[EMRAWI:] Aktivist:innen blockieren Autolobby in Wien

Dut­zen­de Men­schen ste­hen mit­ten auf der sonst viel befah­re­nen Stra­ße über den Wie­ner Schwar­zen­berg­platz. Eini­ge tra­gen dun­kel­blaue Over­alls. Auf ihrem Rücken prangt der Schrift­zug „Crash CAR­pi­ta­lism“. Zwi­schen zwei Later­nen­pfäh­len ist ein blau­es Trans­pa­rent gespannt: „Kli­ma­ka­ta­stro­phe 1,5 Meter“ – kei­ne zwei Meter neben dem Prunk­bau der öster­rei­chi­schen Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung (IV). Seit acht

[EMRAWI:] [Wien] „Gekündigt“ wegen politischen Engagement?

Das Gan­ze pas­siert nicht im luft­lee­ren Raum. Die Betrof­fe­nen arbei­te­ten im „Win­ter­pa­ket“, jene Not­un­ter­künf­te, die nur im Win­ter offen haben. Sie wer­den also nur Win­ter für Win­ter ange­stellt. Genau­ge­nom­men wur­den sie also nicht gekün­digt, son­dern „nur“ nicht wie­der ange­stellt. Das ist auch die offi­zi­el­le Linie des Roten Kreu­zes ganz nach

[FRN:] Freispiel: Ich bilde mich dir ein – Autofiktion on air (Serie 1117: CX – Corax – Freispiel)

Wenn Iden­ti­tät und Authen­ti­zi­tät den Platz räu­men, kann das Ich das Spiel­feld der Fik­tio­na­li­sie­rung betre­ten. Erzäh­len wir uns nicht ohne­hin immer als Roman­fi­gur, und erin­nern uns falsch in den schil­lernds­ten Far­ben? Das Frei­spiel dis­ku­tiert an die­sem aus­ge­dehn­ten Abend all­täg­li­che und lite­ra­ri­sche Auto­fik­tio­nen und lädt zu einer live on air Jam-Ses­­si­on

[Freiheitsliebe:] Eine neue Protestwelle in Indonesien

In den letz­ten Wochen hat es in Indo­ne­si­en eine Wel­le mas­si­ver Pro­tes­te gege­ben, an denen Stu­den­ten, Gewerk­schaf­ten, öko­lo­gi­sche und ande­re pro­gres­si­ve Grup­pen betei­ligt waren. Aus­lö­ser der Pro­tes­te war das neue so genann­te Omni­­bus-Gesetz – eine rie­si­ge Samm­lung von Ände­run­gen an bestehen­den Geset­zen, die, wenn sie umge­setzt wer­den, den Arbeit­neh­mern Rech­te

[perspektive:] Kolumbien: Landesweite Proteste von Arbeiter:innen, Indigenen und Studierenden trotz Corona-Lockdowns

In Kolum­bi­en sind die­se Woche tau­sen­de Men­schen gegen die Regie­rung von Prä­si­dent Iván Duque auf die Stra­ße gegan­gen. Die­se hat­te wäh­rend der Kri­se Geschen­ke für die Groß­kon­zer­ne und Finanz­un­ter­neh­men beschlos­sen und Kür­zun­gen am Gesund­heits­sys­tem vor­ge­nom­men. Der Pro­test for­dert Refor­men und ein Ende der Mor­de an lin­ken sozia­len Aktivist:innen und Indi­ge­nen.

[LCM:] Berliner Polizei: Ich schrei „Sieg“ und du schreist…

Zwei ehe­ma­li­ge Ber­li­ner Poli­zei­schü­ler wur­den am Frei­tag vom Landg­reicht Ber­lin vom Vor­wurf frei­ge­spro­chen „Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen“ ver­wen­det zu haben. Den bei­den Ange­klag­ten war vor­ge­wor­fen wor­den bei einem Bas­ket­ball­spiel in Ber­lin am 27. April 2018 „Sieg Heil“ geru­fen zu haben, als sie dort pri­vat einen Geburts­tag fei­er­ten. In der ers­ten Instanz

[de.indymedia:] Autobahnblockerer*innen veröffentlichen Erklärung zu ihrer Aktion

1053 Ver­letz­te und neun Tote gibt es durch­schnitt­lich jeden Tag auf den Stra­ßen in Deutsch­land.* Dar­auf wei­sen Akti­vis­tis hin, die am 6. Okto­ber bei Reis­kir­chen Trans­pa­ren­te an einer Auto­bahn­brü­cke befes­tigt hat­ten. Die Poli­zei erzeug­te dar­auf­hin einen künst­li­chen Stau, der über Stun­den dau­er­te. „Mit unse­ren Aktio­nen kämp­fen wir für eine Ver­kehrs­wen­de,

[de.indymedia:] [RMK] Laute Kundgebungen gegen rechten Terror

Am 24.10.2020 fan­den sich rund 70 Antifaschist*innen in Backnang am Markt­brun­nen ein um auf die Raz­zi­en ver­gan­ge­ner Woche, in denen Wehr­machts­uni­for­men und Sym­bo­le sowie Wehr­fahr­zeu­ge und schar­fe Waf­fen in rau­en Men­gen in ganz Ba-Wü und Bay­ern gefun­den wur­den, ein­zu­ge­hen und Akzen­te gegen rech­te Umtrie­be zu set­zen. Bereits im Vor­feld betei­lig­ten

[de.indymedia:] Interkiezionale Auswertung der Demo „Liebig34 Tag X“ am Abend des 9. Oktober

Die­se Aus­wer­tung bezieht sich allein auf die Inter­kiezio­na­le Demo am Abend der Räu­mung der Liebig34. Ins­ge­samt bewer­ten wir die Demo als einen Erfolg. Jedoch gibt es sowohl Stel­len an denen Sachen bes­ser klap­pen könn­ten als auch Punk­te die wir als Bünd­nis kri­tisch sehen. Eini­ge Aspek­te schlie­ßen an unse­re bis­he­ri­gen Aus­wer­tun­gen

[de.indymedia:] [Wien] „Gekündigt“ wegen politischen Engagement?

Es liest sich wie eine Far­ce: Men­schen, die in der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe arbei­ten, die sich für bes­se­re Arbeits­be­die­nun­gen und für bes­se­re Ver­sor­gung von Obdach­lo­sen ein­set­zen, wer­den für die­ses Enga­ge­ment „gekün­digt“. Und doch ist haar­ge­nau das in Wien beim Roten Kreuz pas­siert. Um den Skan­dal noch grö­ßer zu machen, weiß die Chef­eta­ge