­lich haben Sie die­sen Fir­men­na­men noch nie gehört. Unse­re frü­he­ren Namen sind bekann­ter: Mitro­pa und DSG, Deut­sche Schlaf­wa­gen- und Spei­se­wa­gen­ge­sell­schaft. Wir sor­gen seit vie­len Jahr­zehn­ten für die Unter­brin­gung und das leib­li­che Wohl unse­rer Fahr­gäs­te, aber inzwi­schen stel­len wir auch das betrieb­li­che Per­so­nal, näm­lich Zug­füh­rer und Schaff­ner…“ Sie­he dazu die Web­sei­te „Auto­rei­se­zü­ge haben Zukunft“ externer Link

Der Bei­trag Auto­rei­se­zü­ge haben Zukunft. Gegen die Ein­stel­lung aller Auto­zug- und Nacht­zug­ver­bin­dun­gen erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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