[FRN:] Safe Abortion Day

Zum Inter­na­tio­na­len Safe Abor­ti­on Day, auf Deutsch inter­na­tio­na­ler Tag für siche­re Abtrei­bun­gen, hat das FLINT*-Komitee Nürn­berg zum Pro­test auf­ge­ru­fen. Mit dem gemein­sa­men Bas­teln von beschrif­te­ten Klei­der­bü­geln soll sym­bo­lisch auf die schwer­wie­gen­den Kon­se­quen­zen des Ver­bots von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen auf­merk­sam gemacht wer­den.
Ca. 47.000 unge­wollt Schwan­ge­re ster­ben jähr­lich auf­grund eines unsi­che­ren Schwan­ger­schafts­ab­bru­ches. Und auch in Deutsch­land wird der Ein­griff durch die Para­gra­phen 218 und 219 Straf­ge­setz­buch weit­ge­hend kri­mi­na­li­siert.
Das hat unter ande­rem die gesell­schaft­li­che Ver­ur­tei­lung von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen und den ein­ge­schränk­ten Zugang zu ärzt­li­cher Infor­ma­ti­on zur Fol­ge.
Die­se anti-femi­nis­ti­sche Schief­la­ge wirft vie­le Fra­gen auf: ler­nen ange­hen­de Gynäkolog*innen über­haupt die medi­zi­ni­schen Grund­la­gen eines sol­chen Ein­griffs? Wie emp­fin­den einer­seits Patient*innen, ande­rer­seits Ärzt*innen die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on? Wofür muss gekämpft wer­den, um unge­wollt Schwan­ge­ren einen nied­rig­schwel­li­gen und siche­ren Zugang zu Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen zu garan­tie­ren?
Zu die­sen Fra­gen hat sich Nina vom FLINT*-Komitee für einen femi­nis­ti­schen Streik Nürn­berg mit Anna L., einer ange­hen­den Gynä­ko­lo­gin unter­hal­ten.
Anna möch­te nicht ihren vol­len Namen nen­nen, um sich den Angrif­fen soge­nann­ter „Lebens­schüt­zern“ zu ent­zie­hen. Read More