[labournet:] Viel mehr Menschen, als es die offizielle Quote zeigt, haben derzeit nichts zu tun. Das gilt auch für Deutschland, wo viele Menschen in Kurzarbeit gehen mussten

Arbeitsmarktpolitik - Montage von Toldi“Kann das wirk­lich sein? Die Wirt­schaft stürzt wegen Coro­na in die tiefs­te Rezes­si­on seit lan­gem – doch die offi­zi­ell erfass­te Arbeits­lo­sig­keit steigt nur wenig, fast wie im Schne­cken­tem­po? In der Euro­zo­ne lag die Arbeits­lo­sen­quo­te laut dem Sta­tis­tik­amt Euro­stat im März bei 7,2 Pro­zent, inzwi­schen soll sie den jüngs­ten Zah­len für Juli zufol­ge auf 7,9 Pro­zent zuge­legt haben. Laut die­ser Sta­tis­tik ste­hen seit März bis­lang nur rund eine Mil­li­on mehr Men­schen, ins­ge­samt 12,8 Mil­lio­nen, auf der Stra­ße. Die­se Zah­len zei­gen aber nur einen Teil der Wahr­heit. Gleich­zei­tig haben Mil­lio­nen Men­schen ihren Job gezwun­ge­ner­ma­ßen auf Kurz­ar­beit redu­ziert; ande­re haben ihre Beschäf­ti­gung ver­lo­ren, tau­chen aber nicht als arbeits­los in der offi­zi­el­len Sta­tis­tik auf. Öko­no­men der Schwei­zer Groß­bank UBS haben daher eine Berech­nung der „Schat­ten­ar­beits­lo­sig­keit“ durch­ge­führt. Ihr Ergeb­nis: Im Früh­jahrs­quar­tal lag die tat­säch­li­che Arbeits­lo­sig­keit in der Euro­zo­ne bei 20 Pro­zent und jetzt, im drit­ten Quar­tal, beträgt sie wohl 15 Pro­zent. Das ist dop­pelt so viel wie im Euro­stat-Zah­len­werk…” Arti­kel von Brit­ta Bee­ger, Phil­ip Pli­ckert und Win­and von Peters­dorff vom 26. Sep­tem­ber 2020 in der FAZ online externer Link – ab da lei­der kos­ten­pflich­tig… Und: Erwerbs­lo­sig­keit hat natür­lich mit “nichts zu tun” nichts zu tun

Der Bei­trag Viel mehr Men­schen, als es die offi­zi­el­le Quo­te zeigt, haben der­zeit nichts zu tun. Das gilt auch für Deutsch­land, wo vie­le Men­schen in Kurz­ar­beit gehen muss­ten erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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