[contraste:] Wir haben es geschafft!

Auf den letz­ten Drü­cker – und doch noch recht­zei­tig. Vie­len Dank an alle Unterstützer*innen, die uns gehol­fen haben, die dies­jäh­ri­ge Spen­den­ak­ti­on zu wup­pen. Im letz­ten Monat kamen noch ein­mal 1.279 Euro zusam­men. Wir haben unser Spen­den­ziel von 7.000 Euro damit sogar knapp über­schrit­ten. Der­weil kamen drei neue Abos hin­zu, drei wur­den gekün­digt. Gleich neun Schnup­pe­ra­bos wur­den bestellt. Die CON­TRAS­TE-Redak­ti­on hat damit allen Grund zu jubeln – und kann sich moti­viert und mit spür­ba­rem Rücken­wind in die Pla­nung der nächs­ten Aus­ga­ben stür­zen.

Das geht zur­zeit lei­der nicht allen so: Im Geflüch­te­ten­la­ger Moria auf Les­bos hat es gebrannt. Vie­le Men­schen, die dort schon lan­ge unter völ­lig unwür­di­gen Bedin­gun­gen leben, sind nun auch noch obdach­los. Es ist ein Skan­dal, dass Euro­pa eine sol­che Tra­gö­die gesche­hen lässt – sie wäre zu ver­hin­dern. »Wir haben Platz!« sagen des­halb nicht nur Aktivist*innen der See­brü­cke, Soli­da­ri­ty Cities und See­not­ret­tung. Auch vie­le Städ­te haben sich bereit erklärt, Geflüch­te­te auf­zu­neh­men.

Die meis­ten Bundespolitiker*innen hin­ge­gen pochen auf eine »euro­päi­sche Lösung«. Wie die aus­sieht, wis­sen wir: Ver­stär­kung des Grenz­schut­zes, Koope­ra­ti­on mit auto­ri­tä­ren Regi­men, erschwer­te Asyl­ver­fah­ren, Dub­lin II-Abschie­bun­gen.

Umso wich­ti­ger ist es, dass wir dran­blei­ben und ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der auf­bau­en, das auch Men­schen ein­schließt, die ihr Zuhau­se wegen Krieg und/​oder Armut ver­las­sen muss­ten – oft auch eine Fol­ge unse­res pro­fit­ori­en­tier­ten Wirt­schafts­sys­tems.

Ger­ne wür­di­gen wir unse­re Spender*innen durch Namens­nen­nung. Schreibt dazu bit­te im Ver­wen­dungs­zweck »Name ja« oder sen­det eine E‑Mail an abos@​contraste.​org.

Aus der CON­TRAS­TE-Redak­ti­on grüßt
Regi­ne Beyß

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