[IL:] Frauenstreiks im 20. Jahrhundert | Bildet Banden!

“Bil­det Ban­den!” – eine femi­nis­ti­sche Vor­trags­rei­he der iL Nürn­berg in Koope­ra­ti­on mit der Desi Pro­gramm­grup­pe

03. Dezem­ber:
„Ein Streik, der das gan­ze Leben in den Blick nahm“ – Frau­en­streiks im 20. Jahr­hun­dert
Ein Vor­trag von Nad­ja Ben­ne­witz, His­to­ri­ke­rin M.A.
Ein­lass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Hin­weis: der Vor­trag wird unter Umstän­den als Online Vor­trag statt­fin­den – abhän­gig von den aktu­el­len Bestim­mun­gen zur Ein­däm­mung der Coro­na Pan­de­mie.

Ja, da war mal was: Der Kampf um die 35-Stun­den-Woche Mit­te der 1980er Jah­re, den Kanz­ler Hel­mut Kohl als „dumm und töricht“ bezeich­ne­te. Für die am dama­li­gen Streik betei­lig­ten Frau­en erschien es dage­gen, als „ertön­te plötz­lich eine ganz beson­de­re Melo­die, eine Melo­die, die das gan­ze Leben in den Blick nahm!“
Ver­gan­ge­ne Frau­en­kämp­fe zei­gen die Bedeu­tung femi­nis­ti­scher For­de­run­gen und eines soli­da­ri­schen Zusam­men­halts auf:
Migran­ti­sche und ein­hei­mi­sche Arbei­te­rin­nen orga­ni­sier­ten gegen schlech­te Löh­ne und Arbeits­platz­ver­lust die ers­ten „wil­den Streiks“, Frau­en betei­lig­ten sich an Betriebs­be­set­zun­gen, saßen mit in der gewerk­schaft­li­chen Streik­lei­tung, die „Hein­ze-Frau­en“ klag­ten erfolg­reich gegen unge­rech­te Löh­ne und vie­le Tau­sen­de orga­ni­sier­ten in einem brei­ten Frau­en­bünd­nis 1994 den ers­ten bun­des­wei­ten Frau­en­streik­tag.
Immer ging es dabei auch um die gerech­te Ver­tei­lung aller Tätig­kei­ten bei der Erwerbs­ar­beit, der Repro­duk­ti­ons- und Care­ar­beit und der zivil­ge­sell­schaft­li­chen Arbeit, letzt­end­lich um die eigen­ver­füg­ba­re Zeit.

Zur Refe­ren­tin – Nad­ja Ben­ne­witz:
http://​ben​ne​witz​-frau​en​geschich​te​.de/​z​u​r​-​p​e​r​s​on/

Face­book Ver­an­stal­tung: https://​www​.face​book​.com/​e​v​e​n​t​s​/​1​2​0​4​4​2​1​7​3​6​6​2​5​2​45/

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