[labournet:] Rumänien und Bulgarien: Wenn die Ärzte im Westen sind – kann eine Abgabe das Problem lösen?

Tradition: "Ausländer" auf dem deutschen ArbeitsmarktSeit Jah­ren gibt es eine ste­ti­ge Abwan­de­rung von Ärz­ten aus Bul­ga­ri­en und Rumä­ni­en in west­li­che EU-Staa­ten. In der Coro­na-Pan­de­mie zei­gen sich die ver­hee­ren­den Fol­gen. Kann eine Abga­be das Pro­blem lösen? Die Kli­ni­ken in Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en sind seit Jah­ren im Kri­sen­mo­dus. Doch ange­sichts explo­die­ren­der Infek­ti­ons­zah­len fürch­ten vie­le Kli­ni­ken die gro­ße Kata­stro­phe. Ärz­tin­nen und Ärz­te sind in west­li­che EU-Län­der abge­wan­dert, vor allem auf Inten­siv­sta­tio­nen gibt es einen dra­ma­ti­schen Man­gel an Fach­per­so­nal. (…) Seit Jah­ren lei­den Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en, die bei­den ärms­ten Län­der der EU an einem mas­si­ven Man­gel an Ärz­tin­nen und Ärz­ten. Die meis­ten von ihnen sind nach Deutsch­land oder in ande­re west­li­che EU-Staa­ten aus­ge­wan­dert, seit 2007 waren es mehr als 53.000. (…) Um den Ärz­te-Exo­dus aus Rumä­ni­en grund­sätz­lich zu stop­pen, sieht San­desc vor allem die EU in der Pflicht, man müs­se drin­gend über eine Abfin­dung für Medi­zi­ner reden. Heißt: Län­der, in die die Ärz­tin­nen und Ärz­te abwan­dern, müss­ten pro Medi­zi­ner eine Gebühr an den rumä­ni­schen Staat zah­len. “So viel Soli­da­ri­tät muss inner­halb der EU mög­lich sein”, sag­te San­desc im Mai der ARD. Mit dem Geld könn­ten Ärz­te­ge­häl­ter auf­ge­stockt wer­den…” Bei­trag von Chris­ti­an Lim­pert vom 26.10.2020 bei tages​schau​.de externer Link

Der Bei­trag Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en: Wenn die Ärz­te im Wes­ten sind – kann eine Abga­be das Pro­blem lösen? erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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